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  • Day9

    Wasser, Schwefel und schwarze Lava

    July 13, 2019 in Iceland ⋅ 🌧 11 °C

    Nach einer - dank einer schlecht schlafenden Theresa - unruhigen Nacht, die wir auf einem sehr einsam und idyllisch gelegenen Campingplatz verbracht haben, machten wir uns erneut auf den Weg zum Dettifoss, allerdings - auf die Empfehlung eines Islandkundigen vom Vortag - von der gegenüberliegenden Flussseite. Von dort hatte man das Gefühl, die Massen Wasser stürzen direkt auf einen zu!

    Anschließend brachen wir auf Richtung Myvatn und machten Halt bei den Schlamm- und Dampfquellen von Námafjall. Die dampfenden, zischenden und blubbernden Quellen leuchten in allen möglichen Farben und erwecken den Eindruck, als befände man sich nicht mehr auf der Erde - wozu auch der ekelhafte Schwefelgestank nach faulen Eiern seinen Teil beitrug (welchen Theresa zum Glück im Auto verschlief)

    In letzter Minute, bevor uns der angekündigte starke Regen erreichen konnte, bestiegen wir noch den, nicht mehr aktiven, Vulkan Hverfjall, um den riesigen Krater, der nun anstatt seines Gipfels zu sehen ist, zu besichtigen.

    Im strömenden Regen - der unseren Swami endlich von seiner dicken Staubschicht befreite - machten wir uns weiter auf den Weg nach Akureyri, der Hauptstadt des Nordens, und unser Ziel für die kommende Nacht. Nur, um unterwegs zufällig über den bekannten Wasserfall Godafoss (Götterfall) zu "stolpern". Für mich, mit seinem glasklaren Wasser, eindeutig der schönste der bisher gesehenen Wasserfälle.
    Nebenbei erlebten wir noch den Zusammentrieb einer Herde Islandpferde.

    Nun schläft Theresa bereits tief und fest und Roman und ich genießen nach einer warmen Dusche den Abend gemeinsam.
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