• Aufregung am Strand und Fischereihafen

    March 4 in Senegal ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit Beginn der Morgendämmerung war die Nacht vorbei. Typisch ländlich weckten uns die unzähligen Hähne in der Nachbarschaft. Und na klar wurde das Konzert gegenseitig verstärkt. Es galt das Gesetz des lautesten 😳
    Wir nutzen die Gunst der Stunde zu einem Spaziergang an den Strand bei kühler Meeresbriese. Die Wege waren noch vom Mondschein erleuchtet und so langsam kam die Sonne hinter den Palmen hervor. An den zwei Baobab Bäumen erreichten wir den Strand.

    Richtung Süden befindet sich der Fischereihafen, da ist morgens schon richtig was los und es gibt immer was zu schauen. So auch heute! Es war gerade zunehmende Flut und das Wasser war schon ganz schön hoch. Aber man konnte noch gut am Strand und zwischen Wasser und den Booten an Land bis zum Hafen laufen ohne nasse Füße zu bekommen.
    Auf halber Strecke war ziemlich Aufregung. Ein Abschleppauto (6x6) mit Kran und Winde steckte am Strand im Sand fest und war bis fast zur Kabine geflutet. In kurzer Entfernung lag eines der größere Holzboot auf der Seite, in der Mitte zerbrochen. Es sah so aus, als wollte der abschleppet das Boot aus dem Sand ziehen und ist bei dem Versuch selbst stecken geblieben.
    Eins ist klar! Das schauen wir uns am Nachmittag noch ja mal an. Und so drehten wir später noch mal eine Runde an den Strand. Es war interessant und unterhaltsam, das Spektakel zu verfolgen. Allerlei Geräte wurden aufgefahren, um das Fahrzeug vor der bald einsetzenden Flut zu bewahren. Der Motor sprang einmal an, dann nicht mehr. Wir gaben vor den Afrikanern auf und sind heim. Für heute hatten uns noch einen Familienbesuch vorgenommen.
    Morgen werden wir sehen, ob der Abschlepper noch am Strand im Sand steckt 🤷🏻‍♀️
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