Oktober 2016
  • Day56

    Santiago - unser letzterFootprint

    November 25, 2016 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Unser Schutzengel hat einen Flügel eingebüßt und vielleicht ist das die Ursache dafür, dass unser Rückflug gecancelt wurde.
    Nach langer Wartezeit in der Warteschleife und schwierigen Gesprächen mit der Hotline haben wir nun einen Rückflug einen Tag später über Buenos Aires und Frankfurt. Da gibt's aber auch noch einige Risiken und wir können nur hoffen dass alles klappt.

    Santiago
    Santiago ist eine kraftvolle,dynamische Stadt mit über 8 Mio Einwohnern. Knapp die Hälfte aller Chilenen wohnt in diesem Großraum. Ein bisschen erinnert Santiago mit den Bergen um die Stadt an Innsbruck, nur das halt 80 mal mehr Leute hier wohnen.
    Wir genießen den zusätzlichen Tag in Santiago, aber eigentlich wollen wir nur noch nach Hause.
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  • Day52

    Abstecher in die Anden

    November 21, 2016 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Chile ist in der Nord/Süd Ausdehnung 4300 km lang, aber von der Küste bis zur argentinischen Grenze sind es nur ca. 200 km.
    Da konnten wir schnell noch einmal in die Berge wechseln.
    Als unsere Füße aber die schweren Bergstiefel gesehen haben, gab es einen Streik und so sind wir nur mit leichtem Gepäck unterwegs.

    Nationalpark Ingles:
    Nach 30 Km Schotterpiste erreichen wir den NP und staunen wieviel Leute unterwegs sind.
    Highlight sind die 7 Wasserkaskaden von denen beim Erdbeben 2010 zwei beschädigt wurden. Die Landschaft erinnert an die Alpen, nur die Ausdehnung ist wesentlich gewaltiger.

    Nationalpark Altos de Lircay:
    Zwei Stunden südlich vom gestrigen NP gibts den nächsten Park, der ein echtes Trekkingparadies ist. Um die 4000 Meter hohen Vulkane an der Grenze zu Argentinien zu besteigen ist man ca. eine Woche unterwegs.

    Laguna del Maule 3100 m

    Die Lagune an der argentinischen Grenze ist vulkanisch äußerst aktiv. Jährlich hebt sich der Bereich um 25 cm. Wir genossen noch einmal die Fahrt auf den Pass und die fantastischen Ausblicke.
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  • Day48

    Santa Cruz - Weinhaupstadt in Chile

    November 17, 2016 in Chile ⋅ ⛅ 29 °C

    Santa Cruz ist die Weinhauptstadt Chiles und wir freuen uns auf die eine oder andere Weintour auf den besten Weingütern.
    An die Preise für die Unterkünfte werden wir uns so schnell nicht gewöhnen. Alles auf Apothekenniveau - da kann ein Zimmer mit Bad über den Flur durchaus 100$ kosten. Trotzdem ist vieles ausgebucht.
    Weingut Montes:
    Tolle Führung durch dieses Top Weingut. Die Größe ist überwältigend, aber von der Ausstrahlung kann Montes die besten Güter um Südafrika nicht erreichen.
    Weingut Vina Santacruz:
    Eine Tour zu einem relativ jungen Weingut. Wurde erst 2003 eröffnet. Highlight ist sicher die kleine Seilbahn, von deren "Bergstation" man einen wunderbaren Blick hat. Der Inhaber ist in Chile nicht unumstritten. Er soll Waffenmaterial als Weintrauben getarnt in den Irak geliefert haben.
    Auf seinen Weingut gibt es neben der Seilbahn ein Auto- und Waffenmuseum und ein Observatorium.
    Die Weine haben Namen der indigenen Urvöker ( Mapuche, Aymara,Rapa Nui) und auf dem Berg lassen sich einige Informationen in einem Museum entdecken.
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  • Day44

    Valpareiso - erster Stop in Chile

    November 13, 2016 in Chile ⋅ 🌙 14 °C

    Unser erster Eindruck nach der Landung in Santiago ist, Chile fühlt sich unheimlich europäisch an.
    Ab sofort sind wir zu dritt unterwegs. Wir haben Jimmi dabei; mit unserem Mietwagen sind wir ab sofort unabhängig.
    Am späten Vormittag sind wir Richtung Küste unterwegs und wir haben uns für die nächsten drei Tage in der Nähe Valpareiso einquartiert, um die Urlaubsregion am Meer zu entdecken. Gott sei Dank ist noch Vorsaison.
    Valpareiso ist UNESCO Weltkulturerbe und die Stadt der Street Art, die auf Pablo Neruda zurückgeht, der einige mexikanische Street Art Künstler in die Stadt holte. Auf einem Rundgang erfahren wir viel über die Geschichte der Stadt, aber auch über chilenische Politik.
    Gleich neben Valpareiso gibts Seebadromantik Made in Chile.
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  • Day42

    Fazit Bolivien

    November 11, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 11 °C

    Fünf Wochen durch Bolivien zu reisen war ein Traum. Wir haben ein tolles Land kennengelernt mit netten, immer freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Uns hat besonders die vielfältige Landschaft beeindruckt, aber die Armut auf dem Land hat uns oft betroffen gemacht. Da fühlte man sich 100 Jahre zurückversetzt.
    Was Bolivien benötigt ist Bildung, Know-how zur Verarbeitung ihrer Rohstoffe und ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Tourismus kann helfen das Land zu entwickeln. Ein Besuch lohnt auf alle Fälle.
    Morgen startet unsere letzte Etappe in 🇨🇱
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  • Day40

