• Damian Koch
Current
  • Damian Koch

CDT - Continental Divide Trail

In den USA starte ich mein grösstes Abenteuer. Der Continental Divide Trail (CDT) führt über 5’000 Kilometer von Mexiko bis Kanada durch die Rocky Mountains. Eine Reise durch wilde Landschaften und drei Nationalparks – rau, intensiv & unvergesslich. Read more
  • Currently in
    🇺🇸 Jefferson County, Vereinigte Staaten…

    Tag 118: Montana

    5 hours ago in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Bis zur Strasse nach Butte sind wir heute 24 Meilen weit gewandert. Obwohl wir auf dem Weg viele Höhenmeter zurücklegen mussten, sind wir bereits um 15 Uhr beim vereinbarten Treffpunkt mit unserem Trailangel Jocelyn angekommen. 💪🏻

    Mehr mag nicht schreiben, da wir hier in Butte noch einige zu erledigen haben. Zudem muss ich mich wirklich etwas erholen, bevor es bereits morgen wieder in Richtung Helena, der Hauptstadt von Montana, weitergeht.
    Read more

  • Tag 117: Montana

    Yesterday in the United States ⋅ ☁️ 24 °C

    Da wir für heute geplant hatten, insgesamt 32 Meilen (fast 52 Kilometer) weit zu wandern, sind wir bereits um kurz nach 6 Uhr losgelaufen. So früh waren Road Runner und ich noch nie auf den Beinen. Wieso es dann jedoch „nur“ 29 Meilen geworden sind, erfahrt ihr in der Bilder- und Videostrecke.

    Morgen treffen wir wieder auf die offizielle Strecke vom Continetal Divide Trail. Die „Big Sky Alternative“ gehört somit bald der Vergangenheit an.

    Ich habe übrigens ein paar Probleme mit meinen neuen Schuhen. Zwar musste ich nach dem Kauf bisher alle Schuhe zwei bis drei Tage einlaufen. Blasen habe ich bis jetzt jedoch nur von dem Modell von LA SPORTIVA bekommen. Wahrscheinlich habe ich zu breite Füsse für diese Marke…
    Read more

  • Tag 116: Montana

    July 28 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Obwohl wir heute nur etwas mehr als 20 Meilen gewandert sind, war der Tag sehr anstrengend. Wir mussten zweimal eine Pass überqueren und anschliessend wieder in ein Tal hinunter wandern. Hinzu kommt, dass es sehr heiss war. 🥵 Im Moment frage ich mich, wie ich die 32 Meilen schaffen soll, die für morgen geplant sind. Zum Glück geht es über keine weiteren Berge mehr. ⛰️

    Heute war ich übrigens von Road Runner genervt und sie wahrscheinlich auch von mir. Solche Tage gehören dazu.
    Read more

  • Tag 115: Montana

    July 27 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Falls ihr euch fragt, was ich am Abend im Zelt so mache, bekommt ihr heute eine Antwort.

    Sobald ich alles im Zelt eingerichtet habe, bereite ich einen leckeren Kaffe zu und esse eine im Voraus abgepackte Portion Nüsse. Ich muss die Nüsse portionieren, da ich ansonsten am ersten Abend gleich die ganze Packung essen würde. Aufgrund der aktuell sehr warmen Temperaturen trinke ich den Kaffee übrigens im Moment am Abend immer kalt, beziehungsweise in der Temperatur vom nächstgelegenen Fluss. 😉

    Danach lege ich mich auf meine Isomatte und beginne damit, den Blogeintrag des Tages vorzubereiten. Dazu gehe ich zuerst alle meine Fotos und Videos durch und lösche die meisten davon wieder. Was ich behalte, landet in der Regel auch auf FindPenguins. Ist das erledigt, erstelle ich im App den eigentlichen Footprint. Sobald alle Fotos und Videos eingefügt und gegebenenfalls mit einem kleinen Untertitel ergänzt wurden, schreibe ich noch den Text.

    Im Durchschnitt brauche ich etwa eine Stunde, um einen Blogeintrag zu erstellen. Oft dauert es sogar länger, weil ich zwischendurch einschlafe. 😇 Ich bin jedoch trotz des grossen Aufwandes froh, dass ich mich täglich darum kümmere, weil ich dadurch die schlechten Fotos und Videos des vergangenen Tages immer gleich wieder lösche. Zudem hilft mir mein Blog dabei, den Tag zu reflektieren und noch einmal in Ruhe über alles, was ich gesehen und erlebt habe, nachzudenken.

