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Maiers on Tour

An open-ended adventure by Jutta. Read more
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    Cassis
  • Cassis

    2 hours ago in France

    Lange nicht so gut geschlafen.
    Quasi wie in den Siebzigern.
    Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Früh um sieben sind wir die Route des Crêtes gefahren - von Cassis hoch zum Cap Canaille und dann immer oben auf dem Kamm entlang bis nach La Ciotat. Die Straße windet sich in engen Serpentinen direkt am Abgrund, links die steilen weißen Felsen, rechts das ganze Meer unter uns. Beim Sonnenaufgang war kaum einer unterwegs.
    Wahnsinns-Aussicht bei Sonnenaufgang.
    Am Cap Canaille dann das Schild: "Ne vous penchez pas - Gefahr." Chrischti hatte wahnsinnige Angst und hat mich ständig am Rockzipfel gezogen, dass ich ja nicht runterfalle. So ein Schisser! Ich wollte doch nur kurz
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  • Cassis

    Yesterday in France

    Heute wieder das gleiche Spiel. Booking.com schickt uns zur falschen Adresse.
    270 Avenue du 11 Novembre 1918 - laut App sollte da das Pamela Hotel sein. Wir standen mitten im Industriegebiet. Nur Hallen, Garagen, LKWs. Kein Hotel, kein Meer. Das dritte Mal in 4 Tagen!
    Dann hat mein Freund KI uns gerettet.
    Richtige Adresse:
    6 Avenue du 11 Novembre.
    Wir haben das Ziel um 38 km verfehlt , bzw. hat booking eine falsche Adresse hinterlegt, wurden dadurch in ein Industriegebiet/komplett falschen Ort navigiert.
    Ich war richtig sauer, 38 km mussten wir nun noch weiterfahren.
    Und diesmal war nicht Chrischtis Navikopf dran schuld!!!!
    Und dann:
    Royal Cottage - Pamela Hotel.
    Beim einchecken war ich schon komplett verwirrt. Überall hängen Poster mit halbnackten Frauen , auch so war alles komplett spooky .
    Ich dachte O Gott was hab ich hier gebucht!?
    Dann machte ich mich schlau und fragte, warum diese Poster überall hängen.
    Es ist ein echtes 70er-Jahre Hotel! Tropischer Garten, beheizter Pool, Lichterketten, alles blüht. Zimmer mit Terrasse. Und überall diese Vintage-Poster an den Wänden. Erst verwirrend, dann verstanden: Das ist das Konzept. Die neuen Besitzer haben den Retro-Charme extra behalten. Wie eine kleine Zeitreise, aber modern und sauber.
    Zu den Postern:
    Das ist Absicht - das ist *Vintage Pin-Up Deko*. In den 70ern war das in Hotels an der Côte d'Azur total modern. Das sollen keine "halb nackten Frauen" im schlechten Sinne sein, sondern Retro-Kunst aus der Zeit, als das Hotel gebaut wurde und Pamela Anderson gerade mit Baywatch berühmt wurde.
    Nach der Erklärung war ich echt erleichtert !
    Cassis bei Sonnenuntergang ist wunderschön.
    Das Hotel liegt nur weniger Meter vom Hafen entfernt!
    So verbrachten wir den restlichen Abend im Hafen und genossen die Stimmung.
    Heute sind wir völlig platt und freuen uns jetzt beide riesig aufs Bett.
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  • Tag 4 Saint-Tropez

    Yesterday in France

    Saint-Tropez, Sonne, Jachten, alles schick - und ich reiße im Auto mein Ladekabel ab. Nicht das Kabel bricht, ich reiße den ganzen Anschluss raus beim Aussteigen. Volles Programm.
    Handy-Akku blinkt rot. Ich ohne Ladekabel. Perfektes Timing.
    Also los, neues kaufen.
    In Saint-Tropez.
    Der Ort, wo selbst Luft teuer ist.
    Kabel gekauft, ich glaub des ist vergoldet , aber immerhin lädt es wieder.
    Dann, als Belohnung für den Stress, eine Kugel Eis.
    So, Tageslimit erreicht für heute.
    Ab morgen dann nur noch Luft und Liebe
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  • Tag 4 Club 55

