deichselhirsch

Joined November 2018
  • Day47

    Die versteckten Reize Valparaisos

    January 15 in Chile ⋅ 🌙 16 °C

    Schon vor 6 Wochen habe ich geschrieben, dass Valparaiso seine Reize gut versteckt. Ein paar habe ich doch schon entdeckt.
    Heute ist mir bei einem meiner bewusst ziellosen Gänge durch die Oberstadt ein Café in einem alten gut erhaltenen Holzhaus aus der Zeit der deutschen und englischen Einwanderer aufgefallen. Cafés sind meistens Restaurants, aber man kann auch nur Kaffee trinken. Es war schon Abendlicht, ich war eigentlich mit meiner Kamera auf der Suche nach guten Motiven.
    Dem Haus konnte ich aber nicht widerstehen.
    Von der Terrasse hat man einen traumhaften Blick über Valparaiso und Vina del Mar während langsam die Sonne am Horizont verschwindet. Die Lammkeule in Honigsauce war eine so ungewöhnliche wie ausgezeichnete Kombination, dazu chilenischen Cabernet Sauvignon, was sich in Augenhöhe mit der Lage des Restaurants befand. In jeder Hinsicht ein Highlight das kulinarisch kaum zu toppen ist und mir Valparaiso sympathisch gemacht hat.
    So haben eben auch versteckte Reize ihren ganz besonderen Reiz.
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  • Day47

    Noch einmal Valparaiso

    January 15 in Chile ⋅ 🌙 14 °C

    Nach Santiago war Valparaiso meine erste Station, sollte doch hier das Motorrad entladen werden. Vor etwa 6 Wochen war es hier noch deutlich kühler, die Stadt erschien mir wenig einladend. Und eigentlich hätte ich sie auf meinem Weg nach Norden eher links liegen lassen.
    Nach jetzt 8500 km und im zweiten Anlauf habe ich mich doch mit ihr arrangiert. Es ist merklich Sommer geworden, das Leben pulsiert den ganzen Tag bis spät in die Nacht. Die Stadt erscheint mir als wäre sie aufgewacht. Jetzt um 1 Uhr nachts lokaler Zeit ist es laut auf der Straße, die unzähligen Kneipen, die jetzt alle geöffnet haben sind voll. Es sind laue Nächte die das Nachtleben angenehm machen. Dafür schläft man hier morgens aus. Bis 9 Uhr geht es sehr geruhsam zu.
    Valparaiso hat ein ähnliches Klima wie San Francisco und der Ballungsraum mit dem sich trennungslos anschließenden mondänen Badeort Vina del Mar ist nach Santiago der zweitgrößte des Landes.
    Der historische Stadtkern, wo ich gerade in einem gemütlichen Hostel sitze ist UNESCO Weltkulturerbe.
    Die Stadt gilt als Kulturhauptstadt Chiles.
    Und gebadet wird tatsächlich auch im 18 Grad kalten Pazifik. Die Strände in Vina del Mar sind voll.

    Ich bin aber nur deshalb hier weil ich mich mit vier Motorradfahrern getroffen habe und wir uns gestern und heute Abend gemütlich ausgetauscht haben.
    Ich werde meinem Motorrad und mir noch einen Ruhetag gönnen und die Annehmlichkeiten der Stadt in Anspruch nehmen bevor wir uns auf die Weiterfahrt machen.
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  • Day44

