AnnaHenri Südostasien

Joined July 2016
  • Day27

    Die Bezeichnung Sri Lankas passt ziemlich gut zu unseren momentanen Gefühlen, denn das Ende unserer wundervollen Zeit hier naht und Wehmut macht sich breit. Wir sind sehr dankbar für die schöne Zeit, in welcher wir so unendlich viel erleben durften. Ich bin überzeugt, dass jeder dieser Momente fürs Leben und die eigene Entwicklung goldwert ist und wir werden sie immer in Erinnerung bewahren. Jetzt aber genug der Trauer, sonst hat man noch den Eindruck, wir haben hier gar keinen Spaß in den Backen. So ist es nämlich ganz und gar nicht! Wir haben die letzten Tage entschieden in Hikkaduwa zu verbringen, da es nicht allzu weit vom Flughafen entfernt aber auch nicht zu nah an den Hauptouri-Orten ist und wir die Idylle genießen können. Die Wellen sind hier so unheimlich stark und gewaltig, wie eigentlich überall an den Küsten Sri Lankas, dass das Baden zu einem echten Abenteuer wird. In den paar Tagen ließen wir es uns noch einmal richtig gut gehen, wir lagen den Tag über am Strand, badeten im Meer und aßen abends beim Italiener. Dieses Land wird uns sehr fehlen, denn es ist uns wie kein anderes unheimlich ans Herz gewachsen mit seiner traumhaften und abwechslungsreichen Natur, was jeden, wirklich jeden Ort besonders machte und der faszinierenden Kultur, welche teils hinduistischen, buddhistisch und sogar an manchen Ecken christlich und muslimisch geprägt ist. Doch am meisten hat uns die Herzlichkeit und Offenheit der Sri Lanker berührt. Mit ihrer immer ehrlich freundlichen, interessierten und hilfsbereiten Art haben wir hier so gut wie jeden Menschen, ob groß oder klein kennengelernt und ins Herz geschlossen. So etwas haben wir nirgends anders auf der Welt erlebt. Das macht uns den Abschied natürlich nicht leichter, aber leider hat alles irgendwann ein Ende und wieder verabschieden wir uns auch mit einem lachenden Auge voller Vorfreude auf unsere Familien. Oder wie es die Sri Lanker machen, gehen wir mit einem Lächeln auf den Lippen und einem wippenden Nicken glücklich nach Hause und danken für diese tolle Reise.Read more

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  • Day25

    Nach der Wiederauffrischung unserer Tauchkünste, hat uns das Fieber sofort wieder gepackt und wir buchten direkt unseren nächsten Trip. Einmal ging es morgens zu einem Unterwasserfelsen mit vielen kleine Höhlen und schönen Fischen. Aber das war eher das Warmmachen für das was am Abend auf uns wartet, nämlich ein Nachttauchgang. Ja wirklich, wir sind nach Sonnenuntergang in der Finsternis mit dem Boot raus gefahren, haben eine Einweisung bekommen und sind einer nach dem anderen nur mit einer Lampe in die schwarze Tiefe getaucht. Ich weiß nicht, wie man das Erlebnis beschreiben soll, ob verrückt, unheimlich oder einfach nur atemberaubend. Aufjedenfall ist es eine Erfahrung, die man mal gemacht haben sollte, wenn man gerne taucht und auf Adrenalin steht. Zu dieser Zeit schlafen die Fische und so kann man sie zwischen Felsen gut beobachten, zudem hat man eine große Verantwortung seiner Gruppe gegenüber, dass niemand in der Dunkelheit verloren geht, aber das kann sich wohl jeder denken. Zum Glück ist aber niemand abhanden gekommen. Beim Auftauchen tanzten wir noch in dem bei Nacht leuchtenden Platon, welches durch Bewegungen im Wasser anfängt zu leuchten. Der Tauchgang hat wirklich Spaß gemacht, aber war auch sehr beängstigend.
    Die restliche Zeit bevor es für uns weiter Richtung Hikkaduwa geht, verbrachten wir an dem traumhaften Strand in der Sonne und surften den lieben langen Tag. Ja das Ende kommt immer näher und näher, aber die nächste Reise kommt bestimmt schon bald und noch genießen wir unsere letzten Tage.
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  • Day23

