Leni Heidenwag

Joined August 2019
  • Day18

    Ein Tag als Au Pair

    January 8 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    8.01.2020
    Für Lara und mich beginnt der Tag gaaanzz früh um 6.30. Wecker klingel: 6.10
    Heute werde ich einen Tag mit Lara als Au-pair arbeiten und auf Emi und Charlotte mit aufpassen. Relativ entspannt gehen wir rüber ins Haus und trinken erstmal einen Cappucino. Jetzt versteh ich warum Lara zum Kaffetrinker mutiert ist. Aber Davids Cappuccino schmeckt auch echt lecker.
    Wir bereiten schonmal eine Pfannkuchenteig a la Oma Inge zu und warten beis die Mädels aufwachen.
    Gestärkt nach ein paar vielen Pfannkuchen und natürlich einem Glas FRISCHE Milch, die uns allen sehr lecker schmecken, eindeutig Kindheitserinnerungen, helfen wir Charlotte beim anziehen Emi kann das schon ganz alleine (wenn sie will).
    Und ab aufs neue Trampolin! Die Mädels lieben ihr Weihmachtsgeschenk und wollen die ganze zeit "jumpen". Natürlich hüpfem wir mit ihnen uns machts ja doch auch spaß :-) .
    Allerdings haben die Mädels doch mehr Ausdauer beim Hüpfen als wir aber eine Pause gönnen sie uns nicht.
    Was natürlich auch nicht schlimm ist.
    Den Mittag verbringen wir mit allen möglichen Spielen, im Memory ist Emy unschalgbar,zumindest fast.., Trampolin springen, einem kleinem Lunch, Wäsche machen, und Garten zeigen.
    Mama und Papa verbringen den Vormittsgdamit zu entspannen und den Urlaub zu genießen.
    Gegen Mittag wird es immer wärmer und es ist definitiv warm genug für kurze Hosen.
    Also doch noch Sommerurlaubsfeeling.
    Nachmittags, fährt Lara mich und die Mädels hoch zur Melkplattform, damit wir beim Melken zuschauen können. Wir wollen das schließlich auch mal sehen. Mama und Papa kommen auch um zuzuschauen.
    Oder doch nicht nur Zuschauen?
    Papa ttaut sich als erstes und lässt sich von Katrina zeigen, wie man die Saugnäpfe an die Euter macht, um die Kühe zu melken. Echg lustig wie sich die Kühe gegenseitig drängem und zuerst auf die drehende Plattform wollen um gemolken zu werden. Ich traue mich schließlich auch mich mal beim melken zu probieren und es ist echt witzig. Jedenfalls eine Erfahrung die man sich nicht nehemen lassen kann. Nicht jeder kann behaupten schonmal beim Kühemelken geholfen zu haben. Nachdem ich nun auch beim Melken helfe, entschlie§t soch Lara auch mal ihr Glück beim Melken zu probieren und siehe gsrnicht so schwer wies aussieht.
    Papa und Mama bleiben bis zum Schluss vom Melken der knapp 500 Kühe und Papa hilft auch tüchtig mit, aber Lara, die Mädels und ich wir fahren zurück zum Haus und hüpfen noch ein bisschen auf dem Trampolin, bis David nachhause kommt. Als David schließlich kommt ist das das Ende des heutigen Arbeitstages für Lara und mich. Wir warten noch bis Papa geduscht hat, er hat doch ziemlich nsch Kuhmist gestunken, und fahren los um noch zum Strand zu kommen, für ein kleines Abendessen zu 4..
    Sehr gut gestärkt, ein Wunder wie wir es fast immer schaffen keine Reste übrigzulassen, mschen wir uns auf den Rückweg nach Whangarei zu Lara. Wir halten noch spontan an den Whangarei Falls die Wasserfälle von Whangarei, wir hane zwar schon größere gesehen, aber die Whangarei Falls sind sehr schön grün un allenfalls schön anzuschauen.
    Jetzt heißt es nurnoch zurück zu Lara, noch ein bisschen Reiseplanung für den nächsten Tag und ab ins Bett.
    ~Leni
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  • Day17

