Joined December 2019 Message
  • Day33

    Worte des Abschieds

    January 6 in Germany ⋅ ☁️ 3 °C

    Auch die schönste Reise geht irgendwann zu Ende und nun sind wir also angekommen, an dem Punkt, an dem sich unsere Wege trennen.

    Anjas Abschiedsworte:
    Vier Wochen Afrika liegen nun hinter mir und ich fühle mich so verdammt glücklich und dankbar. Dieses wundervolle und unvergessliche Erlebnis habe ich einem Facebook-Post zu verdanken, den die Claudi am 19.11.2020 veröffentlichte und darin Travelbuddies mit dem Ziel Tanzania/Zanzibar suchte.
    Ich bin so schrecklich dankbar dafür, dass mich mein Schicksal mal wieder auf einen so tollen Pfad geführt hat und ich eine so tolle Zeit mit liebenswerten Menschen erleben durfte. Ich werde versuchen diese vielen Eindrücke, Erlebnisse und wundervoll magischen Momente ganz fest einzuschließen, zu konservieren und immer wieder mit einem Lächeln hervorzuholen.
    Liebe Claudia, liebe Birgit,
    ich danke euch von ganzem Herzen für diese unvergessliche Zeit und den Urlaub der Superlativen. Ohne euch beide wäre das nicht möglich gewesen.
    Ich wünsche euch für die Zukunft alles Liebe & Gute und dass ihr euch in stressigen Momenten etwas von der tansanischen Pole-Pole-Mentalität herbeirufen könnt.
    Mir wünsche ich, dass wir in Kontakt bleiben und das ein oder andere (Paddel-) Event zusammen bestreiten. Ihr seid bei mir in Leipzig jederzeit herzlich Willkommen.

    Ich drücke euch.
    Danke für alles!
    Anja

    Birgits Abschiedsworte:
    Aus der Ferne habe ich Eure ersten 20 Tage Urlaub beobachtet und mitgelesen. Umso mehr bin ich froh, dass ich 11 Tage ein Teil davon sein durfte und Sansibar gemeinsam mit euch geniessen konnte. Und obwohl Sansibar eine "Touri-Badeinsel" ist, was normalerweise nicht so ganz meine Materie ist, haben wir etwas ganz besonderes daraus gemacht. Durch unser Zusammensein, durch unsere tollen gemeinsamen Aktivitäten, den besonderen Geburtstag von Claudi und das gemeinsame Begrüßen des neuen Jahres.
    Dieser Ausflug in unser altes Leben, in eine Zeit vor Corona bzw. ein Land das Corona einfach wegignoriert hat aber auch Spuren hinterlassen. Ich fand es sehr gut, dass wir das Leben der einheimischen kennengelernt haben, sei es auf unserem Kochkurs im Hinterhof oder dem durchfuttern auf dem Street food Markt. Mir bleibt ein Satz in Erinnerung eines Guides den ich in Cheetahs Rock hatte (dann leider ohne Euch weil ihr schon auf dem Heimweg wart): Sansibar hat in 2020 ca. 90% Umsatzverlust hinnehmen müssen aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen. Zahlreiche, vor allem kleine Hotels, Restaurants und Bungalowanlagen sind bankrott gegangen und werden aktuell von reichen Hotel ketten für einen Spottpreis aufgekauft. Corona trifft uns und unsere Wirtschaft auch sehr hart. Aber keiner der Menschen dort hat ein weiches Sozialkissen wie wir das in Deutschland haben. Sie sind abhängig von Menschen die sich trauen zu reisen.
    Somit ist mein Fazit aus diesem wunderbaren Urlaub: Ich werde weiterhin reisen um Länder und Leute kennenzulernen - jetzt natürlich im Rahmen der Möglichkeiten. Und ich werde eine Plan-Patenschaft übernehmen, damit ein Mädchen in Afrika eine Chance hat. Mädchen wie die drei Süssen die wir kennenlernen durften...
    Alles Liebe und auf bald!
    Eure Birgit
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day31

    Der letzte Tag in Freiheit....

    January 4 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute war unsere letzte Nacht und Nungwi und wieder mal wurden wir für frühes Aufstehen belohnt.
    Nach einem reichhaltigen Restefrühstück machten wir uns auf die FlipFlops in Richtung Schildkrötenauffangstation 🐢, die in einer Art Naturpool angesiedelt wird. Die freiwilligen Tierschützer kümmern sich um die verletzten Tiere, die von Fischern gefunden und hier her gebracht werden, sammeln und schützen die Eier vom Strand, ziehen die 🐢-Babies groß und wildern sie dann aus, wenn sie eigenständig überleben können.

