Heidemarie Preiß

Joined December 2019
  • Day26

    Das Reisen hat ein Ende (leider...)

    January 13 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    Leider ist unser Trip nach Vietnam nun schon wieder Vergangenheit. Verrückt, man wartet monatelang darauf, dann ist man kurz davor, dann geht es los und schwups, ist auch schon wieder alles vorbei und man ist zurück im Alltag. Aber trotzdem werden wir alle Drei davon noch lange zehren und uns über die Reiseerlebnisse sprechen und davon schwärmen. Es hat super viel Spaß gemacht, vielen Dank an uns Drei!
    Jeder hat noch mal für sich nachgedacht im Anschluss und für sich sein persönliches Fazit gezogen. Damit das auch vergleichbar ist und nicht episch ausufert, wurden es fünf Fragen, die alle drei beantworten mussten.

    Hier nun das Resultat:

    1. Beste Unterkunft
    D: Lan Homestay auf CatBa (es kam das Gefühl auf, ein Entdecker und kein Tourist zu sein), Kingo Retreat in Phu Quoc
    B: Lan Homestay auf CatBa. Wundervoll abgelegen mitten in der Natur
    A: Kingo Retreat in Phu Quoc. Alles neu, total sauber, tolle Verpflegung, großes Badezimmer

    2. Schönster Ort
    D: Bei Mike & Linh auf dem Balkon, 21. Stock in Hanoi, die vielen endlosen Obstplantagen im MekongDelta und die HalongBay.
    B: Halong Bay. Fast unwirkliche Landschaft mit all den Felsen die im Wasser stehen. Schönste Stadt war Hoi An, tolle Kleinstadt, alles kompakt beieinander und recht ruhig
    A: Halong Bay wegen der unfassbaren Landschaft und der Mekong mit seinem Trubel auf dem Wasser

    3. Bestes Essen
    D: Ricecake in Hue. Eine städtische Spezialiät, wir waren (ausversehen) in einem im Familienbetrieb geführten Restaurant. Sehr lecker - nix verstanden.
    B: lokales Fischrestaurant in Saigon, Besuch mit Thuong und Marcel. Ebenso die Ente im Edelrestaurant in Ha Noi (billig und teuer taugt also beides)
    A: Hot Pot an Sylvester in CatBa Town und die Barbeque-Restaurants in Saigon (K7 oder so) und auf Phu Quoc

    4. Interessantestes Erlebnis:
    D: Saigon: wir gehen über die Straße und...überleben es! Und das Abschlußkonzert von Mike in Hanoi. Mit Alex und Basti kam es mir vor, als wenn ich mit Bodyguards unterwegs gewesen wäre. Danke, Jungs!
    B: Chaos in Saigon, Waldbrände in Da Lat, schwimmende Fischerhaus Halong Bay, Kontakt mit den Einheimischen in Phat Diem. Generell die Zeit mit Doris und Alex
    A: Die Nacht-Zugfahrt von Saigon nach Da Nang, Speedbootfahren in der Nacht in der Halong Bay, Fussreflexzonenmassage in Phu Quoc

    5. war war nicht so toll an der Reise:
    D: die langen Flüge von Europa nach Asien.
    B: einige Taxifahrten (CatBa, Ha Noi und der Fahrer nach Hue)
    A: das man so gar nichts herauslesen konnte von der Schrift, Reis essen mit Stäbchen
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  • Day22

    Die letzten Tage in Hanoi

    January 9 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach der Idylle und Ruhe von Phu Quoc flogen Doris und Alex nochmal zurück nach Hanoi. Zum einen, weil von dort eh der Rückflug anstand nach Hause, zum anderen um dort noch ein paar schöne Tage mit Linh und Mike zu verbringen. Es war sehr schön dass der Taxifahrer in Hanoi gleich die Herkunft erkannte und erst einmal Modern Talking abspielte. Leider auch nur 1 Lied, und das 35 Minuten lang bis zur Wohnung! Naja aber der Wille war ja da... Die Wohnung der beiden liegt im 21. Stock inmitten eines „normalen“ Wohngebietes, also nicht in den Touri-Zentren. Das war wirklich klasse, so konnte man noch mal in das tägliche Leben der Bevölkerung eintauchen! Freitags wurde aber doch noch mal Tourist gespielt und das alte Stadtviertel erkundet. Wahnsinn, immer wieder imposant der ganze Trubel. Es gibt dort immer bestimmte Produkte pro Strasse oder Viertel. Also in einem werden nur Metallprodukte hergestellt, in der anderen Holzschränke, dort nur Schuhe etc. Gute Idee, besonders für Preisabsprachen... Es wurde auch noch das Wasserpuppentheater besucht. Der Samstag war dann nur noch dem Rumtreiben im Viertel gewidmet. Doris und Linh haben sich die Nägel gemacht, Mike war beim Frisör und Alex lief einfach nur mal so durch die Gegend. Am Abend besuchten wir noch kurz vorm Abflug das Konzert von Mike‘s Band „Bong&the Wankers“. Geiler Sound, schade dass es nur 5 Songs wurden bevor das Taxi kam. So ging es dann um 22 Uhr zum Flughafen und um 00:40 wieder nach Europa. Schlussendlich war man um 13:45 wieder in HH. Eine Stunde Verzögerung gab es weil es in Dubai geregnet hatte (ja ne is klar..).Read more