    Unser letzter Reisetag

    January 7 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    In strömendem Regen wachen wir an diesem letzten richtigen gemeinsamen Tag auf. Heute geht es für uns dann hoch nach Whangarei, wo meine deutsche Familie endlich meine neuseeländische Familie kennenlernen wird :)
    Nach einem letzten großen Frühstück ziehen wir los.
    Eigentlich wollte Mama nur ein paar Kilometer fahren, um ebenfalls einmal das Gefühl, auf der falschen Seite zu fahren, kennenzulernen. Letzendlich fährt sie dann aber sogar durch Auckland durch! Mama, das hast du toll gemacht!

    Wir stoppen schließlich noch bei Mangawhai Heads, wo ich meinen Eltern und Leni eine meiner Lieblingsaussichten und einen meiner Lieblingsstrände zeige. Hier entdecken wir auch ein paar tolle Häuser direkt am Meer. Wer weiß, vielleicht ziehen wir ja doch nach Neuseeland… Hier würde es sich definitiv leben lassen.
    Auf dem Rückweg beobachten wir noch die neuseeländischen Kids beim neuseeländischen "Schlittenfahren" - auf dem Surfbrett eine Sanddüne herunterfahren.

    Da es dann doch schon relativ spät ist, fahren wir dann direkt zu mir nach Hause, wo wir mit einem leckeren Dinner erwartet werden.
    Ich muss schon sagen: Ich habe auch meine neuseeländische Familie (insbesondere natürlich meine zwei Mädels) vermisst!
    Meine "beiden Familien" verstehen sich ebenfalls direkt sehr gut!
    ~Lara
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  • Day16

    Thermal Wonderland

    January 6 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Als nächstes steht der gehothermale Lehrpfad kurz vor Rotorua an. Soo schöne Farben die einzelnen Becken und man kann sich garnicht vorstellen, wie die Mineralien so unterschiedliche Farben entstehen lassen können. Noch cooler als im Chemieunterricht. Aber der Schwefelgeruch ist sehr penetrant und es ist definitiv empfehlenswert mehr durch den Mund als durch die Nase zu atmen.
    Der Champanger Pool, der Ausgangspunkt aller heißen Quellen rund um den Lehrpfad sieht megaa einladend aus. Da würde man doch am liebsten reinspringen. Was allerdings nicht zu empfehlen wäre, da er an der Oberfläche konstant 70°C hat was dann soch etwaaass heiß wäre und in 200m tiefe sogar schon 150°C. Sehr sehr heiß. Wärme vom Erdkern.
    Aufjedenfall eine sehr coole Erfahrung was man nicht überall zu sehen bekommt
    Unser nächster Stop Rotorua:
    Beim Aussteigen aus unserem Camper riechen wir direkt den beißenden Geruch von Schwefel denn wir heute definitiv schon sehr oft gerochen haben. Dank des nicht sehr angenehmen Geruchs hat die Stadt auch ihren Namen. Roturua bedeutet in der Maori-Sprache "übel riechender Ort". Allerdings riecht es dann im Central von Rotorua wieder normal. Entweder es ist nur ein Gerücht, dass es in ganz Rototua stinkt, wie uns einige im Vorraus gesagt haben, oder wir hatten einfach Glück mit der Windrichtung. So oder so sind wir froh den Geruch von Schwefel wieder aus unseren Nasen zu bekommen.
    Nach kruzem anschauen der Stadt bekommen wir alle Hunger und wir landen im Burgerladen "Fat Dog". Megaa leckere aber auch sehr große und schwer zu essende Burger. Für jeden der mal nach Rotoruq kommt. Hier bekommt man sehr leckere Burger. Wie eigentlich bisher immer hier in Neuseeland sind die Bedienungen sehr nett. Wir haben hier bisher noch keine unfreundlichen Menschen getroffen...
    Gestärkt bewältigen wir noch 2h Fahrt, um morgen eine kürzere Strecke bis Laras Zuhause in Whangarei zu haben. Wir halten an einem Stellplatz für Overnightcamping neben einem Rugbyfeld.
    Jetzt heißt es nurnoch Bettfertigmachen und schlafen.
    ~Leni
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  • Day16