    Wir waren die ersten Besucher und erlebten die funkelnde Magie der Stille an diesem wunderschönen Ort. Glücklicherweise war das Frühstück für die Panzerträger schon vorbereitet und wir durften es ihnen mit unseren Händen reichen, zusammen mit den Tieren schwimmen und schnorcheln 🤿 Da ging uns allen direkt wieder das kleine Herzchen auf. Das war wieder einer dieser Momente, der uns gut konserviert mit nach Hause und noch für eine lange Zeit begleiten wird ❤️

    Zurück im Häuschen machten wir uns frisch, packten die Rucksäckle, verabschiedeten uns von unserem Buddy Johnny und stiegen in das zweitbeste Taxi in Richtung Stonetown, da uns das erste versetzte...

    In Stonetown angekommen checkten wir in dem Hotel mit den Schaukeln an der Bar ein und fühlten uns direkt wieder heimisch. Nach kurzer Stärkung 🥘 machten wir uns auf dem Weg zum Markt und erkundeten die Stadt.
    Den Sunset sahen wir bei der HappyHour am Strand 😂🤦🏻‍♀️ und watschelten zum berühmten Streetfoodmarket Fahradhoni in der Nähe des Hafens und kosteten uns durch die Varianten der afrikanischen BBQ-Küche 🍗

    Unser letzter Abend an der Bar lief beschwingt ruhig, bis Claudi die Mail wegen eines vermeintlich abgesagten Fluges bekam.. aber wie immer lautete unser Motto „Hakuna Matata“ - Fehlalarm 🤞🏼
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  • Day30

    Petri Heil auf hoher See

    January 3, Indian Ocean ⋅ ☁️ 28 °C

    Mit dem ersten Hahnenschrei wachten wir heute morgen auf. Das ist kein Scherz, hier hüpft wirklich ein fröhlicher Hahn durch den Garten umgeben von ein, zwei Hühnern samt Kinderschaar. Ob er wohl Angst hatte selbst am Abend Teil des BBQs zu werden - er weckte uns jedenfalls pünktlich kurz nach 4. Apropos pünktlich... Wir stiegen um 5 mit einem Käffchen im Gesicht ins Taxi und wurden mit Celine-Dion-Klängen durch die dunklen Straßen von Nungwi nach Kendwa zum Hafen gefahren, wo unser Fischerboot auf uns wartete.
    Irgendwie sind wir gestern Abend beim Blick auf die Ausflugstafel am Strand auf die Idee gekommen, wir könnten uns unseren Fisch für das heutige BBQ doch selbst angeln beim "Hochseefischen". #washabtihrdenngeraucht

    Das Boot kam uns seltsam bekannt vor, denn es war der gleiche Tourikahn,
    der uns schon gestern zum schnorcheln gebracht hatte. Jedoch der Name "never give up" und diese wunderbare morgendliche Stimmung ließen uns guten Mutes ins Boot steigen. Dem Sonnenaufgang entgegen gings nach ein paar Umwegen raus aufs offene Meer. Dieses Mal ganz alleine und wir genossen die Weite und die aufgehende Sonne mit dem ersten Savanna auf nüchternen Magen 🤭
    Die beiden Angeln 🎣 wurden in Halterungen gesteckt, mit hübschen ziemlich großen Plastikblinkern bestückt und ins Meer hinter uns geworfen. Gemächlich tuckerten wir immer weiter raus aufs Meer und ließen das Land hinter uns. Glücklicherweise war die See recht ruhig und keiner ging über Bord. Das Anglerglück blieb uns dennoch verwehrt, denn auch nach drei Stunden auf und ab tuckern wollte einfach kein Fisch anbeissen. Naja, ohne Sonar hätte das auch nahezu an ein Wunder gegrenzt, wenn die Fische in diesem riesigen Ozean ausgerechnet Appetit auf unsere beiden Plastikfische hätten 🐟. So ging es nach einer kleinen Pinkel-, ähhhh Schwimmpause und der obligatorischen Obstplatte 🍉🍍🥭 zurück Richtung Strand. Unser Eye-catch of the day war ein kleiner Schwarm Delphine, der in Sichtweite friedlich seine Bahnen zog. 🐬

    Zurück in Nungwi holten wir Claudis Bild aus einer der vielen Galerien ab. Der Maler war uns gestern schon sympathisch. Er sprach uns entgegen der üblichen Sitten hier überhaupt nicht an und widmete sich stattdessen seiner Malerei. Zum Lunch ging’s heute nochmal in das leckere italienische Lokal von gestern Abend, wo sich wohlwollend an uns erinnert wurde und wir die Wartezeit aufs Futter schaukelnd und Geschicklichkeitsspiele spielend vertrieben.