    Yesterday in France

    Willkommen im Club 55 - dem teuersten Schattenplatz der Welt 😂

    Kurze Pause im Club 55. Dachte ich bestell nen lillet Spritz, aber hier gibt's nur Champagner lillet.
    Die Karte ist so teuer, da wird selbst der Rosé rot vor Scham.
    Wenn wir nicht bald Richtung Marseille flüchten, müssen wir den Bus zurück nach Deutschland nehmen und unterwegs Muscheln verkaufen.
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  • Tag 4 Saint-Paul-de-Vence

    Yesterday in France

    Nachdem wir heute Nacht wirklich gut geschlafen haben, waren wir trotzdem um 5:00 Uhr morgens schon wach. Also Schlappen an und ab an die Promenade, um einen Kaffee zu trinken. Leider hatten wir dort Pech, alles noch geschlossen.
    Wir entschieden uns also, gleich ins Künstlerviertel zu fahren - und da hatten wir Glück. Chrischti bekam sein erstes Croissant. Seine Worte: Das Beste!
    Außer uns gibt es momentan noch keine Touris, die kommen erst gegen Mittag, sagte man uns. Jetzt genießen wir unseren Kaffee und schauen in alle Galerien rein. Die Skulpturen sind genau mein Geschmack. Am liebsten hätte ich gern alles.
    Allerdings war das die teuerste Galerie im Künstlerviertel: die Kirschen-Tüte kostet z.B 25.000-50.000€ und der große Koffer-Mann 80.000-180.000€.
    Wahnsinn
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  • Tag 3 Juan les Pins

    October 14 in France

    Die Fahrt von Monaco hierher verging wie im Flug - immer an der Küste entlang, Meer links, Berge rechts. Einfach wunderschön.
    Dann das übliche Booking.com-Spiel: andere Adresse als angegeben. Und danach die volle Schnitzeljagd im Hochsicherheitstrakt. 4 Codes, bis wir endlich im Zimmer standen.
    Und nein, die Codes haben wir nicht mit einmal bekommen. Wenn wir den ersten hatten, mussten wir dann den zweiten suchen, bis wir alle vier hatten.
    Aber wir haben ein echt schönes Apartment erwischt.
    Da waren wir echt froh der Schrecken kam dann später.
    Das Auto hatten wir erst auf der Straße stehen lassen. Dann kam die Nachricht: es gibt eine eigene Garage, natürlich auch wieder gesichert.
    Wir kurz überlegt, ja oder nein?
    Falsche Entscheidung - die Tiefgarage war viel zu eng. Ein Höllengeräusch, das Auto blieb hängen. Super ärgerlich.
    Chrischti hat sich da schon sehr darüber geärgert.
    Aber komm wir lassen uns da jetzt nicht die Laune verderben.
    Koffer abgestellt, direkt an den Strand. Und da begann er dann endlich, der Urlaub: Palmen, Strand, Meer und ein guter Aperol .
    Abends genossen wir noch am Plage , barfuß die Füße in den Sand unser Abendessen und ein gutes Glas Wein !
    Ärgerlich
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  • Tag 3 Monaco