    Thermal Valley und Huka Falls

    January 6 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    06.01.2020
    Nach der gestriegen Reifenpanne heißt es für uns heute Wecker auf halb 8. Also optimal wäre ja auch direktes aufstehen gewesen aber im Urlaub kann man dann doch noch ein bisschen liegen bleiben. :-)Mama und Papa werden um ca. 8 Ujr von dem ADAC Mann abgeholt und bringen unseren Camper in die Werkstatt um den Reifen zu reparieren. Währendessen essen Lara und ich noch unser Frühstück zu Ende und verbringen dem vormittag gaaanzz entspannt mit ein bisschen sonnen, Hühner anschauen und lesen.
    Mit repariertem Reifen kommen Mama und Papa dann von der Werkstatt zurück und die Reperatur des Reifens kostet nur 30$! Schon krass wenn man sich überlegt, wieviel man dafür woanders zahlen müsste...
    Auf dem campingplatz machen wir uns noch auf zu dem kleinen Walk mit heißen Löchern im Geothermalgebiet hier in der Nähe von Taupo. Wirklich cool woe die Wärme aus dem Inneren ihren weg an die Oberfläche sitzt. Mamas Kommentar "Echt heiß" ist ja mal absolut zutreffend.
    Danach verabschieden wir uns vom Campingplatz und der Mann an der Rezeption, ein Scherzkeks, bringt wieder seinen "eggs from a spider" Witz, der Mann hat definitiv seinen Spaß. Aber natürlich funktioniet sein kleiner Spaß wieder obwohl er ihn wirklich schon oft gemacht hat. Aber dieses mal sind ja zum Glück nicht wir die Opfer;-).
    Aber jetzt steht uns erst mal wieder eine lange Fahrt mit einigen coolen Stopps bevor.
    Zuerst halten wir an den Huka Falls an. Mega cooo anzusehen wie das Wasser durchwirbelt, aber wif sind definitiv nicht doe einzigen hier deswegen fahren wor lieber schnell weiter. Aber lohnemswert sind die Huka Falls trotzdem.
    ~Leni
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  • Day16

    Reifenpanne

    January 6 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Unser nächster Campingplatz liegt nahe bei Taupo. Direkt am Eingang begrüßen uns ein paar Alpakas und Schafe und auch auf dem eigentlichen Campingplatz laufen überall Hühner mit ihren Küken herum. Total süß!

    Beim Einchecken gibt uns der ältere Mann, welcher mit diesem Campingplatz vermutlich seinen Traum erfüllt hat, ein paar Spinneneier in einer Papiertüte.
    Beim Auspacken entpuppen sich die Spinneneier aber als eine kleine Holzkonstruktion, welche dann plötzlich aus der Tüte springt und uns total erschreckt :)
    Diesen Trick durften wir dann noch bei 2 weiteren Familien beobachten und wir haben bereits geplant, sowas ebenfalls zu basteln.

    Wir suchen uns einen Platz aus und Papa parkt mal wieder optimal ein, als uns dann auffällt, das der linke hintere Reifen platt ist!
    Also rufe ich bei unserem Campervan-Verleih an und bereits eine halbe Stunde später steht ein ADAC-Mensch da und schaut sich den Schaden an. Das funktioniert wirklich alles tip top dort!
    Repariert wird der Reifen allerdings erst am nächsten Morgen.