    Den Nachmittag nutzen wir nach unserem Angelabenteuer zum Schlafen, Schaukeln und zu einem kleinen Spaziergang zu der nahegelegenen Sandbank, die wir von unserer Terrasse aus heute zum ersten Mal sahen.

    Zum Dinner hatten wir heute unseren Nachbarn Johnny und seine Crew engagiert, die für uns einen BBQ nach Wunsch 🐟 🐓 🥩 zauberten und uns sooo viele tolle uns leckere Speisen auf den Tisch zauberten.
    Wir genossen heute Abend das mit Abstand beste und vielseitigste Menü des kompletten Urlaubs und das sogar in netter Gesellschaft, denn die fleißigen Jungs hatten so viel essen gekauft, dass wir alle 6 satt wurden und für die nächsten Tage noch genug übrig ist.

    Der letzte Abend in Nungwi wird uns noch lange in schöner Erinnerung bleiben. 🥰
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  • Day29

    Tourisuppe vor Mnemba Island

    January 2 in Tanzania ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben in unserem Häusle unterschiedlich gut geschlafen. Bei Anja und Birgit kreiste der Hubschrauber 🚁 über dem hübschen Himmelbettchen, Claudi hatte das Ding gleich deaktiviert.

    Ein schneller Kaffee mit richtigen Bohnen auf die Hand und schon standen wir für unser heutiges Tagesprogramm pünktlich unten am Gatter unseres Anwesens. Bewaffnet mit Badesachen, Schnorchel 🤿Sonnencreme 🧴 und Brillen. Heute lernten wir endlich Issa kennen, der uns bisher sehr zuverlässig einige Touren und Fahrten für unseren Tansania/Sansibar-Urlaub via WhatsApp organisiert hat. Vielleicht lag es daran, dass er heute selbst dabei war auf jeden Fall kam erst mal eine halbe Stunde zu spät. #backtoafricantimezone

    Unser Ziel war heute das Atoll der Insel Mnemba, das vom Fußvolk nicht betreten werden darf. Auf dem Hinweg absolvierten wir eine kleine Delfintour mit anschließendem Besuch einer Sandbank vor der Luxusinsel Mnemba. So richtig motiviert waren die Jungs um Issa heute definitiv nicht. Nachdem wir ins Boot stiegen, mussten wir erstmal die Flossen einsammeln und den Kutter betanken. #vorbereitungistdashalbeleben
    Mit an Board unserer „Yacht“ war ein nettes Pärchen aus Bulgarien & Russland und ein Schnorchelguide. Unser Issa setzte sich wieder ab und verschwand irgendwo im
    Nirgendwo #tschüssi 👋🏼

    Die Delfine sahen wir heute nur aus der Ferne und so schipperten wir weiter zum nächsten Stopp: das Mnemba Atoll. Hier war es bumms voll mit Touristenbooten, die schnorchelnde Menschen abwarfen. 🤿 🤿🤿

    So drehten wir bei Zeiten ab und machten Päuschen auf der Sandbank. Jetzt glitzerten unsere Äuglein mal wieder mächtig. Kristallklares Wasser, Sand wie Puderzucker und der Ozean in seinen allerschönsten Farben. Aaaaarw 🥰
    Gestrandet waren wir aber keinesfalls, denn der Savanna-Dealer war auch auf der Insel unterwegs. 🍻
    Zurück an Land labten wir uns noch an einer abgespeckten Form eines Seafood-BBQ und schlichen dann zurück in unser Heim. Die nackten Tatsachen nach dem Duschen brachten es ans Licht: Heute haben wir uns mal so richtig den Arsch verbrannt #sternzeichenHummer🦞

    Heute Abend ließen wir uns via WhatsApp-TukTuk wieder ins Zentrum bringen. Statt Sunset gab es mal wieder HappyHour und wir schmiedeten Pläne für morgen, denn auf den verbrannten Ärschlein können wir ja eh nicht sitzen 🤣🤣🤣

    Dinner hatten wir heute in einem strandnahen Restaurant, dass uns gestern schon positiv ins Auge fiel und wir wurden nicht enttäuscht: es war grandios lecker! 🤤

    Jetzt müssen wir aber flott ins Bettchen, denn morgen Früh steht auf dem Wecker ne 4.

