• Reisetagebuch der Tamm's
  • Ina Tamm
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  • Ina Tamm

Kreta 19.2.2026-12.3.2026

Wir erkunden Kreta. Über Kreta-Reisen haben wir eine Rundreise durch Kreta geplant. Dazu haben wir in 3 Appartement-Hotels (immer mit Küche), verteilt über die Insel, gebucht. In Mietwagen verschafft uns die notwendige Mobilität. Read more
  • Trip start
    February 20, 2026

    Hamburg

    Feb 18–19 in Germany ⋅ 🌙 -4 °C

    Der Plan war, dass wir gegen 14 Uhr unsere Baustelle in Dierhagen verlassen. Ganz in Ruhe! Warum? Die Tage zuvor waren leider etwas verrückt. Die restlichen Verlegearbeiten am Fußboden standen an, die Küche mußte malerseitig fertiggestellt werden und die alte Küche war zu entfernen und die notwendigen Vorarbeiten zum Einbau der "Neuen" waren zu erledigen. Zwischendurch noch eine Vorstandssitzung. Unser Enkel und seine Eltern bereicherten das Chaos und forderten Inas Arbeitskraft.
    Am Vorabend des 18.2. war alles erledigt. Der Enkel auf dem Heimweg. Am 19. noch die Aussenanlagen vom Baustellenmüll befreien und drinnen noch die eine oder andere Kleinigkeit erledigen. Dann Koffer packen, duschen, beim Nachbar abmelden, eine wenig streiten und schon fuhren wir um halb drei vom Hof. Unser Ziel: 18 Uhr, Terminal 2 Hamburg Airport. Dort eine Ehrenrunde gedreht, weil die Einfahrt ins Parkhaus gesperrt war und wir uns einen anderen Parkplatz suchen mussten. Dann endlich unsere Koffer schnappen und diese am Automaten abgeben. Der nächste Tag sollte ohne lästige Kofferschlepperei beginnen. Kleine Nachhilfe vom Personal und die Koffer waren unterwegs nach Kreta. Nun schnell zurück zum Parkplatz. Hanna und Tommy warten seit 18.30 in Pinneberg auf uns. Wir melden, dass wir uns um einen halbe Stunde verspäten.
    Gut. Der erste Kassenautomat ist fein säuberlich eingepackt und meldet "out of order". Nicht schlimm, bestes Wetter, auf zum nächsten. Der nimmt nur Bargeld-hab ich aber nicht. Zurück zum Terminal 2. Der dortige nimmt auch Kreditkarten-nicht aber meine. Also andere Kreditkarte. Ich habe aber leider nur mein Handy dabei. Mein Portemonaise mit den Kreditkarten ist bei Ina und die steht ein wenig weiter weg, frierend in der Nähe des Autos.
    Halb acht treffen wir bei Hanna und Tommy ein. Hanna ist jetzt Lokführerin in Ausbildung und wir lernen Signalanlagen, Streckenführung, Weichenbedienung u.ä. kennen. Sie ist nicht zu stoppen.
    Endlich eine schönes Bett im Hotel Cap Polonia. Das Auto bleibt in der Straße stehen. Unsere Bushaltestelle ist um die Ecke und der X95 bringt uns in 47 Minuten zum Abflugterminal. Pünktlich 8.18 Uhr taucht er auf. Fährt aber nicht ab. Die Türen gehen wiederholt auf und zu. Auf dem Display der Fahrerin ist das berüchtigte Motorblock-Symbol zu sehen. Sch.... Schnell finden wir andere Leute, die zum Flughafen wollen, die Handys werden gezückt und wer zuerst ein Taxi beschafft ist Tagessieger. Hurra, ich hab eins, die Türen des Busse schließen erneut und er färt ab. Sorry Taxizentrale, ich muß absagen. Der Flug nach München verläuft super, nur leider mit einer Verspätung von 40 Minuten. Wir schaffen den Flieger nach Kreta und denken "bald geschafft". Der Mietwagen ist schnell übergeben und wir haben noch zwei Stunden Fahrt in den Südosten von Kreta vor uns. Dann sind wir da. Aber leider nicht dort, wo wir seit längerem erwartet werden. Wir sind eine abenteuerliche Straße hinab gefahren und es war unklar, ob man dort mit Auto wenden kann. Aber das Mittelmeer tauchte direkt im Scheinwerferlicht auf. Die rechte Andacht kam nicht auf. Das wenden gelang. Den Weg zurück auf die Straße und Google Maps weitere 13 km gefolgt. Dann darüber informiert worden, dass es gut wäre, zu wenden und 13 Kilometer in die entgegegesetzte Richtung zu fahren. Kurze Abstimmungsschwierigkeiten zwischen Fahrer und Beifahrerin. Mein Handy ist alle. Navigationsziel in Inas Handy eingeben und weiter gehts. Dann sind wir da. Niemand sonst. Ich habe eine Telefonnummer und "in a few minutes" wird uns geholfen. Ende gut und wieder einmal alles gut. Gute Nacht
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  • Pignolia Suites

