• Fabio Ringhof
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Südamerika 🌎🇪🇨🇵🇪

Uma 30aventura de um dia na Fabio Leia mais
  • Cusco - Rainbow Mountains

    24 de fevereiro de 2025, Peru ⋅ ☁️ 4 °C

    Heute morgen hieß es wieder einmal früh aufstehen, da ich um 3 Uhr für die Tour zum Rainbow-Mountain abgeholt wurde 🤪
    Nach zwei Stunden im Minibus gabs dann Frühstück, bevor es zum Einstieg der Wanderung über eine sehr interessante, holprige Straße ging - dort angekommen hieß es dann von ca. 4700m auf 5036m aufsteigen - extrem anstrengend! (für 80 Soles (ca. 20€) konnte man sicher hierfür auch ein Pferd samt Führer buchen, habe ich natürlich nicht gemacht, sah aber schon entspannt aus) 🏔️😰
    Dadurch, dass wir so früh losgefahren sind waren wir auch fast alleine am Berg und konnten die zahlreichen unglaublich schönen Ausblicke sehr entspannt genießen ohne allzu viel Trubel. Zunächst ging es zum Rainbow-Mountain (eigentlich Vinikunka) und danach zum Red-Valley direkt nebenan - Die ganze Landschaft sah einfach surreal aus mit ihren vielen durch diverse Metaloxide hervorgerufenen, unterschiedlichen Farben 🌈 Nach dem Abstieg setze dann bei allen und dieses Mal auch bei mir etwas die Höhenkrankheit ein, vermutlich, da ich sehr wenig getrunken hatte und die Sonne die ganze Zeit schien, weshalb der halt zum Mittagsbuffet umso besser tat! Nach Rückankunft in Cusco wurde noch schnell die Wäsche abgeholt, alle Sachen für morgen gepackt, zu Abend gegessen (sehr leckeres Alpaka-Steak) und aufs „Pre-Depature-Meeting“ für die morgen um 4:30 Uhr startende Wanderung zu Machu Picchu gegangen - hoffen wir mal die Wanderung ist besser organisiert als das Meeting 🤪😅
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  • Salkantay Trail - Tag 1

    25 de fevereiro de 2025, Peru ⋅ ☁️ 19 °C

    An diesem Tag hieß es um 4 Uhr aufstehen, fertig machen, aus dem Hostel auschecken und auf die Abholung in Richtung Salkantay-Trail warten (bei welcher ich mir nach dem interessanten Briefing gestern nicht sicher war ob sie kommen würde oder nicht) - nachdem sie zur verabredeten Uhrzeit nicht kamen wurde ich langsam unruhig, aber nach weiteren 15 Minuten kamen sie dann und die Tour ging los 🚌 Nach zwei Stunden fahrt gab es Frühstück (auf dem ersten Bild sieht man die Elektrik im Bad des Frühstück-Stopps), bei der diverse Sachen in den Bus eingeladen wurden, bevor es dann nochmal eine Stunde über eine ziemlich holprige Straße mit mehreren „Flüssen“ auf der Straße zum Halt ging ab welchem wir laufen mussten 🏔️ Zunächst stellte sich unser Gudie Ricardo (aka „Shakira“, er wird von allen wegen seiner langen Haare ao genannt) vor und dann ging es auch schon direkt maximal steil den Berg rauf (wie er uns später sagte, machen sie das extra direkt am Anfang un zu testen ob alle fit genug sind um den Trail zu schaffen). Auf dem Weg zu unserem Base Camp für diesen Tag erklärte Ricardo uns immer wieder diverse Sachen zur Kultur der Inka und es gab auch abenteuerliche Querfeldein-Wege zu überwinden, da der Weg des Öftern aufgrund von massiven Erdrutschen schlicht über mehrere hundert Meter nicht mehr vorhanden war und wir außenrum laufen mussten - hier wurde einem dann bewusst, dass wir uns im Hochgebirge (3800m) und der Regebsaison befinden! 🌧️🏔️
    Im Base Camp angekommen, gab es dann erst einmal leckeres Mittagessen und die Hütten für die Nacht wurden bezogen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann direkt in Richtung „Lake Humantay“, welcher sich 500m höher als das Base Camp befand - auf dem Weg dorthin regnete es zunächst, dann klarte das Wetter aber auf und wir hatten einen atemberaubendenAusblick auf den See, die über 6000m hohen Berge dahinter und die übrige nicht weniger beeindruckende Landschaft außenherum 😍
    Aufgrund der wirklich fantastischen Aussicht hatte niemand so wirklich Lust den Rückweg anzutreten, sodass wir fast im Dunkeln erst wieder am Base Camp ankamen, das leckere Abendessen genossen und bereits um 21 Uhr schlafen gingen (trotz anstrengender, schweißtreibender Wanderung hieß es allerdings nicht duschen vor dem schlafen gehen, da das Basecamp keinerlei Duschen besaß) da es am nächsten morgen abermals hieß um 4 Uhr aufstehen, da wir am nächsten morgen den anstrengenden Aufstieg zum 4629m hohen Salkantay-Pass vor uns hatten - vor dem Schlafen gehen starten wir alle gemeinsam noch ca. 30 Minuten in den atemberaubenden Sternenhimmel (ließ sich leider nicht fotografieren), welchen wir aufgrund der Abgelegenheit des Base Campes sehen konnten 🌌
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  • Salkantay Trail - Tag 2

