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  • Day9

    Noch verrücktere Rollertour

    February 6, 2020 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Wenn man denkt, dass gestern schon eine spannende Rollerfahrt war, dann hat man sich geirrt, durfte ich heute lernen.

    Wir starten zeitig am Morgen. Kurz vor sechs aufstehen, fertig machen und Conny holt mich zum Glück ab, da Micha doch noch schlafen und nicht mit möchte. Somit, zehn Minuten vor Sonnenaufgang sitzen wir am Strand. Wolken sind da, also fällt es nicht so traumhaft aus wie erwartet, aber schön ist es trotzdem und vor allem ein tolles Gefühl, so zeitig unterwegs zu sein und zur Tagestour starten zu können.

    Es geht hoch zum höchsten Punkt der Insel. So zeitig sind zum Glück noch keine anderen Touris unterwegs, denn Gegenverkehr fände ich bei der Strecke noch verrückter.
    Aber ich fühle mich sicher als Beifahrer bei Alex, auch wenn er ab und zu mal einen einen Angstschrei von mir aushalten muss. Ich staune immer wieder nicht schlecht über Conny. Sie fährt zum ersten Mal Roller und schafft diese Strecken so wahnsinnig gut! Der Ausblick vom 360° view macht wiedermal alles wett. Regenwolken sind am Himmel und Pfützen noch zu sehen. Eine tolle Atmosphäre. Die Insel ist so grün.

    Der Weg zum nächsten Stop, einem Buddha, auch oben auf dem Berg, wird noch spannender. Ach, toll was das Navi so alles sagt. Wir fahren durch die Pampa, auf Wegen, die eigentlich gar keine sind, müssen mal Roller aus Rinnen im Boden schieben und ich bin so angespannt und völlig fertig. Danke lieber Alex, dass du so gut fährst und ich mich eigentlich, bis auf ganz kleine Ausnahmen, die aber am Weg und nicht an der Fahrweise liegen, sehr sicher auf deinem Roller fühle!
    Zu einem guten Tag gehört auch ein gutes Frühstück, nach einer spannenden Fahrt.
    Zeit für ein Frühstück beim deutschen Metzger.
    Eine Knacker mit Kartoffelsalat morgens um zehn, herrlich! Den Geschmack muss ich mir für die nächsten 7 Wochen einprägen.

    Wir fahren nur noch ein kleines Stück, ab an den Strand und das bereits gegen Mittag. Mittagsschlaf im Schatten, Baden gehen, frische Mangos essen, mal wenden, nochmal baden gehen, so lässt sich's aushalten.
    Von der letzte Woche gelesenen Quallenplage merken wir im Wasser ab und zu nur beißendes Zwicken, etwa wie Stromschläge fühlt es sich an, aber sehen tut man nichts. Und es hält zum Glück auch nicht lange an. Wahrscheinlich sind es nur ein paar Überbleibsel der Tentakel der Quallen, die im Wasser schwimmen.
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