• Akropolis

    27 marzo, Grecia ⋅ ☀️ 13 °C

    Früh starten wir in den Tag und laufen, wie auf unserem Vaucher angegeben, zum Südeingang der Akropolis. Wir haben eine Audioguide Tour gebucht. Ganz im Glauben, dass dies die einfachste Art ist, etwas über das Wahrzeichen zu erfahren. Allerdings erhalten wir beim Eingang keine Kopfhörer 🎧 ???
    Meine elektronisch-affine, jüngere Schwester erkennt das Problem schnell. Ich hätte ein Programm herununterladen müssen. Während es bei Iris klappt, passierte bei mir nichts. Von ihrem Handy vernehmen wir nun Details zu den antiken Bauten, an denen wir vorbeikommen.
    Das erste markante Gebäude ist das Dionysos Theater am Südhang. Das antike Theater, das als Wiege des griechischen Dramas und als eines der ältesten Theater der Welt gilt. In der Hochblüte hatten auf der Tribüne bis zu 17 000 Menschen Platz. Einige Bauten sind zum Teil gut erhalten, während andere dem Zahn der Zeit ihren Tribut zollen. Seit vielen Jahren laufen Restaurierungen und sie werden fortlaufend weitergeführt. Arbeiter sind fleissig an der Arbeit. Das Herzstück der Anlage (Parthenon) wurde während rund 50 Jahren wieder instand gesetzt. 2025 konnten die Aussengerüste weitgehend entfern werden und erlauben einen freien Blick. Es ist faszinierend, wie vor unzähligen Jahren gebaut wurde. Die Griechen nutzten bereits ausgeklügelte Hebewerkzeuge, wie Flaschenzüge und Kräne, um die Marmorblöcke zu transportieren.
    Wir haben gut daran getan, früh morgens die Akropolis zu besuchen. Ein dichter Menschenstrom formiert sich den Hügel hinauf . . . das sieht für uns nicht mehr nach Spass aus! Beim Abstieg sind wir uns einig, dass sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt hat. (Zumindest, wenn man das Glück hat, nicht gleichzeitig mit hunderten anderen dort zu sein 🙂)
    Das Wetter hält sich erstaunlich gut, für heute ist es wechselhaft angesagt. Immer wieder schieben sich Wolken vor die Sonne. Wir hoffen, dass der starke Wind, es weht uns auf der Akropolis beinahe weg, den Regen vertreibt. Beim Abstieg verdunkelt sich der Himmel immer mehr und veranlasst uns etwas besorgt zum Himmel zu blicken. Unsere immer noch nüchteren Mägen schreien nach einer Stärkung. Kaffee und griechischer Joghurt rettet uns. Optimistisch, wie wir sind, steigen wir kurzentschlossen in einen "Hop on hop off" Bus und lassen uns durch die Stadt kutschieren. Viele Plätze erkennen wir wieder von unserer Biketour und freuen uns, sie nochmals zu sehen.
    Beim Zentralmarkt, wo einheimische Produkte angeboten werden, steigen wir aus. Das quirlige, authentische Erlebnis wird leider durch den einsetzenden Regen getrübt. Wir beschliessen ein altes Café aus dem Jahre 1923 zu besuchen, eine Empfehlung unseres Vermieters. Der anfänglich seichte Regen wird relativ schnell stärker. Nette Rezeptionistinnen erlauben uns in einem stylischen Hotel, auf einem bequemen Sofa, Schutz zu suchen. Leider hat die Bar geschlossen.
    Bei nachlassendem Regen machen wir uns auf ins Café. Das Enterieur und Ambiente spricht uns nicht besonders an. Immerhin schmeckte der Café gut. Der Himmel öffnet immer wieder seine Schleusen und zwingt uns, das innere von interessanten Läden zu erforschen 🙂
    Am frühen Abend sind wir dankbar für unser gut geheiztes, gemütliches Heim und wärmen uns auf.
    Das Nachtessen zelebrieren wir sehr nobel in einem edlen Roof Top Restaurant, mit Sicht auf die Akropolis. Es scheint, dass die Kellner die Aufgabe haben, uns die Wünsche von den Augen abzulesen.
    Wir schwelgen und geniessen 😍 Schöner kann ein ereignisreicher Tag nicht enden. ✨️
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