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Irland (über Edinburgh)

Am 07.05. startet der Roadtrip. Über Amsterdam fahren wir mit der Fähre nach Newcastle, rüber nach Cairnryan, um von dort nach Belfast überzusetzen. Wir werden uns auf den Norden konzentrieren. Von Rosslare geht’s am 05.06. zurück nach Dünkirchen. Leggi altro
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    🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿 Girvan, Schottland

    Tag 2 in Edinburgh

    Ieri, Scozia ⋅ ☁️ 11 °C

    Dem Grunde hätten wir heute auch schon Richtung Irland starten können, aber wir hatten ja noch was vor und der CP war ja auch bezahlt. Für heute 18.30 h hatten wir Tickets für die „Geistertour“.

    Da es heute Früh zwar sonnig aber nur 2 Grad „warm“ war (und windig) haben wir es ruhig angehen lassen. Die Idee war, runter zum Ocean Terminal zu fahren, um uns die königliche Jacht Britannia von außen anzuschauen, denn £ 26 Eintritt ist es m. E. nicht wert, nur um auf die Jacht zu gelangen, und Bilder zu machen, die es auf Wikipedia viel besser gibt. Aber leider hatten wir nicht damit gerechnet, dass man dem Nichtzahlenden sogar einen ungetrübten Blick auf die Jacht verwehrt. Schade ☹️.

    Zurück in der Stadt haben wir zunächst bei Starbucks mit Kaffeespezialitäten pausiert, um dann in der „Neustadt“ noch ein wenig bei den Geschäften zu schlendern.

    In der High Street suchten wir letztlich Sonnenplätze bei einem Pub. Leider wurde draußen kein Essen serviert, so dass wir nach einem Guinness weiterzogen, denn bis zur Tour um 18.30 waren es nur noch 1,5 Std. und etwas Appetit hatte insbesondere ich schon.

    Weiter ging’s aber über die South Bridge in die Cowgate (Nachtleben mit Bars etc), die im Tageslicht nicht so glänzte und weiter in den Bereich Grassmarket. Leider entdeckten wir diesen Bereich erst am Abend vor der Abfahrt. Quirliges pulsierendes Leben, denn die Touristen waren zahlreich vorhanden. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil in der angrenzende Victoria Street, die J. K. Rowling sicherlich als Inspiration für die Winkelgasse diente, u. a. dort die Harry Potter Romane geschrieben hat.

    Die Führung, die bei „GetYourGuide“ „Dunkle Geheimnisse der Geistertour durch die Altstadt“ heißt (anderer Namen bei anderen Anbietern - aber identischer Guide), war von Urs erstklassig gemacht. Es ging um Geschichte, Geschichten und Mythen sowie um Leichen, Mörder, Feen und Vampire. Interessant ist insbesondere der Greyfriar‘s Graveyard. Nicht nur wegen des Hundes Bobby, der 14 Jahre lang an das Grab seines verstorbenen Herrchens gekommen sein soll, sondern auch wegen der Art und Weise der vier Bestattungsarten (je nach Geldbeutel). Hier findet man übrigens auch die Gräber von Thomas Riddel, den McGonagalls und selbstredend den Potters.
    Durch Closes ging es wieder nach oben und dann mit verschiedenen Stopps runter zum Canongate Kirkgard, wo nach 100 Minuten die tolle Tour zu Ende war.

    Meine Empfehlung: diese Tour für den Beginn eines Edinburgh-Tripps planen (wenn möglich).
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  • Tag 1 in Edinburgh

    10 maggio, Scozia ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute sind wir einiges gelaufen. Wir haben - mit Unterbrechungen - einen der üblichen Stadtrundgänge gemacht, wobei uns der Calton Hill am Besten gefallen hat. Nicht nur die zu Ehren von Lord Nelson errichteten Gebäude waren interessant, wobei insbesondere das dem Parthenon in Athen nachgebildete, aber unvollendet gebliebene Gebäude, herausstach. Vielmehr gab es einen tollen Ausblick über Edinburgh und den Fluß Leith, der sich hier zum Firth of Forth erweitert.

