Bukit Elephant Park
21. februar, Thailand ⋅ ☀️ 31 °C
Nachdem wir mit Woodi bei unserer Inselrundfahrt ein etwas fragwürdiges Erlebnis mit einem Elefanten hatten, der angekettet für Fotos von uns gefüttert wurde, wollten wir gerne nochmal Elefanten besuchen, denen es etwas besser geht. Der Bukit Elephant Park - so steht es im Internet - ist ein ethisches Schutzgebiet für Elefanten, das sich auf das Wohlergehen der Tiere konzentriert, ohne Reiten oder Baden anzubieten. Besucher können die Elefanten im Dschungel beobachten, füttern und mit ihnen spazieren gehen.
Also um es vorweg zu sagen: mit Sicherheit geht es den Elefanten hier besser, als wenn sie Touristen auf ihrem Buckel rumtragen oder angekettet für Fotos zu posieren oder tanzen müssen. Wie ethisch und natürlich es für die Elefanten ist, jeden Tag um die 100 Leute durch ihr "Wohnzimmer" trampeln zu lassen und sich von den Pflegern mit Futter von einer zur anderen Fotostation locken zu lassen, sei mal dahingestellt. Ich hatte auch nicht das Gefühl, das die Leute hier ein ethisches Erlebnis mit Elefanten wollten, sondern Poser Fotos für ihr Social Media. Jeder der Elefanten hier hat seine Geschichte, alle hatten es wirklich schlecht und haben Narben und Verletzungen davongetragen, aber diese romantische Darstellung von "hier können sie leben und tun was sie wollen" ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Am Ende nächtigen sie trotzdem in ihrem Gatter. Ich fand es schön den Tieren so nah zu sein, ich hätte mir aber mehr Beobachten und Abstand gewünscht und weniger Menschen. Ich glaube einfach nicht, daß das die Tiere nicht stresst und ich persönlich würde es nicht wieder machen. Spenden oder ne Patenschaft, definitiv ja aber nicht diese Massenveranstaltung unter dem Deckmantel des Tierschutzes. Ich hatte hier schwer den Eindruck, dass es trotz und vor allem darum ging weiter mit den Tieren so viel Geld wie möglich zu verdienen. Und ja, das Geld muss ja irgendwo herkommen, um sich zu kümmern, das ist mir klar - aber ich hab das hier nicht gefühlt. Muss am Ende jeder selbst wissen... Fazit für mich: es klang wesentlich schöner, als es am Ende war.Læs mere























