• Verkaakies on tour
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Ab in den Süden

Ein 136-Tage Abenteuer von Verkaakies on tour Weiterlesen
  • Wir reisen weiter: Arguedas

    18. März in Spanien ⋅ ⛅ 18 °C

    Während wir unser nächstes Ziel, die Halbwüste von Navarra „Bardenas Reales“ anpeilen, fällt uns auf dem Weg ein mit dick Schnee bedeckter Berggipfel ins Auge. Kurzerhand entscheiden wir uns bei sonnigem Wetter, einen geeigneten Platz anzusteuern und uns den Sonnenuntergang hier anzuschauen🍀
    Am nächsten Tag hat sich der Schneegipfel leider in den Wolken versteckt und wir fahren weiter.
    In Arguedas angekommen bekommen wir gleich am Stellplatz einen Eindruck von der Umgebung: bizarre Felsen ragen vor uns auf mit Öffnungen, die als Höhlenwohnungen noch bis in die 1960er dienten 🤭
    Bei einer kleinen Wanderung bekommen wir einen ersten Eindruck auf das, was uns da erwartet.
    Auf dem geselligen Platz im Ort finden wir ein noch sonniges Plätzchen und genießen bei Bier und Wein das gesellige Palaver einer Großfamilie am Nachbartisch 🥳
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  • Buendia: Routa de las Caras und mehr

    18. März in Spanien ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir finden einen kleinen Campingplatz direkt am Stausee. Von hier aus kann man mit dem Rad einen super schönen tollen Aussichtspunkt am Stausee. Hier sind zwei versunkene Städtchen unter dem Wasserspiegel begraben ..,
    Die Skulpturen, in Sandstein gemeißelt, waren nicht nur beeindruckend, beeindruckend auch, dass dieses Terrain frei zugänglich ist, jeder darf alles anfassen oder drauf rum klettern und es gibt einige Grillplätze für Familien oder Freunde, die dort einen Tag verbringen wollen.
    Das Leben kann so einfach und intensiv sein …
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  • Die Halbwüste Bardenas Reales

    20. März in Spanien ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute also der „Ritt durch die Wüste“ von Navarra. Naja, eigentlich ist es eine Halbwüste mit ca 420 Quadratkilometern Ausbreitung und der Ritt findet auf dem Sattel unserer Räder statt 😆
    Es erwartet uns eine recht anspruchsvolle Tour, da wir bis auf wenige Kilometer nur auf schottrig-felsigem Untergrund radeln müssen. Aber knapp 70 km durch eine Landschaft, die wir so noch nie gesehen haben 👍🍀Weiterlesen

  • Die Höhlenwohnungen von Arguedas

    21. März in Spanien ⋅ ☀️ 10 °C

    Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in der Wüste schauen wir uns die Höhlenwohnungen heute Morgen von innen an. Es ist schon sehr bemerkenswert: mehr als 50 Familien haben in diesen Sandsteinfelsen ihre Behausungen heraus gehauen. Sie entstanden Ende des 19. Jahrhunderts, ihre Hochphase erlebten sie in den 1940er Jahren. Allerdings haben noch bis 1960 die Menschen dort gewohnt, bevor die Gemeinde ein eigenes Viertel mit Sozialbau-Wohnungen errichtete und die Menschen dorthin zogen.
    Damit setzen wir den Schlusspunkt unseres Besuches hier und brechen auf Richtung Frankreich. Im nächsten Örtchen, in Valtierra, stoßen wir noch auf ein aus unserer Sicht wenig rühmliches Brauchtum: dem Stiertrieb durch die Stadt, „Encierro" genannt. Die Geschäfte und Häuser werden geschützt durch massive Holzgatter, hinter denen sich die Menschen schützend stellen können.
    Andere Länder, andere Sitten….
    Nach einigen wunderschönen Monaten verlassen wir unspektakulär Spanien und erreichen Ondres in Frankreich.
    Leider war auf dem geplanten Stellplatz nichts mehr frei, und so übernachteten wir in einem Nachbarörtchen. Am nächsten Tag konnten wir von unseren lieben Bekannten Anne und Werner deren Platz in Ondres übernehmen, da sie uns immer ein paar Tage voraus reisen und nun weiter Richtung Heimat wollten.
    So früh waren wir noch nie unterwegs: um 8:30 Uhr standen wir schon vor dem Eingangstor des neuen Platzes🤭
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  • Bayonne und Biarritz

