• Tongariro Crossing

    February 4 in New Zealand ⋅ ☁️ 10 °C

    Sämtliche Körperteile durften sich zwei volle Tage und drei Nächte im Nationalpark Village ausruhen.
    Es tat gut, quasi ein Zuhause zu haben, gewaschene Kleidung anziehen zu können, schön zu essen und ganz viel sozialen Kontakt zu genießen!
    Das Fahrrad wurde wieder fit gemacht, das Gepäck sortiert.
    Morgens um sieben Uhr ging es los. Der Bus brachte uns in den Nationalpark hinein, der durch eine fürchterlich dreinschauende Maori-Gestalt bewacht wird. Der Nebel sollte sich auflösen. Wir sahen nur die verbrannte Erde von dem Flächenbrand letzten November unter unseren Füßen. Die verkohlten Büsche gingen über in Lava- Felder. Als wir um den Bergrücken bogen, blies ein eisiger Wind. Hoffentlich bläst er die Wolken weg!
    Es war kalt. Auch als der Weg in die s.g. Devil's steps über ging und wir ordentlich schnauften, wurde es zwar heiß unter den Windbreakern, sie aber auszuziehen wäre zu kalt gewesen. So stiegen wir die 800 hm innert 4 km auf, sahen aber eigentlich nichts!
    Dennoch war es eine mystische Stimmung mit den zu erahnenden Berg-Silhouetten über uns. Man wußte, es ging steil neben uns hinab, aber man sah nichts.
    Gegen Mittag schaffte es die Sonne, für einen Moment beim Abstieg den Blick auf den Lake Taupo frei zu geben.
    So ging ich irgendwann zügig voraus, freute mich auf einen gemütlichen Nachmittag "zu Hause" und kam nach sechs Stunden bei der 20 km -Marke am Parkplatz an.
    Nachmittag und Abend waren wirklich gesellig und schön und ich entschied: ich bleibe noch einen Tag und eine Nacht hier!
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