  • Day20

    Chill n‘Grill

    January 7 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Es wurde gesucht: Ein Plätzchen, an dem die Sonne scheint, es warm ist und Alex, die Wassernutte, gemütlich plantschen kann, Doris im Schatten auf der Liege im Kindle lesen kann, überall tolle Klos sind und es Kaffee gibt und Futter für Ali. Es wurde gefunden: Kingo Retreat Resort auf Phu Quoc!! Okay, nun kann man gleich rummäkeln von wegen Resort und so, ist auch nicht die Art von Urlaub den wir bei Neckermann wählen würden. Aber das Resort ist brandneu, sehr klein (nur ca. 20 Bungalows), hat einen tollen Pool und ist nur 250m vom Strand entfernt. Wer will kann sich den Weg auch mit dem Golfkart fahren lassen. Alex hat kurz gezuckt....und Doris wollte natürlich den Wagen selbst steuern. Schlussendlich ist es dann das Rad geworden. Da wir ohne Reiseleiter und kulturellen Einpeitscher Basti eh nichts finden würden und Phu Quoc als Insel nicht viel mehr zu bieten hat als die o.g. Vorzüge, haben wir auch gleich mal beschlossen den Radius rund ums Bett nicht größer zu ziehen als 2km. Dann kann man es gerade noch mit dem Rad in ein nahegelegenes Dörfchen schaffen. Wir rätseln noch ob das Dorf mit seinen kleinen Restaurants zuerst da war und dann die Resorts kamen, oder andersrum. Wahrscheinlich beide zeitgleich. Da haben wir ein kleines authentisches Restaurant gefunden. Man sucht sich die frischen Sachen gleich am Eingang aus, Fisch direkt aus dem Aquarium. Dann ab auf den Grill und auf den Teller. Und wenn man kugelrund und leicht beschwipst auf die 2 Räder steigt hat man dafür dann umgerechnet 12,50 dafür bezahlt. Echt günstig alles, und da ist der Touri-Abzocke-Bonus ja schon mit drin. So plätschern die Tage hier vor sich hin, mal an Pool, mal ans Wasser. Bis Donnerstag geht das Elend noch so, dann geht es abends zurück nach Hanoi. Dort dürfen wir uns noch 2 Tage bei Mike und Linh einquartieren und endlich mal 1-Tages-Bier trinken!!Read more

  • Day18

    Endspurt in Hanoi

    January 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Hanoi ist die letzte Etappe dieser einmaligen Reise. Von hier geht der Flug zurück in die Heimat. Bastian ist schon vorausgefahren, Alex und Doris folgen erst in paar Tagen.
    Nach den ruhigen Tagen folgt zum Abschluss also noch einmal das hektische Treiben in einer asiatischen Grossstadt. Wahrscheinlich hat Ho Chin Minh City und die Erfahrungen der letzten zwei Wochen die Sinne schon etwas abstumpfen lassen. Jedenfalls kam einem der Verkehr nicht so schlimm vor wie befürchtet. Man gewöhnt sich an alles.
    Bastian war nach der erlebnisreichen Zeit etwas urlaubsmüde. Der Kopf war voller Eindrücke und die Lust noch weitere Tempel, Pagoden usw. zu besichtigen nicht so gross. Die Lösung war, die Stadt in den 2 Tagen praktisch komplett zu Fuss zu erkunden. Sich einfach treiben lassen und mal schauen wohin einen das führt. Ganz besonders die Altstadt mit ihren engen, verwinkelten Strassen ist dafür wie gemacht. Nebenbei konnte so auch noch das letzte Urlaubsshopping erledigt werden und ein spontaner Besuch beim Friseur war auch noch drin.
    Der Spaziergang am zweiten Tag war dann aber doch etwas zielgerichteter. In einem grossen Bogen wurden ein paar der klassischen Touristenattraktionen besichtigt. Und diese Sightseeingtour war dann auch das Ende von Bastians Reise. Am Abend ging es dann zum Flughafen und zurück nach Hause.
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  • Day17