    Nach den ersten Tagen der Entspannung am Meer konnten wir davon natürlich nicht genug kriegen. So verschlug es uns in die von Backpackern so beliebte Region um Mirissa. Diese Region ist bekannt für ihre schönen Strände, die super Wellen zum surfen und natürlich kann man hier auch Tauchen. Um nicht komplett im Zentrum zu sein, haben wir uns für eine Unterkunft im Nachbarort Weligama entschieden, wo perfekte Bedingungen zum Surfen als Anfänger gibt. Erholung pur am Strand zu liegen zwischen den Palmen und die Sonne auf dem Bauch scheinen zu lassen. Am Abend kann man im Sonnenuntergang surfen und danach ein leckeres Lion Bier am Strand trinken, was für ein Leben.
    Auch das Tauchen kann sich hier sehen lassen. Wir haben sehr viele Fische gesehen, u.a eine riesige Moränen, einen Feuerfisch und viele andere große Fische. Die Unterwasserwelt hier ist nicht ganz so bunt und voll von Korallen, was am starken Tsunami liegt. Hier finden sich viele Felsen und Höhlen, welche ein ganz neues Taucherlebnis bescheren. Ein wirklich unglaublich gutes Gefühl, was das Tauchen in einem auslöst.
    Am nächsten Morgen mussten wir dann früh raus, denn es ging zur Walbeobachtung. Leider würden wir diese Erfahrung keinem so wirklich ans Herz legen. Es ist wirklich beeindruckend die gigantischen Blauwale aus nächster Nähe beobachten zu können, aber der Preis dafür, dass die Beobachtungsboote den armen Tieren stundenlang hinterher hetzen, damit bloß jeder Touri sein Foto schießen kann, ist es einfach nicht wert.
    Nach der Tour entspannten wir dann in Mirissa am Strand mit schönen Stränden, Baden und Schnorcheln.
    Langsam geht unsere Sri Lanka Reise zu Ende, aber um ehrlich zu sein raus aus der Sonne wieder nachhause in den Alltag wollen wir noch nicht. Naja eine knappe Woche bleibt uns zum Glück noch, in welcher wir den ein oder anderen Bericht noch teilen werden.
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  • Day20