    Feb 20–26 in Greece ⋅ ⛅ 13 °C

    Nun beginnt der Urlaub. Wir sind an der Südostküste Kretas. Die Berge reichen häufig bis an das Meer. Unser erster Eindruck ist, dass dies keine wohlhabende Gegend ist. Viele dieser häufig flacher Häuser sehen zerbrechlich und primitiv aus. Die Umgebung ist vernachlässigt.
    Die Strände sind schmal und häufig mit Unrat belastet. Kein schöner Anblick. Unser Aparmenthaus ist ein touristischer Bau. Viele dieser Hotels und Arpartementhäuse sind an die Hänge gebaut und scheinen aus einer anderen Welt zu sein. Wir sind die einzigen Gäste in unserem Apartmenthaus. Gute Ausstattung-wir fühlen uns wohl und fangen an die Umgebung zu erkunden. Das geht nur mit dem Auto. Wanderwege o.ä. gibt es nicht. Jedenfalls nicht hier.
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  • Ierapetra

    February 21 in Greece ⋅ ⛅ 15 °C

    Freitag haben wir den Abend in einer Taverne ausklingen lassen. Die Besitzerin sprach Deutsch. Glück gehabt. So konnten wir unsere Bestellung nach ihren Empfehlungen ausrichten. Satt und leicht angeschickert.... schöner Zustand . Am Samstag haben wir Ierapetra besucht, um Fisch zu kaufen. Ein zentraler Fischmarkt ist nicht vorhanden. Mehrere Fischläden aber schon. Da wir ziemlich spät dran waren erstanden wir nur zwei Doraden. Ina ging's nicht so gut. Meine Chance als Koch. Danach Jacuzzi. Lass Blubbern!Read more

  • Carnival in Ierapetra

    February 22 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir sind langsam in den Tag getrudelt. Ina´s Befinden hat sich nicht verschlechtert. Der Carnival in Ierapetra beginnt so in etwa um 2 Uhr nachmittags. So eine Kreterin mit breitem Grinsen im Gesicht. Der Deutsche hat die Botschaft vernommen. Halb eins sind wir vor Ort und können unseren Parkplatz wählen (Parkuhren oder -gebühren kennt man hier scheinbar nicht). Wir suchen uns eine Taverne und sitzen zusammen mit anderen (verkleideten) Menschen. Wenn die aufstehen, werden wir das auch tun. Die Straße füllt sich mit Carnivalisten und sie gehen alle in eine Richtung. Treffer. Wir erleben die Eröffnung mit einem Trommelorchester. So etwas habe ich noch nie gehört. Phantastisch gut. Der Umzug dauert fast zei Stunden. Gelegentlich wird´s feucht. Das stört offensichtlich niemand-uns auch nicht.
    Wir gehen durch eine Seitenstraße zu unserem Parkplatz. Scheinbar sind alle zum Carnival. Viele sind zur After-Carnical-Party. Jetzt wird richtig gefeiert und es gibt reichlich Alkohol. Der war während des Umzugs wohl verboten, genauso wie Feuerwerkskörper. Feine Sache hat Spaß gemacht. Ab nach Hause. Der Jacuzzi wartet.
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  • Der rauhe Osten Kretas am Clean Monday

