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  • Day5

    Kefalos

    September 14, 2018 in Greece ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir standen extra früh (09:30 Uhr) auf, um den 11 Uhr Bus nach Kefalos zu erwischen.
    Da der nächste Bus erst wieder um 13 Uhr fahren sollte, zwischen uns und der Bushaltestelle circa 3 km lagen, wollten wir auf jeden Fall pünktlich da sein.
    Das einzige Problem: Da es nur ein Bedarfshalt war, wussten wir nur so ungefähr wo der Bus halten sollte. Naja wir waren zuversichtlich innerhalb einer halben Stunde die Stelle zu erreichen. 15 min vor Abfahrt hatten wir sie immer noch nicht gefunden. Ich ging in einen Laden und der Verkäufer versicherte mir, dass wir hier genau richtig stehen. Wie müssen einfach nur unseren Daumen raushalten. Wir hatten also noch genug Zeit und so besorgte ich uns noch zwei Kaffee.
    Der Moment kam, der Busfahrer fuhr ohne mit der Wimper zu zucken vorbei und wir wussten - "Der Typ im Laden hat Quatsch erzählt!" -
    Mittlerweile war uns bewusst, dass wir nun mindestens zwei Stunden auf den nächsten Bus warten mussten. Also stiefelte Hannes noch einmal in das Geschäft, fragte den gleichen Typen und nun sagte er, dass wir noch circa 400 Meter zur Bushaltestelle hätten laufen müssen. Da haben wir erstmal nicht schlecht geguckt als wie das hörten. Naja, Rucksäcke auf und dann hieß es halt mit Sack und Pack zwei Stunden, bei 31 Grad im Schatten, auf den nächsten Bus zu warten. Wir setzten uns unter einen Olivenbaum und warteten. Als um 13 Uhr der Bus kam, wir hätten uns wahrscheinlich auch auf die Straße gestellt damit er anhält, hielt er und wir konnten endlich unsere Inselerkundung fortsetzen.
    25 Minuten später erreichten wir Kefalos.
    Das Dorf, was aus zwei Teilen besteht, ist echt schön. Am Meer sind die ganzen Resorts und auf dem Berg ist die Altstadt mit engen Gassen und alten Häusern. Allerdings merkt man überall, dass die Wirtschaftskrise in diesem Land noch nicht so ganz überwunden ist. Trotzdem ist das türkis-blaue Meer richtig schön klar. So kann man selbst im Hafenbecken 15 Meter tief schauen kann. Nach dem Baden erkundeten wir kurz das Obere Dorf und suchten uns eine kleine Taverne zum Essen.
    Es war das fettigste essen der Welt aber es war lecker (Souvli und Pommes). Nur die 3 Millionen Katzen um unseren Tisch nervten uns ein wenig.
    Jetzt sitzen wir auf unserem Balkon, genießen den lauen Abend und planen den morgigen Tag. Das
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