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  • Day62

    Unter der längsten Hängebrücke der Welt

    October 19, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 22 °C

    Letzen Montag hatten wir großes vor:
    1. Die Akashi-Kaikyo-Brücke besichtigen (dass es nun die größte ihrer Art ist, habe ich gerade bei Wikipedia herausgefunden)
    2. Im Pazifik baden
    3. Die Stadt Kobe besichtigen

    Morgens sind wir früh (mal wieder Luca und ich) aufgestanden, um all dies zu schaffen. Hinter Kobe liegt diese vielbesagte Brücke, von der ich weder gewusst habe noch jemals gedacht hätte, dass sie so beeindruckend ist. Das Wetter war einfach perfekt!! Außerdem hatte ich noch nirgendswo so eine klare Sicht, wie hier in Japan: Überall wohin ich schaue ist es glasklar!
    Naja man siehts ja auf den Fotos...ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, ich war einfach Baff!
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  • Day59

    Geschenke, Pizza und mexikanische Tänze

    October 16, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ist spät, ich bin müde, aber ich will endlich mit dem Blog weiterkommen! Darum nur ein kurzer stichpunktartiger Bericht, was vor anderthalb Wochen alles passiert ist:

    Mittwoch (15.10.): Ivys Geburtsttagspaket kommt an!! Leckere Waffeln, Special K Cornflakes und einen richtig schönen Traumfänger habe ich bekommen. Hab mich sehr gefreut! :-*

    Donnerstag (16.10): Mamas und Papas Paket mit einem schweren Koffer kommen an. Endlich Sportzeug, Fußballschuhe, Hemden und Krawatte!! Hab mich wieder sehr gefreut! :P

    Freitag (17.10.): Mittags zum Pizza, Pasta, Kartoffel, Curry All-You-Can-Eat (hier heißt das immer "Viking", wahrscheinlich weil die Wikinger wohl sehr viel gegessen haben). Man kann einfach so viel Pizza essen wie man will! Und wieviel kostet der Spaß? 5 Euro! Unglaublich oder?? Das wird mein Stammlokal!
    Abends hatte ich mein bestes Karaoke bisher: Bis halb 5 mit coolen Leuten gesungen, gegrölt, auf dem Tisch getanzt...für 22 Euro gibts so viel singen, trinken (Bier, Wodka, Whiskey, Softdrinks) und Eis, wie man will! Natürlich war ich nach diesem Abend ein "bisschen" betrunken...

    Samstag (18.10.): 3 Stunden schlafen und anschließend schon wieder aufstehen für den HdB Sportsday (HdB heißt mein Wohnheim). 4 Teams sind gegeneinander im Tischtennis, Billiard, Volleyball und Basketball angetreten. Und wer hat verloren? Natürlich wir! :P
    Abends dann dann zur "Mekishiko-Night" (das heißt Mexiko auf Japanisch). Eine mexikanische Freundin hat zur Party in ihrer WG eingeladen. Ich muss sagen die halbe Stunde Anfahrt mit dem Fahrrad hat sich echt gelohnt! Super Leute aus aller Welt, die um einen kleinen portablen Lautsprecher zu Salsa, Reggae oder auch Balkan Beats gatanzt haben. Getanzt habe ich viel, aber getrunken fast nichts...der vorherige Abend war mir noch zu stark in Erinnerung.

    Sonntag (19.10.): Luca und ich haben einen Kollegen vom Futsal besucht. Wir haben ihn, seine Frau und seine beiden Kinder vor dem Nijo-Castle getroffen. Zuerst haben wir die richtig riesige und schöne Burg besichtigt. Dort hat Luca bei einem Gewinnspiel eine Rikscha-Fahrt gewonnen. Es hat schon etwas in einer Rikscha durch die Burganlage gefahren zu werden. Andererseits auch merkwürdig von einem Menschen gezogen zu werden. Einmal reicht auf jeden Fall...
    Anschließend sind wir zu der Familie nach Hause gegangen und haben zuerst mit dem 10-Jährigen Sohn Nintendo-Wii gespielt und anschließend alle zusammen Pizza gegessen (hmm so viel Pizza). Es war richtig cool mal eine "echte" japanischen Familie kennenzulernen.
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  • Day55

    Osaka!