    Vietnamesischer Alltag in Phat Diem

    January 4 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Phat Diem ist eine kleine Stadt, etwa 30km von Ninh Binh entfernt. Dort steht eine der grössten katholischen Kirchen des Landes. Sie ist speziell durch die Verbindung von westlicher Kirchenbauweise mit asiatischen Stilmitteln wie z.B. Pagodendächern. Bastian hatte Lust den Ausflug dorthin interessant zu gestallten. Anstelle sich einfach für die Fahrt einen Fahrer zu mieten reifte der Plan es mit dem normalen Linienbus zu versuchen. So wurde aus einem einfachen Ausflug ein kleines, sehr unterhaltsames Abenteuer. Der Busbahnhof war schnell gefunden aber dort wurde es schon schwierig. Nirgendwo war ein Fahrplan, ein Liniennetz oder irgendetwas angeben. Die Frau am Schalter konnte zwar bestätigen, dass ein Bus nach Phat Diem fährt, allerdings reichte die Verständigung nicht aus, um zu klären welche Nr. die Buslinie hat oder wann der Bus abfährt. Draussen auf dem Hof standen 3 Busse mehr oder weniger abfahrbereit. Gleich im ersten hatte Bastian Glück. Obwohl niemand der Mitreisenden Englisch sprach konnte doch schnell geklärt werden, dass er im richtigen Bus war. Mit diesem Auftritt im Bus war das Eis sofort gebrochen. Viele Mitreisenden waren sehr interessiert. Ob Bastian gläubig wäre, ob er zum Beten zu der Kirche wolle, ob er verheiratet sei… Mit Hilfe des Reiseführers, Pantomime und Google Translate kam so ein Gespräch mit den ersten Mitfahrern in Schwung. Mit der Abfahrt des Buses wurde es dann zwangläufig weniger gesprächig. Der Bus war alt und laut, ausserdem stiegen schnell viele Leute zu, sodass es auch sehr eng wurde. Der Bus hat keine echte Haltestelle. Jeder der am Strassenrand den Arm hebt wird mitgenommen. Ausserdem liefert der Bus auch Pakete aus. Immer wieder hielt der Fahrer um Leuten am Wegesrand Pakete zu geben oder auch Pakete mitzunehmen. Sehr interessant das alles zu beobachten. Wer weiss wie das koordiniert wird.
    Der Rückweg im Bus war dann nicht mehr so gesellig. Bastian war ja nun schon ein alter Hase und musste nicht mehr alles erfragen. Dabei hat auch geholfen, dass an der Strasse in Phat Diem, wo Bastian auf den Bus gewartet hat gerade eine Hochzeitfeier im Gange war. Einige der Gäste waren sehr an ihm interessiert und zwei sprachen sogar Englisch. Sie konnten auch genaue Anweisungen für die Rückfahrt geben. Bastians Grösse hat die Hochzeitsgäste fasziniert. Mehrere haben ein Foto mit Ihm gemacht. Er wurde sogar eingeladen mitzufeiern. Das hat Bastian dann aber doch dankend abgelehnt. Es ist wirklich unbeschreiblich wie hilfsbereit, freundlich und herzlich die Vietnamesen sind.
    Ach ja, die Kirche, die das eigentliche Ziel der Reise war, ist auch ganz hübsch anzusehen.
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  • Day16

