A 14-day adventure by Thomas & Rike
  • Day13

    Martvili Canyon

    September 23 in Georgia ⋅ ☁️ 18 °C

    An unserem letzten Tag in Georgien stand noch ein Ausflug an. Knapp 50km von Kutaissi befindet sich der Martvili Canyon. Dies bedeutete eine knappe Stunde Fahrt pro Strecke. Der Canyon der an sich sehr schön war, enttäuschte jedoch durch die sehr begrenzten Möglichkeiten diesen zu begehen. Man konnte leider nur wenige Meter hinein, eine besondere Wandermöglichkeiten oder ähnliches war auch nicht gegeben. Eigentlich hatten wir vor dort zumindest mit nem Boot durchzufahren aber auch das war heute geschlossen. Daher war der Ausflug nach einer halben Stunde in der wir uns auch sehr Zeit gelassen haben schon wieder vorbei. Fazit, schöner Canyon aber sehr touristisch und leider steht die Fahrt nicht im Verhältnis zu den Möglichkeiten vor Ort.
    Den Rest des Tages verbrachten wir noch entspannt mit einkäufen auf dem Markt in Kutaissi etc.
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    Lena Wiesli

    Wenn ihr „touristisch“ schreibt; wie viel ist denn dann dort effektiv los?

    Thomas Mengede

    Also ein mäßig gefüllter Reisebus war vor uns...Ansonsten vielleicht 2 dutzende andere Touris als wir da waren. 🤔 dafür gab's die üblichen Guides die Touris abschleppen wollten und zu einer teuren Tour überreden wollten. ;-)

     
  • Day12

    Tskaltubo

    September 22 in Georgia ⋅ 🌧 18 °C

    Bei absoluten miesen Wetter lagen wir zunächst recht lange im Bett bevor wir uns auf den Weg nach Tskaltubo machten.
    Zur Sowjetzeit war die Stadt als Heilbad bekannt und es gab dutzende Hotels, Heilbäder und Badehäuser.

    Ein Teil der verlassenen Häuser wird mittlerweile von georgischen Flüchtlingen aus Abchasien besetzt als Wohnungen genutzt. Andere Gebäude wie das absurd riesige Sanatorium Shakhtior sind mittlerweile abgesperrt und werden überwacht. Theoretisch sollen diese in der Zukunft wieder genutzt werden, zu sehen war hiervon jedoch noch nichts.

    Mit etwas suchen konnten wir dann dennoch ein altes Hotel und zwei Badehäuser erkunden.
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    Thomas Wiesli

    Exklusive Immobilie mit guter Grundsubstanz, geeignet für handwerklich begabte🤨

    Thomas Mengede

    Praktischerweise wurden sogar schon die meisten Kabel und Leitungen entfernt. ☝🏻

     
  • Day11

    Katskhi Column

    September 21 in Georgia ⋅ ☀️ 25 °C

    Ein weiterer Stop auf dem Weg war die sogenannte "Katskhi Column" eine ca. 40 Meter Hohe Klippe auf deren Spitze sich ein ca. 1200 Jahre altes Kloster befindet.

    Lange Zeit verlassen, bewohnt (e)? ab den 1990er ein Priester das Plateau als Einsiedler und verließ es nur um in der unterhalb gelegenen Kirche Messen abzuhalten. Die Versorgung erfolgte mithilfe einer kleinen Seilbahn. Zunächst nur für männliche Besucher erlaubt ist das besteigen der Säule mittlerweile untersagt.

    Und ist auch jedenfalls nur eine Reinkarnation der Mönche an der Pforte der Kappele erschienen.
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  • Day11

    Chiatura - Die Industriebrache

    September 21 in Georgia ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf dem Weg aus Sighnaghi zurück Richtung Westen hatten wir einen Zwischenstopp in der ehemaligen Sowjetischen Minenstadt Chiatura eingeplant...

    Sollten sich hier doch etliche ehemalige Seilbahnen, bekannt als die "hängenden Särge" quer durch die Stadt auf die Berghänge spannen.
    Von den über 50 Bahnen die früher die Stadt überspannten um Menschen und Materialien in die Minen zu befördern sind mittlerweile allerdings nur noch eine Handvoll übrig.