    22. März in Frankreich ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir nutzen den Tag, nachdem wir schon so früh auf den Beinen waren und starten zu einer Radtour - zunächst war Bayonne unser Ziel. Auch wenn das Wetter leider nicht so mitspielte hatten wir viel Freude an der Besichtigung dieses Städtchens.
    Nach einem leckeren Kaffee auf dem Platz an der Markthalle fahren wir weiter Richtung Biarritz. Leider keine schöne Strecke …
    Die Stadt hatten wir im Februar 2019 bereits besucht. Damals haben wir uns zu Fuß auf Entdeckungsreise gemacht von einem Stadtcampingplatz aus.
    Heute mit dem Rad haben wir natürlich einen viel größeren Radius und „erfahren“ bereits die vor- und nachgelagerten Bezirke, die voll in Händen des Surfervolkes sind.
    Biarritz selbst punktet mit Prachtbauten und einer beeindruckenden Hafenkulisse.
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  • Strandspaziergang mit Geschichte

    23. März in Frankreich ⋅ ☀️ 13 °C

    Unbedarft wollen wir heute eine Strandwanderung machen. Wir erleben einen endlos langen feinen Sandstrand und der Wind pustet uns um die Nase- herrlich 🍀

    Allerdings stoßen wir schon bald und unerwartet auf etliche Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, die mit der Zeit vom Atlantik unterspült und/oder mit Dynamit gesprengt wurden.

    Die meisten, sehr gewaltigen Überreste stehen dort als wirkliches Mahnmal der Geschichte. Einige Tafeln am Strand und in den Dünen klären den interessierten Besucher auf.

    Die Bunker sind zum größten Teil mit Graffitis versehen und weisen teilweise auf aktuelle Kriege hin (Gaza). Ein wirkungsvolleres Mahnmal kann man sich - gerade in unseren aktuellen Zeiten - nicht vorstellen.

    Eine weitere Infotafel zeigt mit kurzen Fakten den ganzen Wahnsinn dieses Unternehmens. Hitler: Ein Mann - und mehr als 60 Millionen Menschen auf der Welt verlieren ihr Leben. Heute undenkbar?
    Nein!!! Es ist aktueller denn je ...

    „Der Atlantikwall in Frankreich war eine 2685 km lange Verteidigungslinie, die von 1942 bis 1944 von der deutschen Besatzungsmacht entlang der Küste errichtet wurde, um eine alliierte Invasion zu verhindern. Die Bunker und Stellungen erstreckten sich von der spanischen Grenze bis zur Nordsee. Heute sind Überreste, oft als Museen oder Ruinen in Dünen, bekannte Mahnmale.“ Wkipedia
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  • Radtour Richtung Norden

    24. März in Frankreich ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir hängen noch einen weiteren Tag hier in Ondres an, denn das Wetter soll nochmals sehr gut werden. Also ab auf die Räder. Wir radeln, anders als zwei Tage zuvor Richtung Biarritz, durch tolle Dünenlandschaften und Pinienwälder.
    In Capbreton treffen wir zunächst auf einen Surferstrand und schauen dem wuseligen Treiben eine Weile zu.
    Von hier aus hat man auch einen Blick auf das Wahrzeichen des Städtchens: Die „Estacade von Capbreton“ ist ein bereits in 1860 erbauten Holzsteg, der lang innen Atlantik hineinragt.
    Im „Café de la Plage“ bestellen wir unser Gedeck inmitten von wuselig daherredenden Franzosen - und genießen wie sie das Leben in vollen Zügen.
    Weiter Richtung Hafen treffen wir auf den Fischmarkt, an deren letzten Ständen die übriggebliebene Ware auf Eis und weggelegt wird.
    Entlang der Küste stoßen wir immer wieder auf Surfer-Hotspots bevor wir uns ins Landesinnere wenden.
    Durch tolle Natur mit super Radwegen durch Pinienwälder und entlang netter Ortschaften erreichen wir nach knapp 70 Kilometern wieder unser WoMo.
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  • Abschied vom Atlantik