    October 12, 2015 in Japan ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich wollte endlich mal eine japanische Metropole sehen! Darum sind wir einen Tag nach meinem Geburtstag nach Osaka gefahren. Das ist eigentlich gleich nebenan. Einfach die U-Bahn zwei Straßen weiter nehmen und man ist in einer dreiviertelstunde in Osaka! Das Problem ist nur, dass Osaka eine Millionenstadt ist und ich überhaupt nicht wusste, wo man dort eigentlich hin sollte. Glücklicherweise kannte sich Luca ein bisschen aus, sodass wir in einen echt coolen Stadtteil namens Namba gekommen sind. Es wimmelt dort von Menschenmassen, überall Restaurants, Cafès, Geschäfte und sehr viele Spielehallen oder eher "Spielehöllen". Man weiß ja, dass die Japaner Experten in der Spieleentwicklung sind (Nintendo, Playstation), aber hier realisiert man es erst wirklich: Mehrere Etagen allermöglichen Spiele (Trommeln, Gitarren, Murmelspiele, Wett-Staubsaugen, Ballerspiele, Autorennen, Pferderennen usw.), die meisten davon sind jedoch nur für eine einzelne Person konzipiert. Irgendwie hat es so gewirkt, als würden hier manche Leute den ganzen Tag alleine verbringen, um ihr Spielbedürfnis zu stillen. Die meisten Leute beherrschten die Spiele nämlich perfekt!
    Naja irgendwie war das ein bisschen merkwürdig, aber gleich danach überraschte mich gleich wieder etwas: In einem Musikgeschäft lächelte mir meine Heimatstadt entgegen! In Japan gibt es eine erfolgreiche Band, die "Bremen" heißt!! Das gibts doch nicht oder? Natürlich gleich ein Foto gemacht! :D
    Abends sind wir in den Hafen von Osaka gefahren, um das erste Mal japanisches Meer zu erblicken. Auf dem Weg hat mich Julien einfach aus Deutschland auf Handy angerufen, um mir nochmal zu gratulieren. Fand ich richtig cool! :-)
    Eigentlich wollten wir wirklich nur ans Meer , aber direkt am Kai stand wirklich "zufällig" eines der größten Riesenräder der Welt. Nicht lange nachgedacht, sondern direkt zum Convenient-Store, zwei Bier gekauft und rauf aufs Riesenrad und den wunderbaren Ausblick bei Nacht genossen...
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  • Day54

    Birthday Party

    October 11, 2015 in Japan ⋅ 🌙 18 °C

    Sorry, alles ein bisschen verspätet gerade...
    Auf jeden Fall wurde aus der Welcome-Party die Birthday-Party oder wie die Japaner sagen: Basudei-Pati ;-) Und wie all meine letzten Geburtstage, war auch dieser ein Highlight! Um 12 wurden die Kerzen meines selbstgemachten Schokokuchens angezündet (hat leider nur "geht so" geschmeckt) und dann gings los. Ich wurde durch die Luft geschmissen, alle haben gesungen und ich hab mega coole Geschenke bekommen, u.a. ein Dragonball T-Shirt, Graubrot, Nutella, deutschen Rotwein, einen coolen schwarzen Pulli und eine große Flasche Sake (japanischer Reiswein).
    Danach bin ich mit 12 anderen zur Sanjo (die Partystraße hier) und in den "World-Club". Das nenn ich einen Club! Volle Tanzfläche, geile Musik und angetrunken waren wir natürlich sowieso alle. Es konnte also abgehen! Um 2 müssen hier leider schon die Diskos schließen, aber das war kein Problem: Wir wurden alle in einen Fahrstuhl geschleußt und wurden in den achten Stock geschickt. Dieser Ort war zwar offiziell eine "Bar", aber es wirkte eher wie eine Disko, sodass wir munter bis 5 weitergetanzt haben! :-)
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  • Day53