    26 de fevereiro de 2025, Peru ⋅ ☁️ 11 °C

    Am frühen morgen wurden wir um 4 Uhr mit warmem Coca-Tee am Bett durch den Guide geweckt und hatten dann 40 Minuten um zu uns fertig zu machen und zu packen für die heutige 22 km Wanderung über den Salkantay-Trail 🏔️🥾 Während des Frühstücks wurden sprichwörtlich die Pferde gesattelt, da es keine Straßen gibt auf dem Trail wurden alle Sachen, die wir nicht in unseren Daypacks hatten mit Pferden bzw. Maultieren transportiert (jeder durfte 6 km aufs Pferd packen) 🐴 Nach dem Frühstück ging es dann aufgrund eines mittelstarken Regen mit Regenhosen und -jacke bzw. -ponchos los in Richtung des Passes um den nicht unerheblichen Anstieg möglichst schnell hinter uns zu bringen - durch den Regen gestaltet sich das vorankommen zu Beginn allerdings relativ schwierig, da der Weg entweder durch hohe Flussstände oder mehr als 40 cm tiefen Schlamm nur sehr langsam zu bewältigen war 🫠
    Nach dem anstrengenden Aufstieg, vor allem bedingt durch die Höhe ruhten wir uns am Pass angekommen zunächst aus und machten dann unter Anleitung unseres Guides eine Inka-Zeremonie mit Coca-Blättern bei der wir Pachamama und unseren Wanderkollegen dankten und unsere Achtsamkeit schulten 🦅🐆🐍
    Nach dem Pass ging es dann zielstrebig in Richtung des Mittagessens, wobei wir zwischenzeitlich noch einiges zu sehen bekamen und zu bewältigen hatten - unweit des Weges konnten wir über mehrere Minuten einen verbissenen Kampf zweier Stiere beobachten (die dessen Besitzer ohne Erfolg versuchten zu verhindern), eine tote Kuh welche von zwei bzw. drei Hunden (ggf. einem Wolf) am Wegesrand verspeist wurden und jede Menge von Flussquerungen um dem „Weg“ weiter zu folgen. Gestärkt vom Mittagessen ging es dann auch weiter schnell bergab in Richtung des Tagesziels, dem heutigen Basecamp - dabei war es sehr interessant zu beobachten, wie die Vegetation wieder Zunahm (und die Bäume Meter für Meter größer wurden) und die Temperaturen von kalten ca. 5*C auf warme und feuchte 25*C änderten. Im Basecamp angekommen wurde dann zunächst kalt geduscht (warme Duschen kosteten 10 Sol), zur Feier des Tages zwei Flaschen peruanischer Wein getrunken (sehr lecker!), zu Abend gegessen und zum Abschluss der Trek des nächsten Tages besprochen, bevor es dann unter abermals wunderschönen Sternenhimmel früh schlafen gehen hieß, da es auch am nächsten morgen wieder früh aufstehen hieß 🛏️
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  • Salkantay Trail - Tag 3

    27 de fevereiro de 2025, Peru ⋅ ☁️ 10 °C

    An diesem Tag hieß es ebenfalls wieder früüüh aufstehen und auf den Weg der letzten Etappe nach Aguas Calientes, das „Tor“ zu Machu Picchu, zu begeben. Erfreulicherweise war die Straße auch durch die nächtlichen Regenfälle nach begehbar/vorhanden - unser Guide meinte ja nachdem könnten eventuelle Erdrutsche unseren Weg ggf. behindern, aber wir hatten Glück 🍀 Allerdings sahen wir diverse, massive Erdrutsche auf dem Weg in dieser wirklich atemberaubenden Landschaft! 🏔️
    Auf dem Weg hielten wir an einer kleinen Farm bei der wir Maracujas direkt vom Baum essen konnten (unglaublich, unglaublich lecker und kein Vergleich zu hier😍) und auch einen Mezcal mit eingelegter Schlange 🐍 probieren „durften“ (schmeckte besser als gedacht) 😁
    Nach kurzem Aufenthalt dort ging es weiter zu eine Kaffee-Farm 🫘 Dort prozessierten wir den Kaffee von der Bohne bis zum fertigen Kaffee innerhalb von 20 Minuten - vermutlich der frischeste und intensivste Kaffee, den ich je getrunken habe ☕️
    Nach einem leckeren Mittagessen ging es dann zunächst weiter mit einem Minibus in Richtung Aguas Calientes und dann weiter zu Fuß über/neben den Bahnschienen - es standen überall Schilder man solle nicht dort laufen, aber jeder lief dort (typisch Südamerika eben) 🌎 Auf dem Weg eingleiste ein Zug, was auch für uns Folgen hatte, denn in diesem Zug wurde ein Teil unseres Gepäcks transportiert, sodass wir dieses erst nachts zurückbekamen 🤪
    Nach einem leckeren Abendessen ging es dann früh schlafen, da es am nächsten Tag bereits um 6 Uhr in Richtung Machu Picchu ging 🙂
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    Final da viagem
    2 de março de 2025