    Ist das erledigt, esse ich meistens mein Abendessen und höre dabei Podcasts oder Musik. In der Zwischenzeit habe ich mich übrigens dazu entschieden, dass ich trotz der Bären 🐻 wieder im Zelt esse, so wie wahrscheinlich es die meisten Hiker machen. Nach dem Abendessen verstaue ich jedoch weiterhin alle Lebensmittel im Bärenkanister und platziere ihn weit entfernt vom Zelt.

    Da wir im Zelt fast nie Empfang haben, höre ich während dem restlichen Abend oft noch länger bereits heruntergeladene Podcasts oder Musik. Ab und zu kommt es auch mal vor, dass ich auf meinem iPhone ein Game spiele. In der Regel schlafe ich so gegen 22 Uhr oder kurz danach ein. ✨🌙✨

    By the way: Meistens klingelt mein Wecker bereits um 5.30 Uhr, damit wir um 7 Uhr loslaufen können.
    Read more

  • Tag 114: Montana

    July 26 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    4. Ruhetag

    Als wir die Lebensmittel für die nächsten vier Wandertage eingekauft hatten, haben wir heute einen Abstecher nach Butte gemacht. In diesem Ort werden Road Runner und ich am Donnerstag auf unserem Weg zur kanadischen Grenze übrigens erneut vorbeikommen.

    Als wir wieder in Anaconda angekommen sind, habe ich zuerst meine Sachen für die weitere Wanderung gepackt, bevor ich mir im historischen Kino von Anaconda endlich den Film „Moana“ („Vaiana“) angeschaut habe. Das wunderschöne Washoe Theatre wurde bereits 1936 erbaut und gilt als architektonisches Meisterwerk im Nuevo Deco-Stil (Art-déco-Stil). Es ist ausserdem bis heute fast im Originalzustand erhalten. Nur schon deshalb hat sich der Besuch des Kinos gelohnt. 👍🏻

    Das kann ich vom Film definitiv nicht sagen. „Moana“ ist meiner Meinung nach aus den folgenden vier Gründen eine richtige Enttäuschung: 1. Der ganze Film sieht aufgrund der schlechten CGI-Effekte künstlich und leblos aus. 2. Dwayne Johnson mit Perücke ist ein Totalausfall. 3. Der Film hat keine eigene Seele und ist eine überflüssige Kopie vom wunderschönen Original. 4. Man merkt dem Film an, dass es Disney (wie fast immer) nur darum geht, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Positiv wird mir jedoch die Hauptdarstellerin Catherine Lagaʻaia in Erinnerung bleiben, die ihre Sache trotz der oben erwähnten Punkte sehr gut gemacht hat.

    Noch zwei Randbemerkungen: Im Kino gab es für $ 2.50 Popcorn, das vor meinen aufmerksamen Augen in der Packung mit flüssiger Butter übergossen wurde. 😋 Das Ticket wiederum hat nur $ 8.50 (Fr. 7.00) gekostet.

    In Anaconda sind uns in den vergangenen Tagen übrigens immer wieder CDT-Hiker über den Weg gelaufen, die vor ein paar Wochen an der kanadischen Grenze gestartet sind. Das ist für Road Runner und mich richtig ungewohnt, da wie während vielen Wochen nie jemanden angetroffen haben.
    Read more

  • Tag 113: Montana

    July 25 in the United States ⋅ 🌬 31 °C

    3. Ruhetag

    Heute haben wir einen Ausflug zum wunderschönen Storm Lake gemacht. Der See liegt direkt an der Anaconda-Alternative, für die sich die meisten CDT-Hiker entscheiden.

    Das mit dem Essen habe ich leider noch nicht in den Griff bekommen…. Das wird wahrscheinlich erst passieren, wenn wir wieder auf dem Wanderweg unterwegs sind.Read more

  • Tag 112: Montana

    July 24 in the United States ⋅ ☀️ 29 °C

    2. Ruhetag

    Heute war ein schwieriger Tag für mich, weil ich nach meinem Spaziergang durch Anaconda eine Essattacke hatte. 🙈 Viele von euch können wahrscheinlich nicht nachvollziehen, was das bedeutet. Wichtig zu wissen ist aber, dass der Tag für mich danach gelaufen war.

