• Der Hochgeschwindigkeitszug

    18 kwietnia 2025, Niemcy ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Spannung steigt. Alle sind aufgeregt. Die erste Fahrt damit steht nach dem Besuch der Grotten an. Eine Fahrt mit dem Schnellzug ist die bequemste und pünktlichste Art zu reisen. Mit einem gigantischen Netzwerk von über 40 000 km Bahnstrecke überzieht es das Land. In Deutschland beträgt das Schienennetz für ICEs ca. 1600 km.
    Wir stehen am Bahnhof Süd. Dieser gleicht einem Airport und hat eine Fläche von ca. 70 Fußballfeldern. In dem Bahnhof kommt man nicht ohne, dass alles gescannt wird, hinein. In einem großen Wartesaal wartet man bis zum Aufruf der Zugnummer. Dann geht man mit der Fahrkarte zum digitalen Einchecken und darf dann erst den Bahnsteig betreten. Auf der Fahrkarte ist die Nummer der Einstiegstür vermerkt, welche auch auf dem Fußboden des Bahnsteiges markiert ist. Dort stellt man sich in einer Reihe auf und man kann es kaum glauben, aber genau an dieser Stelle hält der Zug mit dem Einstieg. Einfach irre. Drängeln und Schupsen gibt es nicht, da es nur Sitzplätze gibt. Wir mussten uns aber trotzdem erstmal beeilen, da das Verstauen der Koffer erst nach der Abfahrt abgeschlossen werden konnte. So pünktlich wie der Zug kam, fuhr er auch wieder ab. In einer 5 stündigen Fahrt ging es nach Peking, der Hauptstadt von China.
    Während der Fahrt werden von einer Zugbegleiterin Getränke und Speisen angeboten, Abfallreste eingesammelt oder der Gang gewischt. Unvorstellbar in Deutschland. Der Zug fuhr stellenweise mehr als
    340 km/h und man verspürt es im Innenraum kein bisschen. Ebenso kann man problemlos schöne Fotos aus dem Fenster schießen.
    Unterwegs gab es dann einen massiven Temperatursturz von 15°C. Wieder pünktlich auf die Minute kommt der Zug um 17.00 Uhr in Peking an.
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