    Das Paradies der Träne Indiens

    March 26 in Sri Lanka

    Anders kann man den Süden Sri Lankas, welches wegen seiner Form als Träne Indiens bezeichnet wird, wohl kaum beschreiben. Die Kilometerlangen Sandstränden mit den haushohen Palmen und steil abfallende Küsten, woran sich die riesigen Wellen des wilden indischen Ozeans brechen, erinnern wirklich an das Paradies!
    Von der anstrengenden Tour auf den Adam's Peak, kam uns der idyllische Süden gerade Recht. Wir entschieden zuerst nach Tangalle zu fahren, wo wir drei Tage verbrachten. Zuerst kam uns der Ort sehr suspekt vor.. Wir kamen am späten Abend an und gingen nach einer langen Anfahrt (die durch etliche, wunderschöne Teeplantagen durchs Inland führte) auf die Suche nach einer Essensmöglichkeit. Das stellte sich als ziemlich kompliziert heraus, da absolut tote Hose hier in Tangalle war. Dazu kam, dass die vielen Straßenhunde bei Dämmerung eine völlige Wesensveränderung durchleben. Während sie am Tag freundlich sind, mutieren sie am Abend zu angriffslustigen und sehr aggressiven Rudeln. Einen Abend kam es sogar so weit, dass ein großer Hund uns auf dem Moped angriff und ernsthaft uns versuchte zu beißen... Danach bewaffneten wir uns sobald es dunkel wurde, natürlich nur für den Notfall.
    Doch schon am nächsten Morgen bekamen wir einen völlig neuen, besseren Eindruck vom Tangalle. Wir erkundeten mit Mopeds die umliegenden Strände, wie den Red Beach (mit rotem Sand), den langen Tangalle Beach, wo Riesen-Schildkröten brüten und viele mehr..
    In Dickwella surften wir das erste Mal, was ziemlich gut lief, abgesehen davon, dass Henri das erste Surfbrett beinahe geschrottet hätte aufgrund des Riffs und der starken Wellen. Aber ist noch mal gut gegangen, Brett und Henri sind noch heile.
    Eine erschreckende Entdeckung machten wir dennoch, woran deutlich zu erkennen ist, dass der idyllische Schein trügt. Eines morgens sind wir zum Hafen gefahren, um uns dort die Fischerboote und die Fischerei anzuschauen. Anscheinend noch unbemerkt schlenderten wir über ds Gelände des Hafens, bis wir zu den Fängen, die ausgebreitet in der Sonne lagen kamen. Neben riesigen Fischen sahen wir dort Walflossen liegen! Das schockierte uns sehr! Sofort spürten wir deutlich, dass es schleunigst Zeit war zu verschwinden, denn das hier ist absolut illegal. Beim gehen wurden wir von einem aufgebrachten Polizisten aufgehalten, der uns am gehen hindern und um Geld zu erpressen versuchte. Wir suchten nur schnell das Weite ..
    Abgesehen davon sind wir aber keineswegs abgeschreckt von den Menschen hier. Nirgends haben wir jemals so unfassbar freundliche und herzliche Leute wie die Sri Lanker kennengelernt! Sie zaubern einem immer wieder ein Lächeln ins Gesicht und geben einem das Gefühl herzlich Willkommen zu sein.
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  • Day16

    Mammutaufgabe Adam's Peak

    March 22 in Sri Lanka

    Gestern verließen wir Ella und fuhren mit dem Zug nach Hatton, von wo aus wir den berühmten Adam's Peak besteigen möchten. Da wir die Zugstrecke in umgekehrter Richtung fuhren und das eine eher untypische Touristenroute ist, war der Zug endlich mal nicht so überfüllt und wir konnten für uns vier eine Sitzbank ergattern. Somit war die Fahrt sehr entspannt und wir genossen ein letztes Mal den Blick auf das bergige Hochland mit den vielen Teeplantagen. Deutlich weniger entspannt war die anschließende Busfahrt, bei welcher wir mit gefühlt 70 Menschen zusammen gequetscht über die sehr holprigen Serpentinenstraßen über eine Stunde lang Richtung Adam's Peak fuhren. Es ist doch wirklich bemerkenswert, wie soviele Menschen in einen so engen Raum passen..
    Aber jetzt komme ich zum wirklich wichtigen und spannenden Teil des Berichts, der Besteigung des Adam's Peak.
    Heute Nacht hatten wir nur wenig Schlaf, da es um ein Uhr los ging. Wir wurden zum Fuße des Berges gefahren, von wo aus wir alleine weiter auf den Berg wandern mussten. Erst dort erfuhren wir, dass die ersten 4000 Stufen gar nicht mit gerechnet werden, weswegen bislang nur von 6000 Stufen die Rede war. In Wahrheit sind es aber über 10.000 Stufen hinauf und ebenso viele wieder hinunter, womit man also auf über 20.000 Stufen kommt. Das kann ja was werden! Aber egal, jetzt gibt es kein Zurück mehr.
    Wir wanderten also etliche, sehr unregelmäßige Stufen hinauf vorbei an vielen, vielen Einheimischen, die mit ihrer ganzen Großfamilie unterwegs auf den Berg waren. Sogar Uromas und Neugeborene wurden mit hinauf getragen/gehievt... Dabei dachten wir uns nur, wenn eine 90 Jahre alte Frau das schafft, werden wir es doch sicher auch schaffen! Dabei merkt man aber auch, was für einen Stellenwert die Besteigung dieses Berges für die Menschen hier hat. Buddhisten nehmen sich zur Aufgabe mindestens einmal in ihrem Leben den Adam's Peak zu erklimmen, wobei die Sri Lanker fast jedes Jahr hier hinaufsteigen.
    Schon von unten konnten wir im Dunkeln den schwach beleuchteten Pfad sehen, der sich den Berg hinauf bis auf die Spitze schlängelte. Man ist das hoch!
    Mit vielen kleinen Pausen und warmen Tee (nachts ist es doch ziemlich kalt) schafften wir die knapp sechs Kilometer hinauf auf die Spitze, wo wir auf viele weitere Pilger trafen. Nicht nur für Buddhisten, auch für Moslems, Hindus und Christen ist dieser Ort ein besonderer, da sie alle die selbe Geschichte teilen, nämlich, dass hier der erste Mensch auf die Erde kam und seinen Fußabdruck hinterließ. Dieser befindet sich in einem Tempel auf der Spitze des Berges, was diesen Ort sehr heilig macht. Auf Grund dessen mussten wir die Schuhe ausziehen, was bei dem eisigen Wind und gefühlten 5 Grad nicht gerade angenehm war. Aber für solche Nörgeleien ist an einem so besonderen Ort wirklich kein Platz. Der Sonnenaufgang war spektakulär und das Wolkenspiel über den Bergen faszinierend, ein spiritueller Moment!
    Der Weg hinunter war deutlich weniger anstrengend, in knapp zwei Stunden standen wir wieder am Fuß des Berges und waren einfach nur glücklich,was man sicherlich in unseren Gesichtern ablesen kann. Wir sind sehr dankbar für diese wahnsinnig schöne und besondere Erfahrung!
    Jetzt freuen wir uns auf ein weiches Bett und den Süden mit den langen Sandstränden, wo wir heute Mittag hinfahren werden.
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  • Day14