    Schon bei der Fahrt Richtung Stadt bekam man einen Eindruck der Trostlosigkeit der ganzen Gegend. Verlassenen Industrie-Ruinen, Betonbauten, überall Baustellen und die ganzen Berghänge voller Plattenbauten aus der Sowjetzeit.

    Da einzig positive für die Bewohner der Stadt sind wohl, die mittlerweile neuen Seilbahnen um hier höher gelegenen Stadteile zu erreichen ganz im Gegensatz zum fließenden Wasser...Hier müssen die Bewohner teilweise zu den diversen Brunnen in der Stadt um an sauberes Wasser zu kommen.

    Alles in allem ist Chiatura wohl die hässlichsten
    und beklemmenste Stadt in Georgien, trotz der durchaus beeindruckenden Landschaft.
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  • Day10

    Absurdistan - Gori - Stalin Museum

    September 20 in Georgia ⋅ 🌙 20 °C

    Unser kurzer Zwischenstopp auf der Fahrt durch Georgien: Gori, die Geburtsstadt von Josef Stalin.

    Wie sollte es auch anders sein, verfügt die Stadt selbstverständlich über ein Museum über den wohl berühmtesten Sohn der Stadt.

    Welcome to Absurdistan!

    Es fehlt hier nämlich an jeglicher kritischer Auseinandersetzung mit dem Diktator.

    Das Museum ist ein riesiger Bau mitten in der Stadt an der "Stalin Avenue" die vor dem Museum geteilt wird und rechts und links dran vorbeiführt.
    Komplett mit Stalins Geburtshaus?, seinem Eisenbahnwagen, einer Statue (selbstverständlich!) und wie sollte es auch anders sein? Vor dem Museum ist der sogenannte "Stalin Park" inklusive Hüpfburg und diversen Kinderfahrgeschäften.

    Als wäre dies nicht absurd genug, weht über all dem eine riesige georgische Nationalfahne.
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  • Day10

    Höhlenstadt Uplisziche

    September 20 in Georgia ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir besuchten heute die antike Felsenstadt Uplisziche. Landschaftlich war diese wunderschön gelegen und zeigte nochmal eine ganz andere Seite von Georgien. Auch wenn diese Stadt nicht die bekannteste Felsenstadt Georgiens ist, war dies doch ein Recht touristischer Ort. Dank der Größe des Geländes verliefen sich die Leute aber zwischendurch was das ganze erträglich machte.Read more

  • Day9

    Kloster Bodbe

    September 19 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Die empfohlene Wanderung zum Kloster Bodbe in der Nähe von Sighnaghi entpuppte sich statt einem "Pfad im Wald mit Weinständen" als eine Wanderung über die Landstraße vorbei an einer Tankstelle.
    Aber immerhin war das Kloster in einem sehr guten Zustand lag in der wunderbaren grünen Landschaft hatte riesige Gemüse-Felder ringsherum und einen sehr schönen Klostergarten sowie eine noch neu gebaute Kirche.

    Gleichzeitig war es der bisher am meisten touristische Ort in Georgien. Was wohl daran liegt, das dass Kloster gleichzeitig eine der wichtigsten Pilgerstätten in der georgisch Orthodoxen Kirche ist und mit der "Nino Quelle" außerdem über eine mysteriöse Quelle verfügt der Heilkräfte zugesagt werden.
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    Lena Wiesli

    Nanu? Komplett Verhüllung?

    Rike Schmidt

    man darf als Frau nur mit Kopftuch und Rock und natürlich Schultern bedeckt in die Kirchen 😅🤷

     
  • Day8

    Weinprobe bei "Cradle of Whine Marani"

    September 18 in Georgia ⋅ ⛅ 22 °C

    Nachdem wir schon in die Weinregion Georgiens gefahren sind war es natürlich endlich Zeit für eine Weinprobe in einem der vielen Weingüter in Sighnaghi.