    Während Leni und ich entspannt frühstücken und lesen, fahren Mama und Papa zu der Werkstatt, wo der Reifen schließlich gestopft wird.
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  • Day15

    Tongariro Alpine Crossing

    January 5 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Um 5:00 klingelt morgens der Wecker. Erwartungsvoll stehen wir auf, ziehen uns warm an, richten unser Vesper und machen uns dann auf den Weg zu unserem Shuttlebus.

    Unser Busfahrer checkt vorher noch, ob wir alle auch wirklich gute Regenjacken besitzen und fährt uns dann innerhalb 15min zum Startparkplatz des beliebten Tongariro Crossings.
    Vorher erklärt er uns noch einmal die Wetterbedingungen. Oben sind Temperaturen von bis zu -6°C angesagt bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 50km/h. Da bekommen wir schon etwas Bammel. Trotzdem haben wir Glück mit dem Wetter, denn die Tage vorher war das Crossing wegen des schlechten Wetters gesperrt gewesen. Es stehen sogar noch die Schilder vom Vortag da, welche vor dem Crossing warnen und dringend davon abraten dieses heute zu gehen.
    Eine dicke Wolkenschicht hängt über uns, doch der Busfahrer erklärt uns, dass diese nur hierhängt und der Wanderweg frei ist.

    Um 6:20 starten wir dann los. 19,4km liegen vor uns.
    Wir sind zwar nicht die Einzigen auf dem Weg aber es ist bei Weitem nicht so überfüllt wie wir es befürchtet haben.
    Auch die Temperaturen sind viel milder als erwartet und anfangs bleibt es auch windstill.

    Der erste Teil des Crossings ist damit im Nu überwunden und nach dem ersten längeren Anstieg bietet sich uns ein toller Blick auf den Mount Ngauruhoe, welcher auch bekannt ist als Mount Doom von Herr der Ringe.
    Wir durchqueren eine Wüstenlandschaft am Fuße des Berges und fühlen uns wie in der Wüste. Um uns herum sind viele weiße Moosflechten, welche wie Schafe aussehen. Ungefähr so stellen wir uns auch den Mond vor.
    Hier oben wird es aber auch immer kälter und der Wind wird immer stärker. Wir sind heilfroh über unsere Mützen und winddichten Jacken. Nur die Hände frieren ziemlich schnell ab.

    Nach einem weiteren kleinen Aufstieg bietet sich uns ein toller Blick über den dahinterliegenden Tongariro National Park und eine tiefe Schlucht, welche wir den "Höllenschlund" taufen. Wir können garnicht aufhören mit dem Bilder schießen!

    Gegen 9 Uhr haben wir dann den höchsten Punkt des Tongariro Crossings erreicht und werden sogleich mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Vor uns liegen die beiden Emerald Lakes und der Blue Lake. Gemeinsam mit der kargen Vulkanlandschaft und dem Höllenschlund hinter uns (welcher jetzt noch imposanter aussieht) bietet sich uns damit eins der wohl imposantesten Flecken Natur überhaupt. Da hat sich der Aufstieg doch definitiv gelohnt!
    Außerdem stinkt es nach Schwefel, was nach wie vor von vulkanischen Aktivitäten zeugt.
    2012 war der Mount Tongariro das letzte Mal ausgebrochen und auch der Mount Ngauruhoe ist nach wie vor aktiv.

    Da es aufgrund des starken Windes aber doch ziemlich kalt ist ziehen wir schnell weiter, vorbei an dem Blue Lake und in ein etwas windgeschützteres Gebiet. Hier ist es jetzt wieder bewachsen und aufgrund der, inzwischen ziemlich hoch stehenden, Sonne werden unsere Finger schon bald wieder warm.
    Auch die Menschenmenge hat sich inzwischen ziemlich gut verteilt und es stört uns kaum, immer wieder den Joggern (ja es gibt Leute die joggen den Tongariro Crossing) Platz zu machen.
    Der letzte Teil führt uns durch ein weiteres Vulkangebiet mit einem tollen Blick auf die Ebene Landschaft. Immer wieder sieht man es aus den Hot Springs, welche Temperaturen von bis zu 140°C haben, dampfen. Außerdem entdecken wir einige Einschlaglöcher welche durch Gestein, welches vom Vulkan ausgeschleudert wurde, enstand.

