An open-ended adventure by Julia & Niklas
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  • Day414

    Belen Markt

    June 5 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Bevor wir heute Mittag iquitos verlassen wollen wir noch auf den Belenmarkt hier im Ort, dies ist der nicht ganz typische stadtmarkt hier, lisser bietet sich an uns 4 mit zu begleiten und so treffen wir uns um 9 Uhr am Morgen und laufen zusammen über den Markt.
    Unsicher fühlen wir uns hier nicht, allerdings kriegen wir gesagt das es in einigen Ecken etwas gefährlich werden kann, dies könnte an den zu verlaufenden Produkten hier liegen....Krokodile, Schildkröten, Schlagen und Schlagenhaut werden hier verkauft, wahrscheinlich nicht immer alles so ganz legal und spätestens als wir einen halben Affen sehen, die definitv illegal sind zu fangen, können wir uns vorstellen warum nicht in allen Ecken Touristen gerne gesehen sind.

    Hier gibt es nicht nur viele Heilkräuter und für jede Krankheit ein Mittel aus einer Pflanze sonder auch noch viel Schamanenmedizin.

    Es ist trubelig, es ist laut und immer mal kommt ein gewisser Duft in die Nase...überaus interessant aber auch teilweise eine reine Reizüberflutung ist dieser Markt für uns.
    Einfach eine ganz andere Welt.

    Wir verabschieden Lisser nach dieser Führung über den Markt, gehen Frühstücken und trinken noch ein letztes Getränk mit Blick auf dem amazonas , bevor es mit dem Mototaxi ab zum Flughafen geht.
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  • Day413

    Vierter Tag

    June 4 in Peru ⋅ ☁️ 28 °C

    Und auf einmal ist er schon da, unser letzter Tag im Amazonas, wir haben unglaublich viel erlebt, gesehen und getan, die Tage waren lang und zugleich kurzweilig.

    Heute lassen wir alles etwas ruhiger angehen, und nachdem alle ausgeschlafen und gesättigt sind geht es mit dem Boot raus zum fischen und zwar Piranhas fischen....obwohl es bei mir eher ein Piranha füttern wird 😂

    Mit einem Stück Fleisch an der Angel muss diese sobald es zuckt schnell gezogen werden um den noch am Fleisch beißenden Fisch herauszubekommen.
    Niklas und Steffen sind fleißig dabei und holen einige an Boot, bei mir sitzt dann aber auch der allerletzte Zug und halte so auch noch einen in den Händen.

    Anschließend geht es noch für einen Abstecher zum Stammesbesuch, dieser wirkt doch sehr inziniert nur für Touristen, aber es ist interessant zu sehen wie es früher wohl einmal mal, außerdem dürfen wir alle mal mit Blasrohr schießen, immerhin wurden so früher hier Tiere gejagt und gefangen.

    Zum Mittag werden dann zusätzlich die Piranhas für uns gegrillt und sind erstaunt wie gut diese schmecken.

    Nun ist es aber wirklich soweit und wir laden alles ins Boot ein für die Fahrt zurück in die Amazonas Hauptstadt iquitos.

    Im Hostel eingecheckt, zufällig das gleiche wie Tim, machen wir uns auf den weg in die Stadt, dort essen wir gemütlich was und gönnen uns ein Bierchen auf die Tage.
    Endlich haben wir mal Zeit zu quatschen, reden über Gott und die Welt und die Erlebnisse der letzten Tage.
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  • Day412

    Bird special

    June 3 in Peru ⋅ 🌧 27 °C

    Da wir kaum alle Fotos unterkriegen und die bunten und flinken Vögel in den Footprints untergehen würden, gibt es ein extra Print mit allen, naja fast allen Vögeln die wir im Amazonas entdecken durften 🐦🦤🦆🦅Read more

  • Day412

    Dritter Tag

    June 3 in Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    Und weil es so schön ist geht es heute nochmals früh raus, um 6 uhr ist Abfahrt mit dem kanu, zum Sonnenaufgang fahren wir fahren durch kleine seitenkanäle und versuchen die piependen, pfeifenden und krächsenden Vögel zu lokalisieren, unterwegs begeben wir dann auch noch einem roten Wasserlegunan, den wir anfänglich schon für eine Schlange halten 😁

    Nach dem Frühstück geht es auch schon weiter, erneut mit dem Kanu fahren wir los und legen einen kleinen Hike mit Lisser und dem Bürgermeister zurück , dieser kennt sich hier in der Gegend natürlich genau aus und schlägt mit der Machete teilweise neue trails frei.
    Wir finden nicht nur wieder eine andere Schlange sondern auch Jaguar Spuren, natürlich würden wir gerne einen sehen, aber so frische Tatzen lösen doch ein kleines mulmiges Gefühl aus 😂
    Wie laufen noch etwas umher und genießen die Geräuschkulisse und mehr oder weniger auch das summen der Moskitos 😆
    Diese sind hier mitten drin strak vertreten und auch der Grund warum wir eigentlich dauerhaft lange Kleidung tragen, in schwärmen hängen sie an uns wir sind froh ausreichend anti Moskitospray mit zu haben.