    Lala Salama 😴
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  • Day28

    Neues Jahr, neues Ziel: Nungwi

    January 1 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Happy New Year 🎊

    Nach unserem schicken Dinner gestern Abend und dem ersten Drink im neuem Jahr sind wir barfuß am Strand entlang zurück in unsere relativ liebgewonne Unterkunft geschlendert.
    Die frische Liebe verkühlte recht schnell, denn es gab
    keinen einzigen Wassertropfen 💦 aus dem Hahn. Dusche und Klo spuckten nichts mehr aus. 😂😂
    Es gibt schlimmeres als mit dreckigen Sandfüßen ins Bett zu steigen. #bettwäsche

    Der Morgen startete für Claudi auf der Suche nach dem ersten Kaffee und dabei fiel sie unserem Bob Marley direkt in die Arme. Der sah auch schon mal besser aus 😎😎😎😎und kam wohl direkt aus der Hängematte im Garten oder von der Party aus Paje geritten.

    Nach einer 2 stündigen Taxifahrt erreichten wir unser neues Domizil in Nungwi.
    Wir nennen für die nächsten Tage ein komplettes Haus mit einem wunderschönen Garten unser. 3 Schlafzimmer, 2 Badezimmer, eine komplette Küche... herrlich 🥰

    Unser Host Eric führte uns durch die baufälligen Straßen einmal quer durch Nungwi und zeigte uns die wichtigsten Versorgungspunkte.
    Pünktlich zur HappyHour landeten wir in einem Strandlokal um unsere Akkus wieder aufzuladen 😂
    Auf dem Heimweg machten wir noch todesmutig halt an 2 Streetfoodständen um frisch gebratene Fleischspieße aus der Mittagshitze des Straßengrills zu probieren und afrikanische Pizza zu verkosten.

    Den Rückweg zum Haus absolvierten wir mit dem Taxi, verräumten unsere Einkäufe und machten uns frisch um dann wieder in Richtung Dinner aufzubrechen.

    Leider sind die Restaurants in unserem Viertel sehr rar gesäht und wir wollten nicht zurück nach Downtown. Auf der Suche nach einem pinkfarbenen Messer und Gabel 🍴 Symbol in Google Maps stießen wir auf das "The Jetty".
    Praktisch, nur 600 Meter von unserem Haus entfernt. 🚶🏻‍♀️
    Als wir nach dem Spaziergang mit Taschenlampe über den felsigen Strand, selbstbewusster Durchquerung einer Hotelanlage endlich vor unserem vermeintlichen Ziel ankamen, wurden wir ausführlich beäugt und befragt. Das erste Mal Fieber messen, alle hatten zwischen 32 und 33 Grad - vielleicht sollte mal jemand den Leuten hier sagen, dass man mit einer solchen Körpertemperatur schon tot ist 🤔.
    Egal 🤷🏻‍♀️, weiter gings zur Rezeption des 5 Sterne Tempels. 75 Dollar mussten direkt mit Kreditkarte beglichen, die wir auf den Verzehr angerechnet bekommen. Haben wir schon unser heutiges Outfit erwähnt? Alles andere als tauglich für ein solches Etablissement 😁🤭. So kamen wir dann doch noch staunend durch die schöne Hotellobby mit dem höchsten Dach Sansibars auf den Steg, an dessen Ende sich das Restaurant befand. Geflasht von der Location bestellten wir uns drei Ingwer-Wasabi-Cocktails, die wirklich sehr lecker waren. Leider war es das Essen erst mal gar nicht. Das Fleisch tot gebraten, falsche Beilage, dreimal komplett kalt. Das hätten wir uns aber anders erwartet in diesem Etablissement 😳.
    Als Entschädigung bot man uns an, das Essen im Ofen zu erwärmen 🙄🔫
    Also musste der Chef persönlich antanzen und Anja erklärte ihm was an seiner Küche hier nicht stimmt.
    Letztendlich wurden drei neue Essen von ihm persönlich auf die Teller gezaubert und wir wurden als Entschuldigung noch mit gratis Dessert versöhnt.
    Der Verdauungsspaziergang zurück zum Hotel ist mehr als notwendig heute.

