Matsch u Pitschgu
10 Oktober 2024, Peru ⋅ ☁️ 20 °C
Eigentlich wollte ich hier gar nicht hin. Fabienne aber schon. Also sind wir hin und ich musste mit. Und wie wir hin sind. Drei volle Tage. Lange hiess es, man müsse den Mitschu Pacchu Monate im voraus buchen. Jetzt hat man aber auch gute Chancen ein Ticket für die Ruinen zu ergattern, wenn man sich vor Ort morgens in eine Schlange stellt und für den nächsten Tag einen der 1000 jeweils zusätzlich verfügbaren Eintritte kauft. Klingt in der Theorie einfach.
Aufgrund unfassbarer Besucherströme hat das Macho Pisco OK einst beschlossen, die Besichtigung der Ruinen in drei unterschiedliche Routen zu unterteilen. Jeder kriegt also was anderes zu sehen. ABER die Sadisten im OK haben sich auch entschieden nur eine der angebotenen Routen attraktiv zu gestalten. Auf die anderen will eigentlich niemand. Wenn man also ein Ticket für die gute Route ergattern will, muss man sich spätestens gegen neun Uhr Morgen in Aguas Calientes in die Schlange stellen. Normalerweise.
Nach Aguas Calientes kommt man entweder per Zug (kostenpflichtig) oder zu Fuss (gratis). Wir nehmen den Zug. Hehe, Spass. Nach knapp 3h Marsch entlang der Bahnschinen stellen wir uns gegen 9 Uhr morgens in Aguas Calientes in die Schlange und kriegen die Nummern 825 und 826. Gemäss Erfahrungsberichten anderer Reisenden sollten wir um diese Uhrzeit Nummern zwischen 100-200 erhalten. Man erklärt uns aber, dass wir wieder einen Nationalfeiertag erwischt haben. Der Typ der die Nummer 1 gezogen hat erzählt uns, dass er seit gestern Nachmittag in der Schlange steht. Für die nächsten Tage sei keine Beruhigung in Sicht und so verlängern wir unseren Aufenthalt und stellen uns am nächsten Morgen, um 4:30 Uhr erneut in die Schlange, kriegen nach ein paar Stunden die Nummern 241/242 und haben damit Glück, dass wir für den nächsten Tag ein Ticket für die gewünschte Route kaufen können.
Bis dahin vertrödeln wir uns die Zeit in unserem Hotel und versuchen dabei nicht zu viel Geld auszugeben, was in dieser Touristenhochburg nicht gerade einfach ist. Am ersten Abend kochen wir noch mitgebrachte Spaghetti im Hotelzimmer und treffen uns später mit Vivienne und Lukas zu unserem ersten und besten Pisco Sour, yet. Raffael und Nicole treffen auch ein und zu sechst erklimmen wir zwei Tage später den Berg auf dem die Ruine sitzt. Und die Ruinen sind schön. Hätten wir sie aber nicht bereits tausende Male vorher auf Bildern gesehen, würden sie uns bestimmt noch schöner dünken.Baca selengkapnya

















PelancongSportlich wir hätten den Zug genommen 😀
PelancongDer Zug hätt ca. 200 Dollar p.P. kostet, de loufemer lieber 3h😅