Tag 2 in Edinburgh
Ieri, Scozia ⋅ ☁️ 11 °C
Dem Grunde hätten wir heute auch schon Richtung Irland starten können, aber wir hatten ja noch was vor und der CP war ja auch bezahlt. Für heute 18.30 h hatten wir Tickets für die „Geistertour“.
Da es heute Früh zwar sonnig aber nur 2 Grad „warm“ war (und windig) haben wir es ruhig angehen lassen. Die Idee war, runter zum Ocean Terminal zu fahren, um uns die königliche Jacht Britannia von außen anzuschauen, denn £ 26 Eintritt ist es m. E. nicht wert, nur um auf die Jacht zu gelangen, und Bilder zu machen, die es auf Wikipedia viel besser gibt. Aber leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass man dem Nichtzahlenden sogar einen ungetrübten Blick auf die Jacht verwehrt. Schade ☹️.
Zurück in der Stadt haben wir zunächst bei Starbucks mit Kaffeespezialitäten pausiert, um dann in der „Neustadt“ noch ein wenig bei den Geschäften zu schlendern.
In der High Street suchten wir letztlich Sonnenplätze bei einem Pub. Leider wurde draußen kein Essen serviert, so dass wir nach einem Guinness weiterzogen, denn bis zur Tour um 18.30 waren es nur noch 1,5 Std. und etwas Appetit hatte insbesondere ich schon.
Weiter ging’s aber über die South Bridge in die Cowgate (Nachtleben mit Bars etc), die im Tageslicht nicht so glänzte und weiter in den Bereich Grassmarket. Leider entdeckten wir diesen Bereich erst am Abend vor der Abfahrt. Quirliges pulsierendes Leben, denn die Touristen waren zahlreich vorhanden. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil in der angrenzende Victoria Street, die J. K. Rowling sicherlich als Inspiration für die Winkelgasse diente, u. a. dort die Harry Potter Romane geschrieben hat.
Die Führung, die bei „GetYourGuide“ „Dunkle Geheimnisse der Geistertour durch die Altstadt“ heißt (anderer Namen bei anderen Anbietern - aber identischer Guide), war von Urs erstklassig gemacht. Es ging um Geschichte, Geschichten und Mythen sowie um Leichen, Mörder, Feen und Vampire. Interessant ist insbesondere der Greyfriar‘s Graveyard. Nicht nur wegen des Hundes Bobby, der 14 Jahre lang an das Grab seines verstorbenen Herrchens gekommen sein soll, sondern auch wegen der Art und Weise der vier Bestattungsarten (je nach Geldbeutel). Hier findet man übrigens auch die Gräber von Thomas Riddel, den McGonagalls und selbstredend den Potters.
Durch Closes ging es wieder nach oben und dann mit verschiedenen Stopps runter zum Canongate Kirkgard, wo nach 100 Minuten die tolle Tour zu Ende war.
Meine Empfehlung: diese Tour für den Beginn eines Edinburgh-Tripps planen (wenn möglich).Leggi altro

















ViaggiatoreWir beneiden euch🥰