    February 23 in Greece ⋅ 🌬 12 °C

    Kathara Deftera oder Kathari Deftera (mittelgriechisch Καθαρά Δευτέρα, neugriechisch Καθαρή Δευτέρα ‚Der reine Montag‘) ist die griechische Bezeichnung für den 48. Tag vor dem orthodoxen Ostersonntag und markiert den Beginn der vierzigtägigen vorösterlichen Fastenzeit (σαρακοστή sarakosti) und gleichzeitig das Ende der orthodoxen Karnevalszeit (απόκριες apokries). Die Bezeichnung beruht auf dem angestrebten Sinn der Fastenzeit, orthodoxe Christen seelisch und körperlich zu "reinigen" und auf das Osterfest vorzubereiten. Der erste Fastentag, das Äquivalent von Aschermittwoch in anderen christlichen Religionen, ist in Griechenland ein offizieller Feiertag, Schulen und Geschäfte bleiben geschlossen. Von kirchlicher Seite sind alle Arbeiten untersagt, außer dem Reinigen der Küchengeräte von Resten fleischlicher Mahlzeiten. Verzehrt werden dürfen lediglich pflanzliche Produkte sowie Meeresfrüchte, aber keine Eier oder Milchprodukte, wie auch kein Öl, das während der Fastenzeit nur samstags und sonntags (außer am Karsamstag) zugelassen ist. Die Dauer des Fastens vor Ostern entspricht der biblischen Angabe von vierzig Tagen, welche Jesus Christus in der Wüste verbracht haben soll.

    Wikipedia;
    Heute wird Kathari Deftera üblicherweise gefeiert, indem die griechischen Familien entweder zum fleischlosen Essen ausgehen oder aber – besonders bei Familien mit Kindern – ein Picknick im Freien machen, bei dem Papierdrachen geflogen werden. Dabei gilt es, den Drachen (χαρταετός chartaetos, deutsch ‚Papieradler‘) möglichst hoch aufsteigen zu lassen, was Glück für das kommende Jahr versprechen soll. Kathari Deftera wird traditionellerweise bevorzugt im Freien gefeiert, der Tag symbolisiert außerhalb der christlichen Bedeutung auch das Ende des Winters und den Beginn des neuen Jahres.

    Wir starten gegen elf Uhr bei Wind 6, Böen 8. Ich bin angespannt, weil ich nicht weiß was mich in den Bergen erwartet, wenn der Wind das Auto von der Seite erwischt. Wird aber kein Problem.
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  • Eine Rundreise mit Hindernissen