    Die heutigen Neujahrsgrüße senden wir an unsere heimischen Waagen 🙈🙉🙊
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  • Day27

    Ein ganz besonderer Tag

    December 31, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 29 °C

    Als wir gestern vom Dinner im schönen Nachbarhotel wieder in unser Quartier von Bob Marley schlichen, erwartete uns ein nettes Feuerle, marihuanageschwängerte Luft und unsere netten Jungs, die mit einem Dauergrinsen unterwegs sind und ein Gastgeber im wirklich ordentlichen Festtagskostüm. So beschlossen wir kurzerhand noch etwas Umsatz zu generieren und feierten mit angenehmen Reggaerythmus in Claudis Geburtstag. Zwischendrin lernten wir noch etwas Suhaeli. Nur mit der Aussprache hapert es noch etwas 😂😂😂
    Und plötzlich hatten wir dann kurz nach 12 ganz schön die Lampen an und fielen vom Strand ins Restaurant zur Bar direkt wie wir waren ins Bett. Ja.... der Laden hier ist Liebe auf den 3. Blick...

    Der heutige Morgen begann mit einem sehr gechillten Frühstück. Während wir auf Futter warteten, reichte die Zeit um die Füßle etwas zu renovieren. 💅

    Pünktlich 11 Uhr stiegen wir dann auf unseren bestellten weißen Kahn, der uns fürstlich zur für den heutigen Tag angemessenen Location fuhr. Ziel war das „The Rock“, das eines der Highlights Sansibars ist. Hierbei handelt es sich um ein Restaurant auf einem
    Felsen, der bei Flut komplett von Wasser umgeben und somit nur mit dem Boot erreichbar ist.
    Hier genossen wir ein wunderbares Mittagessen, Sektchen 🥂 und einen liebevollen Geburtstagskuchen 🎂 mit Widmung.
    Nach einem Cocktailabsacker 🍹 auf der Terrasse mit türkisblauem Panorama fuhren wir per Boot zurück nach Michamvi. Unterwegs gaben die beiden Bootsjungen Geburtstagsständchen und verzierten unsere Jubilarin mit Krönchen und Täschchen aus Kokospalme 🌴

    Entspannt verbrachten wir den letzten Abend des Jahres unter Palmen und beobachten die Vorbereitungen für unser Silvesterdinner am schneeweißen Strand des indischen Ozeans.
    Hübsch gedeckt, dekoriert und wunderschön beleuchtet. Es gab allerhand feine Sachen und um so dankbarer waren wir dem netten Hotelmanager, dass wir heute Abend wieder in adäquaten Outfits an der Tafel Platz nehmen dürfen.

    Jetzt platzte die 2.Bombe des Tages... das komplette Küchen- und Servicepersonal erschien mit Musik und Gesang, drehte Runden um alle Tische, bewaffnet mit einem weiteren liebevollen Kuchen um dann bei uns zu verweilen....
    War auch gar nicht auffällig... 🤭 🎶 und sangen Claudi mehrere Lieder.
    Zitat: so ein Geburtstag ist definitiv nicht zu toppen und wenn Birgit und Anja einen runden Geburtstag haben, muss Claudi sehr kreativ werden. 🤔😬🤩

    Um die Wartezeit zwischen Dinner und Mitternacht zu überbrücken machten wir Bleigießen:

    Birgit hatte einen Delphin, das bedeutet Abstand vom Alltag. Ab März arbeitet Birgit in Teilzeit - das könnte ganz gut passen 😜

    Anja hat sich ein neues Gesicht gegossen 😛 Ehre und hohes Alter sind keine schlechten Aussichten!!!!

    Claudi goss ein Wappen, das bedeutet ein neuer Hausstand..
    ES BLEIBT ALSO SPANNEND 😄

    Ins Neue Jahr starteten wir mit einem Glas Sekt und unseren Wünsch-dir-was-Sternschnuppen, die wir in Richtung Ozean schossen. Auf dass all unsere Wünsche in Erfüllung gehen 🥂✊🏼

    Wir wünschen euch allen einen guten Start in ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr 2021 und freuen uns euch alle bald wieder zu sehen und in die Arme zu schließen.
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  • Day26

    Poooooooooole, poooooooole

    December 30, 2020 in Tanzania ⋅ ☁️ 27 °C

    Titel für heute : pole pole. Wenn der Tag beim Frühstück schon laut schallend aus der Box mit "old McDonald had a farm" anfängt, merkt man schnell, man ist an einem besonderen Ort 😁. Unsere Kellner, die gestern Abend noch total stoned waren 🚬, hatten heute Morgen einen überraschend klaren Kopf. Apropos überraschend... Auch das Frühstück war erstaunlich lecker. Neben dem obligatorischen Obst gab es auch einen Teller mit allerhand warmen (frittierten 🤭) Leckereien. Die Musik wechselte dann irgendwann auch wieder auf gechillten Reggae und so groovten wir uns in Ruhe in den Tag ein.