    Welcome-Party

    October 10, 2015 in Japan ⋅ 🌙 19 °C

    Obwohl ich schon die meisten Leute in diesem Wohnheim irgendwo kennengelernt habe, gab es am Samstag die offizielle Welcome-Party, wo wirklich alle Bewohner + Hauseltern anwesend waren. Zuerst wurde ein Flim gezeigt, der alle Events des letzten Jahres zusammengefasst hat: Man hat natürlich gesehen, dass viele Bewohner dieses Wohnheims gerne feiern (ich sag ja: Wie im Roncalli-Haus). Anschließend gab es eine große Vorstellungsrunde. Zuerst haben sich die Heimsprecher und die Hauseltern vorgestellt (unsere Chefs), danach waren wir Newcomer dran (10-15 Stück sind wir). Das war zwar alles schön und gut, aber das Büffet, dass so unschuldig in der Mitte des Raums aufgestellt war, sah so lecker aus, dass man sich gar nicht auf all die Worte konzentrieren konnte...
    Anschließend lecker lecker Essen, Team-Foto, dann Team-Meeting und dann gings los! Langsam vorbereiten auf den besonderen Abend. Um 10 hatte ich ein paar Gäste eingeladen: Meine Tandem-Partnerin Amy, mein französich-schweizer Klassenkamerad Marc, der schon erfahrener Pfarrer ist, Hiro und Satoshi, die extra mit dem Auto aus der Nachbarstadt Nara gekommen sind und Xavier, ein cooler Franzose . Und natürlich all die anderen, die schon da waren. Die Party konnte losgehen!
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  • Day48

    Wandern in Kurama, Teil 3

    October 5, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    Bergauf, Bergauf und immer wieder Pause an kleinen Tempeln gemacht, die einer kleinen Sekte gehören, die eine Art Drei-Faltigkeit der Elemente anbetet (eine Art Mischung aus Shinto, Buddhismus und Natur-Religionen). Landschaftlich war es wirklich traumhaft. Und dann begenet uns noch ein kleines, friedliches Reh am Wegrand! Es hat sich bei der Pilzsuche gar nicht stören lassen (an diesem Tag habe ich gelernt, dass Rehe gerne Pilze essen).
    An der Spitze angekommen, wurden wir mit einem richtig schönen Ausblick belohnt. Ein Stück Bergab kamen wir zu einem großen Tempel, der auch zu der oben genannten Sekte gehört. Die Bilder in dem Tempel hatten sowohl hinduistische als auch buddhistische Einflüsse.
    Ab jetzt ging es nur Bergab, vorbei an einem schönen kleinen Wasserfall mit einem Becken voller Koi. Unten im Dorf haben wir erstmal gegessen (richtig japanisch auf Sitzkissen) und sind anschließend zu einer heißen Quelle (Onsen) gelaufen.
    Tja das war ein echt cooler Tag, aber abends war ich richtig müde...
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  • Day48

    Wandern in Kurama, Teil 2

    October 5, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    Eine Haltestelle vor der Endstation sind wir ausgestiegen, weil wir einen großen Rundweg machen wollten und schließlich an der Endhaltestelle wieder rauskammen wollten.
    Zuerst sind wir eine wenig befahrene Straße für ca. 2 Km an einem richtig schönen Bach entlanggewandert. Unser erstes Ziel war der Kibune Schrein (es war eine ganze Anlage voller Schreine). Beeindruckend waren all die roten Laternen am Wegrand. Irgednwie war das alles so Klischee-Japanisch, wie man sich das halt in Deutschland so vorstellt. Richtig schön!
    Hinter dem Schrein geht anschließend ein kleiner Weg ab, der auf den Mount Kuruma führt. Also hoch - langer Aufstieg - aber ich hatte Glück: Ein Mann kam mir entgegen und hat mir einfach seinen Wanderstock in die Hand gedrückt! Jetzt sah ich aus, wie ein richtiger Wanderer oder vielleicht eher ein Pilger!
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  • Day48

