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Semasa
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Jakobsweg 2026

Nach zehn Jahren bin ich endlich an der spanischen Grenze. Jetzt kann das eigentliche Abenteuer Jakobsweg beginnen.
Erwartet keine großen Storys. Auf dem Weg ist ein Tag fast wie der Andere.
WALK EAT SLEEP eben.
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  • Kini berada di
    🇪🇸 Santo Domingo de la Calzada, Spanien

    Logroño (Burgos)

    9–10 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 18 °C

    So gut geschlafen hatte ich schon lange nicht mehr. Trotz 10-Bett Zimmer und mindestens 1 Schnarcher.
    Am Morgen gab es dann ein süßes Frühstück mit Brot, Marmelade, Schokocreme und Kaffee. Dann ging es weiter Richtung Logroño. Das Wetter war wieder perfekt. wolkig ohne Regen bei 15-20 Grad. Natürlich gab es auch wieder ein paar Hügel. Ich habe aber das Gefühl. Jetzt, nach einer Woche Wandern geht es schon besser. Trotzdem werden Berge und ich keine Freunde.

    In Viana war ich schon kurz nach halb eins, deshalb beschloss ich, dass ich bis Logroño weiterlaufe. Dort war ich dann auch schon 2,5 Stunden später. Leider war dort alles voll. Keine Ahnung was dort los war. Alle Hostels waren. ausgebucht und die Alberges waren voll. Ich hätte mir für 150€+ ein Hotelzimmer buchen können. Ne ne ne. Da musste eine andere Lösung her.

    Weiterlaufen? Bis zum nächsten Ort wären es nochmal 10km. Ich war ja schon 30 km gelaufen. Das war genug. Also los. Denken.

    Recherche 1: Gibt es einen Bahnhof? Antwort: ja.
    Laut dem schlauen Apfel fuhr dort heute nur noch 1 Zug. Die Bahnstrecke ging dann auch noch in eine Richtung, wo ich garnicht hin wollte.

    Recherche 2: Gibt es einen Busbahnhof?
    Antwort: ja
    Ich wusste, dass es einen Bus nach Burgos gibt. Also den schlauen Apfel gefragt wo der Busbahnhof ist und dorthin gelaufen.

    Dort angekommen musste ich ersteinmal den richtigen Automat finden. Jede Busgesellschaft hat einen anderen. Bei meiner war der Drucker kaputt. Die Seite des Busunternehmens wollte meine Daten nicht fressen. Nachdem ich alles zum zweiten Mal eingegeben hatte und es beim Drücken des „weiter“ Buttons verschwand, war es mir zu doof. Ich kaufte die Karte über einen Drittanbieter. In Spanien muss man nämlich selbst für eine popelige Busfahrkarte die Sozialversicherungsnummer oder die Passnummer angeben.

    Der Bus fuhr dann auch brav die Strecke ab, die ich in der nächsten Woche laufen werde. Dabei habe ich auch gleich gelernt, dass ich garnicht bis nach Burgos hätte fahren müssen. Der Bus hielt nämlich auch in diversen anderen Orten entlang des Weges. Egal. Das Bett in Burgos war gebucht. So konnte ich mir die Strecke schon anschauen. Zurück wird noch besser. Da laufen dann auch Pilger.

    Die Idee rückwärts zu laufen wie ich es schon einmal in der Schweiz gemacht hatte, habe ich verworfen.

    Irgendwie ist es komisch jetzt mit 3 oder 4 Fremden in einem Zimmer zu liegen. Auf dem Weg fühlt sich das irgendwie besser an.
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  • Los Arcos

    8–9 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Nacht war 🍑-kalt. Auf der anderen Seite des Raumes hatte jemand die Balkontüre geöffnet. Draußen hatte es nicht einmal 10 Grad. Die Nacht war nicht wirklich angenehm. Dementsprechend ungern bin ich aufgestanden. Ich habe dann einfach meine Sachen schnell zusammengenommen und meinen Rucksack unten in der Halle gepackt. Auf dem Weg nach Unten habe ich gesehen, dass es in den Schränken im 1. OG Zusatzdecken gegeben hätte. Nach einem Kaffee aus dem Automaten ging es um 8:00 Uhr los. Das Wetter war wolkiger als am Tag davor. Trotzdem hielt das Wetter und es war sehr angenehm zu laufen. Auch, wenn es mal wieder bergauf ging.