    Wir unterbrachen den Rundgang, um die Tour „ The real Mary King‘s Close“ zu machen. Wohl eine der interessantesten Touren, die man in Edinburgh zwingend machen sollte.
    Hintergrund (Kurzfassung): Von der Royal Mile - verbindet das Castle mit dem Holyrood Palace - gingen den Berg nach Norden hinunter steile sehr enge Gassen runter, die mit teilweise achtstöckigen Gebäuden bebaut waren. Es gab auch einen Markt, wie üblich um die Kirche herum. Mitte des 18. Jhd. wollte der Bürgermeister den Markt aber in ein Gebäude verlegt haben und dieses sollte gegenüber der Kirche stehen. Es sollte sich über den Bereich von vier Closes erstrecken. Kurzerhand wurde die Gebäude an den Closes bis aufs Straßenniveau abgerissen und dienten als Fundament für die Royal Exchange. Die Bewohner der Wohnungen darunter lebten daher im Dunkeln. Sehr interessant.
    (Für Interessierte: Es gibt die App: „MarykingsClose“ in welcher einiger Bilder, aber insbesondere auch die Beschreibungen/Audioguide) enthalten sind. Leider war das Fotografieren dort verboten.

    Dann trieb uns der Hunger zum Edinburgh Street Food, wo wir in der Sonne gemütlich sitzen konnten.

    Anschließend setzten wir den unterbrochenen Stadtrundgang fort; am Holyrood Palace vorbei und die Royal Mile entlang ging’s in Richtung Castle. Vor einem Pub war noch eine Pause angesagt, bevor wir wieder Richtung CP aufbrachen.

    Nach einem Abendessen ging es noch ins Pub (ehemalige Stallung von Mortonhall). Hier findet sonntags ein Quizabend, in der Art von Trivial Pursuit statt, aber nur für „gemeldete“ Tische. Einigen Fragen konnten wir nicht nur verstehen, sondern sogar beantworten
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  • „Transferfahrt“ nach Edinburgh

    9 maggio, Inghilterra ⋅ ☁️ 8 °C

    Newcastle hat uns -wie berichtet- mit Wind und Regen begrüßt. Daher haben wir nur eingekauft (uns hat der Grenzer/Zöllner, als ich fragte, wo ich Butter und Wurst entsorgen könne, übrigens gesagt, dass dürfe man einführen [in den Einfuhrbestimmungen steht es anders])!
    Den Zwischenstopp am Hadrianswall haben wir wegen des Wetters ausfallen lassen. Es ging dann auf der Bundesstraße in Küstennähe nach Edinburgh. Ca. 60 km vor Edinburgh hörte es auf zu regnen und 30 km vorher kam die Sonne zwischen den Wolken, die immer weniger wurden, hervor.
    Der CP Mortonhall, ist sehr schön, südlich vom Stadtkern, den man in 35 Minuten mit dem Bus (fährt alle 20 min) vom CP aus erreicht, gelegen. Alles sehr gepflegt!
    Zunächst haben wir in der Sonne Tee/Kaffee getrunken und Scones mit Clotted Cream
    gegessen und wollten eigentlich nur noch chillen.
    Um 16.45 ging’s dann doch mit dem Bus zu einer Stippvisite in die Stadt. Reste des Tartan-Festivals bekamen wir noch durch eine Band, die in Kilt unterhalb des Castle spielte, noch mit. Mal gucken, ob man morgen noch mal die Chance hat.
    Ein kurzer Bummel die Royal Mile hoch, ein wenig shoppen, eine Buchung der Mary King’s Close Tour sowie Einkehr in ein Pub (ok, wir saßen draußen) mit Guinness nebst Fish&Chips rundeten den Kurzbesuch ab. Dann ging’s wieder auf den CP zum Chillen. Die vorherige fast schlaflose Nacht an Bord forderte ihren Tribut.
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  • Tag der Überfahrt

