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  • Day5

    Seoraksan Nationalpark

    October 11, 2018 in South Korea ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute ging die Tour zuerst in den Seoraksan Nationalpark.

    Der Seoraksan (Seorak-Berg) ist einer der Hauptgipfel des auf der Koreanischen Halbinsel liegenden Taebaek-Gebirges. Er ist mit 1708 Metern Höhe der dritthöchste Berg Südkoreas und für seine außerordentlich zerklüftete Felslandschaft bekannt.
    Der Seoraksan-Nationalpark (설악산국립공원) ist ein Nationalpark in der südkoreanischen Provinz Gangwon-do. Zu dem Park gehört neben dem Berg Daecheong (1708 m) auch der Baekdamsa- und der Sinheungsa-Tempel sowie einige Wasserfälle. Wegen seiner beeindruckenden Natur gehört er nicht nur zu den beliebtesten Nationalparks in Südkorea, er ist auch ein von der UNESCO anerkanntes Biosphärenreservat.
    Der Tempel Sinheungsa befindet sich am Haupteingang des Nationalparks. Neben den wunderschönen Tempelbauten ragt vor allem der Tongil Daebul, der Große Budda der Wiedervereinigung, heraus.

    Wir haben also zuerst den Tempel Sinheungsa besucht. Die Architektur war sehr beeindruckend, auch hier gab es, wie in den vorhergehenden Tempeln, die wir besichtigt hatten, Bereiche, die für den Publikumsverkehr gesperrt waren und in denen Mönche noch immer ihren religiösen Tätigkeiten nachgehen. Besonders beeindruckt hat mich in der Tat die große Budda-Statue, die ihr auch in den Bildern wiederfindet.
    Anschließend ging es mit dem Cable-car, der Seilbahn hoch auf den Berg. Oben angekommen galt es noch einige aus Felsbrocken bestehende Stufen zu erklimmen, bevor der dort wartende Anblick einem glatt den Atem verschlug. Wild zerklüftete Berggipfel auf der einen Seite, ein weiter Blick ins Tal bis hin zum Meer auf der anderen Seite. Es war so windig, dass es einen fast den Gipfel hinunter wehte, die Temperatur war dementsprechend so niedrig, dass ich wirklich froh war, einen relativ dicken Pullover angezogen zu haben.
    Die Farben des beginnenden "Indian summer" durch die Rotfärbung der Ahornbaume war ein unbeschreibliche Anblick.

    Nach dem Besuch des Seoraksan ging es dann erst zum Mittagessen in einen kleinen Ort in der Nähe, wo wir ganz traditionell koreanisch am Boden sitzend ein leckeres Gericht zu uns nahmen, bestehend aus einer scharfen Brühe mit Eiswürfeln, in der sich neben verschiedenen frischen Gemüsen und Nudeln auch Streifen verschiedener roher, frischer Fische (Sashimi) fanden.

    Anschließend ging es weiter zum Hwajinpo Beach. Hier war Pflichtprogramm angesagt:
    Der Besuch des Ferienhauses des ersten koreanischen Präsidenten, Rhee Syng-man, der von 1948 bis 1960 an der Macht war, sowie des ehemaligen Ferienhauses von Kim Il-Sung, des nordkoreanischen Diktators, der hier vor der Teilung Koreas in Folgesle des 1950 ausgebrochen Koreakrieges mit seiner Familie seine Ferien verbrachte. Schöner und für mich persönlich interessanter fand ich allerdings die umgebende Landschaft.

    Nach diesem Besuch beschlossen wir den Tag mit einem leckeren, koreanischen Barbecue in Sokcho.

    Jetzt ist es 20:30 Uhr in Sokcho, am Japanischen Meer in Südkorea. Wir sind müde und gehen gleich ins Bett. In Deutschland ist es gerade 13:30 Uhr und ich wünsche euch allen noch einen schönen, erfolgreichen Tag.
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