• Auckland

    February 19, 2025 in New Zealand ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir starten mit einem späten Frühstück bzw. frühen Mittagessen im Orientalischen Restaurant Ima Cuisine nicht weit vom Hotel entfernt.

    Anschließend laufen wir zur Sky City, in der sich nicht nur der Sky Tower, sondern auch die "All Blacks Experience" befindet. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nur eine sehr kleine Gruppe von vier Leuten sind und unser Guide ist superlustig. 😊

    Die Tour startet gleich mit einem Highlight: Dem heiligen Maori Stein (ein Pounamu = Jadestein) der All Blacks, den wir nur zu Gesicht bekommen, weil gerade Offseason und er dann hier ausgestellt wird. Während der Saison begleitet er die All Blacks auf all ihren Reisen und Spielen. Also haben wir mal wieder großes Glück. Wir dürfen, nein wir sollen den Pounamu sogar berühren! 🤗
    So fließt all unsere Energie in den Stein und wir erhalten wiederum seine Energie zurück. 😉

    Von unserem Guide Jackson erfahren wir alles über die Geschichte des Rugby in Neuseeland und die All Blacks und Black Ferns.
    Ihre Philosophie begründet sich hauptsächlich auf Werten wie Bescheidenheit, Exzellenz und Respekt.

    Weiter geht es durch einen Raum, auf dessen einer Seite ein fließendes Ornament zu sehen ist, auf dem alle All Blacks Spieler und Black Ferns Spielerinnen namentlich und mit ihrer Nummer vermerkt sind. Dieses Ornament zieht sich durch alle Räume und symbolisiert, dass alle Spielerinnen und Spieler miteinander verbunden sind.

    Der nächste Raum stellt die Umkleide dar. Hier kommt ein großer schlanker Mann auf uns zu und begrüßt uns. Es ist Ian Jones, ehemaliger Nationalspieler, der 902. All Black und eine Legende des Rugby Sports! Mittlerweile ist er als Rugby-Kommentator im Fernsehen tätig.
    (Ich wusste gar nicht, dass wir evtl. einen ehemaligen Spieler/ eine ehemalige Spielerin treffen. Hannah erzählt mir, dass sie gelesen hat, dass ab und zu mal ein Spieler oder eine Spielerin bei den Touren vorbeischaut.)

    Wir nehmen in den Nischen Platz und es werden Filme einiger Spielerinnen und Spieler gezeigt, in denen sie erzählen, was es für sie bedeutet, ein All Black/ eine Black Fern zu sein. (Ein All Black oder eine Black Fern bist Du auf Lebenszeit.) Und wie sie den Moment der Nominierung für die Nationalmannschaft erlebt und was sie gefühlt haben.

    Anschließend erzählt uns Ian, wie bedeutsam und beeindruckend der Einlauf durch den Tunnel ins Stadion immer wieder für ihn war. Ein richtiger Gänsehaut-Moment.
    Anschließend laufen wir mit ihm durch einen Tunnel und es wird tatsächlich die Situation simuliert, als wären wir selbst Spielerinnen und Spieler, die gleich im ausverkauften Stadion einlaufen. Sehr pfiffig gemacht.

    Der nächste Raum ist dem Haka gewidmet. Ursprünglich demonstrierten die Māori-Krieger damit vor einer Schlacht oder Auseinandersetzung ihre Stärke und ihr Können und beabsichtigten, die Gegner einzuschüchtern. Heutzutage wird der Haka auch zur Begrüßung angesehener Gäste, zur Anerkennung großer Leistungen oder bei Beerdigungen aufgeführt.
    Wir werden aufgefordert, uns entlang einer Mittellinie aufzustellen. Vor uns ist eine Leinwand, auf der auf einmal die All Blacks in Lebensgröße vor uns stehen. Und wir haben nun die Gelegenheit, aus der Perspektive der gegnerischen Mannschaft den Haka der All Blacks und anschließend der Black Ferns zu erleben.
    Das ist sehr beeindruckend.

    Zum Abschluss der Tour haben wir noch die Möglichkeit, unsere eigenen Rugby-Skills zu testen: Also wie gut wir im Werfen, Passen, Ball treten und in der Beweglichkeit sind.
    Eine sehr schweißtreibende Angelegenheit, die uns Dreien wahnsinnig viel Spaß macht.

    Bevor wir nach Neuseeland geflogen sind, habe ich noch überlegt, ob ich mal ein Rugby-Probetraining bei einer Frauen-Mannschaft in der Nähe absolviere. Nach meiner Erfahrung hier lasse ich das zum Wohl aller lieber bleiben! 😂😂😂
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