    Irgendwo bei ca. 13km gönnen wir uns dann mal eine längere Pause, genießen die Reste unseres Linsensalats und ein kleines Vesper.
    Alle vorbeigehenden schauen uns ziemlich neidisch an ;-)

    Die letzten 6km geht es eigentlich nurnoch bergab, doch irgendwie zieht es sich dann doch noch ziemlich bis wir schließlich um 12:50 den Endparkplatz erreichen.
    Geschafft!

    Gemeinsam mit vielen anderen warten wir hier auf unser Shuttle und kommen schließlich gegen 14 Uhr wieder auf unserem Campingplatz an.
    Wir sind müde, aber stolz und nach wie vor überwältigt!

    Nach einer heißen Dusche fahren wir noch weiter auf unseren nächsten Campingplatz in Taupo.
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  • Day14

    Von Picton nach Wellington

    January 4 in New Zealand ⋅ ⛅ 17 °C

    Als wir aufstehen um zu frühstücken und uns für die Überfahrt auf die Nord-Insel fertigzumachen ist der Campingplatz schon deutlich leerer als noch am Abend davor.Darauf vermuten wir, dass manche eine noch frühere Fähre als wir von Picton nach Welligton genommen haben. Puhh, die mussten ja noch früher aufstehen.
    Bis auf einen kleinen Vorfall, bei dem wir leider unseren Seitenspiegel vom Camper ein bisschen beschädigen kommen wir ganz entspannt in die Warteschlange vor der Fähre.
    Die Überfahrt ist wunderschön durch die ganzen Seitenarme vom Meer. Aber auch sehr windig. Leider können wir jedoch entgegen unseren Hoffnungen keine Delfine im Meer entdecken...
    Dafür aber unzählige kleine Buchten in die man nur mit dem Boot kommt. Hier lohnt es sich also umsomehr ein kleines Boot zu besitzen.
    Da wir für den nächsten Tag den Tongariro-Crossing geplant haben, müssenwir noch ca. 3h Autofahrt überstehen, bei dem wir natürlich noch einen kleinen Stopp bei einem Supermarkt machen.
    Mit aufgefüllten Vorräten geht die Fahrt weiter bis zu unserem Campingplatz, Discovery Lodge, von welchem wir morgen um 5.55 Uhr mit einem Shuttlebus das Tongariro-Crossing bezwingen wollen.
    Allerdings haben wir alle, vorallem Mama, noch ein wenig Muffensausen, da für morgen Temperaturen bis zu -6°C und sehr viel Wind vorrausgesagt werden. Hoffen wir mal dass wif mit dem Wetter Glück haben werden.
    Den restlichen Tag machen wir uns noch eine sehr leckere Gemüse-Tomaten-Lachs Soße mit Spaghetti und bereiten schonmal unsere Rucksäcke für den nächsten Tag vor.
    ~Leni
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  • Day13

    Wo ist das Wasser?

    January 3 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Glücklicherweise wachen wir am nächsten Morgen ganz normal ohne große Störungen (abgesehen von der lauten Musik aus dem Auto neben uns morgens um 7!) auf. Keiner kam, um uns zu erklären, dass man hier nicht campen darf, puuh.
    Das Meer sieht so einladend aus, dass wir beschließen vor der Weiterfahrt noch eine Runde Schwimmen zu gehen. Papa macht den Anfang, dreht allerdings nach ca. 50m wieder um, da das Wasser ihm nach wie vor nicht weiter als bis zu den Knien reicht. Ebbe eben :) Dann heute eben kein Baden im Meer.

