• Day3

    Paul aus Litauen

    July 19 in Belgium ⋅ ⛅ 21 °C

    Uns kommt ein TET Endurist entgegen: darf ich vorstellen? Paul. Paul ist aus Litauen, allein unterwegs, und fährt den TET von Holland aus durch Belgien bis nach Frankreich. Allein. Mit seinem Zelt. Wir sprechen noch kurz über das Erlebte, tauschen noch Hinweise zu Streckenabschnitten aus. Und wünschen Paul einen super TET.

    Nach ein paar km weiter fahren David und ich aus einem Feldweg links ab auf einen asphaltierten Feldweg. Dort entdecken wir eine mega Bremsspur auf dem Asphalt. Die Spur führt auf unseren Feldweg. Wir haben gut gelacht. Das wird Paul gewesen sein! Wir wissen jetzt, das wir nicht die Einzigen sind, die eine Vollbremsung hinlegen, um der Route weiter zu folgen... 😀

    Was? Ihr wundert Euch, das wir doch den TET weiter fahren? Beim Frühstück besprachen wir, das wir es nochmal probieren wollen. Zu schön sind die Strecken, zu gern sind wir abseits der Strassen gewesen. Sollte die Strecke zu einem Singletrail werden, würden wir aber lieber umkehren.
    Nein, sind wir heute dann aber doch nicht! Die schwierigen Passagen lagen bereits hinter uns!
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  • Day2

    Tag 2

    July 18 in Belgium ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach einem leckeren Frühstück ging unser zweiter Tag entpannt los. Aber auch nur die ersten Kilometer, 50% Strasse (Feldweg), 50% Schotter.

    Astrein! Wir haben richtig Strecke gemacht, es hat nur so gestaubt. Leider geht der TET an einigen Stellen zum Beispiel in eine Sackgasse, man durchquert Bauernhöfe und findet sich dann auf einem Singletrail wieder. Aber sowas von Singletrail, das man in der Spur bleiben sollte. Links und rechts Stacheldraht, eine Wurzel über die man eigentlich drüber springen sollte usw.
    Wir haben unsere Motorräder heute insgesamt 5mal abgelegt. An sich kein Problem. Aber die Motorräder finden das nicht so klasse. Gut, wir haben beim ewigen Aufheben echt ordentlich geschwitzt. Die Motorräder quittierten, bei Klaus: abgebrochener Kupplungshebel, verdreckter Bremslichtschalter hinten (nach Fehlersuche und Reinigen wieder o.k.), Wackelkontakt am Bremshebel mit Dauerleuchten des Bremslichts.
    David: Tourenscheibenhalterung gebrochen.

    Wir haben nach diesen Faux-pas erkannt, das wir das mit den grossen Maschinen so nicht wollen.
    Ich hätte gern meine kleine 350er racing hier. Da waere das alles nicht so schlimm.
    Fazit: kein TET mehr mit den GS.
    Wir entschliessen uns, Nebenstrassen durch Adventure routing von Garmin auszuprobieren. Keine ellenlange Landstrassen, eher Nebenrouten.

    Nachdem wir das Waterloo Memorial besichtigten nächtigen wir heute in Waterloo.
    Die Motorräder stehen im Hotelhof und wir besuchen den Griechen im Ort.

    Yammas!

    Was bleibt:
    Die Belgier, die uns begegneten, waren durchweg sehr, sehr freundlich!
    Hundehalter
    Reiter
    Bauern
    Jogger
    Mountainbiker
    Passanten
    Rennradfahrer
    Man grüsst sich, hält den Daumen hoch und schenkt sich ein Lächeln (unser Lächeln war wegen des Helms nicht sichtbar, aber da). Man gibt sich Platz, für die Pferde hiess es für uns Motor aus und warten. Alles eine Frage des Respekts.

    Da können sich die bornierten Deutschen mal eine Scheibe abschneiden.
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  • Day1

    Übernachtung in Ieper

    July 17 in Belgium ⋅ ☁️ 20 °C

    Wie hübsch doch das kleine Städtchen Ieper ist. Hier können wir unseren ersten halben Tag TET fahren ausklingen lassen.

