• Imelda Bischof
  • Simon Tschendlik
  • Imelda Bischof
  • Simon Tschendlik

Auszeit Imelda & Simon ✨

Wir reisen zu zweit im Dez. 2025 / Jan. 2026 mit Rucksack in Richtung Südsee.
Abenteuer in tropischen Temperaturen mitten im Pazifik, neuen Kulturen und Orten, gutem Essen und viel Entspannung.
Genau richtig nach 20 Jahren Ehe.
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  • Huahine (Bora Boras Nachbarinsel)

    8 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach Tahiti sind wir fürs erste Mal länger als eine Woche an einem Ort und er könnte nicht schöner sein: Fare (eine Ortschaft auf der Insel Huahine und - fun fact: „Fare heisst auch „Zuhause“ oder „Haus“, also wirklich passend für die kommenden Tage, wo wir zur Ruhe kommen und einfach sein wollen). In einem kleinen einfachen Apartment mit open kitchen (quasi auf dem Balkon) finden wir bei einem sehr netten alten Herrn namens Nifa Unterschlupf. Direkt vor dem Haus ist ein kleiner Strand. Wir können schnorcheln und sehen unseren ersten Schwarzspitzen-Riffhai und eine Muräne und viele weitere Fische.

    Wir nutzen die Kajaks und paddeln zu den vielen Schiffen, die in der Bucht vor Anker liegen und träumen vom eigenen Segelboot. ⛵️ 😍

    Wir spazieren das erste Mal seit langem ca. 10km der Küstenstrasse entlang und sind ganz platt 😅. Sport haben wir fast nichts gemacht die letzten Wochen (und das war gut so, aber merken wir an der fehlenden Kondition.. naja, und auch weil es furchtbar heiss ist!

    Wir schnappen uns die Fahrräder von Nifa und gehen gut schweizerisch auf Tour. Nur die tropische Hitze und das endlose Schwitzen, die hügelige Landschaft und die fehlenden Läden (ähem, viel zu wenig Wasser eingepackt) haben die ca. 35km heftig gemacht.. ach ja und das alles mit einem eingängigen, rostigen Velo. 🥵😵‍💫😅

    Dafür wurden wir belohnt mit wunderbar hilfreichen Menschen (Wasserflaschen aufgefüllt und versiegelte verkauft, Lenkstange und Sitz eingestellt und angezogen, überteuerte Kokosnüsse am Strassenrand (desperate times call for desperate needs and the sales lady took her chance).

    Siehst du die berühmte liegende Frau „Te Fiti“ auf dem Bild? Hint: Disneyfilm „Moana“..
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  • Insel Erkundung via Scooter

    10 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach den Strapazen zu Fuss und mit dem Fahrrad haben wir an einem weiteren Tag einen Scooter gemietet und in kurzer Zeit vieles mehr gesehen:
    • das Museum Maeva (was übersetzt „Tempel“ heisst und zugleich Ortsname ist) mit der polynesischen Kultstätte, archäologischen Funden und einigen (wenigen) Erklärungen zur Geschichte Huahines (und weiterer Pazifikinseln),
    • Mittagessen mit etwas Gluck beim noch kurz geöffneten „Roulotte“ (wie sie hier die Restaurants mit einfachen und übersichtlichen Menus nennen),
    • per Zufall an der Stelle mit den berühmten „heiligen“ blauäugigen Süsswasser-Aalen durchgefahren und angehalten (ja, die sehen so creepy aus mit ihren hellen Augen 😳),
    • und dann noch eine kleine Wanderung zum höchsten Punkt der Insel mit wunderbarer Aussicht auf türkisblaze Buchten und das Aussenriff.

    Wir sind begeistert von der fruchtbaren Insel (wir haben wilde Avocados und Mangos im Wald gepflückt), den kleinen grün bewachsenen Hügeln, den verschachtelten Inselecken mit ihren Buchten und Korallen und den atemberaubenden Sonnenuntergängen über den Nachbarinseln Raiatea und Bora Bora. 🤩
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  • Böötle 😍

    11 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ ☀️ 28 °C

    Juhui, endlich wieder mal auf einem Boot! Zwar kein Segelboot, aber auf dem Wasser unterwegs.