    Kurz nach Estell kommt der bekannte Weinbrunnen von Irache. Natürlich stand davor eine Schlange. Als Biertrinker habe ich mich mit Bilder machen begnügt. Nach den Gesichtern der anderen zu urteilen war das auch gut so.

    So ging es weiter durch Felder und kleine Dörfer bis an der Straße der Food-Truck der Pilgeroase stand. Genau passend zur Mittagszeit kam ich dort an. Nach einer kurzen Pause und einem Bocadillo mit Ei und Käse ging es weiter.

    Das Wetter hielt bis ich in der Herberge war. Erst als ich Los Arcos besichtigen wollte, goss es wie aus Eimern. So musste das warten.
    Die Dorfkirche ist der Hammer. Jeder Quadratzentimeter ist bemalt, vergoldet oder sonstwie verziert. Im Supermarkt noch schnell ein Abendessen besorgt und dann zurück zur Herberge. Ich hoffe die nächste Nacht wird besser als die Letzte. Eine Zusatzdecke habe ich auf jeden Fall schon.
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  • Estella

    7–8 Mei, Sepanyol ⋅ ☁️ 18 °C

    Neuer Tag, Reise, Glück.
    Nach dem Ladekabelfiasko von gestern, blieb mir nichts anderes übrig, als mich in Puente de la Reina nach einem neuen Kabel umzuschauen. Leider musste ich die Herberge um 8:00 Uhr verlassen und die Läden öffnen erst um 9:00 Uhr. Im Ort unten angekommen traf ich zufällig auf die Jungs aus der Pfalz, Sie erzählen mir dann auch, dass sie im Supermarkt auf der anderen Seite des Dorfes an der Kasse welche gesehen hatten. Perfekt. Es war 8:45 Uhr und ich lief in Richtung Supermarkt. Kurz musste ich noch warten dann wurde geöffnet. Ladekabel gekauft. Tag gerettet.

    So starte ich recht spät zur nächsten Etappe. Dafür war das Wetter super. Sonne und Wolken haben sich den ganzen Tag abgewechselt. Die Temperatur lag bei angenehmen. 15 - 20 Grad. An 2 Abzweigungen musste ich kurz das Smartphone zücken um nicht falsch abzubiegen, ansonsten war der Weg gut ausgeschildert. Es liefen auch immer wieder andere Pilger vor mir. So konnte ich mich eigentlich nicht verlaufen.

    In Estella angekommen lief ich zur städtischen Herberge, fragte nach einem Bett und bekam eines zugeteilt.

    Das gute Wetter habe ich dann gleich genutzt um Wäsche zu waschen. Als ich in den Garten zu den Waschtrögen ging rief plötzlich jemand: „Die Isa.“ Es war Brian.
    Eine halbe Stunde später habe ich dann auch Günter entdeckt.
    Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten bevor es auch schon wieder ins Bett ging. Meistens ist in den Herbergen um 22:00 Uhr Bettruhe angesagt.
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  • Puente de la Reina

    6–7 Mei, Sepanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute war ein stressiger Tag. Trotz vier Bettzimmer habe ich beschissen geschlafen. Irgendwann in der Nacht bin ich aufgewacht und konnte nicht mehr einschlafen. Keine Ahnung warum, es lief nicht mal Kopfkino. Das Highlight des Tages war das leckere Frühstück und die herzliche Verabschiedung aus der Casa Paderborn.

    Nach Pamplona geht der Weg durch Vororte und Felder, dann geht es wieder steil nach oben auf den El Perdón mit der Pilgerskulptur und eine atemberaubenden Aussicht. Zu erwarten, ging es auf der anderen Seite umso steiler wieder hinunter.

    Eigentlich wollte ich ja nur bis Obanos laufen, aber es kam anders, schon morgens beim loslaufen. Im Pamplona bemerkte ich beim Blick auf das Handy, dass mein Akku nur 1 % hatte. Ich war etwas erstaunt, da ich es die halbe Nacht am Ladegerät hängen hatte. Ich dachte an nichts schlimmes, Stecker nicht richtig eingesteckt oder so und hänge es an meine zum Glück vollständig geladene Power Bank. Alles funktioniert soweit. Zur Abwechslung regnet es heute nur ab und zu ganz leicht komme ich trocken an leider ohne Akku. Das Telefon ist leer und lässt sich auch nicht mehr laden. Nach einigen Versuchen habe ich mein Kabel Verdacht. Dann eben ohne.

