• Tag 180 - Canberra

    22 grudnia 2025, Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Arnd:
    Canberra, die Kompromisshauptstadt. Weil Sydney und Melbourne sich nicht einigen konnten, wurde ein Dorf (fast) in der Mitte zur Hauptstadt hochgerüstet. Es ist also eine ziemlich junge Planstadt.

    Wir hatten für Canberra einen Tag vorgesehen. Unser Plan war, ein paar Highlights zu besuchen, die aber leider alle um 17:00 schließen. Also mussten wir uns etwas beeilen.

    Morgens am frühesten geöffnet hatte das National Museum of Australia. Dort gab es gerade eine Sonderausstellung über Korea, Hallyu! The Korean Wave. Da ich aber was über Australien lernen wollte, ist da nur Hea-Jee reingegangen. Die Dauerausstellung enthielt viele Objekte und Erklärungen zur Australischen Kulturgeschichte. Da habe ich einiges gelernt. Außerdem gab es einige Kunstobjekte, vor allem von ursprünglichen Bewohnern.

    Neben den Aborigines gibt es in Australien noch eine zweite Gruppe von Ureinwohnern, die Torres Strait Islander. Die Torres Strait ist die Wasserstraße zwischen dem Nordosten von Australien und Papua Neuguinea. Dort liegen viele Inseln, die alle zu Australien gehören. Die Menschen dort sind Melanesier und nicht verwandt mit den Aborigines. Es gab eine eigene Ausstellung mit Objekten und Kunst aus der Torres Strait.

    Mittags haben wir im Museumscafé zwei Koreanische Fusiongerichte gegessen, ein Kimchi-Omelette und einen Salat mit fritierten Mandus. Beides sehr lecker. Von der Terasse des Cafés gab es einen Blick über den Lake Burley-Griffin, ein künstlich angelegter See, der die Wohnstadt von den staatlichen Einrichtungen trennt. Im See läuft eine Fontäne.

    Anschließend sind wir per Uber zum New Parliament gefahren. Das ist für Besucher geöffnet, man kann sogar aufs Dach gehen, von wo aus man eine schöne Aussicht hat.

    Schließlich sind wir noch zur National Gallery gelaufen. Dort gibt es Kunst, vor allem neuere Kunst von australischen Künstlern. Vor dem Gebäude ist eine Plastik, die eine symbolische Schlange zeigt, die sich selbst in den Schwanz beißt. Sie ist in spiegelndem Metall ausgeführt und ganz eindrucksvoll. Von derselben Künstlerin gab es eine Plastik vor dem Museum of Contemporary Art in Sydney, ein Auge.

    Das prominenteste Werk im Museum ist The Aboriginal Memorial. Ein Werk, das an die während der Landnahme Ermordeten Aborigines erinnern soll und von 43 Künstlern gemeinsam geschaffen wurde. Mehr dazu unter:
    Mehr dazu unter: https://nga.gov.au/first-nations/the-aboriginal…

    Nach einem Abendessen beim Italiener mussten wir noch ein paar Stunden auf unseren Bus warten, der uns endlich nach Melbourne bringen sollte.
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