    Wir haben ein Boot gemietet (locals meinten zuerst, es sei wegen dem schwierigen Navigieren ums Saumriff nicht möglich für Touris selbst zu fahren, aber wir haben ein sehr netter Vermieter gefunden. Er ist zwar nicht auf Google zu finden (allgemein dünkt uns, dass auf hier in Französisch-Polynesien die Vermarktung der eigenen Angebote nicht so prioritär behandelt wird..). Czytaj więcej

  • Fakarava: Leben auf einem Atoll 😃

    14 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ 🌬 28 °C

    Französisch-Polynesien – und alle denken sofort an teure Resorts, Fünf-Sterne, Influencer-Bubbles. Weit gefehlt. 🌴

    Auf Fakarava erleben wir gerade das Gegenteil: ruhig, echt, naturverbunden – und (ja!) auch für Budget-Orientierte absolut machbar, weil hier kein Massentourismus dominiert.

    Interessant zu wissen: Fakarava ist Teil eines UNESCO-Biosphärenreservats. Das ist mehr als ein Label: Es geht um den Schutz einer aussergewöhnlich gut erhaltenen Flora und Fauna – und darum, dass hier Natur und lokales Leben zusammen funktionieren. Die Community ist aktiv in den Schutz- und Nachhaltigkeitsansatz eingebunden. Und wenn man sich vor Augen hält, dass auf diesem riesigen Atoll (über 60 km Länge) nur rund 800 Menschen permanent leben, versteht man schnell, wie fein austariert dieses System ist.

    Diese Fragilität haben wir nicht nur im Kopf verstanden – wir haben sie am eigenen Körper gespürt. An einem Tag haben wir uns klapprige Fahrräder geliehen, die den Namen „Fahrrad“ nur begrenzt verdient haben. Durch die salzige Luft rostet hier einfach alles. Du arbeitest bereits durch die mechanische Reibung und den Rost gegen den Widerstand des Rads und ohne Gangschaltung (mit nur einem Gang) – und dann kommt noch der Wind. Wir haben uns trotzdem Richtung Süden gekämpft, etwa 25 Kilometer, bis wir aufgeben mussten: die Sonne sengend heiss, der Gegenwind irgendwann schlicht nicht mehr auszuhalten. Und ja – es war natürlich keine gute Idee, diese Tour ausgerechnet über Mittag zu starten. 😅🫣😵‍💫

    Vielleicht hat uns das auch deshalb so erwischt, weil wir kurz davor noch über die Sonne „geschimpft“ hatten: Gegen Ende unseres Aufenthalts auf dem Atoll ist das Wetter gekippt – drei Tage Dauerregen wegen eines starken Tiefdruckgebiets. Da haben wir erst richtig realisiert, wie ausgesetzt diese Inseln und Atolle sind. Das Versorgungsschiff kam zwei Tage zu spät, Flüge konnten nur noch schwer durchgeführt werden. Nicht auszudenken, was passiert, wenn sich jemand gröber verletzt oder dringend Medikamente braucht. Wir waren noch nie so abgelegen wie hier – und dieser Umstand verdient Respekt und Aufmerksamkeit.

    Was uns zudem wirklich berührt hat, war der Austausch mit den Locals. Von aussen wirkt vieles in Polynesien oft entspannt, fast schwerelos. Aber genau das kann täuschen: Hinter dieser Ruhe steckt nicht „keine Belastung“, sondern eine bewusste Kultur des Regulieren, Innehaltens und Neu-Ausrichtens.

    Viele Polynesierinnen und Polynesier nehmen sich ganz gezielt Zeiten, um zu reflektieren, still zu werden und Kraft zu tanken – aber nicht nach einem starren Rezept, sondern radikal individuell. Der eine gärtnert, der nächste geht surfen, ein anderer ist beim Speerfischen draussen. Jede und jeder hat seine eigene Aktivität, die wieder erdet, den Kopf klärt, den Körper bewegt und innerlich aufräumt.

    Wir haben das hier als etwas erlebt, das wir (so wie wir es gehört und verstanden haben) am besten mit „mihi mana“ umschreiben können: ein bewusstes Streben nach dem, was Geist, Kopf und Körper nährt – und dadurch neue Kraft, Fokus und Inspiration freisetzt.

    Und ja: Wir haben auf Fakarava unsere ganz persönliche „mihi mana“ gefunden. Nicht in einem Spa, nicht in einem Resort-Programm – sondern im Einlassen auf Land und Leute, im Tempo runterfahren, im echten Kontakt und in dieser stillen Konsequenz, mit der hier Natur und Miteinander respektiert werden.