    February 24 in Greece ⋅ ☀️ 12 °C

    Meine KI schreibt:
    Das ist eine wunderbare Wahl! Die Tour zur Lassithi-Hochebene ist der perfekte Kontrast zur Küstenlandschaft rund um deine Unterkunft. Da du von den Pignolia Suites (nahe Ierapetra) startest, liegt ein erlebnisreicher Tag vor dir.
    ​Hier ist dein detaillierter Zeitplan, damit du um 11:30 Uhr startest und pünktlich um 18:00 Uhr an der Taverne Rodos ankommst:
    ​🗺️ Dein Zeitplan: Von den Palmen in die Berge
    ​11:30 Uhr: Abfahrt Pignolia Suites
    Du fährst zunächst entlang der Südküste Richtung Ierapetra und dann landeinwärts/nördlich Richtung Agios Nikolaos, um auf die Hochebene zu gelangen.
    ​13:00 – 13:30 Uhr: Krasi & Die monumentale Platane
    Nach dem Aufstieg in die Berge erreichst du das Bergdorf Krasi. Ein kurzer Stopp lohnt sich, um die riesige, 2000 Jahre alte Platane zu sehen und die frische Bergluft zu genießen.
    ​13:45 – 15:00 Uhr: Die Lassithi-Hochebene & Zeus-Höhle (Psychro)
    Du fährst in die Ebene ein. In Psychro parkst du und läufst (oder nimmst ein Esel-Taxi) hinauf zur Dikteon-Höhle. Es ist ein magischer Ort mit beeindruckenden Stalaktiten – der Sage nach der Geburtsort des Göttervaters Zeus.
    ​15:00 – 16:15 Uhr: Später Lunch in Tzermiado
    In Tzermiado, dem größten Dorf der Ebene, kehrst du ein.
    ​Kulinarik-Tipp: Bestelle Gerichte mit den berühmten Lassithi-Kartoffeln oder Ofto (traditionell gegartes Lamm). Die Tavernen hier sind sehr authentisch.
    ​16:15 – 17:45 Uhr: Panorama-Rückfahrt über den Golf von Mirabello
    Du verlässt die Ebene und fährst Richtung Agios Nikolaos. Die Straße bietet dir einen fantastischen Blick auf den Golf von Mirabello. Von dort geht es zurück an die Südküste.
    ​18:00 Uhr: Ankunft Taverne Rodos, Koutsounari
    Pünktlich zum Abendessen erreichst du die Taverne Rodos. Nach dem Essen hast du es nicht weit: Dein Hotel liegt nur ca. 8 Minuten Fahrt entfernt.
    Hier ist die vollständige Google Maps Routenplanung für deinen Ausflug. Ich habe die Stopps so optimiert, dass du die Highlights der Lassithi-Hochebene erlebst und pünktlich zum Abendessen zurück bist.

    Wir kamen etwas später los. Das hatte dann Folgen. Einige längere Pausen brachten den Zeitplan ins Wanken. Die wirklich beeindruckende Platane erreichten wir erst kurz nach drei. Die Zeus Höhle erreichten wir nicht mehr. Die Straßße war 800 m vor dem Ziel wegen Bauarbeiten gesperrt. Ein Bauarbeiter erklärte uns, die Höhle sei ohnehin geschlossen. KI weiß nur was bekannt ist. Nun sollte zur Entschädigung in Tzermiado der Besuch eine der besten Tavernen erfolgen. Das Dorf liegt im Sterben und alle Tavernen hatten geschlossen. Die Lassithi-Ebene verließen wir also ohne die berühmte Kartoffel probiert zu haben.
    Dann zurück zum Abendenessen in die Taverne Rhodos. Die hatte aber leider auch zu. Trip Advisor ist auch nicht zuverlässig. Dann wenigsten in unsere "Stammtaverne". Guter Wein aber leider viel zu viel gegessen. Die Nacht war unruhig.
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  • Plakias

    February 26 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    Wir haben heute unseren ersten Standortwechsel vollzogen. Ins Belvedere & Spa in Plakias. Die Routenplanung führte uns immer wieder über den Norden und die Autobahnen. Mit heftiger Gegenwehr ist es mir gelungen Google Maps zu "überreden" der Küstenstraße zu folgen. Nicht wirklich der Küstenlinie, dazu hättes es dann doch eines anderen Autos bedurft. So haben ich zwar viel geschaltet und gekurbelt, aber insgesamt sind wir mit 5 Stunden für 194 km noch ganz gut weggekommen. Die Blicke aus dem Auto und bei Stops aus den Bergen auf das Meer sind immer wieder fazinierend. Auf dem Weg viel das Thermometer um zehn Grad auf nun 11 Grad. Mütze und Jacke sind angesagt. Ich habe die Bilder mit Texten versehen. Das macht die Reise deutlicher.Read more

