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  • Day29

    Bora Bora

    September 22, 2018 in French Polynesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute morgen hatten wir keine großen Erwartungen an den Tag ausser nochmal schön am Meer zu liegen, vielleicht noch etwas Sonne abzuholen und die Ruhe genießen.
    Dann war aber nach leichtem Nieselregen am Morgen beim Frühstück auf einmal eine Stunde lang wirklich starker Wind und es hat einfach alle Wolken komplett zerpflückt. Es war auf einmal genau so wie es in allen Katalogen zu sehen ist wenn man an Bora Bora denkt. Strahlender Sonnenschein, kaum eine Wolke am Himmel und abartig viele Blautöne im Wasser.
    Nachdem die Chefin auf einmal weg war und 30 Minuten nur wild überall Bilder gemacht hatte, durfte ich danach auch einmal live alles anschauen was sie so fotografiert hat. Aylin war im Himmel, weil sie endlich Ihre Südsee gefunden hatte, wie auf den Bildern versprochen! Die schönsten Bilder sind tatsächlich auf den Holzstegen der Wasservillen entstanden.

    Nachmittags haben ich Aylin so lange bequatscht dass wir doch unbedingt Kajak fahren müssen, dass sie irgendwann entnervt zugestimmt hat. Bei der Insel gegenüber von uns, circa einen Kilometer entfernt gibt es einen Schnorchel Spot der Aquarium heißt und da wollte ich unbedingt hin. Es war etwas anstrengend hin zu kommen da wir gegen die Strömung fahren mussten, aber nachdem ich Aylin am Strand der fast einsamen Insel abgesetzt hatte bin ich los zum schnorcheln und es hatte sich komplett gelohnt! Wirklich wie im Aquarium waren überall Korallen über Korallen und Fischschwärme die ich so bisher noch nie hatte.
    Zurück auf der Insel hatte Aylin einen neuen Freund: den Hund des einzigen Bewohners der winzigen Insel 😁

    Danach ging es wieder zurück wobei aus noch ungeklärter Ursache, Gerüchte sprechen von menschlichem versagen der Steuerfrau, unser Kajak gekentert ist. Jetzt waren wir dann doch froh an den Schwimmwesten. Vor allem weil sich das Ding einfach nicht mehr drehen lies. Also Flossen an, Aylin ans Boot festgeklammert und los ging die wilde Fahrt. Dank der Strömung ging es dann doch recht gut vorwärts. Kurz vor den Wasservillen kam dann doch noch unser netter Poolboy der die Kajaks betreut zu uns raus gepaddelt, hat uns mitsamt Kajak ins Schlepptau genommen und die letzten Meter gerettet. Ich denke dass er das öfter mal machen darf 😏
    Für ihn gab's ein dickes Trinkgeld und für uns einen großen Eisbecher 👌
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