    Vielleicht mache ich in den nächsten ein bis zwei Tagen ein kurzes Video, in dem ich erkläre, was hinter diesen Essattacken steckt und wie sie sich auf meinen Alltag auswirken. Mal schauen …
    Read more

  • Tag 111: Montana

    July 23 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    1. Ruhetag

    Am Vormittag habe ich nach dem Frühstück damit begonnen, meine weitere Reise zu planen. Da ich mich noch mitten im Entscheidungsprozess befinde, kann ich zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Details bekannt geben. Falls jedoch jemand mit mir in Sydney die Feiertage (Weihnachten 🎄& Neujahr 🪅) verbringen will, darf sich diese Person gerne bei mir melden.

    Danach habe ich den zweite grossen Supermarkt von Anaconda inspiziert. Auf dem Weg dorthin bin ich in einem schönen Quartier mitten in der Stadt an mehrere Rehen vorbeigekommen.

    Am Nachmittag haben wir dann alle zusammen den lokalen Outdoorshop besucht. Da es dort keine passenden Schuhe für mich gab, sind wir unter dem Vorwand eines Tagesausflugs die 109 Meilen bis nach Bozeman gefahren. Da es auch bei REI‘s keine BROOKS gab, habe ich mich für die Marke LA SPORTIVA entschieden. Diese Trailrunningschuhe waren nicht nur sehr bequem, sondern ich finde sie auch super schön. Ich bin gespannt, wie sie sich auf dem CDT in der Praxis bewähren werden. Ein Paar neue Socken musste ich mir übrigens auch noch kaufen.

    Krista und ihr Sohn Connor haben sich, während ich verschiedene Schuhe anprobiert habe, zwei Angeln zum Fischen gekauft. Bereits morgen wollen sie diese bei einem See in der Nähe von Anaconda ausprobieren.

    Nach einem Abstecher zu einer Filiale von Starbucks haben wir in einem mexikanischen Restaurant etwas gegessen, bevor wir uns auf den langen Rückweg gemacht haben. In einem Tankstellenshop konnte wir dann tatsächlich auch noch lebende Würmer kaufen. Sie befinden sich in diesem Moment in unserem Kühlschrank und warten dort auf ihren Einsatz.
    Read more

  • Tag 110: Montana

    July 22 in the United States ⋅ ☁️ 18 °C

    Um nach Anaconda zu kommen, mussten wir heute 150 Meilen per Autostopp zurücklegen.

    Die erste Fahrt nach Belgrade war sehr angenehm. Unser Fahrer David war ein sympathischer und ruhiger Mann, der viel von uns wissen wollte. Als wir am Zielort ausgestiegen sind, hat er sich bei uns sogar dafür bedankt, dass wir heute seinen Tag verschönert haben. 😍

    Im Gegensatz dazu war die zweite Fahrt nach Anaconda mit einem Zwischenstopp in Butte richtig schlimm. Unser Fahrer, ich nenne ihn mal Katastrophen-Klaus, war laut und er hat ununterbrochen geplappert. Zudem war er ein lausiger Autofahrer. Wir waren wir viel zu schnell unterwegs und in jeder Kurve drückte er das Gaspedal mit zusätzlicher Kraft durch. Weil Katastrophen-Paul auch unkonzentriert war, schwankte das Auto immer wieder von einer Seite auf die andere. Ich hatte während der gesamten Fahrt panische Angst, dass wir entweder in eine Leitplanke oder in ein anderes Auto krachen. Es hat mehrmals nicht viel für einen Unfall gefehlt, dass kann ich euch sagen. 🙈 Road Runner sass während der Fahrt auf dem Rücksitz und sie hat mir nach der Ankunft in Anaconda gesagt, dass es ihr genau so ergangen ist wie mir.

    Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, bin ich mir sicher, dass Katastrophen-Paul heute Morgen vergessen hat, seine ADHS-Medikamente zu nehmen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit hat er ausserdem einen Joint geraucht, bevor er uns mitgenommen hat. Ich kann mir sein Verhalten und diese schlimme Autofahrt nicht anders erklären.
    Read more

  • Tag 110: Montana

    July 22 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute mussten wir nur 11 Meilen bis zum Highway wandern, wo wir kurz nach 11 Uhr angekommen sind. Unser Ziel war es, von dort per Autostopp irgendwie nach Anaconda zu kommen. Bereits nach 10 Minuten wurden wir vom sympathischen David aus Bozeman mitgenommen und bis nach Belgrade gefahren. 👏🏻Read more

  • Tag 109: Montana

    July 21 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute habe ich wieder mal keine Lust etwas zu schreiben, weil ich weiter Podcasts hören will. Zum Glück habe ich ein paar Bilder und Videos gemacht.