  • Plakias 2. Tag

    February 27 in Greece ⋅ 🌙 9 °C

    Heute haben wir es ganz ruhig angehen lassen (müssen). Vormittags hat mich die Vorbereitung der Mitgliederversammlung beschäftigt. Ina konnte endlich ohne Schmerzen schlafen. Am frühen Nachmittag haben wir einen Spaziergang unternommen und uns etwas zum Abendbrot eingekauft. Mal sehen was uns der morgige Tag bringt.Read more

  • Plakias Tag 3, Sonnabend

    February 28 in Greece ⋅ 🌬 13 °C

    Ina geht´s besser. So sind wir heute gegen 11 Uhr in den Tag gestartet. Unser Ziel war das Kloster Preveli. Das spielt in der kretischen Geschichte eine besondere Rolle. Ich stelle hier den link zu Wikipedia zum Nachlesen ein ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Preveli ). Unser Routenplaner führte uns auf dem kürzesten Weg zum Kloster. Das hat in diesem Fall bedeutet, das wir extrem steil auf extrem steiler Strasse über den Berg geführt wurden, um dann auf der anderen Seite dasselbe umgekeht zu erleben. Sehr zum Unmut meine Beifahrerin. Ich konnte mich nur noch weigern umzudrehen. Wenden nicht möglich. Bilder gibt´s nicht. Leider. Das Kloster ist sehr gepflegt aber dient wohl nicht mehr als Kloster. Einen Mönch mit Kind haben wir jedoch getroffen. Danach sind wir über eine andere Strasse zurück nach Plakias. Die mehr als 1000 Jahre alte Steinbrücke löste bei uns Assoziationen an Mostar aus. Zu Mittag gabs bei mir eine Brasse. Lecker. Dann haben wir uns auf den Weg nach Chora Sfakion. Dort gibt es eine Fährverbindung zu einem Ort, der nicht per Strasse erreichbar ist. Da will ich natürlich hin. Montag 8.30 Uhr geht die Fähre und 15.30 gehts zurück. So ungefähr, hat mit die Technische Offizierin mitgeteilt, vielleicht auch früher aber eher später. Ich soll aber schauen, ob der Termin vielleicht "delayed" ist. Nun sind wir zurück und erfahren das der Völkermörder aus Isreal sich mit dem Wahnsinnigen aus den USA zusammengetan hat. Völkerrecht ist abgeschafft. Rette sich wer kann!Read more

  • Plakias Tag 4

    March 1 in Greece ⋅ ⛅ 10 °C

    Ich habe gestern Abend natürlich begonnen unsere Tour für den Montag zu planen. KI ist da ganz hilfreich. Das kam dabei heraus:
    Es gibt zwei wichtige Gründe, warum eine Wanderung Ende Februar (auch die „bequeme“ Variante von unten) keine gute Idee ist:
    ​1. Die offizielle Wintersperre
    ​Der Nationalpark ist normalerweise nur von Mai bis Oktober geöffnet. In den Wintermonaten (November bis April) ist der Durchgang streng untersagt. Das hat handfeste Sicherheitsgründe:
    ​Hochwasser: Der Bach, der durch die Schlucht fließt, schwillt im Winter massiv an. Die Wege stehen teilweise unter Wasser oder sind weggespült.
    ​Steinschlaggefahr: Durch Regen und Frost lösen sich im Winter häufig Steine von den 500 Meter hohen Wänden. Das ist lebensgefährlich.
    ​Infrastruktur: Die Brücken über den Bach werden im Winter oft abgebaut oder sind beschädigt. Erst im April beginnt die Parkverwaltung damit, die Wege für die Saison instand zu setzen