    Auf dem Weg zurück zum Dorf wird der weitere Plan besprochen, zelte werden gepackt, alles im Boot verstaut und nach dem Mittagessen gibt es ein kleines schläfchen in der Hängematte oder ein Spaziergang durch das Dorf.
    Lisser erklärt uns wie die kommune lebt, zur Zeit ist ernte einer Palmenfrucht und so sehen wir wie die einheimischen ohne jegliche Sicherungen die Palmen herauflettern und die Früchte pflücken.
    Anschließend werden alle Früchte zusammen auf dem Markt verteilt und das Geld durch alle Familien geteilt.

    Nun ist es also schon soweit und wir machen uns auf dem 3 stündigen Rückweg, auf dem Weg überraschen wir noch ein Faultierpärchen dabei wie es zueinander findet und ansonsten verläuft die Fahrt sehr ruhig und alle träumen etwas vor sich hin und versuchen die letzten Tage sacken zu lassen.

    Nach dem Abendessen soll es dann noch ein letztes Mal am Abend raus gehen, wir alle sind erschöpft aber eine kleine Runde wollen alle nochmal raus und wir werden belohnt, zwei schlangen begegnen und nochmals und das nur nach 5 min. Fußweg.
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  • Day411

    Zweiter Tag

    June 2 in Peru ⋅ ⛅ 29 °C

    Die ersten Nacht haben wir also alle im Zelt überlebt und im Vergleich zur lodge sind die Geräusche einfach nochmal viel presenter und selbst das Rascheln im Gebüsch hört man.
    Lange bleiben wir aber sowieso nicht liegen, um 6 Uhr geht es direkt weiter,nicht umsonst heißt es der frühe Vogel... Ein kleiner Spaziergang vor dem Frühstück steht an, wir alle sind noch nicht so richtig wach aber nachdem wir hier und da wieder einige Entdeckungen gemacht haben sind wir wieder voll dabei.

    Nach dem Frühstück gibt es heute etwas mehr Pflanzenkunde, wir fahren mit dem kanu zum größten Baum hier in Umgebung und tatsächlich ist er schon wirklich beeindruckend, circa 400 Jahre alt ist dieses gute Stück und lässt einen mal wieder bewusst werden wie klein man eigentlich im Vergleich zu vielen Dingen dieser Welt ist.

    Ohne große Pause geht es am Nachmittag weiter, wieder mit dem Kanu werden immer kleinere Nebenflüsse erkundet , es herrscht eine gewisse Stille, aber trotzdem ist immer etwas zu hören....ein zwischen hier, ein krabbeln dort, Wassertropfen fallen, dabei immer die Augen offen für neue Tiere in der Luft oder im Wasser.

    Zum Sonnenuntergang geht es dann auf dem Fluss zurück ins Dorf und eigentlich schon bereit fürs Bett geht Lissar mit uns nach dem Abendessen nochmal los....er ist unglaublich motiviert und holt für uns alles raus und schlussendlich werden wir nicht enttäuscht und finden erneut Frösche, spinnen und Co.
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  • Day410

    Der erste Tag

    June 1 in Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    Ohne große Pause geht das Programm heute weiter , 5 Uhr klingelt erneut der Wecker ⏰ , (Steffen fragt sich allmählich wo genau hier der Urlaub ist 😂) aber es lohnt sich denn es steht Delfine gucken auf dem Plan.
    2 Arten Delfine gibt es hier in diesem doch sehr schmutzig aussehenden braunen Wasser, normale graue Delfine und pinke Delfine....mal mehr mal weniger rosa grau verfärbt sieht man sie aus dem Wasser blitzen, etwas anders geformt und scheuer als normale Delfine bekommt man sie nur kurz zu Gesicht trotzdem genießen wir den Ausflug uns kurzen blicken die wir auf die Tiere erhaschen können.