    Das Cradle of Whine lag perfekt auf dem Abstieg von unserem Nachmittagskaffee und sah auch von außen durchaus hübsch aus...Also, nichts wie rein da.

    Empfangen wurden wir von Paul, zur Hälfte US Amerikaner zur hälfte Georgier.

    Für knapp 35 Lari (~10€) ging es dann rund...
    Paul erzählte von der 8000 Jahre alten Tradition des Weinmachens in Georgien und den diversen Rebsorten, Stationen aus seinem Leben, was der Wein den Menschen in Georgien bedeutet, über den Hintergrund der verschiedenen Toasts (das deutsche "Prost" kam hier nicht so gut weg) und einigen weiteren Traditionen.

    Bis zum Ende des Tastings (2 Amberweine, 1 Rosé, 3 Rotweine + zwei Georgische "Grappas" genannt Chacha) hatte dann jeder aus der buntgemischten Truppe aus dem Libanon (welche schnell die Entscheidung bereuten mit dem Auto für einen Tagesausflug aus Tblisi gekommen zu sein), Israel, der Slowakei und eben wir Deutschen einmal einen Toast ausgebracht. Ein kleiner Unterschied ist das man zwei Gefäße zum Probieren bekommt ein einfach Glas und die klassische Tonschale. Interessanterweise verändert sich dadurch der Geschmack des Weines doch deutlich.

    Anschließend führte Paul die ganze Gruppe dann noch in seinen Weinkeller, wo er uns die Art des Georgischen Weinmachens genauer zeigt. Anders als wohl im Rest der Welt fermentierten die Trauben zunächst in großen Tonkrügen genannt Qvevri in der Erde gelagert.

    Das meiste der Arbeit erfolgt hier wirklich noch per Hand...Über das abfüllen in der Flasche, das verkorken und das verkleben des Labels auf der Flasche.

    Kein Wunder als das zwei Flaschen mitgenommen werden mussten. In unserem Fall ein dunkler Rosè ,anders als in den meisten anderen Weinanbaugebieten ist hier der Rosè ausschließlich aus dem Saft der Traube, aus der Takveri Traube sowie ein dunkler Rotwein aus der Saperavi Traube.

    Alles in allem ein sehr interessanter und spannendes Tasting auf Paul's "Hobby"Weingut.

    Prost!
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    Lena Wiesli

    Thomas hat fleissig gebechert und Rike alles brav wieder ausgespuckt?

    Thomas Mengede

    Rike war sehr erfolgreich bei den Geruchsproben. ☝🏻

     
  • Day8

    Italien in Georgien

    September 18 in Georgia ⋅ ⛅ 19 °C

    Wenn man in Sighnaghi durch die Straßen geht, könnte man sich auch einblilden irgendwo in Italien zu sein. Süße kleine Gassen, Versteckte kleine Restaurant und in Gefühlt jedem Hinterhof verbirgt sich ein kleiner Weinkeller. Da Sighnaghi auf mehreren Hügeln liegt, leppern sich zum leid von Rike auch die zurückgelegten Höhenmeter über den Tag verteilt 😉. Aber jeder Hügel bietet eine tolle Aussicht und zum Abend scheinen sich auch die Wolken am Horizont zu verziehen,was auf eine tolle Sicht auf den Kaukasus für morgen hoffen lässt.Read more

  • Day7

    Stepansminda-Sighnathi

    September 17 in Georgia ⋅ 🌧 16 °C

    Wegen des schlechten Wetters haben wir den Bergen heute schon wieder den Rücken gekehrt. Durch Nebel, dann über abenteuerliche Straßen durch ein kleines Mittelgebirge und schließlich durch strömenden Regen und Gewitter sind wir in der Weinregion Georgiens angekommen. Das Wetter ist leider immernoch zum weglaufen aber ab morgen ist hier wieder Sonnenschein gemeldet. Also Daumen drücken das unsere Wetterflucht aufgeht.Read more

    Lena Wiesli

    Kommt uns bekannt vor 😅

    Rike Schmidt

    jaa das habe ich auch gedacht als ich deinen Beitrag gesehen habe 😅