    Ninh Binh und die trockene Halong Bucht

    January 3 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    In Cat Ba Town hiess es endgültig Abschied nehmen. Alex und Doris machten sich auf die Reise nach Phu Quoc um auf der Insel im Süden ordentlich Sonne zu tanken. Die letzten Tage im Norden Vietnams liessen diesbezüglich etwas zu wünschen übrig. Bastian blieb im Norden weil er schon in wenigen Tagen die Heimreise von Hanoi aus antreten muss. Sein nächstes Reiseziel ist Ninh Binh.
    Ninh Binh ist eine kleine Stadt ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Am Anfang wirkt das etwas enttäuschend, aber genau das war es letztendlich warum Bastian sich dort so wohl gefühlt hat. In Ninh Binh kann man das ganz normale Vietnam erleben. Keine Touristen, kein Grossstadttrubel, zumindest nicht nach vietnamesischen Massstäben. Natürlich fährt auch hier jeder kreuz und quer, die Roller summen wie Bienen durch die Stadt und es wird dauernd gehupt. Aber alles in einem erträglichen Mass. Abends muss man schnell sein mit dem Essen. Vietnamesen essen bereits früh. Nach 20:00h hat schon nicht mehr jedes Restaurant geöffnet und ab 22:00h sind auch schon viele Kneipen zu und die Bürgersteige werden endgültig hochgeklappt.
    Das touristische Zentrum ist Tam Coc und liegt etwa 5km ausserhalb der Stadt. Alles ist voller Hotels, Restaurants und Souvenirhändlern. Die Touristen werden mit Bussen von überall angekarrt um die sogenannte «trockene Halong Bucht» zu bestaunen. Im Prinzip beschreibt es der Name schon ganz gut. Die gleichen faszinierenden Felsformationen wie in der Halong Bucht. Nur das sie nicht vom Meer umspült sind, sondern Wiesen, Reisfelder und Flüsse zwischen ihnen liegen. Bastian hat dort vom Ort Trang An aus eine Ruderbootstour gemacht. Es ging über einen Fluss zu verschiedenen Tempeln die sich an die Felsen schmiegen. Immer wieder führt die Tour durch Grotten in denen man teilweise den Kopf auch einziehen muss. Definitiv nichts für Klaustrophobiker. Insgesamt ist diese Gegend zwar wunderschön, verliert aber massiv an Charme, weil sie touristisch sehr ausgebeutet wird. Schade.
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  • Day16

    Reisetag

    January 3 in Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Wie schon erwähnt gingen die Gefährten nun getrennte Wege. Samweis und Frodo machten sich auf, den Schicksalsstrand in Phu Quoc zu bezwingen, während Aragorn sich auf die Spuren von Indiana Jones begab und erneut Tempel für Tempel in Ninh Binh durchforsten wollte. Und er hasst Schlangen!! Für alle drei war die Nacht daher schon um halb 6 beendet, die Abreise von unserem Homestay im Viet Hai-Tal mitten im Nationalpark auf Cat Ba war ja nicht so einfach wie anfangs mal gedacht. Es ging also wieder mit dem kleinen Golfkart zum Hafen und von dort weiter mit dem Speedboot nach Cat Ba-Town. Chili hatte wieder mal alles organisiert, der kleine Business-Man. Von dort ging es dann weiter per Bus. D und A hatten unvorsichtigerweise einen Flug um 14 Uhr gebucht ab Hanoi, also sollte man schon um halb 1 am Airport sein. Enge Kiste, aber wurde dann doch noch gut gemeistert. Chili riet ja zu einem privaten Fahrer, aber der wäre echt teuer gewesen. So ging es für die beiden also per Bus nach Hanoi. Und da es seit einiger Zeit auch endlich eine Autobahn gibt zwischen Haiphong und Hanoi, waren wir sogar schon um 11:20 am Busbüro in Hanoi. Dort noch schnell ein Taxi genommen zum Airport, und schwups war man um 12 am Flughafen. Gepäck aufgegeben, was gefuttert, ab ans Gate und rein in den Flieger. Dort allerdings wurde festgestellt, dass die Bestuhlung eines Airbus A320 in Asien etwas enger geplant ist. Alex hatte leichte Probleme mit den Knien. Allerdings lief es einfach an dem Tag, eine sehr nette Stewardess hat das Dilemma sehr schnell erfasst und schwups, saß man direkt hinter der Business class in der dritten Reihe mit tüchtig Beinfreiheit. Jawollski, so muss man reisen! Kaum angekommen, stand auch schon der Fahrer vom Ressort parat, und pünktlich zum Sonnenuntergang um 18 Uhr waren wir am Strand. Timing ist halt alles! Basti ist auch gut in Ninh Binh angekommen, er durfte sogar vor der Busfahrt noch ein zweites Mal ein Speedboot benutzen. In Ninh Binh hat er zwar erst versucht, im falschen Hotel einzuchecken. Aber final war er dann auch am richtigen Fleck.Read more

  • Day15

    Ein unvergesslich schöner Tag!