    Adios Patagonia

    January 12 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    Patagonien hat keine exakten Grenzen. Es ist einfach dieser südliche Teil Südamerikas, Teil Argentiniens und Chiles. Es hat so extrem unterschiedliche Landschaften wie Klimata zur selben Zeit. Und es ist größtenteils ein eingezäuntes Land, aufgeteilt von etwa 50 riesigen Estancias, die hier überwiegend ihre Schafe weiden lassen. Dabei stand der Begriff Estancia weniger für das Anwesen des Estancieros sondern für das ganze Weideland. Für die heute geschützten und häufigen Guanacos ist der Zaun kein Hindernis. Sie überspringen ihn aus dem Stand. Für die Strauße stellt er jedoch ein Hindernis dar.
    Als nördliche Grenze wird in Chile der Rio Bio Bio gesehen, der in den Anden entspringt und den ich gestern bei Concepcion überquert habe, wo er in den Golf von Arauco im Pazifik mündet.
    Wieviel hätte es noch zu sehen geben in diesem faszinierenden Teil unserer Erde. Und wie deutlich sind hier die Auswirkungen des Klimawandels spürbar. Den dort lebenden Chilenen ist das sehr bewusst. Immer wieder kommt dieses Thema zur Sprache.

    Concepcion ist die zweitgrößte Stadt Chiles und so fahre ich wieder mal 20 km durch die abendliche Rush hour, zwischendurch verirre ich mich auf die abgetrennte Linienbussspur, was mich deutlich schneller vorwärts bringt. Normalerweise versuche ich Großstädte zu vermeiden. Nach der dringend nötigen Dusche mache ich noch einen Rundgang durch die Innenstadt und stoße zufällig auf einen Umzug. Das reicht für heute.
    Immerhin war das Wetter heute so wie man sich das auf dem Motorrad wünscht. Trocken und schön kühl, wenn man vom letzten Teil absieht.
    Heute morgen war die Stadt anscheinend noch nicht wach. Praktisch ohne Verkehr komme ich aus der Stadt, fahre durch die Weinbaugebiete Chiles weiter in Richtung Norden.
    Patagonien, das mich manches Mal gefordert und es mir nicht immer leicht gemacht hat, habe ich wehmütig hinter mir gelassen.
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  • Day42

    Szenenwechsel

    January 10 in Chile ⋅ 🌙 9 °C

    Die Fahrt gestern im Schnee werde ich sicher nicht vergessen. Aber wieder einmal zeigt Patagonien wie unberechenbar das Wetter hier ist.
    Heute morgen ein wolkenloser Himmel. Noch kalt führt eine abwechslungsreiche Fahrt hinauf zum kleinen Grenzübergang unterhalb des Vulkans Lanin, der mit seinen 3700 m ganz in Neuschnee gehüllt makellos erscheint. Durch schöne Auraukarienwälder windet sich die Straße auf argentinischer Seite hinauf und auf chilenischer wieder hinunter. Hier wird es schon deutlich wärmer und ich erreiche zum zweiten Mal Pucon, welches mir noch vor ein paar Wochen bei schlechtem Wetter jede Sicht auf die Berge verweigert hat. Diesmal grüßt schon von weitem der aktive und rauchende Vulkan Villarrica, dessen genaue Aussprache mir der freundliche chilenische Grenzbeamte gleich mehrfach vorspricht, nachdem er mit meiner nicht ganz zufrieden war. Der Soldat am Schlagbaum will dann noch wissen was que tal auf deutsch heißt und ich muss es ihm mehrmals vorsagen. Dann wünscht er mir"Gute Reise".
    Schließlich erreiche ich nach nur ungefähr 200 km den Ort Villarrica auf 285 m Höhe und habe damit in 2 Tagen offenbar zwei verschiedene Jahreszeiten durchfahren. Im gleichnamigen See wird gebadet.
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  • Day41