    Baden in Ella's Wasserfällen

    March 20 in Sri Lanka

    Heute machten wir mal einen entspannten Ausflug mit nicht ganz so viel Action. Unser Tag begann mit einer schönen Wanderung entlang der Zugstrecke zu zwei Wasserfällen. Nur verwundert waren wir über die super heißen Temperaturen und das in einer Stadt die ca. 1000 Meter hoch liegt. Nach 3 Kilometern entlang der Zugstrecke trafen wir viele Hunde und Affen, aber auch Einheimische, welche uns den Weg weiter zeigten. Wirklich sehr freundliche und hilfsbereite Menschen.
    An dem ersten kleinen Wasserfall angekommen gab es die erste Dusche unter einem Zweig des Wasserfalls, was bei gefühlten 50 Grad sehr erfrischt. Nach etwas Entspannung ging es dann weiter zum nächstgelegensten Bahnhof, von wo aus wir mit dem Tuk Tuk zum großen Rawana Wasserfall fuhren. Dort angekommen dachten wir zuerst "ach du Scheiße, was ist denn hier los". Es fühlte sich an wie in einem Freibad in der Hochsaison, oder als wenn wir zum monatlichen Waschtag der Einheimischen gekommen sind. Nach einiger Zeit wurde es aber etwas leerer und wir fingen an den wunderschönen Ort mit einem Bad im kühlen Nass zu entspannen.
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  • Day13

    Mit dem Zug fuhren wir die schöne Zugstrecke durch die Highlands weiter nach Ella. Die Stadt ist auch eher als Dorf zu bezeichnen, aber dafür ziemlich touristisch. Bisher hatten wir das Gefühl fast die einzigen Touristen in Sri Lanka zu sein, aber hier scheinen sich alle zu tummeln, vor allem wir Deutschen.
    Auch hier machten wir eine schöne Wanderung durch die Teeplantagen zum Little Adam's Peak, ein kleiner Vorgeschmack auf den baldigen Aufstieg auf den großen Adam's Peak (in ein paar Tagen). Nach einem nicht ganz unanstrengenden Marsch hinauf (was vermutlich an der brütenden Mittagshitze lag), genossen wir die tolle Aussicht auf die Täler, Wasserfälle und dem noch höheren Berg Ella Rock. Dort nahmen wir uns zur Aufgabe die von der Sonne sehr durstigen Hunde mit unserem Wasser zu versorgen. Jeden Tag eine gute Tat...
    Nach einer kurzen Verschnaufpause liefen wir zur Neun Bögen Brücke, wo wir andert halb Stunden im strömenden Regen auf den Zug warteten, welcher dann in ca. 10 Sekunden an uns vorbei rauschte.. Oh man. Aber schön war es dennoch.
    Pleddernass entschieden wir uns den eigentlich eingeplanten Wasserfall erst morgen zu besuchen und heute erstmal eine warme Dusche zu nehmen und was essen zu gehen. Entlang der Gleise ging es also wieder zurück nach Ella.
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  • Day13