  • Tag 108: Montana

    July 20 in the United States ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute ist mir doch tatsächlich mein neuer Wasserfilter in ein Bergbach gefallen und auf nimmer Wiedersehen davon geschwommen. 🙈🤣 Zum Glück kommen wir bereits in zwei Tagen wieder in einer grösseren Stadt vorbei, wo ich mir einen Ersatz kaufen kann. In der Zwischenzeit bleibt Road Runner nichts anderes übrig, als ihren Filter wieder mit mir zu teilen. 😉 Ich bin jedoch grundsätzlich davon überzeugt, dass wir in dieser Region das Wasser auch ungefiltert trinken könnten.

    Am Abend spiele ich in meinem Zelt übrigens ab und zu die digitale Version von meinem absoluten Lieblingsbrettspiel „Everdell“. ❤️ In den vergangenen zwei Jahren habe ich dieses Spiel mit meiner Brettspielbuddies Julia & Verena sehr oft gespielt und ich bin noch immer begeistert davon. Bei Interesse ist es jedoch wichtig , dass man sich genug Zeit dafür nimmt, das Spiel mit all seinen Details in Ruhe zu erlernen. Ausserdem macht es meiner Meinung am meistens Spass, wenn mindestens drei Personen mitspielen. Obwohl das Grundspiel bereits sehr abwechslungsreich ist, gibt es zudem auf Wunsch verschiedene Erweiterungen, die spannende neue Kniffe zum Spielablauf hinzufügen. Wenn ich so darüber nachdenke, hätte ich kein Problem damit, wenn ich bis an mein Lebensende nur noch „Everdell“ mit all seinen Erweiterungen spielen könnte.
    Read more

  • Tag 108: Wyoming

    July 19 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute mussten wir nur 9 Meilen bis zu unserem Hotel wandern. Dort konnten wir tatsächlich bereits um 10.15 Uhr unser Zimmer beziehen, bevor wir eine halbe Stunde später von John und seiner Partnerin Tammy mit dem Auto abgeholt wurden.

    Vielleicht könnt ihr euch an John erinnern. Er hat vor über zwei Monaten in New Mexico mitten im Wald bei Schneefall für Road Runner und mich Burger gebraten.
    Read more

  • Tag 107: Wyoming

    July 18 in the United States ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute war ein schöner Wandertag und bis jetzt gefällt es mir hier in Montana sehr gut. 😍

    Da wir bis am Mittag bereits alle anstrengenden Aufstiege hinter uns gebracht hatten, konnten ich den Rest der Strecke trotz ein paar akuten Verdauungsproblemen richtig geniessen. Unerwartet hatte ich sogar die Möglichkeit, einen Hamburger mit den wahrscheinlich besten Pommes meines Lebens zu essen.

    Morgen erwartet uns mit 11 Meilen eine kurze Wanderung nach Big Sky. Da wir verschiedene Dinge erledigen müssen, haben wir uns dazu entschieden, dass wir dort in einem Hotel übernachten werden. 😇

    Ich übernachte häufiger in Motels und Hotels, als ich ursprünglich geplant hatte. Zudem esse ich auch relativ oft in Restaurants. Beides hängt damit zusammen, dass ich mit Road Runner unterwegs bin. Obwohl ich dadurch logischerweise mehr Geld ausgebe, machen diese beiden Punkte den Wanderalltag im Endeffekt jedoch durchaus etwas angenehmer. Ausserdem tut es gut, sich ab und zu etwas zu gönnen. Es ist jedoch mein Ziel, dass ich auf den bevorstehenden Fernwanderwegen meiner zweijährigen Weltreise wieder etwas sparsamer unterwegs sein werde. Ich will im Frühling 2027 ja nicht als arme Kirchenmaus zurück in die Schweiz reisen.
    Read more

  • Tag 106: Montana

    July 17 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir wurden heute ca. 3 Meilen vor unserem Zeltplatz von einem starken Sommergewitter überrascht. 🌩️ Uns blieb in diesem Moment nichts anderes übrig, als an dieser Stelle zu warten, bis das Grollen und der Regen weitergezogen waren. Zum Glück trage ich für solche Situationen immer noch einen Knirps mit mir durch die Gegend. 🙏🏻