  • Day1

    Oha, ein Unfall. Und auch noch ONroad...

    July 17 in Belgium ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir haben einen kurzen Stop zum Telefonieren gemacht, leider muss nach so einem Telefonat das GPS wieder neu zu sich finden. Ich fahre also vor, die Nadel mit meinem Standort dreht sich munter wie ein Brummkreisel. Der Track biegt nach rechts ab, ich fahre geradeaus. Als ich merke, das ich hätte abbiegen müssen, fahre ich rechts ran und stehe fast. David schaut in diesem Moment ebenfalls auf seinen Navi und erwischt mich links am Auspuff. Sein Motorrad war nicht schnell, vielleicht 15km/h. Trotzdem bekam ich mächtig Schub von hinten und ging ab in den Graben. Dort versank das Motorrad im weichen Erdreich und ich bin mit einem Salto nach vorn abgestiegen. David hat sein Motorrad ebenfalls abgelegt.
    Keiner verletzt!
    Aber wir haben sozusagen einen Reparaturworkshop zuhause, mein Auspufftopf muss neu, der Sturzbügel von Dave vielleicht auch.
    So ein Mist. Keine wichtigen Teile haben Schaden genommen. Der Auspuff ist dicht, alles an Abgasen kann raus.
    Vor lauter Schreck haben wir erstmal ein "Pannenbier" getrunken.
    Nun beenden wir im kleinen Städtchen Ieper unseren 1. Tourtag nach ca 550km.
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  • Day0

    Alles gepackt.

    July 16 in Germany ⋅ 🌧 15 °C

    Regensachen, Spanngurt als Berge- und Abschleppseil, bisschen Werkzeug. Ansonsten nur wenig Wechselkleidung.
    Keine Koffer, wenn man schon mit einer schweren GS offroad will, dann nicht auch noch viel mitschleppen.

    Und das Wetter soll auch besser werden. Passt doch alles. 😊👌
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  • Day16

    Finisher!!!!

    June 30, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Was liegt da für eine Reise hinter uns 🚀🚀, der Wahnsinn!!
    Die Gänsehaut trotz 39 Grad....
    Danke an alle die uns die 16 Tage begleitet haben. Es war so schöööööööönn

  • Day16

    Das große Finish

    June 30, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach fast 7500 km, vielen Mücken, zahlreichen Schotterpisten, ewigen Weiten, viel Bier, spektakulären Landschaften, schönen Städten, tollen Menschen und fast zuvielen Eindrücken geht die Rallye für uns zu Ende. Herbert hat die Reise mit Bravour gemeistert - so wie wir auch. Wir sind platt und stolz.Read more

  • Day16

    Tag 16 Ankunft in Hamburg

    June 30, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 29 °C

    Bei großer Hitze haben wir heute Nachmittag das Ziel in Hamburg erreicht. Herbert hatte keine Panne. Ok, die Vorderachse mochte Russlands Straßen nicht so sehr, irgendein Gummi quietscht jetzt nervtötend. Es stinkt zwischendurch mal ordentlich nach verbranntem Öl (tropft es auf den Krümmer?), und der Herbert rußt ab und an beim Beschleunigen, da kann man sich gar kein Bild von machen. Aber: nicht liegengeblieben, wie so manche Teams. (Wir haben bei solchen Meldungen immer mitgefiebert, ob sie es wohl wieder auf die Straße schaffen).
    Wir danken dem Veranstalter für die netten Parties (Lofoten und in Estland), die Organisation der Whatsappgruppe und die Notfallgruppe vor Allem. Den anderen Teams ein liebes Dankeschön für Hilfsbereitschaft und Rallye Teamspirit. So muss das!
    Wir haben hier unsere persönliche Rallyegeschichte geschrieben und sind da mächtig stolz drauf.
    Nun geht es mit einem vollen Korb an Erinnerungen nach Hause.
    Jedem, also wirklich Jedem sei empfohlen, auch mal so was Verrücktes zu tun. Sowas, wo man ja eigentlich nicht die Urlaubstage, das Geld oder den Mut zu hat.
    -Einfach machen-

    P.S. wir sichten erstmal unser Video- und Bildmaterial und lassen dann hier noch mal was raus.
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