    Nachdem ich fast 1 Stunde lang ohne Erfolg versucht habe, ein Hostel/Alberge (von den ungefähr fünf an der Kirche angeschlagenen) zu finden die auch aufmacht, kämpfte der Schwabe kurz mit meinem Schweinehund, ob ich vielleicht doch die 60 € für ein Zimmer investieren sollte. Was soll ich sagen? Der Schwabe hat gewonnen. 🙈

    Es waren ja nur noch 1,5 km bis Puente de la Reina. Dort angekommen waren die ersten beiden Herbergen voll. Der Weg führte zufälligerweise an der Turiinfo vorbei. Die nette Dame dort, drückte mir dann ein Stadtplan in die Hand und erklärte mir den Weg zum Hostel mit freien Betten.
    Dort angekommen, gab es den obligatorischen Stempel in den Pilger. Pass die Anmeldung und die Frage, ob ich Abendessen und Frühstück mit buchen will. Dies tat ich dann auch gleich. Ich bekam ein Bett im hintersten Zimmer. Dieses Mal war es ein, acht Bettzimmer. Ich entschieden mich wieder für das obere Bett, ging duschen und danach gleich zum Abendessen. Mir wurde der letzte Blatt seiner einer langen Tafel zugewiesen. Als der Typ neben mir hello sagte, war mir fast augenblicklich klar, dass dies schon wieder ein Deutscher ist. So war es dann auch Günther aus dem Münsterland. Er läuft schon seit Frankreich. Eigentlich hat er letztes Jahr angefangen, ist dann leider umgeknickt und musste nach Hause fahren. Dieses Jahr ist er wieder dort gestartet, wo er letztes Jahr aufhören musste und will den Weg zu Ende laufen.
    Viel ist an diesem Abend nicht mehr passiert. Ich konnte mir zum Glück ein Ladekabel leihen um auf Vordermann zu bringen. Somit wusste ich jetzt sicher, es liegt an meinem Kabel Probleme, die die Welt nicht braucht.
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  • Pamplona

    5 Mei, Sepanyol ⋅ ⛅ 7 °C

    Heute Morgen in Zubiri ging es nach einem Kaffee und einem süßen Stückchen aus dem Automaten, dann auch endlich kurz nach 8:00 Uhr los. Die Schuhe waren noch nass. Die Socken waren klamm, aber nach den ersten
    100 m merkt man davon nichts mehr. Schnell noch die Wasserflaschen am ersten Brunnen aufgetankt und weiter geht’s, natürlich als erstes den Berg hinauf. Wie sollte es anders sein?
    Ich war happy. Das Wetter war nicht allzu warm und sonnig. Naja. Bis ca 10 Uhr. Dann hieß es wieder: „Let it rain.“
    Zum Glück wurde man danach wieder trockengepustet um nach der Mittagspause wieder geduscht zu werden. 🙄
    Kurz vor Plampona hatte das Wetter dann ein Einsehen. Sonne bei 13 Grad. Also perfektes Wanderwetter. Dies hielt sogar bis ich in der Herberge war. Ich hatte mir schon vor langer Zeit die Herberge Casa Paderborn ausgesucht und ich hatte auch hier Glück. Ich bekam ein Bett, einen herzlichen Empfang und einen neuen Pilgerpass. Der alte Pilgerpass war mit mir schon die paar Km von Genf bis hierher gelaufen und nun voll. Perfekt.
    Nach der Dusche und einer kurzen Pause ging es dann in die Stadt. Was soll ich sagen? Hier gibt es tatsächlich einen Aufzug der nach oben zur Altstadt fährt.
    An der Stierkampf Arena vorbei habe ich einen Decathlon entdeckt. Ich hätte mir gern ein paar Stulpen gekauft, damit es nicht mehr regnet. Leider hatten sie keine und die Regenhose war mir zu voluminös. Okay, dann eben nicht. Ich lief also kreuz und quer durch die kleinen Gassen der Stadt, auf dem großen Platz auf eine Bank in die Sonne gesetzt mir noch ein Abendessen gekauft und bin dann zurück in die Herberge. Zähneputzen. Ab ins Bett.
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  • Zubiri