    Für unsere Verhältnisse ziemlich früh fahren wir dann auch schon weiter nach Nelson. Hier suchen wir leider vergeblich nach dem richtigen Stadtkern, finden dafür aber ein nettes Café am Fluss und gönnen uns ein spätes Frühstück (oder einen frühen Lunch)

    Der nächste Stopp ist dann die Pelorus Bridge. Nach einem kleinen Walk springen wir zu dritt ins herrlich erfrischende Wasser und fühlen uns anschließend wie neu geboren. Da wird die Dusche ja schon fast überflüssig.

    Und sehr viel mehr haben wir dann heute auch nicht gemacht. Die Fahrt nach Picton ist ziemlich kurvig und wir sind froh, nivht viel vorher gegessen zu haben. Wir machen noch ein paar Stopps um die wunderschönen Aussichten zu genießen.

    Wir übernachten in Picton, damit wir am nächsten Tag direkt morgens die Fähre nehmen können.
    Zum Abendessen gibt es leckeren Linsen-Curry-Salat exklusiv gekocht von Leni und Papa.
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  • Day12

    Von 17°C zu 25°C in 100 km

    January 2 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

    Da morgens das Wetter nicht so ist, wie man sich es von einem Sommerurlaub vorstellt entschließen wir uns statt den geplanten 2 Nächten bei den Pancake Rocks doch schon früher Richtung Picton zu fahren. Was uns allen sehr recht ist, da wor ansonsten in einem Rutsch nach Picton hätten fahren müssen was dann aber doch etwas weit gewesen wäre.
    Nach einem mal wieder sehr leckerem Frühstück fangen wir an unseren Campervan reisefertig zu machen. Bevor wir allerdings weiterfahren laufen wir noch zu einer nahegelegenen Höhle. Diese ist sehr schön und es gibt viele verschiedene Gänge wodurch die Höhle doch noch sehr groß ist.
    Nach dem sehr coolen Abstecher sind wir dann soweit und fahren weiter in Richtung Norden. Wie eigentlich bisher auf allen Fahrten haben wir woeder einige Zwischenstopps geplant. Unseren ersten Stopp machen wir bei Cape Foulwind wo man Seals also Robben anschauen kann. Je länger man auf die Felsen geschaut hat desto mehr Robben hat man entdeckt. Je nach Jahreszeit sieht man unterschiedlich viele Robben und wir hatten Glück und haben einige mega süße Babyrobben anschauen können.
    Erstaunlich, wie sich die Seal Colony hier ausbreitet. Und man könnte stundenlang die Robben beim schlafen, zanken oder spielen beobachten.
    Auf dem Rückweg entdecken wir in kleinen Buchten immer mehr Robbem, die wor auf dem hinweg garnicht bemerkt haben. Wirklich krass wie sich die Robben anpassen....
    Aber leider ist auch hier das Wetter noch nicht so optimal und verspricht den Sommerurlaub. Daher steigen wir bei 17°C und leichtem Regen in unseren Campervan um ca 100km weiter nördlich bei 25°C und strahlendem Sonnenschein wieder auszusteigen.
    Da kommt bei uns allen das Sommerfeeling an :)
    Eigentlich wollen wir an unserem Stop die längste Swing Bridge in Neuseeland anschauen und auch überqueren aber aufgrund des zu übertriebenen Eintrittgeldes beschließen wir dass wir schon genug kürzere aber dennoch auch wackelige Höngebrücken überquert haben und wir daher nichts verpassen. Vorallem Mama ist froh nicht schonwieder in der Luft zu wackeln.
    Da wir alle langsam Hunger bekommen fahren wir kurzerhand weiter auf der Suche nach einem Campingplatz für die Nacht. Was sich allerdings garnicht so einfach herausstellt. Nach drei erfolglosen Versuchen noch einen kleinen Stellplatz auf einem Campingplatz kurz vor Nelson zu ergattern, da sind wir doch erleichtert, dass wir bisher die Campingplätze immef vorgebucht habem..., stellen wir uns einfach auf einen Parkplatz mit Meerblick und Strandzugang. Prinzipiell ist es mit unserem Self-contained Camper erlaubt, allerdings sind wir uns nicht ganz sicher, da auf vielen Parkplätzen Campen verboten ist. Jedoch gefällt uns der Platz so gut und wir haben inzwischen wirklich Hunger, sodass wor einfach auf dem Parkplatz stehenbleiben. Nach einem superleckeren Essen à la Lara und mir gesellen sich immer mehr Campervans zu uns auf den Parkplatz, die vermutlich genauso wie wir keinen Platz auf einem Campingplatz mehr gefunden haben. Obwohl unser Nachtlager relativ nah an der Straße ist verbringen wir den Abend noch in unseren Campingstühlen und genießen den Blick aufs Meer. Wir werden allerdings irgendwann in den Camper getrieben, da es vorallem mir draußen zu viele Stechmücken hat. Und damit ist ein weiterer Tag unseres wunderschönen Urlaubs vorbei. Der Urlaub vergeht jetzt schon viel zu schnell...
    ~Leni
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  • Day11

