• Hannah Reiter
  • Florian Tillmann
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Abenteuer Weltreise

Sebuah petualangan yang berakhiran terbuka oleh Hannah & Florian Baca selengkapnya
  • Tag 8 und ich bin zu schnell

    23 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☀️ 10 °C

    Ich hatte heute wieder einen tollen Tag. Die Sonne schien, es war nicht zu heiß, die Wege durch die Wälder und durch die Dörfer waren auch wieder richtig idyllisch. Auch wenn es heute im Gegensatz zu den letzten Tagen schweißtreibender war, auf Grund der kleinen Steigungen, hat es mir wieder viel Freude bereitet. Auf dem letzten Part der Strecke habe ich noch eine kleine Gruppe von Pilgrims aus Mexiko und Kanada kennengelernt und bin mit denen zur Herberge gelaufen, da wir zufällig dieselbe gebucht haben. Lustigerweise waren auch Mikkel und David wieder in der gleichen Herberge. Wir haben abends alle zusammen gekocht und gegessen. Das war auf jeden Fall eines meiner Highlights des Tages. Ich habe allerdings noch 80km bis Santiago und dafür noch 5 Tage. Ich muss also schleunigst meine Kilometer am Tag reduzieren. Morgen möchte ich nur 10 km laufen und dafür den halben Tag in der schönen Stadt Pontevedra verbringen und diese erkunden. Eventuell kann ich den Tag darauf auch wieder mit Sophy laufen, falls sie mich einholt. Die Zeit fliegt so. Das ist ganz verrückt für mich.Baca selengkapnya

  • Ein kurzer Tag und viele Bekanntschaften

    24 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☀️ 10 °C

    Heute morgen bin ich erst um acht Uhr losgegangen, da ich mir ja vorgenommen hatte nicht ganz so lange zu laufen. Schon nach nur 15 Minuten habe ich meine Gruppe vom Abendbrot gestern Abend wieder getroffen, die noch einen Frühstücksstopp in einem Café eingelegt hat. Da das Grüppchen gerade in Aufbruchsstimmung war, bin ich dann tatsächlich eins Stückchen mit der Gruppe mitgelaufen. Nach einem längeren Stück durch die Natur, hat mich dann auch der Appetit gepackt und ich bin mit David zusammen in ein Café in eingekehrt. Ich hatte wieder ein tolles Frühstück für nur 2.20€. Ich bin hier immer so geflasht von den Preisen, weil wir in den USA ja so viel gezahlt haben :D Für mich ging es danach alleine weiter durch ein schönes Stück Wald an einem glasklaren Bach entlang. Tatsächlich hat mich dann Tim (ein Bekannter einer Bekannten der letzten Tage) eingeholt und wir sind zusammen bis zur nächsten Stadt Pontevedra gegangen. Das sollte heute nach ca. 10 km auch schon mein Ziel sein. Spontan ist Tim dann auch hier geblieben und plötzlich haben wir dann vor der Herberge auch noch weitere Bekannte getroffen. So sind wir also eine Gruppe von sechs deutschen gewesen. Zusammen waren wir dann noch etwas in der schönen Stadt unterwegs und haben uns diese etwas angeschaut. Abends haben wir alle zusammen gekocht und danach noch Yoga gemacht. Nun hoffe ich, dass ich hier noch eine Decke bekomme, da ich leider keinen Schlafsack dabei habe. Die Mitarbeiterinnen meinten, dass es ab 22 Uhr eine Decke für mich geben könnte. Leider konnten die beiden nur spanisch und ich hab nicht richtig verstanden warum es erst ab 22 Uhr geht. Sophy wird am Morgen eine andere Route einschlagen. Ich werde sie wohl erst in Santiago wiedersehen. Ein bisschen schade, aber auch okay. Morgen freue ich mich darauf, erstmal wieder alleine zu laufen.Baca selengkapnya