    8 maggio, Olanda ⋅ ☁️ 11 °C

    In Dinslaken haben wir gut gestanden und machten uns nach einem Kaffe auf Richtung Ijmuiden, dem Fährhafen nach Amsterdam. Bei bestem Wetter kamen wir gegen 12.00 dort an und genossen zunächst den Strand bei einem kleinem Snack und einem Spaziergang.
    Dann ging es gegen 14.30 zum Fährterminal. Von unseren bisherigen Fahrten kannten wir es so, dass man nach der Einfahrt in den Hafenbereich noch ewig wartet, bis das Boarding beginnt. Daher haben wir für die Wartezeit geplant, noch die Reste, die man nicht nach UK einführen darf, zu essen und in Ruhe die Sachen für die Übernachtung zu packen etc. Klar - es kam anders.
    Kaum hatten wir den Hafenbereich befahren, ging einige Minuten später schon das Boarding los. Also erst an Bord im Camper die Sachen gepackt und - natürlich einiges falsch eingepackt (meine Jacke mit der von Moni verwechselt😂).

    Die Kabine ist deutlich kleiner als die im vorletzten Jahr, aber- ist ja nur für eine Nacht. An Bord wurde auch von uns schon das erste Guinness getrunken. Moni hatte in der Sky Bar einen Platz direkt an der Ausgabe gefunden (nicht in der Sonne), der überdacht war und im Windschatten lag. Eine Stunde später, als die Sonne hinter Wolken verschwand, waren wir froh drum.

    Die Fähre ⛴️ legte sogar schon 20 Minuten früher ab, kommen also auch eher an? 😃

    Das vorgebuchte Buffet was ausgesprochen lecker und es gab eine sehr große Auswahl an Gerichten, aber irgendwann war man dann doch satt 🙈. Während Moni wegen der Tabletten-Nebenwirkungen (gegen Seekrankheit) früh in die Kabine ging, genoss ich mit einem Guinness den Sonnenuntergang und dann - mit einem Weiteren- im Pub noch den ausklingenden Abend, während wir einige Ölplattformen passierten.

    Die Nacht war nicht so erholsam wie erhofft, denn jemand in der Nachbarkanine hat den Urwald abgeholzt. Ein weiterer Nachteil dieser Überfahrt (für mich als Frühaufsteher): keine Kaffeeautomat - also warten bis 07.00 🙁.
    Während des Frühstück kam dann die Durchsage: Ankunft wie geplant um 09.15 in Newcastle upon Tyne.
    Und Newcastle begrüßt und mit grauen Wolken, Regen und leichtem Wind bei 10 Grad. (englisches Standard-Wetter also)
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  • Abfahrtstag

    7 maggio, Germania ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute Vormittag, nachdem alles, was man für einen knapp einmonatigen Roadtripp braucht, verstaut war, ging’s auf die Waage => 3.510 kg mit nur 20 ltr. Wasser. Nunja, ich lass‘ mal Fünfe gerade sein. 🙈.

    Am Nachmittag noch ein Workshop für die Einweisung „Videodokumentation für das DKKD 2026“ (https://denkmalkunst-kunstdenkmal.de/hann-muenden/) - Werbung für das echt tolle Festival in der ersten Oktoberwoche muss sein - kommt alle gerne zahlreich; der Stellplatz ist nur 100 m vom Zentrum entfernt am Weserstein.

    Dann um 18.15 h verließen wir Münden bei Nieselregen, aber Richtung Soest kam die Sonne nochmal raus. Nach einem 30-minütigen Stau und freier Fahrt im Ruhrgebiet kamen wir um 22.15 auf einem tollen, ruhig gelegenen und gebührenfreien Stellplatz in Dinslaken an.
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    Inizio del viaggio
    7 maggio 2026