• Der königliche Berg Montreal

    18. september 2024, Jordan ⋅ ☀️ 25 °C

    Auf dem Weg zur Burg Shobak machen wir in einem Handwerksbetrieb für Mosaikarbeiten halt, wo uns gezeigt wird, wie Mosaikbilder hergestellt werden.
    Direkt daneben gibt es natürlich einen sehr großen Verkaufsraum mit den unterschiedlichsten Gegenständen, meistens mit Mosaiken, wie z. B. Schmuck, Möbel, Dekorartikel, usw.. Aber es sind auch ein paar bemalte Dekoartikel vorhanden, wie z. B. Eulen. Meine Mutter hätte sich über eine weitere Eule in ihrer Sammlung gefreut.

    Weiter geht es zur Burg Shobak, dem königlichen Berg Montreal.
    Es handelt sich um die erste Kreuzritterfestung in dem Gebiet östlich des Jordan, die im Jahre 1115 in einer Höhe von 2390 Metern erbaut wurde, um die Karawanenwege zwischen Ägypten und Syrien zu kontrollieren.

    Zu fünft beschließen wir, die Burg zu erklimmen und für eine Besichtigung einzunehmen.
    Oben angekommen werden wir nach unseren Tickets gefragt und an die haben wir doch tatsächlich überhaupt nicht gedacht.
    Also verlassen wir ziemlich frustriert den Eingangsbereich und wollen gerade wieder runter laufen, als uns noch zwei Andere aus der Gruppe entgegenkommen und uns mit den Eintrittskarten, die sie von unserem Guide bekommen haben, entgegenwedeln.
    Das Gelächter ist groß und die Burgwächter gewähren uns nun Einlass.
    Auch hier wird, wie an vielen historischen Orten in Jordanien, nach längerer Zeit des Stillstandes wegen Corona und fehlenden Einnahmen, jetzt wieder weiter renoviert.
    Wir genießen die verwinkelten Wege und Räumlichkeiten sowie die schönen Aussichten, bevor wir den Berg wieder herunterlaufen.
    Nach der doch langen Fahrt in den Süden des Landes tut die Bewegung gut und wir haben nicht wirklich Lust, weiter zu fahren, doch wir müssen los.
    Wir werden mit einem leckeren hellen Kaffee (Kaffee mit Ingwer und Kardamom) und kleinem Gebäck am Bus empfangen und dann fahren wir zum Wadi Musa, von wo aus wir Petra besuchen werden.

    Im Wadi Musa, kurz vor unserem Hotel, besichtigen wir noch die Mosesquelle.
    "Die Legende besagt, dass Moses in dieser Landschaft durch einen Schlag auf den Felsen eine Wasserquelle zum Sprudeln brachte, um das Volk Israel bei seinem Exodus aus Ägypten mit Trinkwasser zu versorgen."

    Nun, ich fand diesen Ort ziemlich enttäuschend, aber die Einheimischen holen dort ganz offensichtlich ihr "Moses-Wasser".

    Nach dem Einchecken im Hotel "Petra Guest House https://www.petraguesthousehotel.com/?lang=de, einem schönen Sonnenuntergang und dem leckeren Abendessen in einem Restaurant im Ort, falle ich nur noch müde ins Bett.
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