    25. März in Frankreich ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute Morgen sorgt Wim für frei Sicht, putzt die großen Scheiben, und dann geht’s auch schon ungewohnt früh für uns los. Bei schönem Reisewetter bewegen wir uns ins Landesinnere. Nördlich von Limoges liegt unser nächstes Ziel, eine Empfehlung von lieben Freunden.
    Wir genießen die Fahrt und sind doch erstaunt, dass wir am Ebde nicht, wie gehofft, alleine sind auf diesem Stellplatz, der wirklich fern allen Tourismus in der Pampa liegt.
    Wir hatten uns auf Einsamkeit und schöne Natur gefreut, die wir dann - zumindest am nächsten Morgen - auch noch gefunden haben. Denn schnell waren alle anderen WoMos abgereist, wir hingegen nahmen uns Zeit für zumindest einen kleinen Spaziergang , bevor unsere Reise am nächsten Norgen weiterging.
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  • Fiona - ein netter Zwischenstopp

    26. März in Frankreich ⋅ ☁️ 6 °C

    Die Kriegsauswirkungen kommen auch bei uns an. Um in die Heimat zu kommen müssen wir tanken: noch nie im Leben haben wir so viel Geld für eine Tankfüllung bezahlen müssen …
    Wir haben auf den mehr als 200 km gutes Reisewetter und finden einen Stellplatz direkt an der Loire und in unmittelbarer Nähe des Städtchens Gion.
    Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, freuen uns auf eine Besichtigungstour und auf ein bisschen Bewegung nach der langen Fahrt.
    Eine geschichtsträchtige Stadt am Fluss, der von uralten dicken Platanen gesäumt wird. Eine sehr alte Brücke und die bunte Uferfassade gefallen uns genauso wie die Kirche hoch oben und die kleinen engen Gassen.
    Auch hier könnte man zumindest ein paar Tage verbleiben - aber die Heimat …
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  • Epernay, die Hauptstadt des Champagners

    27. März in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Von Gion ging’s also wieder 200 km weiter - in die Champagne. Und wieder findender einen sehr ansprechenden, neu angelegten Stellplatz in Chouilly, eines der vielen Champagner-Orte. Nach unserer Tour freuen wir uns über die Sonne und entspannen im Grünen an unserem Wohnmobil.
    Am nächsten Tag, Freitag, radeln wir los um die Gegend zu erkunden.
    Bei Dom Perignon machen wir Rast und müssen unbedingt ein Gläschen des edler Tropfens kosten - ein Genuss 🥂👌
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  • Epernay - diesmal per Pedes

    29. März in Frankreich ⋅ ☀️ 9 °C

    Wir machen uns heute zu Fuß auf den Weg und wandern entlang von Wiesen und Wäldern und stießen schon bald auf ein schwer zu überwindendes Hindernis, bevor wir Epernay erreichten. Wir hatten ein paar kleine Anstiege erwandert und nun einen tollen Blick weit über das Städtchen.
    Schnell gelangten wir auch wieder hinunter und auf die Avenue de Champagne - eine sehr elegante Straße mit herrschaftlichen großen Villen. Diese trugen die Namen der besten Champagners und boten in ihren Gärten ihre Produkte feil. Eine herrliche Atmosphäre, die durch den sonnigen Tag mit den vielen Menschen einen geselligen Charakter bekam.
    Auch hier ist ein Aufenthalt für mindestens eine Woche kein Problem- wenn man dann nicht nach Hause müsste 🥴
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  • Ankunft Zuhause

    31. März in den Niederlanden ⋅ ☁️ 9 °C

    Dienstagmorgen- nach dem Spaziergang zum Waldfriedhof - begann die letzte kurze Etappe unserer Winterreise in den Süden.
    Es ist tatsächlich immer wieder besonders wenn sich der Blick auf unseren schönen Ortseingang auftut: das ist ein Gefühl von Heimat und erfüllt uns mit Freude.
    Nach einem halben Tag entladen und einräumen bringen wir unser WoMo wieder in den „Stall“, wo es sich erholen kann😆

    Wir haben uns gefreut über die vielen „Mitreisenden" auf unserer Tour und die lieben Kommentare dazu.
    „Nach der Reise ist vor der Reise" In diesem Sinne:
    Gerne bis bald 🥳🍀
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    Ende der Reise
    31. März 2026