Tag 8 - Lake Tahoe
October 8 in the United States
☀️ 22 °C
Heute habe ich zum Glück ein bisschen besser geschlafen. Aber ganz fit bin ich immer noch nicht. Um kurz nach 7 schlief ich noch Mal für eine Stunde ein.
Da ich gestern ein wenig das Wetter der nächsten Tage recherchierte, habe ich gesehen, dass scheinbar eine Kaltfront unterwegs ist, der jede Menge Regen bringt. Um genau zu sein - 3 Tage 😦 das wirft meinen Plan für den Zion Nationalpark ordentlich durcheinander. Vorher bin ich im Death Valley - da ist das Wetter schön. Während der 3 Tage ist es ebenfalls in Las Vegas auch schön. Ich überlegte, ob ich meinen gesamten Plan umwerfe und vom Death Valley nach Las Vegas fahre ich danach die restliche Route ans Ende setze.
Meine gebuchten Unterkünfte waren allerdings nur noch teilweise stornierbar. Zu den anderen Daten seien diese allerdings teilweise ausgebucht. Den Mietwagen müsste ich dann auch verlängern, da ich diesen bis zum Ende der Reise haben müsste und für die Tage in Las Vegas müsste ich jeden Tag eine Gebühr fürs parken bezahlen. Alles in allem würde mich das Ganze jede Menge zusätzliches Geld kosten. Wenn ich Pech habe, wird es Stand jetzt einen Tag im Zion Nationalpark regnen. Ich habe dort allerdings zwei Übernachtungen gebucht. Sollte dem also so sein, könnte ich einen Netflix Tag einrichten und dann nur einen Tag vor den Zion haben. Wäre zwar schade, aber im Endeffekt immer noch die bessere Lösung als alle Pläne auf links zu drehen.
Ich wollte aber später noch Mal abwegen und schauen, was der sinnvollste Plan sei.
Gegen 09:30 Uhr machte ich mich fertig und schaute, was ich für diese Region in meiner Reiseplanung stehe hatte. So gut vorbereitet zu sein, ist ein absoluter Vorteil. Das bedeutet nicht, dass alles durchgeplant ist, sondern, dass ich mir einfach rausgeschrieben habe, was man hier machen kann mit hilfreichen Tipps u.Ä. Ich muss also nicht mehr googeln, sondern kann direkt in den Tag starten.
Ich hatte mir einen kleinen Trail rausgesucht, den ich gehen wollte, und der von "oben" zum Strand führte. Da die Parkplatzsituation dort sehr begrenzt ist, schrieb ich auf, dass es wichtig sei, früh da zu sein... Naja - das schaffte ich nun nicht mehr, da die Fahrt zur Emerald Bay noch eine halbe Stunde dauerte. Egal 😄
Dort angekommen, fand ich vor dem eigentlichen Parkplatz, der 10 Dollar kostete, noch einen einzigen Parkplatz, der kostenlos war 😃 der Tag fing also schon mal gut an.
Was hatte ich mir eigentlich dabei gedacht, heute morgen eine lange Hose an zu ziehen?! Hier in der Region ist es ein bisschen kälter, aber in der Sonne defintiv immer noch zu warm für eine lange Hose. Größte Fehlentscheidung! 🥴 Ich verbrachte ein bisschen Zeit unten am Strand, aber irgendwie überzeugte mich das nicht. Suchte mir noch einen anderen Trail raus, der mir aber auch irgendwie nicht zusagte und entschied mich dann gegen Mittag zurück zu fahren, einen kurzen Stop in der Unterkunft zu machen, um meine Kleidung zu wechseln und von dort aus in den Sand Harbor State Park zu fahren. Dieser war ca. 40 Min. von der Unterkunft entfernt. Dies ist ein Naherholungspark am Ostufer. Bekannt für seine weitläufigen Sandstrände, das klare Turkisfarbene Wasser und eindrucksvolle Granitformationen. Der kostete 15$. Die Sonne brannte ziemlich dolle. Ich schlenderte ein bisschen am Strand entlang, entspannte ein bisschen in der Sonne, bevor ich dann weiter in die kleine Stadt Tahoe City gefahren bin. Dies ist ein kleiner charmanter und historischer Ort. Ich finde im allgemeinen wirkt die ganze Lake Tahoe Region soo anders. Es wirkt wie eine kleine Westernstadt. So ursprünglich, viele Gebäude sind aus Holz. Einfach anders! Aber schön 😍 Man merkt, dass hier ALLES im Sommer auf Wassersport und im Winter auf Wintersport ausgelegt ist. Die, im Sommer Fahrräder und Boote vermieten, vermieten im Winter Schneeeqipment. Hier fängt es meistens schon Anfang November an zu schneien! Unglaublich... Heute noch in der Sonne geschwitzt und in 3 Wochen könnte bereits der erste Schnee fallen.
Ich spazierte dort am Hafen und an den kleinen Geschäften entlang, machte einen kurzen Stop am Penny Bear, eine bekannte Skulptur direkt am See. Diese besteht aus etwa 200.000 bis 205.000 Pennies aus den USA, Kanada, Australien und der die einzeln hochkant in eine Beton- und Stahlstruktur eingebettet wurden. Die Skulptur wiegt rund 1,5 Tonnen.
Ich aß meinen Salat, den ich dabei hatte und machte mich danach auf den Weg zurück. So umrundete ich heute den gesamten See. Als es bereits dunkel war, war ich wieder zurück.
Ich schaute auf meinem IPad ein bisschen Youtube und schlief mal wieder relativ früh ein.Read more




























TravelerDeine Fotos und Filme sowie deinTagebuch finde Ich einfach SUPER!!!👍👍👋👋👋
wundervolle.momenteVielen Dank lieber Franz - freut mich, dass du es liest 🫶