    Smoke über Neuseeland, Pancake Rocks

    January 1 in New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Positiv gestimmt wachen wir am Morgen des 1.Januars auf. Unsere Stimmung wird dann aber schon bald gedämpft als wir die Wolkendecke entdecken, welche nach wie vor über uns hängt.
    Unser, anstatt des Heli-Hikes, gebuchte Scenic Flight fällt damit leider auch aus.
    Wir tragen uns noch ein letztes Mal für einen Flug um 11 Uhr ein, da das Wetter aktuell tatsächlich den Anschein macht sich aufzuklären. Doch auch um 11:00 hat sich an der Wetterlage nichts geändert.
    Also nehmen wir es eben wies kommt. :)
    Stattdessen machen wir noch eine kleine Wanderung ins Franz Josef Glacier Valley hinein. Hier haben wir Glück mit der Sicht und können sowohl den Gletscher als auch die atemberaubende Landschaft sehr gut sehen.
    Die Regenwald-bewachsenen Steilwände und die vielen Wasserfälle erwecken den Eindruck als würden sogleich Affen aus dem Wald hüpfen. Nur die Temperaturen stimmen nicht ganz...

    Der Franz Josef Glacier ist übrigens nach dem österreichischen Kaiser benannt worden (der mit Sissi). Der deutsche Julius Haast hat große Teile der Westküste damals entdeckt und benannt.

    Auch bei diesem Gletscher ist es ziemlich erschreckend, wieviel dieser in den letzten Jahren zurückgegangen ist.
    Bis 2008 konnte man den Gletscher noch per Fuß erreichen und mit geführten Gletschertouren erkunden. Heute ist das nur noch mit dem Helikopter möglich.

    Nachdem wir uns noch von Pia verabschiedet haben, fahren wir dann weiter in Richtung Norden, mit der Hoffnung auf besseres Wetter.
    Leider müssen wir darauf noch etwas warten. Eine dicke fette Wolke hängt nach wie vor über uns. Uns fällt außerdem auch die rötliche Farbe der Sonne auf und das Licht ist heute ganz komisch.

    In Punakaiki schauen wir uns noch die bekannten Pancake Rocks an und fahren schließlich zu unserem nächsten Campingplatz, wo wir wieder einmal den besten Platz erwischen. Mit Meeresrauschen und Meerblick.
    Dank unseres netten Nachbarn finden wir dann auch endlich heraus, wer Schuld an unserem schlechten Wetter ist: Die Buschbrände in Australien.

    Jetzt erst fällt uns auch der rauchige Geruch auf und uns wird klar woher die seltsame Farbe der Sonne kommt.
    Der Rauch ist über die Tasman Sea bis nach Neuseeland transportiert worden und verdunkelt hier jetzt den Himmel.
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