• Die ewigen Krieger: Terrakotta Armee

    22 kwietnia 2025, Niemcy ⋅ ☁️ 15 °C

    Der alte chinesische Glaube an das Leben nach dem Tod veranlasste den ersten Kaiser dazu, diese Armee für sein Leben im Jenseits bauen zu lassen.
    Schulter an Schulter stehen die Krieger in Reih und Glied, um ihren ersten Kaiser zu beschützen. Um unsterblich zu werden, zwang der Kaiser 700 000 Menschen zum Bau dieses gigantischen Grabmals . Die gesamte Grabanlage wird auf 90 Quadratkilometer geschätzt. Bis heute ist vielleicht ein Viertel der Fläche freigelegt. Schätzungsweise 6000 Krieger und Pferde liegen immer noch unter der Erde. Das bisher freigelegte Totenreich umfasst ein Heer aus rund 8000 Terrakotta- Figuren in Lebensgröße sowie mit Pferden, Ställen, Dienerschaft und Waffen. Die detailgetreuen Gesichtszüge der Menschen sind auch nach über 2000 Jahren verblüffend gut zu sehen. Das Kaisergrab wurde 1974 zufällig von Bauern entdeckt, als diese einen Brunnen ausgruben und einen Tonkopf fanden.
    Im Zuge der Ausgrabungen stieß man auf 3 Gruben, die unterschiedliche Truppenteile beherbergen. In der größten Grube fand man die Hauptstreitmacht mit 6000 Infanteristen und Kavalleristen mit Pferden samt Resten von hölzernen Wagen. In einer kleineren Grube fand man eine Kommandozentrale mit Generälen und hohen Offizieren.
    Um das Grab mit den reichen Beigaben vor Dieben zu schützen, ließ der Kaiser die ausführenden Handwerker später töten und in Massengräbern verscharren.
    In der Grube 3 steht die Terakotta- Armee, in Grube 2 sieht man ausgewählte Tonfiguren mit tollen Details wie Schuhsohlen, Köpfe mit Kopfbedeckungen, Haarsträhnen und Rüstungen. In Grube 1 sind 68 hochrangige Offiziere und 4 Pferde zu sehen. Witzig ist, dass der Oberkommandeur bisher noch nicht entdeckt wurde.
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