    4–5 Mei, Sepanyol ⋅ 🌧 11 °C

    Der Tag begann vielversprechend. Wolkig aber trocken und ab und zu sogar sowas ähnliches wie Sonne.
    Leider hielt das nicht ewig. Schon regnete es wieder. Alles gemäßigt und mit anschließendem Sonnenschein. Auch meine Mittagspause konnte ich in der Sonne genießen. Aber kaum lief ich weiter begann es zu regnen. Tendenz steigend. Bis das ganze irgendwann in ein handfestes Gewitter gipfelte.
    Na prima. Es goss mal wieder wie aus Eimern und der Wasserpegel in den Hosenbeinen und danach in den Schuhen stieg mal wieder. Das ganze auch noch auf einem abschüssigen Weg.
    Klitschnass kam ich dann auch wieder in der Herberge an. Nach der obligatorischen Dusche ging es dann auch schon besser.
    Danach war Essen und Wäsche waschen angesagt. Und kaum waren alle Pilger in der Herberge kam auch schon die Sonne raus. Als ob es Absicht wäre.
    Die Wäscheständer wurden in die Sonne gestellt, ebenso die nassen Schuhe.
    Ich war mit 3 Jungs aus Deutschland, einer Italienerin und einem asiatischen jungen Mann im Zimmer untergebracht.
    Derjenige der das Stockbett mit mir teilen durfte siezte mich ganz brav (hab ich gleich abgestellt) und als ich ihm gesagt hatte dass er in meinem unteren Bett liegt, dass es mir aber nichts ausmacht, hatte ich echt zu kämpfen, dass er nicht gleich ganz reumütig nach oben zieht. Manchmal komme ich mir schon vor, als ob ich aussehe wie 60.
    Auf der Bank in der Sonne hatte ich da noch ein nettes Gespräch mit Brian, bevor es dann ganz brav ins Bett ging.
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  • Roncesvalles

    3–4 Mei, Sepanyol ⋅ 🌧 15 °C

    Wie war das nochmal mit Murphys Gesetz? Lächle und sei froh…
    Ok. Wir wollen mal nicht ungerecht sein. Heute war weniger Regen als gestern. Dafür gab es dazu einen Wind wie an der Küste. Da Tagen die Regentropfen im Gesicht richtig weh. Dazu gab es dann noch ein bisschen Nebel der langsam über den Berg geschwappt ist. Jetzt kann ich Hape ein bisschen nachfühlen. Wenigstens tat bei mir die Rolandsquelle. 😊
    Auf der anderen Seite des Berges war es dann ein bisschen besser. Da ich keinen Stock dabei hatte, hab ich mich für den längeren, dafür nicht so steilen Weg entschieden.
    In Roncesvalles mussten erst die bürokratischen Dinge für die Anmeldung erledigt werden. Das hat ein bisschen länger gedauert, da die Registrierungsmail 3x nicht ankam.
    Die eigentliche Anmeldung ging dafür umso schneller. Ich bekam 3 kleine Zettel. Bett, Abendessen und Frühstück.
    Beim Abendessen kam ich dann mit einem Architekten aus Bayern ins Gespräch. Er ist von Augsburg mit dem Fahrrad losgefahren. Er hat sich dafür 8 Wochen Zeit genommen. Keine Ahnung wie er hieß. Namen sind sowieso Schall und Rauch…
    Hoffentlich kommt das bestellte Wetter aus Deutschland bald an. Ich erwarte ja nichtmal Sonne, aber es könnte so langsam mal aufhören zu regnen. 🙄
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  • Orrison

    2–3 Mei, Perancis ⋅ 🌧 16 °C

    Etwa ab dem halben Weg begann es zu regnen. Stellenweise kam auch noch heftiger Wind dazu. Bis ich in Orisson war, hat alles getropft. Ich war nass bis auf die Unterhose. Trotz Regencape. Die Schuhe sind zum Glück wasserdicht. Allerdings in beide Richtungen. Sie sind irgendwann von der Hose her einfach vollgelaufen. 🥴
    In Orrison gab es dann erstmal eine heiße Dusche und danach ein warmes Abendessen. Dann sah die Welt schon wieder ganz anders aus.
    Hoffentlich wird das Wetter morgen besser.
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  • St. Jean pied de Port