    Ansonsten war der Tag sehr entspannt. Ich freue mich ganz besonders über die schöne Aussicht aus meinem Zelt, denn sie erinnert mich an die Region in der Schweiz, in der ich aufgewachsen bin.
    Read more

  • Tag 105: Wyoming / Montana

    July 16 in the United States ⋅ ☁️ 27 °C

    Die heutige Wanderung führte uns während 14 Meilen auf einer stark befahrenen Strasse nach West Yellowstone. Auf dem Weg haben wir die Grenze von Wyoming und Montana überschritten, so dass wir uns ab jetzt in einem neuen Bundesstaat befinden.Read more

  • Tag 104: Wyoming

    July 15 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute übernachten wir im Yellowstone Nationalpark auf dem Madison Campground. Die Mitarbeiterin beim Check-in war super freundlich und wir mussten für die bevorstehende Nacht nur den Preis für eine einzelne Person bezahlen ($ 10.50), obwohl wir zu zweit sind. Es gibt hier sogar einen kleinen Lebensmittelladen, in dem ich mir noch eine Diet Coke kaufen werde, sobald ich diesen Blogeintrag geschrieben habe.

    Der Wandertag an sich war sehr schön und mit 19 Meilen nicht zu lang. Das war auch gut so, denn ich kroch gestern Abend mit starken Kopfschmerzen in mein Zelt und habe überhaupt nicht gut geschlafen.

    Am Morgen sind wir bereits um kurz nach 8 Uhr in Old Faithful Village angekommen, wo wir uns beim Frühstücksbuffet die Bäuche so richtig vollgeschlagen haben. 😋 Dabei habe ich mich daran erinnert, wie unglaublich gerne ich frische Beeren 🍓🫐 mit geschlagenem Rahm mag. Als Dessert im Sommer kann ich mir eigentlich nichts besseres vorstellen. Nach dem Frühstück haben wir noch ein paar Kleinigkeiten eingekauft und uns die vielen kleineren Geysire in diesem Areal angeschaut.

    Kurz nach dem Old Faithful Village haben wir die offizielle Strecke vom CDT verlassen. Ab jetzt folgen wir der Big Sky Alternative, für die sich Road Runner entschieden hat. Das ist auch der Grund dafür, wieso wir heute wieder in der Region vorbeigekommen sind, in der sich die Grand Prismatic Spring befindet. Von dort war es dann nur noch ein Katzensprung und ein wenig Road Walking bis zu unserem heutigen Tagesziel.

    Da wir morgen in West Yellowstone Village in einem Motel übernachten werden, müssen wir nur 14 Meilen zurücklegen. Das bedeutet für Road Runner und mich, dass wir einen halben Ruhetag vor uns haben. Freude herrscht! 👏🏻
    Read more

  • Tag 103: Wyoming

    July 14 ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ist uns am Vormittag zum ersten Mal ein Bär begegnet. 🐻 Der kleine Schwarzbär ist jedoch sofort davongerannt, als er uns gesehen hat. Deshalb ist er in meinem Video nur ganz kurz und von weitem zu sehen.

    Wir sind heute durch wunderschöne Wälder und entlang von tiefblauen Seen gewandert. Auf dem Weg mussten wir zudem ein kleines Sumpfgebiet durchqueren. Mein absolutes Highlight des Tages war, als wir am Nachmittag mitten durch ein grosses Feld mit blubbernden Geysiren wanderte . Das war super spannend und unglaublich beeindruckend. 😍 Ich bin von ganzem Herzen dankbar, dass ich das alles erleben darf.
    Read more

  • Tag 102: Wyoming

    July 13 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute sind wir aufgrund der warmen Temperaturen bereits am frühen Morgen zum South Rim Trail gefahren, wo sich der Grand Canyon vom Yellowstone Nationalpark befindet. Auf dem Rückweg haben wir dann einen Zwischenstopp in der eindrücklichen Mud Volcano Area eingelegt.

    Ein erstes Feedback zum Yellowstone Nationalpark: Der Park ist beeindruckend und definitiv einen Besuch wert. Ich bin jedoch froh, dass ich als Wanderer in den Park gekommen bin und ihn auf diesem Weg auch wieder verlassen werde.
    Obwohl ich es schätze, dass ich in den vergangenen zwei Tagen ein paar beeindruckende Highlights mit dem Auto besuchen konnte, fehlte mir dabei irgendwie der Kontakt zur Natur. Wenn man so unterwegs ist, fühlen sich die verschiedenen Stopps wie eine To-do-Liste an, die abgehakt werden muss. Ausserdem finde ich es krass, wie viele Fahrzeugen hier mitten in der Natur auf der Strasse unterwegs sind.