    Was für uns allerdings auch schwierig war (und ehrlich gesagt nachwirkt): zu sehen, wie abhängig diese Inseln von äusserer Versorgung sind. Ein wöchentliches Versorgungsschiff, das frisches Gemüse und Proteine bringt, ist hier keine „Nice-to-have“-Logistik, sondern eine Lebensader für die Insel und die lokale Bevölkerung. Und genau da trifft einen die Realität von Tourismus ziemlich direkt: Massentourismus ist Gift für solche Systeme. Nicht, weil Menschen grundsätzlich nicht kommen dürfen – wir waren ja selbst hier – sondern weil die Dimension entscheidend ist. Wenn zu viele Segleri:nnen und Kreuzfahrt Tourist:innen gleichzeitig auf eine Insel treffen, sprengt das schnell den Rahmen: Nahrungsmittelversorgung (wir kriegten tagelang keine Früchte und Gemüse im Supermarkt), Abfall, Wasser, Energie, Infrastruktur.

    Wir sind uns völlig bewusst, dass darin ein Widerspruch steckt: Wir sprechen das an und waren trotzdem zu Besuch. Aber gerade deshalb finden wir es wichtig, das nicht auszublenden, sondern zu reflektieren: Wie reisen wir? Wie verhalten wir uns? Was lassen wir zurück – und was nehmen wir weg? Für uns heisst das konkret: respektvoller Konsum, möglichst lokal, wenig Ressourcenverbrauch, kein Anspruchsdenken, und echtes Interesse daran, wie das Leben vor Ort funktioniert.

    Und ja – es hat uns ein bisschen „unter den Fingern gejuckt“, weil man hier so klar sieht, wo es systemische Lösungen bräuchte. Wir haben uns dabei ertappt, wie wir sofort in Möglichkeiten gedacht haben: Agrarforst-Ansätze, Kreisläufe, Bodenaufbau. Simon hat es besonders inspiriert, darüber nachzudenken, wie man organischen Dünger herstellen könnte – und wie man mit der hohen Salzbelastung der Böden umgehen kann, damit überhaupt wieder mehr lokale Früchte- und Gemüseproduktion möglich wird. Das hat uns auch ein Stück weit zurückversetzt in die Zeit auf den Philippinen: dieses Gefühl von „so viel Potenzial“ – und gleichzeitig „so fragile Rahmenbedingungen“.

    Vielleicht ist genau das der Punkt: Fakarava ist nicht nur traumhaft schön. Es ist auch ein Ort, der uns Demut beigebracht hat. Und der uns daran erinnert, dass „paradiesisch“ nicht bedeutet, dass alles leicht ist – sondern dass es Schutz, Verantwortung und kluge, lokale Lösungen braucht, damit es so bleiben kann. 💙🐧
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  • Filmreife Traumstrände 🏝️

    16 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ 🌬 28 °C

    Die menschenleeren Strände hier sind unschlagbar. Das Atoll ist sooo lang und nur ein Teil ist über das Land per Strasse oder Kiesweg erreichbar. Ein bekannter Foto Ort ist der: „PK9 Beach“ (PK 1, 2, … steht ganz einfach für Kilometer ab dem Hauptort Rotoava. Das geht so in den Norden wie auch in den Süden).

    Die Bilder sprechen für sich:

    Kilometerlang, weiss, einsam – Robinson-Crusoe-Vibes inklusive. Auf unsere Packliste gehörten genug Wasser, Snacks, Sonnenschutz und Mückenspray: Dort gibt’s keine Cafés, keine Häuser, nur Strand und kristallklare Lagune.

    Unglaublich schön, wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus… 😳🌴🌊😍
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  • Schnorcheln mit Haien 🦈

    20 stycznia, Polinezja Francuska ⋅ 🌧 27 °C

    Was uns komplett umgehauen hat, sind die zwei Pässe des Atolls: North Pass (Garuae) und South Pass (Tumakohua) – natürliche Kanäle, durch die das Meer mit voller Kraft in die Lagune drückt.

    Hier draussen fühlt sich jeder Schnorchelgang an wie eine Naturdoku: Wir konnten mit Schwarzspitzenhaien, Nurse sharks, Schildkröten, unzähligen Rifffischen und vielen weiteren Meeresbewohnern „Freundschaft schliessen“.