    Nach der Stärkung in der Lodge fahren wir, natürlich mit dem Boot, zur Isla de los Manos...zur Affeninsel.
    Hier wurde ein rescue center errichtet für Affen aller Art, hauptsächlich Babyaffen werden von der Polizei vom Schwarzmarkt oder haushalten befreit und auf diese Insel gebracht.
    Nun ziehen hier die Menschen die Affen auf und wildern sie in Gruppen wieder aus, anschließend leben diese affengruppen auf dieser Insel ein normales Affenleben weiter 🐵

    Da wir uns am Ende der Regenzeit befinden erwischt es uns und es fängt so richtig an zu schütten 🤣
    Ganz so schlimm finden wir es aber eigentlich gar nicht, denn die Affen werden nach und nach immer zutraulich und klettern auf einem herum sodass die Zeit wie im fluge vergeht.

    Nun heißt es Sachen gepackt und auf eine 4 stündige Bootsfahrt einstellen, es soll noch tiefer in den Regenwald rein gehen und dort werden wir 2 Tage campen.

    Die Fahrt ist unglaublich interessant und wir halten häufig hier und da um uns Tiere und Pflanzen anzusehen.
    Hier und da hängt immer mal ein Faultier im Baum, immer wieder sehen und hören wir neue Vögel und als wir einen fischen mit einer Schlange in der Hand entdecken werden die Augen groß.
    Hier ist es illegal Boas zu fangen und dies auch mit guter Begründung, allerdings gehen hier bei einigen Fischern die ein oder andere mal ins Netz und am Leben abseits jeglicher Stadt landet diese dann nunmal auf dem Tisch.
    Lissar spricht mit dem Mann und wir dürfen uns die , der ja nun eh schon ihrem Schicksal besiedelten, Schlange anschauen ....diese richt unglaublich nach Fisch und ist ein einziger starker Muskelstrang, um den Hals gelegt ist einem dann doch etwas mulmig zu mute, aber eine schon extreme Erfahrung .

    Direkt nach dem ankommen in einer Kommune, circa 5 Stunden Bootsfahrt von der nächsten Stadt entfernt, schlagen wir unsere zelte auf und erkunden bei einer Nachttour die Umgebung.
    Hier begegnen uns diesmal keine Schlange, dafür unglaublich große Frösche, ungefähr Fußgroß sitzen sie gut getarnt im laub am Wegesrand und können bis zu 1,5m weit springen.

    Das essen gibt es heute Abend beim der Familie unseres Fahrers der 20 Familien großen Kommune, in einem simplen Holzhaus ohne Fenster werden wir freundlich aufgenommen aber auch immer mal wieder beäugt, ganz so viele Touristen gibt es hier in der Ecke noch gar nicht und somit sind wir natürlich doch recht interessant.
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  • Day409

    Iquitos

    May 31 in Peru ⋅ ☁️ 28 °C

    Und da Lima gar nicht so schön ist geht es am Morgen um 5 Uhr auch direkt los zum Flughafen um unser Abenteuer Amazonas beginnen lassen zu können 😍

    Alles verläuft reibungslos und das erste Mal werden wir tatsächlich mit Namensschild am Flughafen in Iquitos abgeholt.
    Auf geht es zum Büro der Agentur, dort treffen wir Tim aus der Schweiz der mit uns die nächsten 5 Tage verbringen wird, sowie unseren Guide Lisser.

    Schon auf dem Weg zum Hafen wird uns klar wie unterschiedlich es in diesem Teil des Landes ist, Daumegroße Maden werden auf dem Grill gegart, man sieht verschiedenste Früchte und Fische und lässt uns noch neugieriger auf due nächste Tage werden.

    Bevor es dann in der Lodge Mittagessen gibt, immerhin sind es für uns 5 Tage vollverpflegung, gibt es einen kleinen Spaziergang um die Lodge herum, schon hier sehen wir einige Frösche, spinnen, lassen die ganze Flora und Fauna auf uns wirken sowie die unglaubliche Geräuschkulisse.

    Nach einer kurzen Verdauungspause folgt auch direkt der Verdauungsgang, eine insgesamt 4 stündige Wanderung die bis in dem Abend andauert laufen wir durch den Amazonas Regenwald.
    Ab hier wird uns auch klar , die uns gestellten Gummistiefel werden uns die nächsten 5 Tage immer begleiten 😂

    Wir alle halten die Augen und Ohren offen, immer auf der Suche nach Tieren und interessanten Dingen.