    Zum Familienbesuch 😉🤪 ging’s für Birgit und Anja heute in den einzigen Nationalpark Sansibars 🐒🐒🐒 - den Jozani Forest, während uns Claudi auf den chilligen Liegen im angenehmen Nachbarhotel gute Plätze für den Sonnenuntergang sicherte und entspannte. #mittagsschläfchen 😴🏝

    Dank des Schutzgebietes gibt es im Jozani Park wieder rund 6.000 Sansibar-Stummelaffen.
    Hier hatten wir das große Glück 2 Affenfamilien mit ihrem 5 Tage alten Nachwuchs aus nächster Nähe zu Betrachten.
    Für Selfies mit den Besuchern hatten die frisch gebackenen Eltern leider keine Zeit. 🙈
    Nach dem Besuch der Affen führt die Tour weiter über einen Holzsteg in den herrlichen Mangrovenwald. Ein gut ausgebildeter Guide gab uns mehr Informationen über die verschiedenen Mangrovenarten und die beheimateten Tierarten zu denen Krabben, Echsen, Schlangen und vielzählige Vogelarten zählen. Der Mangrovenwald ist ein wichtiger Bestandteil der Insel, da er vor Bodenerosion und Tsunamis schützt.
    „The Mangroves save Zanzibar and Zanzibar saves the Mangroves“. 😇
    Das Meerwasser des indischen Ozeans kommt über einen 3,5 km langen Kanal und flutet die Wurzeln der Mangroven bei Flut. Auf Grund der Gezeiten des Salzwassers gab es im Park auch keine Moskitos. 🙏🏼
    Gut für Birgits fehlende Malaria-Prophylaxe. #survivor

    Zurück in Michamvi, genossen wir drei einen herrlich entspannten Nachmittag am Beach und einen wunderschönen Sonnenuntergang.

    Heute Abend machen wir Probeessen für das morgige Silvesterbankett am Strand und beim Blick auf die Menükarte tropft uns schon Nachmittags der Zahn 🤤🤤

    Wir sind direkt vom Strand ins Restaurant. Hätten wir gewusst, dass die Stühle gerückt werden und die Servietten gefaltet auf dem Schoß landen, hätten wir uns etwas mehr Mühe gegeben mit unserem quasi nicht vorhandenem Outfit.... das Essen war eine positive Überraschung und zwar sowohl geschmacklich als auch visuell. Morgen kommen wir wieder in einem besseren Outfit!

    Das Resümee des Abends:
    1. wir haben schon immer lieber mehr Geld für Essen und Drinks ausgegeben als für unsere Übernachtung.
    2. Bob Maley ist ein netter Gastgeber. Dafür, dass wir hier gestern noch flüchten wollten, haben wir uns prima eingelebt. Prost #cubalibre
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  • Day25

    Mit der Matratze durch die Mangroven

    December 29, 2020 in Tanzania ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute Morgen hieß es „Tschüssi Jambiani“ und auf geht’s nach Michamvi, das auf einer Halbinsel an der Nordostküste liegt.

    Mit dem wortkargen Taxifahrer, der nebenbei anscheinend ein Callcenter betrieben hat, fuhren wir also eine gute halbe Stunde in Richtung Sunset Bay.

    Angekommen in den Mpole Bungalows war der Name tatsächlich Programm. Aber hier ging es mal gaaaaaanz pole voran.
    Nachdem wir dann also eine halbe Stunde an der Rezeption saßen, wechselten wir die Location in Richtung Innenhof und betrachten den Lauf der Zeit und einige verschlissene Gegenstände, die den Charme der eigentlich gemütlichen Bungalowanlage in den Schatten stellten.

