• Fengdu und Besuch der Geisterstadt

    24. april 2025, Kina ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach dem Frühstück geht es von Bord. Zuerst müssen wir 116 Stufen nach oben erklimmen und steigen dann in ein E-Auto ein, welches uns zum Eingang der Geisterstadt bringt. Diese ist 2000 Jahre alt und liegt auf dem Ming Berg. Sie ist keine gewöhnliche Stadt, sondern ein Ort der tief in der
    chinesischen Mythologie und
    dem Volksglauben verwurzelt
    ist. Fengdu gilt als das Tor zur
    Unterwelt, also der Ort, an dem die Seelen der Toten gerichtet werden. Nach taoistischer und buddhistischer Überlieferung durchläuft die Seele eines Verstorbenen nachdem Tod mehrere Prüfungen und Bestrafungen, bevor sie
    in das Reich der Reinkarnation ( Seelenwanderung)
    eintreten.
    In einem der Tempel ist eine Art Darstellung eines Gerichtshofes zu finden, in dem die Toten ihre Taten im Leben den Geistern
    rechtfertigen müssen.
    Es ist also heute sportlicher Einsatz gefragt, denn es gibt ca. 500 Stufen zu bewältigen. Der Weg nach oben führt durch drei Tore und ist mit zahlreichen Steinfiguren gesäumt.
    Bevor man den Tempel mit dem Höllenkönig betreten kann, muss man für 3 Sekunden in einem Stein auf einem Bein stehen. ( Männer auf dem rechten und Frauen auf dem linken Bein) . Es bedeutet für die Personen, dass sie rein und glücklich sind. Danach erblickt man eine überlebensgroße vergoldete Statue, die mit einem roten Tuch gehüllt ist.
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