  • Die Zeit vergeht viel zu schnell

    25 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☁️ 12 °C

    Ich bin gestern morgen aus Pontevedra gestartet und da ich am Tag davor nicht geschafft habe, alles anzuschauen in der Stadt, habe ich das am Morgen noch nachgeholt. Dann ging es durch einen super schönen Wald und wieder durch kleine Dörfer. Ich habe irgendwann Maik wieder getroffen, den ich zwei Tage vorher kennengelernt habe. Wir sind dann ein Stück zusammen gelaufen und in einem Café eingekehrt. Hier kam dann Mikkel mit einem Freund zufällig vorbei. Die beiden haben sich dann noch zu uns gesellt. Das letzte Stück bis nach Caldas de Reis bin ich dann alleine gegangen. Leider hat es am Ende meiner Strecke wieder angefangen zu regnen. Es hat sich am Nachmittag auch richtig eingeregnet, sodass ich im Ort erstmal etwas einkaufen gegangen bin und was warmes gekocht habe. Annik war auch wieder in meiner herberge und wir sind dann zusammen zu den natürlichen heißen Quellen gegangen. Es tat so gut die Füße und Beine in das heiße Wasser zu halten. Hier haben wir dann auch den Abend verbracht mit vielen unterschiedlichen Pilgrims und Locals. Es gab viele lustige Gespräche und wir haben auch die restlichen zwei Tage geplant. Mir ist bewusst geworden, dass meine Reise nun schon fast vorbei ist. Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell.Baca selengkapnya

  • Die Sonne ist da & das Laufen so leicht

    26 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☁️ 16 °C

    Als ich gestern morgen losgelaufen bin, war es noch ziemlich neblig. Das hat den Wäldern und Dörfern eine richtig mystische Stimmung verliehen. Ich bin wie immer alleine für mich gelaufen. Nach ein bis zwei Stunden kam die Sonne dann endlich raus und es wurde richtig schön warm. Ich habe zwei entspannte Pausen gemacht und mir richtig viel Zeit genommen, um alles zu genießen und um mich herum wahrzunehmen. Ich merke mittlerweile, dass 20 km laufen keine Schwierigkeit ist für mich. Am liebsten würde ich immer noch ein bisschen weiter laufen, aber dann wäre ich wieder zu schnell. Am Nachmittag bin ich dann in Caldas de Reis in einer hübschen rustikalen Herberge angekommen. Die anderen haben mir dort schon ein Bett freigehalten, was für mich ein wirklich schönes Ankommen war. Ich bin dann noch mit Mikkel zu einer Kapelle auf einem Hügel spaziert. Hier soll Jakobus seine erste Predigt gehalten haben. Nach einer langen Runde Quatschen, sind sind wir wieder zurück zur Herberge. Mit den Anderen ging es dann auf die Suche nach etwas zu essen. Das hat sich am Sonntag als sehr sehr schwierig erwiesen. Alles hatte zu und die Restaurants, die auf hatten, haben leider kein Essen angeboten. Letztlich sind wir beim einzigen Kebab des Ortes gelandet und haben am Fluss Falafel Dürum gegessen. Das war unsere Rettung. Satt und zufrieden sind wir dann in unsere Betten gefallen.Baca selengkapnya

  • Endspurt

    27 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☁️ 9 °C

    Der Tag gestern ging einfach unglaublich schnell vorbei. Ich bin 17 km gelaufen und habe versucht immer wieder Stopps einzulegen, damit ich nicht so schnell in O Milladoiro ankomme. Es ist einfach mein letzter richtiger Lauftag gewesen. Ein Stückchen bin ich mit Maik und Annick zusammen gelaufen und wir sind erst an süßen Welpen vorbeigekommen, danach an einer Ziegenherde, die wir gefüttert haben und zum Schluss auch noch an drei Babykatzen. Wir waren so begeistert von diesen süßen tierischen Begegnungen. Danach sind wir allerdings wieder unsere eigenen Wege gegangen. Das war natürlich sehr schön, weil ich es ja auch sehr genieße alleine zu gehen. Kurz vor der Herberge habe ich noch einen kleinen Stop im Wald gemacht, um mein Porridge gegessen. In der Herberge angekommen habe ich dann mit Tim und Annick zusammen eine Wäsche angehauen. Während des Wartens gab es auf der Terrasse der herberge in der Sonne ein paar köstliche Früchte für uns. Annick und ich sind nach dem die Wäsche fertig war, noch einkaufen gegangen und abends haben wir alle zusammen gekocht und zusammen gegessen. Ein letztes Mal in diesem Kreise. Ich hatte dann noch ein tolles Telefonat mit Malle und bin danach auch direkt ins Bett gefallen.Baca selengkapnya