    Horton Plains

    March 19 in Sri Lanka

    Von Kandy aus fuhren wir mit dem Zug in die wunderschöne Stadt Nuwara Eliya, welche jedoch eher einem Dorf ähnelt. Die Zugfahrt zog sich knapp 4,5 Stunden durch das bergige Hochland mit wunderschönen Tee- und Reisplantagen. Angekommen in Nuwara Eliya ging es für uns Richtung Hotel vorbei an einem Pizza Hut, in dem es erstmal lecker Pizza gab. In unserem Hotel entscheiden wir uns dann direkt dazu am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang eine Tour in die Horton Plains zu machen, ein wunderschöner Ort mit einer unglaublichen Vielfalt an Natur. Die Landschaft glich zeitweilig einer Savanne oder Heide, dann erschienenmwieder Dschungelwälder. Viele Wildbäche schlängelten sich durch die Hügel, worauf wir viele Hirsche entdecken konnten.
    Von dort aus stiegen wir hinauf auf das World End. Ein wunderschöner Ort über den Wolken und vorallem bei der Geschichte, dass die Einheimischen früher dachten dort endet die Welt. Nach einer kleinen Wanderung kamen wir am Mini World's End an, aber dieser Ort unterscheidet sich nicht großartig liegt nur nicht ganz so hoch in den Bergen wie das imposante Big World's End. Aber von beiden Orten war der Ausblick unbeschreiblich, aber seht es euch selbst an. Nach einer weiteren Stunden erreichten wir die Baker Wasserfälle, welche uns aber nicht sonderlich beeindruckten, was daran liegen könnte, dass wir in Vietnam und Thailand mit Abstand größere und schönere gesehen haben. Nach diesen drei Hauptspots wanderten wir zurück durch eine wunderschöne Savanne zurück zum Eingang, wo unser Tuk Tuk auf uns wartete. Nach etwas Erholung ging es für uns zwei noch in das SOS Kinderdorf von Nuwara Eliya, in welchem ein Patenkind von Annas Familie lebt. Es war sehr aufregend den kleinen Ushan in die Augen zu schauen und zu wissen, dass es dem Jungen wirklich gut an diesem Ort geht, ein wirklich toller Kerl der Kleine! Den Abend ließen wir wie eigentlich jeden Tag mit einem kühlen Lion Bier ausklingen.
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  • Day9