    October 14 in Monaco

    Von Dolceacqua nach Monaco in 40 Minuten. Wir waren die Könige der Côte d'Azur. Schnell und echte Navi-Spezialisten._kennt man ja vom Chrischti er kennt den Weg immer am besten
    Ziel:
    Parking des Pêcheurs. Navi sagt: "Sie haben Ihr Ziel erreicht." Wir sagen: "Wo?"
    Das Navi hat uns mit der Zuversicht eines Betrunkenen in die private Hotel-Einfahrt von eines diesen teuren Hotel gelotst. Sehr exklusiv. Sehr schick. Nur leider ohne diese kleine magische Karte, die die Schranke öffnet.
    Also stehen wir da. Im Monte-Carlo-Traum. Vorne Schranke zu. Hinten weißer Lieferwagen. Links ein Portier, der uns mitleidig anschaut, als hätten wir versucht, mit einer Aldi-Tüte in den Louvre zu kommen.
    Ed gibt nur einen Ausweg: Alles wieder zurück. Rückwärts durch Monaco, wo jeder Zentimeter von einem mindestens 300.000€ Auto besetzt ist.
    Ich stell mich lieber schlafend wie so oft wenn's brenzlig wird .

    Auto steht jetzt. Wir leben noch. Monaco, wir lieben dich trotzdem.
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  • Tag 3 Dolceacqua

    October 14 in Italy

    Heute Nacht - Horror.
    Das Bett war so weich, da ist man einfach nur versunken.
    Ab 3:00 Uhr haben wir uns nur noch wie zwei Brötchen im Bett rumgewälzt. Die Matratze war eine Katastrophe. Ich war heilfroh, als ich endlich aufstehen konnte und dieser Albtraum vorbei war.
    Trotzdem - oder gerade deswegen - sind wir heute erst um 7:30 Uhr losgekommen.
    Auf dem Weg nach Monaco haben wir auf einen Tipp hin noch einen Stopp in Dolceacqua eingelegt. Und was für ein Stopp!
    Dolceacqua - dieses mittelalterliche Bilderbuchdorf im Nervia-Tal, 20 km hinter Sanremo. Berühmt für die schiefe Ponte Vecchio, diese krumme Steinbrücke die sogar Claude Monet 4x gemalt hat, weil sie so besonders ist.
    Chrischti meinte, die könnte sogar er malen, er kann nicht verstehen, warum man sie dann gleich vier mal malt.
    Oben drüber thront das Castello dei Doria und überall gibt es den berühmten Rossese Rotwein.
    Für den es uns aber jetzt dann doch zu früh war.
    Gut, dass wir so früh da waren. Es war kein einziger Touri da.
    Aber puh, anstrengend!
    Steile, enge Gassen, Kopfsteinpflaster, kaum Sonnenlicht in den kleinen Gässchen. Wir haben ordentlich geschwitzt und geschnauft. Richtiger Workout vor dem Kaffee.

    Den genießen wir jetzt hier noch in Ruhe in Dolceacqua, bevor es dann weitergeht nach Monaco.
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  • Tag 2 Portofino-Sanremo

    October 13 in Italy

    Von Camogli ging es jetzt nach Portofino. Was für eine wunderschöne Hafenstadt! Bunte Häuschen, Mega-Yachten im Mini-Hafen und der kleine Platz - wie aus dem Bilderbuch. Wunderschön aber auch total überteuert, was wir finden.
    Capri war gestern, Portofino ist echt der Endgegner was Preise angeht.

    Schon im Parkhaus ging es los - so eng, dass wir gleich mal zwei Stellplätze genommen haben, damit sich wenigstens niemand neben uns stellen kann. Muss auch sein, denn immer wenn Chrischti in die Tiefgarage fährt, meint er, er bekommt Kinder, so eng und stressig ist das für ihn.

    Zum Mittag genossen wir noch in Portofino in der Calata Marconi eine Cola ,ein Limoncello Spritz
    und zwei Salate für unglaubliche 78.20 Euro.
    Auf der Rechnung standen extra 15 Prozent Maggiorazione - der übliche für Weil-ihr -hier- sitzen- dürft Zuschlag direkt am Wasser !

    Von Portofino ging es dann weiter nach Sanremo. Keine ewig lange Fahrt, aber doch ganz schön anstrengend. Dafür fanden wir diesmal sofort unsere Unterkunft, die Besitzer waren super nett. Wir bezogen unser Zimmer mit Blick aufs Meer, zogen die Flipflops an, gingen nur noch über die Straße und tranken einen Wein direkt am Meer.

