• Tag 9: New Mexico

    April 11 in the United States ⋅ 🌬 20 °C

    Ich bin heute kurz vor 17 Uhr als erste Person bei einem auf der FarOut-App empfohlenem Zeltplatz angelangt. Inzwischen steht hier nicht nur das Zelt von Joja & Slainte, sondern auch die beiden Zelte von zwei weiteren amerikanischen Paaren. Wo diese Personen plötzlich hergekommen sind, ist mir ein Rätsel. Die Zelte liegen jedoch weit genug auseinander, so dass wir alle unsere Ruhe haben. Irgendwie fühlt es sich sogar sehr schön an, denn für eine einzige Nacht haben wir hier mitten im Wald ein heimeliges, kleines Zeltdorf aufgebaut..

    Eigentlich wollte ich aber über ein anderes Thema schreiben, dass mich im Moment sehr beschäftigt. Bereits gestern hat sich bei mir nämlich angebahnt, dass ich wahrscheinlich nicht genug WC-Papier eingepackt habe. 😳 Klar, theoretisch könnte jetzt meine Zeltnachbarn um Hilfe bitten. Die weniger peinliche Variante ist jedoch, dass ich bis zu meiner Ankunft in Silver City einfach nicht muss. Drück mir die Daumen, dass das klappt.

    Während dem gemeinsamen Abendessen hat mir Slainte übrigens die beiden Trailnamen „Zebra“ und „Water Boy“ vorgeschlagen. Das Zebra hat primär mit meiner Tätowierung am rechten Arm zu tun. Der Wasser-Junge passt gemäss Slainte zu mir, weil ich immer viel mehr Wasser als nötig mit mir herumtrage. Wenn ich so darüber nachdenke, gefällt mir „Water Boy“ richtig gut. Das ist wichtig, denn das wird in den nächsten Monaten der Name sein, mit dem ich mich auf dem Trail bei anderen Personen vorstellen werde. Was denkt hier?
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