    January 2 in Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Für den zweiten Tag hatten wir uns erneut bei der Unterkunft eine Tour ausgesucht, diesmal aber was ruhiges und entspanntes. Es ging mit einem Boot auf in die Welt der Halong Bucht. Tausende Kalksteininseln befinden sich in dieser Bucht, mit teilweise bizarren Zügen und Ausprägungen. Was die Natur da in Jahrmillionen geformt hat...Wahnsinn! Und natürlich, wie bei jeder unserer Touren, waren wir nur zu dritt. So langsam sollte man das auch mal persönlich nehmen! Cäpt‘n Cook war heute unser Pilot, ganz toller Typ. Ähnlich aussehend wie Chow aus „Hangover“ aber zum Glück nicht so exzessiv. Eher ein ruhiger Typ, aber er konnte auch etwas englisch. Wir tuckerten also ganz gemächlich von Bucht zu Bucht, erstes Ziel war dann eine Plattform für Kajak-Fahrten. Doris und Basti waren mutig genug um sich in ein Boot zu setzen. Das Erlebnis war anscheinend sehr stark, beide kamen mit einem fetten Grinsen wieder aus den Höhlen und kleinen Schluchten. 90 Minuten sind die beiden rumgepaddelt. Dann ging es weiter in eine kleine Bucht zum Baden. Dort ankerten zwar noch ein paar Boote mehr, aber wir waren früh genug dran um uns den besten Platz zu sichern. Basti sprang gleich mal direkt vom Bootsdach ins Wasser. Hier konnten wir dann auch durch einen Durchgang auf eine Insel gelangen. Wie Robinson Crusoe, Alex sieht ja auch fast so aus (nur besser genährt). Klasse Sache, aber auch etwas knifflig zu entdecken. Danach hatte Cäpt‘n Cook auch schon das Essen zubereitet (daher der Name). Was der so gezaubert hatte in seiner kleinen Bordküche, nicht schlecht! Wir haben nicht alles geschafft zu essen... Auf dem Rückweg haben wir sogar noch an einem kleinen schwimmenden Haus angehalten. Dort hat der Cäpt‘n früher selbst gelebt als kleiner Junge. Toller Einblick, aber leben wollte von uns da auch keiner für länger als ne Stunde. Hartes Leben führen die dort, da schämt man sich fast schon ob seines privaten Luxusleben in Europa. Gegen vier waren wir wieder im Heimathafen und bald auch in der Unterkunft. Dort wurde wieder tüchtig getafelt. Doris und Basti wurden noch mitgeschnackt auf eine weitere Tour im Kajak. Abends um halb 8 ging es für die beiden noch mal los aufs Wasser. Plankton anschauen, welches fluoreszierend leuchten sollte. Das hat es aber dann wohl doch nicht so richtig, schade. Fotos gibt es davon auch keine, muss also persönlich berichtet werden von den beiden.
    Danach war Koffer packen angesagt, nächsten Tag ging es dann weiter für uns. Und leider war das dann auch der letzte Tag der Reisegruppe, Doris und Alex wollten noch mal etwas Sonne genießen im Süden. Und Basti hatte nur noch ein paar Tage Rest und machte sich nächsten Tag auf nach Ninh Binh. Klasse Reisegruppe, hat mega viel Spaß gemacht!!!
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  • Day14

    Gipfelsturm!