    Nach unserer ersten Woche in Sri Lanka bekamen wir die Schattenseite des Reisen zu spüren. Einmal was falsches gegessen und drei Leute bekamen Magenprobleme, Henri leider etwas stärker, aber naja was soll man sagen, das gehört zum Reisen eben dazu. Aber jetzt kommen wir mal zum Schönen, weil so ein paar Probleme lassen uns natürlich nicht aus der Bahn werfen. Gestern fuhren wir mal wieder mit dem Localbus von Habarana nach Kandy. Kandy ist ja leider aktuell nicht durch seine Schönheit, sondern viel mehr durch die Unruhen bekannt, weshalb letzte Woche der Notstand ausgerufen wurde. Davon ist heute nicht mehr viel zu spüren, außer, dass etwas mehr Polizei in der Stadt unterwegs ist. Kandy hat wirklich viel zu bieten und ist eine wirklich beeindruckende Stadt mit ihrem Kolonialstil und dem wunderschönen See in mitten der Stadt neben dem Zahntempel, worin der Zahn von Buddha aufbewahrt wird. Unser erster Stop heute war der Viewpoint am Big Buddha über der Stadt. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg ging es bevor ein Unwetter uns einholte, mit dem Tuk Tuk zurück in die Stadt, wo Anna und Ayla sich die berühmten Kandy-Tänze anschauten, in welchen die Kultur Sri Lankas im Tanz, Gesang und Musik ( Trommeln, Bläser.. ) ausgedrückt wird. Die Kostüme und uralten Tanzkünste waren sehr beeindruckend, besonders das Finale, bei welchem die Tänzer über glühende Kohlen liefen und Feuer spuckten. Den Tag rundete der Besuch in eine der heiligsten Tempel Sri Lankas ab, wo wir an einer Zeremonie teilhaben konnten. Der Tempel ist riesig und wird streng bewacht, besonders Buddahs Zahn, der in vier Schatullen und zusätzlich einer Stupa sicher aufbewahrt wird. Die vielen Wandmalereien und Skulpturen erzählen von der buddhistischen Lebensweise und die Geschichte Buddhas.
    Kandy hat einfach unglaublich viel zu bieten und in dieser tollen Stadt wird es wohl nach Wochen nicht langweilig.
    Morgen geht es für uns weiter nach Nuwara Eliya ins Hochland. Wir sind gespannt welche Temperaturen uns dort erwarten werden, aber wir wissen schon, dass es ähnlich ist wie aktuell in Deutschland. Wir freuen uns über die kühlen Temperaturen neben dem sonst tropisch heißen Klima in Sri Lanka.
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  • Day7

    Schweißtreibender Aufstieg

    March 13 in Sri Lanka

    Heute ging es für uns auf den Lion Rock in Sirigiya und anschließend ging es in den Dambulla Höhlentempel. Fangen wir mal am Anfang an. Am Morgen starteten wir von unserer Unterkunft nach Sirigiya und nun ging es los. Treppen, Treppen, Treppen, der Aufstieg dauerte nur knapp eine Stunde, aber nach vielen Stufen und etwas Klettern kamen wir endlich auf dem Nachbarfelsen von Sirigiya an. Wir entschieden uns für diese Alternative, um den Touristen zu entfliehen und etwas Geld zu sparen und um mal ehrlich zu sein, es ist einfach schöner den Felsen aus der Ferne zu betrachten, als selbst auf ihm zwischen tausend anderen Touris zu stehen. Oben angekommen waren wir einfach nur platt und nass geschwitzt, aber es hat sich wirklich gelohnt! Der Blick war einfach unglaublich. Von dort es ging es nach etwas Erholung die vielen Treppen wieder runter und wir fuhren mit dem Bus nach Dambulla zu den Felsenhöhlen.
    Angekommen in Dambulla liefen wir an der voll befahrenen Straße entlang an Früchte- und Gemüseständen, der Verkehrsknotenpunkt ist für den Export von Lebensmitteln ins ganze Land zuständig.
    Bevor wir am eigentlichen Tempel ankamen, ging es vorbei an Golden Buddha Tempel, wo eine Gruppe von Mönchen beteten. Wie es der Name bereits verrät, tronte dort ein gigantischer goldener Buddha. Wieder ging es etliche Stufen über den nächsten Berg hinweg, wieder runter und auf den ersehnten Berg zu den Felsenhöhlen. Doch auch hier hat sich der scheißtreibende Aufstieg durch einen traumhaft schönen Ausblick bezahlt gemacht. Dort bestaunten wir vier in Höhlen hinein gebaute Tempel, in welchen unzählige Buddhastatuen und farbenfrohe Wandmalereien die Höhlen schmückten. Ein wirklich beeindruckender Anblick, ein wirklich spiritueller Ort.
    Zur Belohnung für die Bergbesteigungen und unzähligen Stufen hinauf und hinunter, gönnten wir uns am späten Nachmittag noch leckeres Essen, bevor wir wieder zurück in unsere Unterkunft fuhren, voller Vorfreude auf eine kalte Dusche.
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