• Ein Tag auf der Insel Faial

    June 15, 2025 in Portugal ⋅ ☁️ 21 °C

    Vorweg: Breaking News! 📢 Es gibt ihn wirklich – den Berg Pico. Heute, auf dem Weg zur Fähre, stand er plötzlich da, majestätisch und völlig unübersehbar. Ein bisschen fühle ich mich veräppelt, nach all den Tagen Wolkenversteckspiel. Am liebsten wäre ich gleich hochgestiefelt, aber leider… heute keine Zeit. So ein Pech!
    Um 8 Uhr geht’s stattdessen ab auf die Fähre nach Faial. Der Atlantik ist entspannt wie ein Sonntagmorgen, die Überfahrt ruhig. Und wie beginnt man so einen Tag am besten? Richtig – mit Frühstück in der Bäckerei: zwei belegte Brötchen und zwei Latte für zusammen 5 €. Einfach, günstig, genial.
    Satt und glücklich starten wir die Insel-Rallye:
    1. Stopp – Ponta dos Capelinhos
    1957 spuckte hier ein Vulkan vor der Westspitze der Insel sein Innerstes ins Meer, und zack, war Faial plötzlich größer. Heute fühlt man sich dort, als würde man von einem tropischen Dschungel direkt auf die Mondoberfläche stolpern. Trostlos? Nee, eher spektakulär und irgendwie magisch. 🌋
    2. Stopp – Caldeira do Faial
    Ein 2 km breiter, 400 m tiefer Vulkankrater mitten im Inselherz, zum Naturreservat erklärt. Obwohl wieder mal Wolkenparty war, war der Blick einfach wow. Von jedem Standpunkt wirkt dieser Krater, als hätte die Erde selbst ein Kunstwerk in XXL geschaffen.
    3. Stopp – Aussichtspunkt Ribeira Funda
    Von hier soll man angeblich einen Wasserfall sehen können. Angeblich. Wir haben uns die Augen ausgeguckt – nix. Vielleicht waren wir einfach blind, vielleicht war der Wasserfall in Urlaub. 🤨
    4. Stopp – Miradouro de Nossa Senhora da Conceição
    Postkartenblick deluxe: Horta zu unseren Füßen, Pico (diesmal wirklich!) und São Jorge im Hintergrund.
    5. Stopp – Berg Guia
    Ein Schutzgebiet voller Vulkankegel, Krater, Hänge, Klippen, Buchten und sogar Meereshöhlen. Klingt wie ein Abenteuerpark – nur eben ohne Eintritt und dafür mit Natur pur.
    6. Stopp – Peter Café Sport
    Das Finale darf natürlich nicht fehlen: das „Sansibar“ des Atlantiks. Hierher pilgern Segler, Touristen und Einheimische gleichermaßen. Ein Café? Ja. Aber eigentlich ist es längst Kult.

    👉 Morgen geht’s dann weiter, zurück auf's Festland
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