    Als Ausweich bekamen wir dann ein vorübergehendes Duschzimmer zur Verfügung gestellt, da unser Zimmer noch läääängst nicht fertig war. Wir waren etwas erschrocken... die Anlage macht einen total verwaisten Eindruck und kein Mensch ließ sich blicken bis uns ein gefühlt unter Drogen stehender Bob Maley - Verschnitt mit ganz kleinen roten Äuglein willkommen geheißen hat. Eine seltsame Location! Im Laufe des Tages fragten wir uns immer wieder, woher dieses Etablissement seine positive Bewertung erhalten hat. Um die Wartezeit zu verkürzen machten wir uns auf dem Weg zu einem kleinen Strandspaziergang um uns mal die Nachbarhäuser etwas näher anzuschauen. Anja legte sich dann etwas hin und Birgit und Claudi erkundeten die Gegend und warfen begehrliche Blicke auf das 5 Sterne Resort am Ende des Strandes. Leider nicht unsere Preisliga, aber schöne Kitschbilder sind ja bekanntlich kostenlos. Nach einem köstlichen Mittagessen in einer anderen Hotelanlage sah die Welt schon wieder etwas besser aus.
    Um 15 Uhr ging es dann zu unserem heutigen Tagesprogramm - einer SUP Tour durch die Mangroven. Auch hier mussten wir etwas Pole Pole walten lassen. Denn unsere verwöhnten deutschen Brett-Ansprüche von Zuhause wurden deutlich herunterschraubt. Board mit angebrochenen Finnen, nicht richtig aufgepumpt und schlecht behandelt ließen uns schaudern. Aber erstens kommt es anders als man zweitens denkt und so hatten wir doch eine wunderbare Tour durch die Mangroven. 🏄🏻‍♀️🏄🏼‍♀️🏄🏻‍♀️

    Nach dem Sonnenuntergang ging’s zurück in unsere bescheidene Hütte, immer noch unklar ob wir bleiben oder die Flucht ergreifen sollen. Die Auswahl an Unterkünften über Silvester ist quasi nicht vorhanden. Etwas niedergeschlagen schleppten wir uns am Hotel von heute Mittag vorbei auf der Suche nach Essbarem oder einer Ersatzunterkunft. Beides konnte Mahmoud, der nette Hotelmanager nicht geben, hat aber trotzdem unseren Tag gerettet, denn wir dürfen morgen die Hotelanlage nutzen und haben uns für Silvester einen Tisch am Strand zum Essen ergattert. Na geht doch aufwärts ... 👌🏼
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  • Day24

    Wo der Pfeffer wächst....

    December 28, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 28 °C

    Am gestrigen Abend waren endlich die freischwingenden Betten am Hotelpool nicht besetzt und so ließen wir den Abend schaukelnd und beschwingt im xl-Bettchen ausklingen. Birgit überlegt noch die Deko einzustecken... denn da hatte sich jemand aus langer Weile mal so richtig Mühe gemacht und sämtliche Muscheln vom Strand als unglaublich hübsche Ketten aufgefädelt.

    Nach den guten Getränken des gestrigen Abends hatten wir eine wirklich entspannte und erholsame Nacht.
    Zitat beim Frühstück : „Die Melone schmeckt aber....die hat auch die Natur gemacht und niemand aus der Küche“ sagt eigentlich alles...

    Heute war unser Tagesprogramm an einem lokalen Kochkurs teilzunehmen und anschließend noch die hiesigen Gewürze direkt am Ursprung zu besichtigen. Zitat Anja beim Betreten der „Showküche“:
    „wir werden alle sterben“

    Naja, so werfen wir beim Betreten der Outdoor-Küche alle unsere Bedenken über Bord - schließlich wollten wir die Geheimnisse der einheimischen Küche kennenlernen.. Zum Schluss stellt sich heraus es war das beste Essen, was wir hier auf Sansibar je gegessen haben. Keine Probleme... kein Sprühpups... hakuna matata..😜

    So werden wir mit Lungis (Tücher zum Bedecken der Beine) bekleidet und dann von den Damen der Kochshow instruiert für die ersten Arbeiten: Schälen, putzen und hacken🧅🧄🥕🥒🍅 🥔
    Dann 🥥 raspeln, wie bei Bounty um eigene Kokosmilch herzustellen.
    Hier wird alles verarbeitet, was die Natur hergibt und mit gaaaanz vielen guten Gewürzen abgeschmeckt, mit Muskelkraft und bloßen Händen zubereitet und auf offenem Feuer 🔥 gekocht. BACK TO THE ROOTS. Daheim
    müssen wir dann mal checken wie viele der heutigen Rezepte im Thermomix umsetzbar sind 😂

