• Günther B
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Mein Weg zum Ende der Welt

Petualangan 47-sehari oleh Günther Baca selengkapnya
  • Im Moment...

    27 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 24 °C

    fuckt mich das ganze total up. Ich weiß jetzt schon, dass es in der kleinen Herberge in Castro-Urdiales keinen Platz mehr geben wird und selbst wenn ich 8km weiter laufe, komme ich dort so spät an, dass dort auch kein Platz mehr frei sein wird. Die ganzen Idioten rennen nur von einer Herberge zur nächsten. Landschaft interessiert keinen. Da ist völlig egal wann du morgens startest.Baca selengkapnya

  • Zufälle gibt es...

    27 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 26 °C

    ... ich laufe gerade diese scheiß Bundesstraße, den scheiß steilen Berg hinauf. Mein rechtes Bein schmerzt wie Sau (knapp unter der Wade, das schmerzt schon seit ein paar Tagen, aber heute ist es besonders schlimm), kommt ein Auto entgegen und jemand brüllt was aus dem Wagen. Ich denke noch "was will der Idiot jetzt" und laufe weiter. Das Auto hält. Plötzlich ruft jemand meinen Namen. Ich dreh mich um und da steht... Robert, der Katalane.
    Er ist mit seinem Wegabschnitt fertig und wurde gerade abgeholt. Wir begrüßen uns freudig und ich entschuldige mich tausend mal, dass wir uns in Markina verloren hatten.
    Nachdem wir uns kurz austauschen wie es bei dem anderen die letzten Tage war, wünschen wir gegenseitig alles gute und verabschieden uns.
    Ich bin froh, dass ich ihn nochmal traf und sagen konnte, dass es keine böse Absicht war, dass wir uns verloren haben.
    Die Begegnung hebt meine Stimmung deutlich.
    Was bleibt, ist das Herbergen Problem für die kommende Nacht.
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  • Castro-Urdiales

    27 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 24 °C

    Wie zu erwarten war, ist hier alles ausgebucht.
    All das was der Autor von dem Reiseführer schreibt stimmt nicht. Die Idioten in der Tourist Info wissen keine Preise der Pensionen und sind wenig hilfsbereit. Man muss selbst überall anrufen. Was bei geringen Sprachkenntnissen schwierig ist.
    Um ein Bett zu bekommen, musste ich jetzt über Booking. com ein Zimmer für 35.- buchen. Liegt wenigstens zentral.
    Mal schauen was das für eine Absteige ist.
    Die Alternative mit 8km weiter laufen, fällt weg, da lt. Touristen Info die Pilgerherberge dort inzwischen geschlossen ist. Die nächste wäre 12km von hier.
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  • Tag 11 Pobena - Castro-Urdiales

    27 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 20 °C

    Endlich sind meine Klamotten mal alle trocken. Die Nacht im Heizraum hat denen gut getan.
    Frühstück war gut. Um 9.30 ging es mit dem Bus zurück nach Pobena. Von dort den Küstenweg entlang nach Castro-Urdiales. Die wunderschöne Aussicht konnte ich wenig genießen, da ich immer im Hinterkopf hatte, "wo schlafe ich heute?". Die Herberge am Zielort ist sehr klein und auf Grund der Heerscharen von running Pilgern ist mir klar, dass ich dort kein Bett bekomme. Zudem ist es ein Touristenort und es gibt wenig günstige Zimmer. Die Touristen Info war wenig hilfreich. Letztendlich habe ich über Booking.com ein Zimmer für 35 Euro (o. F.) bekommen. Mitten in der Stadt, einerseits cool, 50m zum Hafen, andererseits bis mitten in der Nacht sehr laut. Obwohl es abends regnete, spielt sich in Spanien alles auf der Straße ab.
    Mich kotzt das tägliche Wettrennen um die Betten an. Das ist nicht das was ich wollte. Spontan die Etappe verkürzen, verlänger oder irgendwo bleiben ist nicht.
    Eigentlich muss man immer 2-3 Etappen vorbuchen. Was bei öffentlichen Herbergen nicht geht. Das sind aber meist die besten, auf jeden Fall die günstigsten.
    Ich muss mir was einfallen lassen, denn den Wettlauf kann und will ich nicht mitmachen.
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  • Tag 12 Castro-Urdiales - Orinon 13km

