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  • Day13

    Life's like a box of chocolates...

    May 22, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Neuer Tag, neues Ziel. Heute dann der letzte Stop in Georgia: Savannah. Sagt vielleicht nicht jedem etwas, aber ich denke jeder von euch, der schon mal Forrest Gump gesehen hat, hat auch schon Savannah gesehen. Forrest sitzt, während er von seinem Leben erzählt, auf einer Bank vor dem Chippewa Square und wartet auf den Bus, der ihn zu Jeanny's Wohnung bringen soll.

    Es war also klar, wo unsere Reise heute definitiv vorbeigehen muss.

    Fahrt aus Brunswick war langweilig und ereignislos, heute sogar ohne heftigen Regenschauer und endete mal wieder mit der Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz. Beim Touristeninformationszentrum (bestes deutsches Wort, ever!) konnte man günstig parken, also haben wir unseren Jetta auch direkt dort stehen lassen. Diese Touristeninformationszentren sind ja eigentlich immer nur eine große Werbeveranstaltung für alle möglichen Tour- und Attraktionsanbieter. In Savannah haben wir eher durch Zufall in einem Magazin eine Route gefunden, um die Stadt in 10.000 Schritten zu erkunden. Da freuen sich FitBit und Apfeluhr 🏃⌚️😉.

    Also haben wir genau diese Route befolgt. Savannah ist echt eine hübsche kleine Stadt. Alle 2-3 Blocks steht man in einem kleinen Park, die jeweils unterschiedlichen Epochen der Stadtgeschichte gewidmet sind. Ein Brunnen, der an die deutschen Siedler erinnert. Eine Statue des Gründers von Georgia und andere Statuen und Brunnen die an wichtige Schlachten aus dem Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg erinnern. Eine hübsch angelegte Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften hat zum Souvenir- und Andenkenshopping eingeladen.

    Nach einem kurzen Stopp bei einem Sandwichmacher haben wir dann noch den Forrest Gump Park aufgesucht. Kein spezielles Schild und die Kinos in direkter Nachbarschaft zeigen den Film auch nicht in Dauerschleife. Ich glaube die Stadt ist sich gar nicht bewusst, welchen großartigen Film sie hier gedreht haben... Die bekannte Bank aus dem Film musste schon entfernt werden, da sie öfter mal Vandalismus zum Opfer gefallen ist. Ein Nachbau steht heute in einem Museum. So blieb uns also nur, Fotos an der Stelle zu machen, die man im Film sieht. Sieht nicht ganz so aus wie im Film, aber ich denke man bekommt einen Eindruck.

    Den Stadtbummel haben wir dann ein wenig abgekürzt, denn wie so häufig, seit wir Miami verlassen haben, hat uns der Regen eingeholt. Wir sind dann zurück zum Touristeninformationszentrum und haben uns auf den Weg zur nächsten Unterkunft nach Charleston gemacht.
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