    Ich wünsche mir Regen

    January 9 in Argentina ⋅ ⛅ 9 °C

    Der Tag beginnt erwartungsgemäß mit blauem Himmel. Endlich hat der Wetterbericht mal recht. Aber kalt. Also die dicken Sachen drunter. Ich steuere aus Bariloche hinaus in Richtung Anden, an den sieben Seen vorbei. Soll eine der schönsten Strecken hier in Argentinien sein. Die ersten 30 km sind genau so. Blauer Himmel, Neuschnee auf den Gipfeln, tiefblaues Wasser. Wie gemalt. Es wird noch kälter, ich ziehe die Regenjacke über. Gute Entscheidung, der Himmel wechselt von blau zu grau, die ersten Tropfen fallen, ich sehe nichts mehr von der Landschaft.
    In Villa La Angostura treten sich die Touristen auf die Füße. Jeder sucht ein trockenes Plätzchen. Ich auch.
    Die ersten Schneeflocken fallen. Ich habe noch 130 km, also geb ich Gas. Der Regen bleibt, 20 km weiter fallen wieder Schneeflocken und daran ändert sich 60 km lang nichts. Meine Linke wischt ohne Unterbrechung den Schnee vom Visier. Viel sehe ich nicht, viele Autos schleichen mit 30, aber noch bleibt der Schnee nicht liegen. Meine Öltemperatur Anzeige verharrt bei 50 Grad. Dem luftgekühlten Boxer ist es genauso kalt wie mir. Nach mehreren kleinen Pässen fällt es wieder, vielleicht hört es ja auf zu schneien.
    Ich wünsche mir Regen.
    Neben der Straße wirds jetzt weiß.
    Dann endlich heller und langsam wärmer. Jetzt noch ein paar Bilder und tatsächlich mein Wunsch geht in Erfüllung. Nochmals 20 km weiter ist der Spuk vorbei. In San Martin de los Andes scheint die Sonne, der Schnee rutscht von der Scheibe. Im Café steht schnell eine Wasserlache unter meinem Tisch. Langsam wird mir warm. Ich rolle nochmals 30 km zu meinem Hostel.
    Gesehen habe ich leider nichts. Aber ich bin sturzfrei angekommen, da bin ich schon zufrieden.
    Morgen soll es besser werden sagt der Wetterbericht. Genauso wie gestern, 30 km lang hatte er recht. 200 km lag er daneben. Gründlich.
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  • Day40

    Argentinische Schweiz

    January 8 in Argentina ⋅ 🌧 6 °C

    In manchen Ländern muss die Schweiz für alpine Landschaft herhalten. Auch in Chile oder Deutschland gibt es eine"Schweiz". Hier in Argentinien gibt es auch eine Colonia Suiza. Und es gibt schweizerisch angehauchte Restaurants. In der Colonia Suiza gibt es mindestens schöne Campingplätze und einige Brauereien. Und Apfelstrudel, das Wichtigste, aber alles eigentlich keine schweizerischen Besonderheiten.
    Aber die Landschaft könnte durchaus in der Schweiz oder Österreich liegen. San Carlos de Bariloche liegt auf knapp 900 m Höhe am Gletschersee Nahuel Huapi und hier ist das größte Skigebiet Südamerikas.
    Es gibt auch den SCB, den Ski Club Bariloche. Heute morgen lag die Schneefallgrenze jedenfalls nur knapp darüber wie die umliegenden eingezuckerten Berge zeigten. Aber es ist ja Sommer, nicht Winter.
    Also einenn Tag faulenzen, Cafés genießen, muss auch mal drin sein. Und Bariloche ist bekannt für seine Schokolade. In den Chocolaterien der Stadt muss man schwach werden, ich habe mit Mühe stand gehalten, nur weil mein Motorrad schon schwer genug ist.
    Bariloche ist aus der Sprache der Mapuche und bedeutet Menschen hinter den Bergen.
    Heute leben hinter den Bergen über 100.000 Menschen und jetzt gerade wahrscheinlich noch einmal so viele Touristen.
    Überwiegend aus Südamerika, aber nicht nur. Ich habe jedenfalls schon mehr Schweizer als Deutsche getroffen.
    Die schöne Landschaft versteckt sich leider wieder einmal vor mir. Das Wetter ist kalt und es regnet. Aber morgen, wenn ich weiter fahre durch die schönen Auraukarienwälder soll es wieder schön sein. Davon bin ich jedenfalls überzeugt. Und nur das zählt.
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  • Day38