    January 1 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer guten Nacht in unserem kleinen Bungalow mit Kettensägenalarm von allen Seiten und Pfannkuchen zum Frühstück ging es mit Chily auf die Bergwanderung. Chily ist hier der Organisator für alle Touren und spricht am Besten englisch von allen (wobei die Latte auch wirklich nicht sehr hoch liegt im Norden Vietnams). Angekündigt war eine Wanderung auf den höchsten Punkt der Insel mit toller Aussicht. Aussicht stimmte, Berg evtl auch, der Rest auf keinen Fall! Es ging steil bergauf, keine Treppen sondern nur Felsen und Baumwurzeln, nebenbei baumelten auch noch die Stromkabel welche nach oben auf den Berg zur Funkantenne führten. Das schafft Vertrauen wenn man sich da kurz festhalten möchte und dann das Schild „Lebensgefahr beim Berühren“ liest. Doris und Alex waren fix und alle als wir oben waren, Chily hatte bis dahin seine Hände nur aus der Hosentasche genommen wenn er ne Nachricht auf dem Handy schreiben wollte. Alter Angeber! Oben wurden wir aber tatsächlich von einer tollen Aussicht belohnt, der Blick ging über den Dschungel bis hin zur Bucht mit den vielen einzel stehenden Felsen. Gigantisch, was die Natur so geformt hat nur für uns. Der Abstieg war ebenfalls nicht von schlechten Eltern, aber irgendwann waren wir dann doch heile unten angekommen und küssten den Boden wie der Papst. Dann kurz ins Zimmer, etwas frisch machen und es ging wieder ab aufs Speedboot. Belohnung abholen! Es ging in ein kleines Ressort mit eigenem Strand. Dort gab es lecker Schmackofatz und dann ab auf die Liege! Das Essen ist zum Glück für Alex hier oben im Norden sehr viel reichhaltiger und üppiger, so wird er nun auch mal satt und muss nicht darben. Abends in unserer Anlage gab es dann noch mal was zu beißen und auch ein paar Bierchen und Colachen für uns tapferen Wanderer. Und weil ja ein Tag ohne Action hier nicht sein darf wurde auch schon gleich der nächste Ausflug gebucht. Aber erst mal Pferdesalbe auftragen....Read more

  • Day13

    Auf nach Cat Ba!

    December 31, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach ein paar wundervollen Tagen in Hoi An wollten wir doch noch mal den „wilden“ Norden etwas besser kennenlernen. Wobei, wir dachten mal eben in den Flieger und schon sind wir da. Mitnichten! Es ging schon gut los, der Flieger hatte 1,5 Stunden Verspätung. Also noch etwas am Hotel rumgehangen und dann ab ins Taxi. Es sollte nicht das letzte Taxi für heute bleiben! Am Domestic-Terminal in Da Nang angekommen, mussten wir dort noch mal gut 2 Stunden totschlagen. Der Flug ging nach Haiphong, ca 1 Stunde dauert der etwas wackelige Flug. Dort ging es ins nächste Taxi und ab zum Fährterminal. Okay, Terminal würde ich das da nicht nennen, eher betonierte Rampe direkt am Wasser. Mit der rostigen Fähre ging es mit 3 KM/H übers Wasser nach Cat Ba. Die Wischhafen-Fähre kann nach Ausmusterung hier noch 70 Jahre seinen Dienst versehen denke ich...Am Hafen angekommen gerieten wir gleich wieder in die Fänge der Taxi-Mafia. Nach knallharten Verhandlungen zahlten wir den Preis, der uns genannt wurde und es ging nach Cat Ba-Town. Dort sollten wir uns in einem Hotel melden und von dort sollten wir dann weitertransportiert werden. Es kam wie es kommen sollte, der Taxifahrer war erneut nicht der Hellste und fand das Hotel nicht. Alte Story, Basti hat ihm dann beim Navigieren geholfen. Dann aber wurde es endlich mal positiv. Im Hotel wurde uns gesagt dass der Fahrer zur Unterkunft in 1,5 Stunden da wäre. Wir könnten noch in Ruhe was essen gehen. Gesagt, getan, ab zum Hot Pot (asiatische Alternative zum Fondue, war ja schliesslich Sylvester!!). Die Fahrt danach dauerte aber nur 5 Minuten, dann waren wir an einer anderen Mole und es wartete das Spektakel schlechthin auf uns. Es wartete ein Speedboot auf uns drei. Der Typ ballerte nur mit nem kleinen Suchscheinwerfer in der Hand mit Vollspeed durch die Ha Long Bucht, einmal halb um die Insel. Wahnsinn, das Grinsen verschwand gar nicht mehr aus unseren Gesichtern. Angekommen am kleinen „Hafen“ des Ortes Viet Hai wartete...nein, kein Taxi sondern ein Golfkart auf uns. Nach weiteren 10 Minuten Irrfahrt durch die Nacht waren wir dann endlich an unserer Herberge, Lan Homestay. Es war dann mittlerweile kurz vor neun und wir waren doch recht froh, als wir unser 3er Zimmer/Bungalow betreten konnten. Wir sanken glücklich und müde in die Federn. Nochmal die Auflistung der Transportmittel: Taxi - Flugzeug - Taxi - Fähre - Taxi - Taxi - Boot - Golfkart. Das kostet wieder Millionen hier....Read more

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