    Das streichen wir dann besser. Heute hat uns (besser mich) das aber doch beeinflusst.
    Ich habe kurz daran gedacht, hier abzubrechen, weil so vieles was in meinem Kopf zum Besuch Kreta`s gehört nun nicht stattfindet. Vielfach sind Dinge einfach geschlossen oder auf Grund von körperlichen Einschränkungen nicht erreichbar. Dann noch der Krieg, direkt vor der Tür-
    Hab mich einbekommen.
    Draußen waren es 10 Grad, bewölkt und stürmisch. Wir haben einfach einen Tag auf dem Zimmer verbracht und geschlafen, gegessen, uns unterhalten und Serien geschaut. Garade jetzt kommen wir aus dem Searocco, eine Taverne, die wir wieder besuchen werden. Morgen scheint die Sonne und es gibt neue Pläne.
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  • Plakias, Montag, 5. Tag

    March 2 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    Das Preveli Kloster haben wir vor zwei Tagen besucht. Was wir da noch nicht wußten, der Preveli Beach liegt unmittelbar daneben, Heute sind wir also auf dem Weg dorthin. Meine KI ist hochnotpeinlich befragt worden, ob es danach möglich ist eine offene Taverne in der Nähe zu finden. Ich glaub ihr ja nicht mehr so recht. Deshalb haben wir Brot, Johurt, Apfelsinen, Wasser, Messer und Salz dabei. Den Beach erreichen wir nicht wirklich. Der Abstieg übersteigt gerade die Bereitschaft von Ina´s Hüfte. Sie reagiert mit Ablehnung und wir müssen ja auch daran denken, dass wir von unten wieder nach oben kommen müssen. Das nächste Ziel ist dann der Preveli-Wasserfall. Gut zu Fuß zu erreichen, lt der KI. Stimmt fast. Der Zugang ist leider verrammelt und mit Ina ist das Mißachten eines Stopschildes leider nicht möglich. Mittagszeit. Alle KI-Tavernen haben geschlossen. Nun reichts. Über den Berg in die Touristenhochburg Rethymnio. Laut und voll. Im Sommer sicher Wahnsinn. Wir bekommen eine gute Seezunge und ein anderes Preisniveau!
    Anschließend bummeln wir naschend durch die Altstadt. So wars doch noch eine schöner Tag.
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  • Plakias, Dienstag, 6. Tag

    March 3 in Greece ⋅ ☀️ 15 °C

    Palast von Phaistos.
    Das ist unser heutiges Ziel. Cirka 1,5 Stunden Autofahrt in Richtung Osten. Ein Audioguide steht kostenfrei zur Verfügung. Ich habe endlich Flugwetter für meine Minidrohne. Eine Angestellte verbietet mir allerdings den Start auf dem musealen Grund. Grundlos, wie ich versuche, ihr zu vermitteln. Ihre eigenen Aushänge hat sie wohl nicht gelesen oder verstanden. Die Machtfrage ist aber schnell geklärt und so filme ich mit meinem Handy was meine Drohne nicht darf.
    Ich habs ja nicht so mit den alten Gemäuern. Diese sind mehr als 4000 Jahre alt. Da war bei uns noch nicht so viel "Kultur" vorhanden (also 2000 Jahre vor Christi).
    Außerhalb das Geländes fliegt ich dann doch noch zum Gelände. Ätsch!
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  • Plakias,7. und letzter Tag, Teil I