    Und im Süden wird’s legendär – rund um den Tumakohua Pass sammeln sich teils riesige Hai-Gruppen (einmal googeln: „wall of sharks“ in Fakarava). 🦈
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  • Auckland, Teil 1

    26 stycznia, Nowa Zelandia ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem wir von Fakarava Abschied nehmen mussten, haben wir uns bewusst entschieden, unsere letzte Station noch auf einer weiteren Inselwelt Polynesiens zu setzen: Aotearoa – die Māori-Bezeichnung für Neuseeland, meist übersetzt als „Land der langen weissen Wolke“. 

    Weil es diesmal (leider) nur gut eine Woche war, haben wir uns auf die Auckland Metro-Region beschränken müssen. Wir sind eigentlich nicht so die Stadttypen – aber Auckland tickt herzlich offen, unkompliziert und irgendwie „menschlich“. Und vorneweg: Die Neuseeländer:innen gehören zu den freundlichsten Menschen, die wir im Commonwealth kennenlernen durften. So freundlich, dass man sich im Smalltalk fast wieder üben muss: hilfsbereit, zuvorkommend, höflich – und gefühlt immer mit einem echten Lächeln.

    Wir haben uns Zeit gelassen für kleine Tagesausflüge – und einer davon hat uns direkt erwischt: Waiheke Island. Mit dem Velo erkundet, sofort verliebt. Die Insel ist bekannt für ihre Boutique-Weingüter (rund 30 sind über die Insel verteilt), viele mit Tasting Rooms, Restaurants und Aussicht, die man nicht so schnell vergisst. 
    Unsere Radtour war gegen Ende… sagen wir: leicht wackelig. Rein hypothetisch wegen der vielen „Probier-Stopps“ in den Vineyards. 🍷

    Dann die Kontraste: Piha Beach – wild, dramatisch, schwarzer Sand, Westküste. Und gleich daneben die Waitākere Ranges: rund 16’000 Hektaren native Regenwald- und Küstenlandschaft, erstaunlich nah an der Stadt. 
    Und ja, sehr touristisch: Der Sky Tower musste auch sein – 328 Meter Blick über Tāmaki Makaurau (Auckland in Māori) inklusive. 

    Was uns überrascht hat: Es gibt in Auckland stellenweise wirklich schöne Radwege – aber wir haben tatsächlich keinen einzigen Bike-Rental-Shop gefunden, der „normal“ und unkompliziert Velos vermietet hätte, wie schade (wie lieben Fahrradfahren). Also: viel zu Fuss. Oder mit den überall stehenden E-Scootern in der Stadt (nicht so unser Ding).

    Und dann kam noch diese Erinnerung aus der Atoll-Welt, die wir aus Fakarava (und überhaupt aus dem Pazifik) mitnehmen: Wie fragil und ausgesetzt solche Orte sind- in Neuseeland wird enormer Wert auf „Biosecurity gelegt- zwischen den kleinen Inseln wird erwartet dass man sich Schuhe, bei Rädern die Reifen schrubbt und wäscht um keine invasiven Arten / Pilze oder andere Pathogene zu verschleppen. Vorbildlich! Von sowas träumen wir in der Schweiz.

    Auckland selbst hat zwar ein grosses Busnetz – aber wenn der Verkehr steht, steht halt alles. Dafür fanden wir es stark, dass ansässige Kinder am Wochenende und an Feiertagen gratis mit Bus, Zug und teilnehmenden Fähren fahren können. Uns hat’s nichts genützt – aber die Entlastung von Familien hat uns gefreut.

    Und ganz zum Schluss haben wir uns den Abschied noch gekrönt: auf einem echten America’s Cup Segelboot auf dem Waitematā Harbour – Crew-Feeling, Grindern, Helm in der Hand. Leider zu wenig Wind für die ganz grosse Segel-Action… aber wir haben einen Voucher bekommen, der „für immer“ gilt. Heisst für uns: Wir müssen nochmals zurück nach Neuseeland, um den einzulösen. ⛵️😉

    Aotearoa war als letzte Station genau richtig: nicht „perfekt“, sondern ehrlich. Eine Stadt, die offen empfängt, Inseln, die entschleunigen – und Menschen, die einem ganz nebenbei wieder zeigen, wie weit man mit Freundlichkeit kommt.
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  • Koniec wyprawy
    2 lutego 2026