    Nachdem wir den Lunch vorbereitet hatten unter den Augen vieler kleiner liebenswürdiger Blicke, gingen wir um die ursprüngliche Spicefarm und damit den Ort zu besichtigen, an den uns schon sooo viele geschickt haben. Den Ort, wo der Pfeffer wächst 😂
    Eine Art botanischer Garten, mit so ziemlich allem, was die Natur hergibt. Gewürze wie Zimt, Nelke, Muskat und natürlich Pfeffer, allerhand tropischer Früchte wie Litschi, Mandarinen, Kakao, Bananen, Ananas..
    Zum Abschluss gab es dann tatsächlich das Essen, was wir heute selbst zubereitet hatten. Delicious 🤤👌🏼
    Da können wir uns ruhig mal auf die Schulter klopfen. 😅😅😅

    Am Nachmittag zurück in Jambiani rasteten Birgit und Anja bei der HappyHour ein, während Claudi einen 6km-Strandspaziergang nach Paje einlegte, die berühmten Kühe am Strand sah und abschließend als Motorradbraut - bekleidet mit Strandtuch ohne Helm - wieder für einen schmalen Taler auf dem Highway nach Jambiani trampte 🏍💨

    Zum Dinner waren wir auf Empfehlung des hiesigen Hoteliers beim Chez Hassan und wurden nicht enttäuscht.
    Aufmerksamer Service, heiße und schmackhafte Speisen haben und gänzlich beglückt.
    Moskitos 🦟 bekämpfen wir heute mit Knobi 🧄

    Morgen spült uns die Flut weiter nach Michamwe, wo wir schon wieder die nächste Verabredung haben 🏄🏻‍♀️🏄🏽🏄🏻‍♀️
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  • Day23

    Sailing mit Tradition

    December 27, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute Morgen ging’s los zum morgendlichen Segelausflug im traditionellem Dhow. Das sieht ein wengle aus wie ein Einbaum, hat ein Segel, sowie 2 weitere Schwimmkörper aus Holz - quasi ein Katamaran in Massivbauweise. Wir hatten auf Sansibar immer mal wieder die Gelegenheit die schönen Boote zu bestaunen. So stachen wir bewaffnet mit einer Ananas 🍍, Melone 🍉, Mango nebst Kapitän 👩‍✈️ und Matrosen in See. Unsere Schnorchel 🤿 hatten wir auch dabei um die Unterwasserwelt 🐡🐠🐟 bei einem Stopp zu bestaunen. Das Segeln an sich war echt ein Erlebnis. Lautlos glitt das Boot aus altem Mangoholz durch das strahlend blaue Wasser. Herrlich.... mal ohne Motor und Dieselgestank..

    Zurück im Hotel packen wir unser Geraffel zusammen und wandern am schönen Strand Richtung 2.Unterkunft. Hier ist es auch schön und das Warten auf die Freigabe hat sich gelohnt. Der Manager mit deutschen Wurzeln begrüßt uns in einem einwandfreiem Deutsch.

    Nach der Malariaprophylaxe in Form von 2 Gintonic (Schluckimpfung) und einem kleinen Mittagssnack zum Ausgleich waren wir mit Mama Africa verabredet. Eine der ortsansässigen Multitalente: ob Henna, Massage oder Haare Flechten. Die sympathische, beleibte Afrikanerin im Knallgelben Blumenkleid kann einfach alles... nicht zu vergessen dazwischen in der Nase und im Ohr puhlen 🤮. Wir hatten uns am Vortag zu Hennatatoos überreden lassen. Claudi wurde kurzerhand als erste in des Bruders Hütte hinterm Strand entführt zum Bemalen der Hände. Danach kam Birgit dran in dieser skurrilen Atmosphäre die Füße bemalen zu lassen. Anja entschied sich eine andere Künstlerin zu buchen und genoss bei der Verschönerung den Blick aufs Meer.
    Eine Happyhour später ging es dann mit getrockneten Hautverzierungen zurück zum Hotel um die Endergebnisse zu bestaunen und das Kostüm zu wechseln.
    Nebenbei machten wir das Hinterdorf unsicher um neues Datenvolumen zu tanken und die örtliche Schneiderei zu besuchen. Dieses Mal allerdings ohne Shoppingerlebnis 😜

    Am Strand schlendernd versackten wir in einer charmanten Bar, die uns mit einem kitschigen Lagerfeuer in Herzform lockte ❤️🔥
    Das Savanna war gekühlt und es gab eine Speisekarte.
    Mehr Argumente brauchte es nicht.. wir rasteten ein, schaukelten, aßen..

    Unsere Erkenntnis beim Essen: Beach Boys sind extrem nervig, und Henna/ Tattoo sollte man sich auch nicht machen lassen. Auszug aus „fünf Dinge die man über Sansibar wissen sollte....“ Uuuups 🤭
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