    Wandern in Kurama, Teil 1

    October 5, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 19 °C

    Ich möchte diesen Post in 3 Teile teilen, weil ich pro Post nur 6 Bilder hochladen kann, es jedoch viel schönes zu sehen gibt.
    Oft haben wir Montags frei (voll das Lotterleben hier ;-) und daher bin ich mit Anna und Ulrike nach Mount Kurama gefahren. Kurama ist ein Berg, auf dem schon seit langer Zeit Götter verehrt werden und daher auch viele Tempel und Schreine dort zu finden sind. Ich habe mich gefreut endlich aus der Stadt herauszukommen und mal wieder in der Natur wandern zu können. Dafür mussten wir zuerst eine halbe Stunde mit einem kleinen Zug bis zur Endhaltestelle fahren. Zug fahre ich irgendwie gerne (ich habe auch früher Train Simulator gepielt), daher ist der erste Post voller Zugfotos. Aber irgendwie ist hier auch alles anders, als zu Haus. Ich kann vorne rausgucken, der Fahrer hat eine coole Uniform an, es gibt Sitze, die zur Seite, direkt auf die Fenster ausgerichtet sind, damit man die schöne Landschaft genießen kann :-). Ich war glücklich, wie ein kleines Kind und das Wetter war wunderschön...Read more

  • Day47

    Mit dem Fahrrad durch die Stadt

    October 4, 2015 in Japan ⋅ ☀️ 24 °C

    Samstagabend waren wir ziemlich lange weg, also Sonntag eher einen Ruhigen...ich hab mich entschieden einfach aufs Fahrrad zu steigen und zu sehen, wo es mich hintreibt. Wenn man rechts auf die Karte schaut, sieht man einen See. Eigentlich wollte ich dorthin, aber es sieht alles näher aus als es wirklich ist. Ich habe zwar die Straße gefunden, die dort hinfüht, aber es war eine total enge Passstaße, die ziemlich stark befahren war. War mir einfach zu gefährlich und anstrengend (mein Fahrrad hat keine Gangschaltung). Stattdessen habe ich die Zeit genutzt ein bisschen den Stadtrand von Kyoto zu erkunden und habe ein paar Fahrrad-Selfies gemacht (ich bin wirklich nur am ersten Tag Bus gefahren, sonst mache ich hier echt alles mit dem Fahrrad).
    Anschließend bin ich zum Ginkakuji (Silberner Tempel), den ersten Zen-Tempel in meinem Leben :P Weil es Sonntag war, war er natürlich voller Touris, aber schön war er trotzdem. Der Garten ist halt ein echter Zen-Garten, wie Vanessa und Ann-Britt ihn mir in Mini geschenkt haben: Sand der ein bestimmtes Muster hat. Dazu wunderschön gepflegte Natur.
    Als ich wieder draußen war, habe ich mir erstmal ein Vanilleeis gekauft. Irgendwie dachte ich, so lange ist es bestimmt nicht mehr so warm (26 Grad) und daher genieße ich dieses Eis jetzt mit Zen-Präsenz.
    Anschließend bin ich den Philosophenweg entlang gefahren und an ca. 10 Tempeln und Schreinen vorbeigekommen (aber das ist halt so ähnlich, wie mit Kirchen: Irgendwann denkt man, man kennt's jetzt und muss nicht mehr überall anhalten ;-)
    Und ich hab noch vieles mehr erkundet, aber irgendwie habe ich gerade keine Lust mehr zu schreiben und ich kann sowieso nicht mehr als 6 Fotos hochladen. Lieber in Partystimmung bringen: Bald ist ja wieder Wochenende! (und für mich ein relativ besonderes) :P
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  • Day43

    Karaoke!

    September 30, 2015 in Japan ⋅ ⛅ 23 °C

    Hier in Japan muss Karaoke midestens einmal in der Woche an der Tagesordnung sein. Diesmal ging es letzten Mittwoch in eine Karaoke Bar im europäischen Stil. In der Bar waren Fernseher und Mikros, so dass jeder mithören und mitgrölen konnte. "Jeder" bedeutete ganze 7 Leute + Barkeeper. Aber nicht schlimm! Das bedeutete ja, dass wir ziemlich viel singen konnten! Mein Problem ist jedoch immer, dass mir nie ein Lied einfällt, was ich singen soll. Meistens habe ich einfach oft das zweite Mikrofon genommen bei den Liedern von den anderen mitgesungen. Ein Lied, was irgendwie zu unserem Studium passt, war "Losing my Religion" von R.E.M und "Knocking on Heavens Door" von Bob Dylan (wir haben die Guns N' Roses Version gesungen). Nach langem Suchen hat Luca sogar ein deutsches Lied gefunden. Wir haben dann zusammen "Moskau" von Dschingis Khan gegrölt. Das Lied war echt besser als ich dachte. Auf jeden Fall haben plötzlich alle getanzt :DRead more

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