    2 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 21 °C

    Ich bin wieder da. Als ob ich einfach weiterlaufen würde. Nur die Jahreszahl hat sich verändert.
    Als erstes geht es vom Bahnhof Richtung Altstadt und dann hoch zur Zitadelle. Das Pilgerbüro öffnet erst um 14 Uhr.
    Dort oben habe ich dann wieder Fotos gemacht und meine Sachen etwas geordnet. Das Optimum ergibt sich sowieso erst nach und nach.
    Nachdem es dann 14 Uhr war und ich zum Pilgerbüro gelaufen bin, stand da eine Schlange mit Leuten. Daraufhin hab ich beschlossen ich brauch doch nicht gleich einen neuen Pilgerpass.
    Wäre ich bloß gleich losgelaufen.
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  • Bayonne / Biarritz

    1–2 Mei, Perancis ⋅ ☁️ 20 °C

    Frei nach Asterix: Die spinnen die Franzosen!
    Auf der Fahrt nach Bayonne kam in Dax plötzlich der Schaffner ins Abteil und hat alle rausgeschmissen. Wir mussten in den vorderen Zugteil umsteigen. Warum? Keine Ahnung.
    Es ist ein bisschen wie im Horrorfilm. Auch im ersten Zugteil gab es dann wieder einen Wagen 11 und Platz 175. Und er war frei! Ich weiß ganz genau, dass der Wagen in Paris noch eine andere Nummer hatte. Da ich aber nur noch eine halbe Stunde zu fahren hatte und sowieso nicht verstehe was die Leute hier sagen, habe ich mich einfach auf meinen (alten) neuen Platz gesetzt. Wie erwartet kam auch niemand mehr und wir kamen mit 5 minütiger Verspätung in Bayonne an.
    Das Hostel war schnell gefunden. Ich bekam mein Bett im zugeteilt und war froh, dass ich doch noch angekommen war.
    Am nächsten Morgen ging es dann auch gleich früh weiter. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, dass ich noch zum Strand fahre. Letztes Jahr war das mein letzter Stopp auf der Heimfahrt. Dieses Jahr starte ich zufällig genau am gleichen Tag. Das muss doch dokumentiert werden. 😊
    Und so saß ich morgens um 8 wieder auf der Mauer am Strand und mache Bilder von Hähning und dem Meer.
    Danach ging es mit dem Bus zurück zum Bahnhof und dann auf das letzte Stück zum eigentlichen Startpunkt in Saint-Jean-Pied-de-Port.
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  • Paris

    1 Mei, Perancis ⋅ ⛅ 24 °C

    Hier hatte ich mir eigentlich vorgenommen, den Stadtteil Montmartre zu erkunden. Der fiel beim letzten Paristrip leider aus.
    Da ja aber der Nachtzug gecancelt wurde und ich umdisponieren musste, hatte ich nun weniger Zeit. Ich bin aber auch Schwabe und habe die Tageskarte für den Stadtverkehr schon gekauft. Und genau deswegen bin ich trotzdem hingefahren um wenigstens ein paar Eindrücke zu sammeln.

    Leider hatten auch zigtausend andere die gleiche Idee. Wenigstens war das Wetter schön.
    Der Friedhof war trotzdem irgendwie gruselig. Da ist alles vollgestellt. Teilweise kommt man fast nicht zwischen den Gräbern durch.
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  • Straßburg

    1 Mei, Perancis ⋅ ☀️ 18 °C

    Es geht los!
    Lange geplant, 10 Jahre Anbahnung…fast wie ne Hochzeit. Nur, dass die schneller vorbei ist.

    Ich bin gespannt was auf dem Weg passiert. Körperlich, seelisch und geistig.

    Die Anfahrt nach Straßburg hat schonmal gut geklappt und der Zug ist pünktlich. Der Zug der Deutschen Bahn den ich noch unter Beobachtung hatte, mal wieder nicht. Zum Glück sind wir mit dem Camper bis nach Straßburg gefahren.

    Garde als ich versucht habe die Anzeigetafel zu verstehen, wurde das Gleis für meinen Zug freigeschaltet. Dann ging’s mit gefühlt 1000 anderen Reisenden zum Zug. Platz suchen, Gepäck verstauen.

    Bei strahlendem Sonnenschein geht’s nun Richtung Paris.
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    Permulaan perjalanan
    1 Mei 2026