    Pampas de Yacuma

    November 9, 2016 in Bolivia ⋅ 🌙 17 °C

    Wir sind wieder unter uns; "Backpacker und Junggebliebene"
    Die Tour hat etwas Expeditionscharakter; 5 Autos werden mit Menschen und Verpflegung für die nächsten Tage vorbereitet und ab geht's 150 Km auf der Schotterstraße Richtung brasilianische Grenze. In den letzten 20 Minuten nehmen wir ein Boot zur Lodge und schon auf der kurzen Fahrt sehen wir eine unheimliche Artenvielfalt. Alligatoren und Kaimane teilen sich mit Wasserschweinen das Territorium.
    Tag 2: Anaconda Suche
    Nicht alles geht in Erfüllung. Anacondas haben wir keine gefunden. Trotzdem war die Suche ein großes Abenteuer. Drei Stunden sind wir in den Wetlands auf der Suche gewesen, immer Kaimane, Alligatoren und Millionen von Moskitos um uns herum. Wir hatten Spaß, sind aber total zerstochen.
    Am Nachmittag hatten wir wieder Glück und konnten kurze Blicke auf die Flussdelphine erhaschen.
    Tag 3 Piranhas fischen
    Nicht ganz einfach nur mit Haken und Schnur Piranhas zu angeln. Nach einigen Versuchen haben wir es aber raus. Die Biester sind noch am Haken sehr aggressiv und man muss aufpassen, dass man nicht gebissen wird. Spaß hatten wir auf alle Fälle und geschmeckt haben sie auch.

    Für unseren Flug gibt es auch eine Lösung und wir sind guter Hoffnung am Abend wieder in La Paz zu sein.
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  • Day37

    Jungle Lodge Chalalan

    November 6, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir genießen den Aufenthalt in unserer Lodge, die eine Kapazität von 30 Betten hat. Da nur 7 Gäste hier sind, wird uns jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Die Lodge ist ein Ökoprojekt der Einheimischen Ketschua. Das Dorf liegt aber noch einmal 4 Stunden stromauf. Alles was es zu essen gibt, wird aus dem Dorf herangeschafft.
    In der kleinen Lagune an der Lodge kann man sogar baden. Badegäste sind Kaimane, ein paar Piranhas und auch Schlangen. Unser Guide meint kein Problem; am Tag sind die alle freundlich. "Naja"
    Wir hatten uns von der Tierwelt etwas mehr versprochen. Konnten nur einige Vögel, ein paar Affen und eine Baumschlange "erjagen ".
    Am meisten gibt es Taranteln, die hocken nachts überall. Deshalb ist es am wichtigsten, die Schuhe vor dem anziehen genau zu untersuchen.
    Nach einem kurzen Stopp in Rurrenabaque geht es morgen zu unserer letzten Station den Benifluss stromab in die Pampas. Wir wollen zu den Flussdelphinen und den Anacondas.
    Das Wetter ist für uns an der Grenze. Man merkt dass die Trockenzeit zu Ende geht. Die Temperaturen liegen gegen 21:00 Uhr noch deutlich über 30 Grad.
    Randnotiz:
    Im Moment ist der Flughafen von Rurre geschlossen. Haben aber gehört, die Flieger gehen aus einem Dorf ca. eine Stunde entfernt. Dort soll es eine Landebahn geben. Mal sehen was übermorgen passiert.
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  • Day36

    Madidi Nationalpark

    November 5, 2016 in Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C

    Auf geht's in den Jungle. Wir starten morgens in Rurre und bewegen uns mit dem Boot immer den Benifluss stromauf tief in den Jungle hinein. Die Reise dauert insgesamt 6 Stunden. Langeweile kommt aber nicht auf. Durch das Niedrigwasser müssen wir auch mit handanlegen, um das Boot durch die flachen Stellen zu ziehen. Am Ende der Tour stehen noch zwei Kilometer Fußmarsch an, bevor wir die Chalalan Lodge erreichen.
    Mit an Bord ist ein "Kammerjäger", der mit deutschen Präzisionswaffen den Moskitos zu Leibe rückt. Neben Moskitos fallen dem Massaker auch einige Kakalaken und Spinnen zum Opfer. Wir haben daher versucht, der Giftwolke fern zu bleiben.
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  • Day35

    Nach Rurrenabaque

    November 4, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir hatten kaum Zeit unseren Gipfelsieg zu verarbeiten.
    Amaszonas Airways bringt uns am Mittag in einem kurzen spektakulären Flug über die Cordierra Real nach Rurrenabaque, einem kleinen Nest am westlichen Rand der Moxos-Ebene, mit über 100.000 km² eines der größten Feuchtgebiete der Erde.
    In den nächsten Tagen wollen wir diese Ebene erkunden.
    Etwa 10.000 Touristen kommen im Jahr in diese Gegend, hauptsächlich Backpacker und Junggebliebene wie wir.
    Unterwegs trifft man viele Gleichgesinnte, erzählt über seine Erlebnisse und gibt Empfehlungen und Ratschläge für die unterschiedlichsten Ziele in Südamerika.
    Unsere Reisezeit ist da mit 8 Wochen eher kurz bemessen. Die meisten Leute die wir hier treffen, sind da 6 Monate oder länger unterwegs.
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  • Day34

    Vulkan Acotango 6052m

    November 3, 2016 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    GIPFELSIEG