    Landschaftswechsel

    January 6 in Argentina ⋅ 🌬 14 °C

    So schnell wie das Wetter wechselt auch die Landschaft. Hinter Sarmiento blieben die grünen Weiden mit im Wasser stehenden Kühen, Pferden und Flamingos schnell zurück. Zwei große Seen sind die Ursache dieser Pampa-Oase.
    Die nächsten 240 km dann das gewohnte Bild. Steppe, Wind und Guanacos. Ein Gürteltier läuft mir über den Weg.
    Ich leide, weil es den ersten Kaffee auch erst nach 240 km gibt. Es ist auch die erste Tankstelle heute. Ein chilenischer Harley Fahrer braucht dringend Sprit. Überhaupt haben Harley Fahrer, falls sie die Ruta 5 herauffahren meinen Respekt. Für die Pisten ist die Harley denkbar ungeeignet. Gerade habe ich Bilder erhalten wie ein Bekannter seine neue Adventure dort abgelegt hat. Die blieb allerdings ganz. Er hat mir auch ein Bild einer Harley geschickt, die jetzt ein Loch im Motorgehäuse hat. Ich fand diese Strecke sehr unangenehm, offenbar bin ich da nicht der einzige.
    Am Nachmittag erreiche ich Esquel, ein Touristennest. Dementsprechend sind die Zimmerpreise mal wieder an der Decke. Ich logiere im "Recidencial Ski", das einzige bezahlbare Zimmer im Zentrum und mit Parkmöglichkeit. Im Winter wird hier Ski gefahren, jetzt kann man, falls man nicht zu leicht ist draussen sitzen. Sonst könnte einen der nie endende Sturm wegblasen. Die Straßenmusikanten mit Akkordeon, Gitarre und einer temperamentvollen Sängerin haben sich ein windstilles Plätzchen gesucht und beschallen das Zentrum jedenfalls zwischen den Stromausfall - Pausen. Einige tanzen auf der Straße dazu.
    Heute morgen dann blauer Himmel, eiskalter und sehr kritischer Westwind.
    Jetzt verschwindet zunehmend die trockene Steppe, die Straße windet sich durch grüne Täler und Wälder. Die ersten Andengipfel tauchen auf.
    Ein vertrautes Bild - wie daheim.
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  • Day36

    Westwärts

    January 4 in Argentina ⋅ ☀️ 24 °C

    Alle Städte der letzten Tage haben dasselbe Grundmuster. Sie sind akkurat schachbrettartig angelegt. Sehr weitläufig und mit riesiger Fläche. Sucht man ein Restaurant läuft man sich die Hacken ab. Oder ein Lebensmittelgeschäft. Autohändler gibt's dagegen genügend oder"Boutiquen" in Hülle und Fülle. Heute habe ich überhaupt kein Restaurant gefunden, aber den Supermarkt.
    Obwohl manchmal gepflegt haben sie eine gewisse Trostlosigkeit gemeinsam. Hunde gibt's meistens mehr als Menschen. Aber auch die Straßenhunde werden gefüttert und sind nirgends abgemagert. Sie gehören dazu, werden akzeptiert. Ein interessantes Verhältnis.
    Heute geht es über nur gut 200 km zunächst entlang der Küste mit Badestränden, Wassertemperatur nie über 17 Grad, die wieder unendliche Weite der Pampa, vorbei an den Anlagen der Ölindustrie westwärts. Da taucht wie ein kleines Paradies die Gegend um Sarmiento auf. Seen, Kühe im üppig grünen Gras, Flamingos in den flachen Gewässern. Rundherum trockene Pampa. Ich bin jetzt in der Mitte zwischen Ost- und Westküste Patagoniens. Und hier ist jetzt wirklich Sommer mit knapp 30 Grad.
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  • Day35