    Inzwischen habe ich mich übrigens definitiv dazu entschieden, dass ich mit Road Runner zur Grenze Kanadas weiterwandern werde. Es gibt für mich im Moment viele Gründe, die für diese Entscheidung sprechen. Falls es euch interessiert, habe ich zur Erklärung ein kurzes Video aufgenommen. Vor allem der Aspekt, dass ich in den nächsten 1 1/2 Jahren noch oft alleine unterwegs sein werde, spielt dabei eine wichtige Rolle für mich.
    Read more

  • Tag 101: Wyoming

    July 12 in the United States ⋅ ☁️ 28 °C

    Yellowstone Nationalpark

    Yellowstone wurde 1872 als erster Nationalpark der Welt gegründet. Er erstreckt sich über fast 9’000 km² in Wyoming, Montana und Idaho. Bekannt für den aktiven Supervulkan, beherbergt er über die Hälfte der weltweiten Geysire und heissen Quellen, darunter den berühmten Old Faithful und die Grand Prismatic Spring.

    Old Faithful Geysir

    Old Faithful ist der berühmteste Geysir der Welt. Er liegt im Yellowstone Nationalpark. Seinen Namen ("Der alte Getreue") verdankt er seiner hohen Zuverlässigkeit: Er bricht etwa alle 90 Minuten aus und schleudert dabei für 1,5 bis 5 Minuten bis zu 33’000 Liter kochendes Wasser 30 bis 55 Meter in die Höhe.

    Grand Prismatic Spring

    Die Grand Prismatic Spring ist die grösste Thermalquelle der USA und die drittgrösste der Erde. Sie besticht durch ihre leuchtenden Farben, die durch Mikroorganismen in dem 71 °C heißen Wasser verursacht werden.

    Bisons

    Der Yellowstone Nationalpark ist der einzige Ort in den USA, an dem wilde Bisons seit prähistorischer Zeit ununterbrochen überlebt haben. Im 19. Jahrhundert durch die europäische Besiedlung fast ausgerottet, erholte sich der Bestand von historisch nur noch etwa 23 Tieren auf heute fast 6’000 Exemplare. Die Bisons im Park sind genetisch rein und spielen eine entscheidende Rolle für das Ökosystem.
    Read more

  • Tag 100: Wyoming

    July 11 in the United States ⋅ 🌙 16 °C

    Nach der Ankunft in Grand Village haben wir zuerst einen Burger mit Pommes gegessen. Danach haben wir uns auf den Weg zum Campground gemacht. Ich bin glücklich, dass ich einen Platz für mein Zelt zu gewiesen bekommen habe, der sich etwas ausserhalb der grossen Menschenmassen befindet. 👏🏻

    Weil Krista auf Besuch kommt, werden wir hier die nächsten drei Nächte verbringen. Das sind zwei ganze Ruhetage. 🥳 Es ist geplant, dass wir in dieser Zeit zu dritt ein paar spannende Sehenswürdigkeiten in der Umgebung besuchen werden.

    Am Abend ist übrigens noch ein sympathisches Paar aus Australien auf „meinem“ Zeltplatz eingetroffen. Sie absolvieren den CDT mit dem Fahrrad. Ihr Route überschneidet sich jedoch nur punktuell mit der Strecke für Hiker. Ich habe sie gefragt, wie es Ihnen bis jetzt gefällt und die Antwort war: „We did not expect to have so much traffic.“
    Read more

  • Tag 100: Wyoming

    July 11 ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute mussten wir bis zur Strasse nach Grand Village insgesamt 24 Meilen weit wandern.

    Der schöne Weg führte kontinuierlich weiter in den Yellowstone Nationalpark hinein. Als wir kurz nach dem Mittagessen bei den ersten Geysiren angekommen sind, bin ich vor Freude fast ausgeflippt. 😍Read more

  • Tag 99: Wyoming

    July 10 in the United States ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute war ein richtig schöner Wandertag. 😍 Alles hat wie geplant geklappt und wir mussten auf dem Weg zu unserem Tagesziel keine reissenden Bergbäche überqueren. Was für eine Erleichterung nach dem gestrigen Tag.

    Besonders schön war es, als wir kurz vor der Ankunft im Yellowstone Nationalpark einer Elchmama mit ihrem Baby über den Weg gelaufen sind.
    Read more