    March 4 in Greece ⋅ ☁️ 15 °C

    Die Möglichkeiten Bilder und Videos hochzuladen, sind bei Find Penguin leider beschränkt.
    Unser Ausflug in die Gegend um Lappa hat so viele Fotos hervorgebracht, dass zwei Footprints notwendig wurden. Geplant als letzten Ausflug, ausgehend von Plakias, stand nun eine Nekropole und eine landschaftliche Schönheit auf dem Plan.
    Lappa & Argyroupoli sollen über das Dorf verteilt Mosaike, römische Badeanlagen und venizianische Portale bieten. Pente Panthenes (fünf Jungfrauen) bietet in die Felsen geschlagenen Grabstätten.
    Auf gehts. Die Fahrt geht in Richtung Nordwest und dann durch mehrere Täler. Die erreichen wir, in dem wir über die Berge fahren. Es gibt wieder viele spektakuläre Ansicht. Die Straße erfordert ab auch Aufmerksamkeit. Zuerst besuchen wir die "Wasserfälle von Argyroupoli". Bisher unser erster Wasserfall, den wir auch erreichen. Eigentlich ist es aber ein felsiges Tal. Aus den Felsen treten viele kleinere Quellen aus. Dortherum haben die Menschen Becken errichtet in denen das frische Wasser gesammelt wurde. Später dann setzte man Fische dort hinein (aktuell haben wir Forellen gesehen), Störe werden, in den vielen, vielen Tavernen, auch angeboten. Riesige Grills werden genutzt um Fleisch zu braten und zu grillen. Das alles geballt auf eine kleine Fläche... Leicht vorstellbar was dort abgeht-------wenn die Tavernen öffnen. So haten die vielen Katzen und wir einen schönen grünen Ort mit plätschernden Quellen und Vogelgeschzwitscher. War schön. Danach sind wir in das Dorf Lappa und wollten uns auf die Spuren der Römer begeben. Gefunden haben wir wieder ein Dorf, wo es krasse Widersprüche gibt. Altes zerfällt, weil es wohl einfach zuviel davon gibt und die dort Lebenden wohl weder Zeit und Geld für die Erhaltung aufwenden.
    Nun suchen wir die Nekropole mit Hilfe von Google Maps. Eine Ausschilderung, die wir verstehen finden wir nicht. Gefunden hab ichs aber trotzdem. Fußmarsch, der Weg ergangen. Der ist für unser Auto zu hart.
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  • Plakias, 7. Tag, Teil II

    March 4 in Greece ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Fußmarsch endet nach ca. 10 Minuten an einer kleinen Kirche, deren Tür offen steht. Der Steinweg, hinab zu diesem Ort, führt in ein kleines Paradies. Kein menschlicher Lärm. Zitronenbäume, Apfelsinenbäume, Feigenbäume, Gummibäume und jede Menge anderes Grün säumen den Weg und die Vögel sind laut. Ein schöner Ort. Eigentlich zu schade, um Tote zu lagern.
    Wieder in Plakias angekommen machen wir noch einen Spaziergang am Meer und durch das Dorf und landen wieder im Searocco. Wir beschließen noch einmal richtig viel und gut zu essen. Und auch zu trinken. Morgen ist ja noch etwas hin und wir haben gerade keine Eile in den touritschen Norden zu kommen. Viel gelacht haben wir auch mal wieder. Hein schickt noch Bilder von unserer nunmehr eingebauten Küchenzeile. Alles ist gut.
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  • Chani, 8.3.26

    March 8 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    Gestern sind wir noch durch die Altstadt am alten Hafen von Chania gebummelt. Wie landeten in einem Laden, wie es viele hier gibt. Der war aber besonders. Wir wurden hereingebeten und mit Kretischen Wein bewirtet, in ein Gespräch verwickelt und haben letzendlich ein kleines Dankeschön für Hein und Eva gekauft. Auf meine Frage nach einer Gasstätte, die "echte" kretische Küche anbietet kam der Tipp zur "besten" Küche" Kretas.
    Slow Food auf Neudeutsch. Gekocht wird über offenem Feuer in Töpfen. Vor allem Ziegen. Und das können die! Wunderbares Fleisch. Ein Genuss. Dieses Mal half uns die Jahreszeit. Wir hatten nicht reserviert und waren schon um zwölf vor Ort. Da bekommt man auch einen Platz.
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  • Chania, 9.3.26, ausgebremst.

