Der Tag begann vielversprechend. Wolkig aber trocken und ab und zu sogar sowas ähnliches wie Sonne.
Leider hielt das nicht ewig. Schon regnete es wieder. Alles gemäßigt und mit anschließendem Sonnenschein. Auch meine Mittagspause konnte ich in der Sonne genießen. Aber kaum lief ich weiter begann es zu regnen. Tendenz steigend. Bis das ganze irgendwann in ein handfestes Gewitter gipfelte.
Na prima. Es goss mal wieder wie aus Eimern und der Wasserpegel in den Hosenbeinen und danach in den Schuhen stieg mal wieder. Das ganze auch noch auf einem abschüssigen Weg.
Klitschnass kam ich dann auch wieder in der Herberge an. Nach der obligatorischen Dusche ging es dann auch schon besser.
Danach war Essen und Wäsche waschen angesagt. Und kaum waren alle Pilger in der Herberge kam auch schon die Sonne raus. Als ob es Absicht wäre.
Die Wäscheständer wurden in die Sonne gestellt, ebenso die nassen Schuhe.
Ich war mit 3 Jungs aus Deutschland, einer Italienerin und einem asiatischen jungen Mann im Zimmer untergebracht.
Derjenige der das Stockbett mit mir teilen durfte siezte mich ganz brav (hab ich gleich abgestellt) und als ich ihm gesagt hatte dass er in meinem unteren Bett liegt, dass es mir aber nichts ausmacht, hatte ich echt zu kämpfen, dass er nicht gleich ganz reumütig nach oben zieht. Manchmal komme ich mir schon vor, als ob ich aussehe wie 60.
Auf der Bank in der Sonne hatte ich da noch ein nettes Gespräch mit Brian, bevor es dann ganz brav ins Bett ging.Læs mere