    Am Abend haben wir noch die Altstadt genossen. In einer Bar gab es zum Aperitif Tapas dazu - und kleine Mini-Fischchen, komplett mit Augen und Schwanz und allem drum und dran. Chrischti meinte nur: "Um Gottes Willen, die kann man doch nicht ganz essen!" Ich habe mich kaputt gelacht.

    Den Abend beendet haben wir in einem kleinen, niedlichen Restaurant, in dem wir wirklich sehr gut gegessen haben. Auf dem Weg zurück zum Zimmer sind wir noch durch die Altstadt gebummelt, wo richtig reges Leben herrschte.
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  • Camogli

    October 13 in Italy

    Der Tag startete früh - vor 5 Uhr lagen wir schon wach. Um 6 Uhr sind wir dann in die Stadt zum Dom.
    Noch fast leer, ganz anders als gestern.
    Gemütlich Kaffee getrunken und Croissant gegessen, dabei das Treiben der Müllmänner beobachtet - herrlich italienisch.
    Dann das Abenteuer Parkhaus:
    Ticket ließ sich nicht bezahlen, wir waren im falschen Parkhaus! Also hieß es mit Koffern jede Einfahrt abklappern und das richtige suchen. Endlich gefunden, Auto geschnappt und Mailand verlassen.
    Richtung Camogli -
    und was für ein Kontrast! Wunderschön hier. Kleine bunte Häuser, die direkt ins Meer fallen, Fischerboote, der Kiesstrand.

    Wieder Kaffee, diesmal mit Blick über die Bucht. Chrischti schwebte sofort wieder in Erinnerungen - vor 15 Jahren war er schon einmal hier mit Janine.

    Das Wetter: einfach perfekt. Strahlend blauer Himmel, das Meer türkisblau,
    Jetzt geht's weiter Richtung Portofino!
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  • Tag 1 Mailand

    October 12 in Italy

    Mailand, 12. Oktober 2026*

    Heute Morgen nach dem Zahnarzttermin sind wir pünktlich um zehn los Richtung Mailand. Die Fahrt lief gut und schnell - unterwegs haben wir noch schnell ein Zimmer gebucht. Dachten wir sind super organisiert.
    In Mailand angekommen, haben wir das Navi-Ziel sofort erreicht und die erste Tiefgarage genommen. Purer Stress. Die Garagen so eng, dass wir dachten, wir bleiben an jeder zweiten Säule hängen. Mit dem Cayenne...
    Dann begann das Drama: Wir fanden dieses Hotel nicht!
    Eine nette Italienerin hat uns den Weg erklärt, aber wir haben lieber unserem ChatGPT vertraut. Großer Fehler. Es jagte uns 2 km durch Mailand, am Dom vorbei, durch tausende Menschen - und das mit Koffer über Kopfsteinpflaster. Am "Ziel" angekommen stellten wir fest: Auch hier ist unser Hotel nicht.
    Nun meinte mein Freund ChatGPT unser Zimmer lege 28 km entfernt.
    Das Zimmer war dummerweise schon bezahlt, doch Chrischti war das mittlerweile egal. Er meinte wir nehmen jetzt das nächste Hotel und chrckrn dort ein was auf dem Weg liegt wohin wir auch jetzt laufen.
    Also Taxi gerufen - und der fuhr uns zurück zur Tiefgarage. Genau dorthin, wo wir losgelaufen sind!
    Nach mehrmaligem Googeln und einem Anruf beim Hotel haben wir es dann irgendwie geschafft. Nach 3 Stunden.
    Koffer aufs Zimmer geworfen und gleich wieder los - ne Kleinigkeit am Dom gegessen, dann zur Kuppel der Galleria!
    Den Abend haben wir in Navigli ausklingen lassen, bei den Kanälen und Bars.
    Fix und fertig fallen wir jetzt ins Bett.

    Mailand ist teuer, laut und nicht meine Stadt
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    Trip start
    October 12, 2026