Tag 9: New Mexico
April 11 in the United States ⋅ 🌬 20 °C
Ich bin heute kurz vor 17 Uhr als erste Person bei einem auf der FarOut-App empfohlenem Zeltplatz angelangt. Inzwischen steht hier nicht nur das Zelt von Joja & Slainte, sondern auch die beiden ZelteRead more

















Travelerboyscout?
TravelerIch find water-boy süß! Hab mir per Zufall gestern grad ne Doku angeschaut die Water-Woman heißt 🤗 aber ne frage: warum ist das wichtig, dass du dich mit einem anderen Namen vorstellst? Was steckt da dahinter?
TravelerAuf amerikanischen Fernwanderwegen sind Trailnamen (Trail Names) ein fester Teil der Kultur. Man nutzt sie aus mehreren Gründen:
Traveler1. Neue Identität auf dem Trail Viele Wanderer sehen eine mehrmonatige Tour als persönlichen Neuanfang. Ein Trailname gibt dir die Möglichkeit, dich ein Stück weit neu zu erfinden – losgelöst vom Alltag, Job oder sozialen Rollen.
Traveler2. Gemeinschaft und Zugehörigkeit Die Trail-Community ist sehr eng. Ein Spitzname schafft sofort Verbindung. Es ist normal, dass man sich fast nur mit Trailnamen anspricht – das stärkt das „Wir-Gefühl“.
Traveler3. Geschichten und Humor Trailnamen entstehen oft aus lustigen, peinlichen oder besonderen Erlebnissen (z. B. ein Sturz, eine Eigenheit, ein Spruch). Dadurch wird der Name zu einer kleinen Geschichte, die andere neugierig macht.
Traveler4. Praktisch und einprägsam Auf dem Trail begegnet man ständig neuen Leuten. Ein ungewöhnlicher Name bleibt besser hängen als ein gewöhnlicher Vorname – besonders in einer grossen, ständig wechselnden Gruppe.
Traveler5. Tradition Das Ganze hat sich über Jahrzehnte entwickelt und ist heute einfach „Teil des Spiels“. Wer keinen Trailnamen hat, bekommt oft früher oder später einen von anderen verpasst.