    Pampa

    January 3 in Argentina ⋅ ☁️ 20 °C

    Das Wetter heute morgen begann wie es gestern aufgehört hat. Kalt und leichter Regen. Heisst hier aber nichts. Ändert sich schnell.
    So war's dann schnell wieder trocken und wurde sogar wärmer. Dann standen 140 km Pampa pur an. Flach, geradeaus, kein Strauch, kein Baum. Diese unendliche Weite in alle Richtungen übertrifft die der USA oder Sibiriens deutlich. Einzig die völlig unerwartet in großen Abständen auftretenden Schlaglöcher und Flickstellen, Guanacos und Strauße, die direkt an der Straße stehen sorgen gelegentlich für einen Adrenalinschub. Eine dieser teils tiefen Flickstellen habe ich zu spät erkannt. Ich kann gerade noch in die Rasten stehen, da krachts schon. Den Hauptständer hauts auf den Boden. Ich rechne mit allem, aber alles ist ganz. Alufelgen hätten das kaum weggesteckt.
    Kein Sprit an der einzigen Tanke, aber Kaffee. Sprit habe ich genug aber Kaffee brauche ich dringend. Auf den unendlichen Geraden kämpfe ich immer Mal wieder mit der Müdigkeit. Dann nochmal 200 km argentinische Pampa und es wird zunehmend wärmer. Vor dem eher trostlosen
    Caleta Olivia entdecke ich zufällig eine Seelöwen Kolonie. Als ich auf 2 m herangerobbt bin, gibt's den ersten Scheinangriff. Näher akzeptieren sie nicht. Ich gebe nach, schließlich bin ich in Unterzahl und sie haben längere Zähne als ich.
    Im "Grand Hotel Snack" gibt es sogar einen Aufzug. Ich muss unter die Dusche, es ist warm, Sommer, ich bin noch in allen dicken Klamotten.
    Tengo calor - mir ist warm.
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  • Day34

    Tengo frio

    January 2 in Argentina ⋅ ⛅ 12 °C

    Ushuaia zu verlassen ist mir nicht schwer gefallen. War doch schon mein Airbnb Zimmer ein Reinfall und mein Sylvester Essen endete mit drei Empanadas und meinem restlichen Biervorrat auf meinem Zimmer mit Blick über Ushuaia. In keinem Restaurant war ohne Reservierung ein Platz zu bekommen.
    Also wartete ich auf das Feuerwerk, das von meinem Zimmer imposant aussehen musste. Foto auf Stativ nur Feuerwerk Fehlanzeige. Keine einzige Rakete stieg in den Nachthimmel, nur Böller waren zu hören

    Ich packte am 1. früh meine Sachen, schlich mich an meiner Vermieterin vorbei, die auf dem Canape schlief und noch nicht ansprechbar war und setzte mich ungefrühstückt, was ich gar nicht schätze auf die GS Die sprang entgegen ihrer Gewohnheit ungern an, es hatte so um die feuerländisch sommerliche 0 Grad und ich kam mir vor wie das Michelin-Männchen.
    Am gerade mal gut 400 hohen Paso Garibaldi hinter Ushuaia fielen dann einsame Schneeflocken vom dunklen Himmel. Tengo frio - mir ist kalt im Sommer am Ende der Welt. Und so sollte es bleiben. Nach 100 km die erste Möglichkeit das Frühstück nachzuholen. Kaffee und zwei medialunes, Halbmonde oder Croissants , das wird bis heute Abend reichen. 600 km, 2 Grenzübergänge, eine Fährüberfahrt über die Magellanstraße und 9 Stunden später stehe ich zum Auftauen unter der Dusche im Hotel in Rio Gallegos.
    Den ganzen Tag hatte ich mit eiskaltem Wind zu kämpfen. Auf der Schotterpassage drückte er mich quer über die ganze Piste nach links. Das zeigte sich auch im Spritverbrauch, der mit 6.5 l deutlich über den üblichen 5 l lag. Ähnlich kalt aber mit mehr Wind von hinten bin ich heute bis Puerto San Julian gefahren. Nach 250 km argentinischer Pampa kommt der erste Ort, Tankstelle und Café im schönen Piedrabuena.
    Unterwegs viele Guanacos und Strauße direkt an der Straße, Flamingos in den seichten Gewässern.
    Aber etwas mehr Sommer in Patagonien könnte ich mir schon vorstellen.
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