• Hohenau

    4. april 2025, Paraguay ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir machen eine Art Abstecher durch Paraguay. Hauptgrund dafür ist, dass es dort gute deutsche Mechaniker gibt und unsere Stossdämpfer schon lange ersetzt werden müssten. In Paraguay erleben wir wieder das typische, chaotische und zugleich harmonische lateinamerikanische Leben. Bereits bei der Einreise weisen wir die Zollbeamtin darauf hin, dass sie uns den falschen Einreisemonat in den Pass gestempelt hat. Die Frau blickt uns entgeistert an, und ich bin mir sicher, dass ihr fast die AirPods aus den Ohren gefallen sind, als ihr bewusst wurde, dass sie den ganzen Morgen über den falschen Monat gestempelt hatte.

    Gleich nach der Grenze winkt wieder das wilde Durcheinander auf den Straßen: Alle paar Meter will uns ein Mann Scheibenwischer verkaufen, Hunde laufen kreuz und quer durch die hupenden Autokolonnen und Stromleitungen hängen zum Greifen nah von Haus zu Haus. Das Chaos fühlt sich mittlerweile an wie ein Nachhausekommen.

    Dann geht es kurzerhand zum Mechaniker, der uns in kürzester Zeit und mit ungewohnter Professionalität die neuen Stossdämpfer einbaut und gleichzeitig weitere kleinere Probleme löst, mit denen wir zu kämpfen hatten. Und zum ersten Mal auf dieser Reise müssen wir dem Mechaniker nicht bei jedem Schritt auf die Finger schauen. Noch vor Mittag ist die Sache erledigt und wir gehen weiter zum Lackierer, der uns noch ein, zwei Dellen ausbessert.

    In Paraguay erleben auch unsere Restaurantbesuche ein Revival. Nach der chilenischen und argentinischen Durststrecke gibt es hier wieder einiges für den Hunger und auch das Portemonnaie ist dabei glücklich. Wir essen drei Mal Schawarma und stellen uns dabei fest vor, dass es ein Dürüm ist. Vale und Marc, die hier ebenfalls ihr Auto sanieren, unterstützen uns beim Zubeissen 😊
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