• Craters of the Moon

    24 декабря 2023 г., Новая Зеландия ⋅ 🌧 18 °C

    Die Krater liegen im Geothermiegebiet in der Taupō-Vulkanzone, welches seit ca. 2 Millionen Jahre aktiv ist.

    Eine der wichtigsten Veränderungen in der Region war der Bau des Wairakei-Kraftwerks (150 MW) in den 1950er Jahren, etwa 2 km entfernt. Dadurch verringerte sich der Druck in den Warmwassersystemen unterhalb der Erdoberfläche. Seitdem hat sich ein Großteil der geothermischen Aktivität in der Region drastisch verändert, ebenso wie die geothermische Aktivität bei Craters of the Moon. Die Geysire im Wairakei Geyser Valley verschwanden vollständig, aber die Wärmeabgabe bei Craters of the Moon nahm zu. Es kam zu zahlreichen hydrothermalen Eruptionen, die die Krater bildeten.

    Der Druck des Dampfes unter der Oberfläche übersteigt den Druck, der durch das Gewicht des darüber liegenden Bodens ausgeübt wird. Dies führt zu einer Explosion. Eine Mischung aus heißem Wasser, Dampf, heißem Schlamm und Bimsstein wird in die Luft geschleudert. Das Material kann bis zu 100 m weit geschleudert werden und Löcher oder Krater mit einer Tiefe von bis zu 20 m hinterlassen. Hydrothermale Eruptionen treten etwa einmal im Jahr auf.

    Die Öffnungen in der Erdoberfläche, durch die geothermischer Dampf und Gase austreten, werden Fumarolen genannt.
    Die zahlreichen Dampfquellen verändern sich ständig, stürzen ein und formieren sich neu. In der Luft ist mal mehr, mal weniger Schwefelgeruch. Die Vegetation im Bereich der Mondkrater sei wohl recht ungewöhnlich.

    Die Gegend hat eine etwas "unheimliche" Atmosphäre. :)
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