• Hamburg

    Feb 18–19 in Germany ⋅ 🌙 -4 °C

    Der Plan war, dass wir gegen 14 Uhr unsere Baustelle in Dierhagen verlassen. Ganz in Ruhe! Warum? Die Tage zuvor waren leider etwas verrückt. Die restlichen Verlegearbeiten am Fußboden standen an, die Küche mußte malerseitig fertiggestellt werden und die alte Küche war zu entfernen und die notwendigen Vorarbeiten zum Einbau der "Neuen" waren zu erledigen. Zwischendurch noch eine Vorstandssitzung. Unser Enkel und seine Eltern bereicherten das Chaos und forderten Inas Arbeitskraft.
    Am Vorabend des 18.2. war alles erledigt. Der Enkel auf dem Heimweg. Am 19. noch die Aussenanlagen vom Baustellenmüll befreien und drinnen noch die eine oder andere Kleinigkeit erledigen. Dann Koffer packen, duschen, beim Nachbar abmelden, eine wenig streiten und schon fuhren wir um halb drei vom Hof. Unser Ziel: 18 Uhr, Terminal 2 Hamburg Airport. Dort eine Ehrenrunde gedreht, weil die Einfahrt ins Parkhaus gesperrt war und wir uns einen anderen Parkplatz suchen mussten. Dann endlich unsere Koffer schnappen und diese am Automaten abgeben. Der nächste Tag sollte ohne lästige Kofferschlepperei beginnen. Kleine Nachhilfe vom Personal und die Koffer waren unterwegs nach Kreta. Nun schnell zurück zum Parkplatz. Hanna und Tommy warten seit 18.30 in Pinneberg auf uns. Wir melden, dass wir uns um einen halbe Stunde verspäten.
    Gut. Der erste Kassenautomat ist fein säuberlich eingepackt und meldet "out of order". Nicht schlimm, bestes Wetter, auf zum nächsten. Der nimmt nur Bargeld-hab ich aber nicht. Zurück zum Terminal 2. Der dortige nimmt auch Kreditkarten-nicht aber meine. Also andere Kreditkarte. Ich habe aber leider nur mein Handy dabei. Mein Portemonaise mit den Kreditkarten ist bei Ina und die steht ein wenig weiter weg, frierend in der Nähe des Autos.
    Halb acht treffen wir bei Hanna und Tommy ein. Hanna ist jetzt Lokführerin in Ausbildung und wir lernen Signalanlagen, Streckenführung, Weichenbedienung u.ä. kennen. Sie ist nicht zu stoppen.
    Endlich eine schönes Bett im Hotel Cap Polonia. Das Auto bleibt in der Straße stehen. Unsere Bushaltestelle ist um die Ecke und der X95 bringt uns in 47 Minuten zum Abflugterminal. Pünktlich 8.18 Uhr taucht er auf. Fährt aber nicht ab. Die Türen gehen wiederholt auf und zu. Auf dem Display der Fahrerin ist das berüchtigte Motorblock-Symbol zu sehen. Sch.... Schnell finden wir andere Leute, die zum Flughafen wollen, die Handys werden gezückt und wer zuerst ein Taxi beschafft ist Tagessieger. Hurra, ich hab eins, die Türen des Busse schließen erneut und er färt ab. Sorry Taxizentrale, ich muß absagen. Der Flug nach München verläuft super, nur leider mit einer Verspätung von 40 Minuten. Wir schaffen den Flieger nach Kreta und denken "bald geschafft". Der Mietwagen ist schnell übergeben und wir haben noch zwei Stunden Fahrt in den Südosten von Kreta vor uns. Dann sind wir da. Aber leider nicht dort, wo wir seit längerem erwartet werden. Wir sind eine abenteuerliche Straße hinab gefahren und es war unklar, ob man dort mit Auto wenden kann. Aber das Mittelmeer tauchte direkt im Scheinwerferlicht auf. Die rechte Andacht kam nicht auf. Das wenden gelang. Den Weg zurück auf die Straße und Google Maps weitere 13 km gefolgt. Dann darüber informiert worden, dass es gut wäre, zu wenden und 13 Kilometer in die entgegegesetzte Richtung zu fahren. Kurze Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Fahrer und Beifahrerin. Mein Handy ist alle. Navigationsziel in Inas Handy eingeben und weiter gehts. Dann sind wir da. Niemand sonst. Ich habe eine Telefonnummer und "in a few minutes" wird uns geholfen. Ende gut und wieder einmal alles gut. Gute Nacht
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