    Eine kleine Strecke legen wir mit dem Kanu zurück , Stiefeln durchs Wasser und auf dem Rückweg wird es ganz schön dunkel, ab jetzt ist Reptilienzeit...und wir haben Glück , üblich sind so große schlangen für diesen Weg wohl eigentlich nicht und selbst Lisser ist ganz überrascht und glücklich dieser Tiere aus nächster Nähe bewundern zu können.

    Die ganzen Nachtfotos haben wir in eine spezial zusammengefasst 😁

    Überwältigend, glücklich , doch irgendwie aufgeregt und müde zugleich geht es für uns heute früh ins Bett.
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  • Day408

    Lima

    May 30 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Mit dem Nachtbus, der uns diesmal ordentlich durchgeschüttelt hat kommen wir früh morgens in Lima an.
    Nachdem uns unser Taxi mitten in einem Wohnviertel absetzt fragen wir uns doch etwas ob wir hier richtig sind, immerhin ist unsere Unterkunft als hostel beschrieben...Nachdem wir mit Fernando schreiben und er uns den Weg erklärt wird klar das es nicht wirklich ein hostel sondern eher ein Gästehaus ist, was uns allerdings überhaupt nicht stört, die Wohnung ist sauber und vor allem ruhig 😁
    Da wir freundlicherweise schon morgens um 7 in unser Zimmer dürfen halten wir erstmal ein kleines schläfchen bevor wir Steffen abends vom Flughafen abholen.

    Bis auf eine kleine Verspätung läuft auch alles wie am Schnürchen und bevor es früh schlafen geht, wird bei einem kaltgetränk natürlich erstmal ein wenig gequatscht.

    Fotos gibt es leider nicht wirklich, Lima ist auf dem ersten Blick und zumindest am Flughafenviertel aber auch nicht sonderlich schön 😂🙈
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  • Day405

    Laguna 69

    May 27 in Peru ⋅ ⛅ 4 °C

    Um 4:30 klingelt heute der Wecker , schnell angezogen und den Rucksack gepackt geht es auch schon los zur Bushaltestelle, nach einem weiteren umstieg erreichen wir unser Ziel nach 3 Stunden Fahrt.

    Noch gar nicht richtig auf dem Weg angekommen sind wir schon begeistert, das Tal in dem der Wanderweg startet blüht strahlend grün und ein Fluss mit klaren Wasser schlängelt sich mittendurch.

    Immer wieder bietet sich ein Blick auf die unglaublich hohen steilwände, den Schneebedeckten Gipfeln und kühe grasen hier und da.

    Langsam geht es für mich heute bergauf, so ganz fit fühle ich mich nämlich nicht 🤒🙈
    Trotzdem möchte ich natürlich mehr sehen und lege reichlich Pausen ein , was bei dieser unfassbar schönen Landschaft aber auch nicht schwerfällt 😁

    Als noch 300hm nochmals eins steiler Anstieg naht, entschließe ich mich hier auf die anderen zu warten, mein Körper sagt einfach nein 😂
    Also stiefelt Niklas den anderen hinterher und kann somit einen Blick auf die strahlend blauen Lagune werfen.
    Wie die drei berichten ist der Weg wohl noch schöner als die Lagune selbst und bin somit nicht ganz so enttäuscht es nicht nach oben geschafft zu haben.

    Ruckzuck geht es auch schon wieder abwärts und erstmal ist warmlaufen angesagt, war nämlich ganz schön frisch da oben 😂

    Unten angekommen zeigt sich die Sonne wieder und erstrahlt die Felswände und Berge, ein Lama kreuzt noch unseren Weg und das letzte halt wird an einer Lagune eingelegt, hier wimmelt(e) es zumindest morgens vor Wasservögel, Flamingos, die Andengans und Andenente mit ihrem blauen Schnabel waren hier vertreten.

    Um knapp 15 Uhr bringt uns unser Fahrer zurück, ich schlafe schon nach 10 min auf dem sitz ein 😴

    Nach reichlich langer und ruckeliger Fahrt sind wir wieder zurück in Huaraz, ich begebe mich direkt ins Bett und Niklas schläft nach dem Abendbrot mit dem andern beiden auch zügig ein, morgen gibt es erstmal einen Pausentag 😜

    Wir beide sind unheimlich fertig nach diesem Tagen aber glücklich diese tollen Landschaften und Lagunen gesehen haben zu dürfen, wieder einmal ist es jedes Mal anders und begeistert uns.
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