  • Santiago de Compostela: Angekommen

    28 Mei 2024, Spanyol ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich hab es geschafft!
    So ihr Lieben, jetzt kommt noch einmal eine etwas ausführlichere Zusammenfassung von meinem letzten Tag des Jacobsweges. Morgens hab ich mich wieder alleine auf den Weg gemacht. Es sind nur noch 5 km bis Santiago. Nach ein paar Minuten aus dem Ort laufen, kam ich noch mal in ein schönes Waldstück chen und konnte von einer Lichtung aus Santiago im Nebel in der Ferne sehen. Ein mystisches Bild und direkt ein kleiner „Wow Effekt“ für mich. Ich bin dann weiter durch das Wäldchen gelaufen und kam dann leider auch an größeren Straßen vorbei. Da habe ich dann aber einfach schöne Musik gehört. Dann ging es noch einmal durch ein kleines Waldstück. Schließlich habe ich die Vorstadt von Santiago erreicht und mich noch mal in ein Café gesetzt, um dort etwas zu frühstücken. Ich habe hier zwei Schwestern aus MV getroffen, die sich zu mir gesellt haben und wir haben noch eine Weile gequatscht, bevor wir uns getrennt auf den Weg zur Kathedrale gemacht haben. Als ich durch die schmale Gasse in der Altstadt gegangen bin und schon die Türme der Kathedrale gesehen habe, wurde ich dann doch recht emotional und hatte ein Gefühl von großem Glück und Zufriedenheit, dass ich es bis hierher geschafft habe. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass meine Reise nun wirklich vorbei sein wird. Als ich auf den Vorplatz der Kathedrale gelaufen bin, habe ich hier schon meine Bekanntschaften der letzten Tage getroffen. Wir haben uns in die Arme genommen, Fotos gemacht und die Sonne genossen. Die Stimmung war so schön! Schließlich habe ich meinen Rucksack in die Herberge gebracht, die nur 5 Minuten von der Kathedrale entfernt lag. Hier konnte ich auch meinen großen Backpack in Empfang nehmen. Es hat also alles wunderbar geklappt mit der Post. Ich habe mich dann noch mal alleine auf den Weg gemacht, um die Stadt ein bisschen zu erkunden. Es hat nicht lange gedauert da habe ich dann noch eine weitere Bekannte der letzten Tage getroffen und wir haben zusammen ein Eis gegessen. Abends bin ich dann zusammen mit Sophy, die nun auch in Santiago angekommen ist und noch mit zwei weiteren deutschen Bekannten in die Messe gegangen. Die Messe war für mich noch mal ein wunderbarer Abschluss der letzten 12 Tage pilgern. Danach haben wir uns in ein Pizza Restaurant gesetzt und eine sehr leckere Pizza gegessen. Als Dessert haben wir uns den berühmten spanischen Mandelkuchen geholt und sind nochmal zum Vorplatz der Kathedrale gegangen, um dort die Atmosphäre aufzusaugen. Es waren viele Musiker dort und auch hier war die Stimmung so schön und ausgelassen. Plötzlich war’s dann aber auch schon um 23:30 Uhr und ich musste ja um drei am nächsten Morgen aufstehen, um meinen Flug um 6:00 Uhr von Santiago zu nehmen. Also lag ich dann um 0:30 Uhr sehr fertig, aber auch sehr glücklich im Bett.

    Ich bin einfach so froh über meine Entscheidung, die letzte Zeit für mich mich alleine genutzt zu haben und den Jakobsweg zu gehen. Ich hatte die Zeit die letzten Monate noch mal Revue passieren lassen und einiges zu reflektieren und über mich zu lernen. Ich bin sehr zur Ruhe gekommen und bin unglaublich dankbar für all die lieben Menschen, die ich kennengelernt habe. Aber natürlich auch für all die lieben Menschen zu Hause, die gefühlt immer bei mir waren, trotz der Entfernung. Ich bin bereit nach 7 1/2 Monaten wieder nach Hause zu kommen.
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