• Cap Fagnet

    September 2, 2024 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    Die zweite Route, die uns in der Touristeninformation in Fécamp empfohlen worden ist, sollte vom Hafen 25 Minuten steil bergauf, an Bunkeranlagen vorbei, zum Cap Fagnet, dem höchsten Punkt der Normandie, führen und im Anschluss wieder zurück. Diese Strecke war für Anna jedoch noch nichts, sodass wir bis zur Chapelle de Notre Dame du Salut am Cap Fagnet mit dem Auto gefahren sind. Von dort hatte man einen tollen Blick auf die Stadt, trotz des beschaulichen Wetters.
    Auf dem Cap wurden während der deutschen Besatzung zahlreiche Bunkeranlagen gebaut, von denen die Zufahrt nach Frankreich überwacht werden konnte. Diese konnten wir über kleine Trampelpfade erreichen.

    Weiter ging es dann nach Yport, wo wir eigentlich auf einem tollen Campingplatz überhalb der Steilküste ein paar ruhige Tage verbringen wollten. Wir mussten jedoch feststellen, dass nicht nur dieser Campingplatz "complet" war, sondern auch alle anderen Stellplätze in Yport. Auf Empfehlung einer Campingplatzbetreiberin haben wir es bei einer Cidrerie 20 Minuten entfernt im Landesinneren versucht. Hier hatten wir Glück und standen zunächst mit neun Shetlandponys ganz alleine auf dem Hof. Am späteren Abend kam dann noch ein zweites Wohnmobil hinzu. Gott sei Dank ist von Annas Schulfranzösisch doch noch etwas übrig.
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