    28 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 21 °C

    Immer noch schlecht drauf. Bei Kaffee und Pintcho vor einer Bar in Castro-Urdiales, lief Kim vorbei. Wir unterhielten uns über die Herbergen und den täglichen Wettlauf. Gefällt im auch nicht. Er versucht lieber kürzer zu laufen und am frühen Nachmittag bei einer Herberge zu sein um notfalls Zeit für eine alternative zu haben. Es macht doch immmer wieder Mut mit einem anderen Pilger zu reden.
    Wir vereinbarten beide bis Islares zu laufen um frühzeitig bei einer Herberge zu sein. Er hatte eine alternative in seiner App, da die reguläre Herberge geschlossen ist. Mir war leider nicht klar, dass die Herberge 5km hinter Islares liegt.
    Da sich der Weg doch hinzog, rief ich in der Herberge an um zu reservieren. Am Nachmittag traf ich Kim in der Ortschaft vor der Herberge. Er meinte dort ist voll und versucht doch in der öffentlichen unter zu kommen. Wir trennten uns und ich lief die 3km bis zur Herberge.
    Die ist nicht der Brüller, aber ok.
    Bett 15.-, Abendessen 9.-(appetithäppchen, salat, huhn auf kartoffelchips oder fleischbällchen und vino tinto), ich nahm das Huhn (schmeckte sehr gut) , Frühstück 2,50
    Besitzerin sehr freundlich, spricht englisch.
    Soweit gut für heute. Kurze Etappe, Zeit gehabt die Füße ins Meer zu halte (für mehr war es zu kalt). Mal schauen was der Tag morgen bringt.
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  • Tag 13: Orinon - Santona km

    29 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 22 °C

    Zu Beginn 6km auf der alten Bundesstraße unterwegs. War bereits um 11uhr in Liendo, wo der Abzweig zur Küste war. Ab hier kam ich nicht mehr so schnell voran. Das lag einerseits am beschwerlicheren Weg, andererseits an den schönen Ausblicken. Wunderschöne Küste und immer wieder steile Aufstiege.
    Nach dem Strand St. Julian wollte ich mich eigentlich zum freiluft Kacken niederlassen, doch genau zu dem Zeitpunkt tauchten am Himmel mehrere der hier lebenden Gänsegeier auf. Die fressen zwar nur Aas, aber nicht das die mich verwechseln, wenn ich mich einige Zeit nicht bewege. Das wollte ich nicht riskieren. Zumal die Besitzerin der letzten Herberge mich eindringlich vor den Geiern gewarnt hat.
    Also weiter die schöne Küste entlang.
    Laredo ist um die Jahreszeit und Sonntags erst recht, überfüllt mit Touristen. Ballermann pur. Da ich mit dem kleinen Fährboot nach Santona übersetzen wollte, musste ich den ganzen Strand ( 6km) entlang. Ganz am Ende der Landzunge fährt das Boot tagsüber hin und her. Da die Herberge bereits reserviert ist, habe ich noch Zeit und konnte mich am Strand niederlassen und im Atlantik baden.
    Kurz nachdem wir das Fährboot betreten haben und es losfuhr, fiel einem anderen Pilger sein Smartphone ins Wasser. Mit einem beherzten Sprung, sprang er hinterher und tauchte es wieder heraus. Zum Glück ist das Wasser in der Nähe des Ufers max. 1m tief.
    Heute kam zum ersten Mal etwas Urlaubsfeeling auf. Bin entspannt, das Wetter ist Bombe, 26 Grad, immer ein laues Lüftchen. So lässt es sich aushalten.
    Da Santona nur einen kleinen Strand hat, herrscht hier kein Badetourismus. Dafür viele Segler. Aber weniger Rummel, alles etwas entspannter.
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  • Tag 14: Santona - Güemes 24km

    30 Juli 2018, Spanyol ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Santona nach Berria zum Strand gelaufen. Wunderschön!
    Typisch war wieder, dass alle Pilger (außer 2) nicht zum Strand liefen, sonderm die Hauptstraße durch den Ort.
    Nach dem Strand ging es 100 Meter extrem steil bergauf um den Hügel nach Noja zu erklimmen. Wunderbare Aussicht auf beide Strände.
    4 km den Strand von Noja entlang. Erst kurz vor Noja wurde es wirklich voll.
    Nach Noja war dann Schluß mit lustig. 15 km Bundesstrasse. War eine echte Quälerei.
    Die Füsse taten mir heute wieder extrem weh.
    Sehr gute, große Herberge auf Spendenbasis. Allerdings wieder mal kein vernünftiges WLAN.
    Leider nur Idioten im Schlafsaal.
    Die eine schmiert sich neben mir mit Latschenkiefernöl ein (stinkt wie Sau), die andere jammert sie ist allergisch auf Moskitos und will dass die Fenster geschlossen werden, lässt aber das Licht an.
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  • Tag 15: Güemes - Santander 15km

    31 Juli 2018, Spanyol ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem alles Nass war und ich keinen Bock hatte weiter zu laufen, bin ich nach 4km mit dem Bus bis Santander gefahren. Habe ein Bett gebucht und trockene meine Klamotten.
    Habe meine Etappen umgeplant. Ab morgen soll das Wetter besser sein.
    Werde wohl meine Etappen bis Santiago nicht alle laufen können. Dafür bin ich zu langsam oder müsste auf viele schöne Stellen verzichten, was ich nicht will.
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