    March 9 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Ich schreibe das mit einem Tag Verspätung. Auf der Polizeistation. Ich habe die Nummer 42. Sitze seit einer halben Stunde hier. Jetzt ist Nummer 27 dran. Um 13.30 ist hier Schluss. Das kenne ich schon. Dazu später.
    Gestern wollten wir unsere letzte Tagestour starten. Als wir in Richtung Auto gingen scherzte ich über den hinter uns stehenden Toyota. Dem fehlte das hintere Nummernschild. Geklaut.
    Bei unserem Auto fehlten dann beide Schilder. Ein Zettel hinter dem Scheibenwischer verhieß nichts Gutes. Unserer Rezeptionär kannte sich aus. Stehen im Parkverbot. Einwohnerparkplätze. Ein Haushandwerker, aus Schweden stammend, führte uns zur Zentralpost von Chania. Dann erklärte, dass wir dort bezahlen müssen und dann zur Polizeiwache müssen um unsere Nummernschilder abzuholen. Nochmal 7000 Schritte. Dort angekommen war es leider kurz nach 13.30. Eine nette Griechin versuchte den Menschen hinter der Tür zu erweichen. Leider erfolglos. Ihr Angebot uns in Richtung unseres Quartier zu fahren haben wir dusselligerweise abgelehnt. Inas Hüfte reagierte ziemlich verärgert. Gut, Hotel erreicht. Lange Pause. Gegen 18 Uhr sind wir dann Essen gegangen und haben nebenbei eine neue Handtasche für Ina gekauft. Das Karnickel auf türkische Art war Klasse. Frust weitestgehend abgebaut.
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  • Chania, 10. März

    March 10 in Greece ⋅ ⛅ 15 °C

    10.34 Uhr auf der Wache. Es geht voran. Noch drei Nummern. Mal schauen was mich erwartet.Ein Formular ausfüllen. Ganz einfach, wenn man die Sprache versteht. Egal, die Polizistin war nett. Mein Rucksack hat ihr gefallen 😁(wegen des stilisierten Hanfblattes auf der Rückseite; Polizisten halt).
    Mit den Nummernschildern in der Hand dann zurück zum Hotel. Direkt vorm Haus steht eine Handwerkerauto. Zwei nette Jungs haben das richtige Werkzeug und auch die passenden Schrauben. Geld lehnen sie ab. Danke.
    Unseren Skoda parke ich dann schnell um. Nach einem Spiegeleimittag starten wir zu unserer Tour. Ziele sind: Topila Schlucht, Höhle der Weisheit (Agia Sofia), Kloster Chrysoskalitissa und der Elafonisi Strand.
    Die Topila-Schlucht ist wirklich beeindruckend. Sowohl der Tiefe wegen als auch der Zerklüftung. Oben drüber fliegen die Geier.
    Die Höhle der Weisheit erreicht man über 257 in den Fels gehauene Stufen. Ina muss leider nach der Hälfte aufgeben. Ich bemühe mich um eine ausführliche Foto- und Videodukumention zum Nachschauen.
    Dann noch knapp eine Stunde durch die Berge in den Südwesten an die Küste. Dort findet man die beiden letzten Ziele.
    Kloster Chrysoskalitissa und der Elafonisi Strand.
    Vom Kloster git es leider nur Aussenaufnahmen. Wieder einmal erwischen uns Schließungen. Dieses Mal wegen der noch laufenden Fastenzeit. Schade.
    der Elafonisi-Strand ist berühmt für seinen rosafarbenen Sand. Er war nicht wirklich Rosa. herrlich gelegen ist er am Rande eines Nationalparkes aber wirklich. Und leer. Riesiege Parkflächen am Eingang zum Nationalpark lassen vermuten, dass im Sommer hier der Wahnsinn regiert. Mehrere hunderte Parkplätze!!! 3 € Tag. Massentourismus pur.. Es wir dämmerig. Kürzeste Route für die Rückfahrt und viel Zeit in der Taverne.
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  • Trip end
    March 12, 2026