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  • Day5

    Rennes

    January 2 in France ⋅ ⛅ 8 °C

    🌆🌃 Rennes
    📍 Département Ille-et-Vilaine, Region Bretagne
    🌍 Frankreich 🇫🇷
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    48• 7‘ N, 1• 41‘ W
    Wetter: Ganztags ☁️, ganz kurz 🌥 aber auch 🌧 4 Grad Celsius, 🌬 15 km/h (eigentlich nicht viel Wind, aber durch die schmalen Gassen zieht es ordentlich; in Kombination mit dem Fisselregen ein sehr herbstliches Feeling ... 🍂 🍁)
    Reisedauer: 3:00 h
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    Happy New Year 2️⃣0️⃣2️⃣0️⃣‼️
    (Zu Beginn sei gesagt, dass unsere vorherigen Erwartungen und der dann entstandene Eindruck leider nicht ganz so korrelieren wie erwartet. Aus diesem Grund gibt es den historische Teil in aller Kürze, das Fazit etwas länger.)

    Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, liegt dort, wo die beiden Flüsse Ille und Vilaine (die Region ist nach diesen benannt) zusammenfließen. Anfangs unter dem Namen Condate in der gallo-romanischen Zeit bekannt, wurde Rennes Metropole der keltischen Redonen, von denen sich auch der heutige Name ableitet. Als bekannte Industrie- und Handelsstadt haben viele große Konzerne in Rennes ihren Sitz, wie zum Beispiel der Automobilhersteller Citroën.
    40.000 Studenten besuchen die zwei Universitäten mit angeschlossenen Hochschulen, was der Stadt eine jugendliche und moderne Atmosphäre verleiht.

    Nachdem in den letzten Tagen die Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs uns sehr häufig begleitet haben, „kapitulieren“ wir endgültig und „flüchten“ in die größte Stadt der Region, nach Rennes. Von Rennes hatten wir im Vorhinein erfahren, dass es eine sehr gemütliche Stadt mit vielen Fachwerkhäusern, kleinen Gassen und Pubs sein soll. Wir erwischten leider einen wettertechnisch nicht so optimalen Tag, aber für einen Stadttag immer noch besser als an der Küste. 🌫🌊🌪

    Im Gegensatz zu Anziehungspunkten wie Saint-Malo, dem Cap Sizun oder Concarneau sucht man in Rennes einen malerischen Hafen, einsame Strände oder wildromantische Küsten vergeblich.
    Kurzgesagt ist es eine junge, lebenswerte Stadt, geprägt von den Studenten der Universität. Dementsprechend ist die Atmosphäre ideal für einen Abstecher während des Bretagne-Urlaubes oder einen Kurzurlaub allgemein. Die Hauptstadt der Bretagne lernt man am besten auf einem Spaziergang durch das Zentrum kennen. Alle Sehenswürdigkeiten kann man ohne Mühen in etwas mehr als einer Stunde besichtigen, da sich die interessanten Ziele - wie bei vielen französischen Städten - auf die historische Altstadt eingrenzen lassen. Mittelpunkt der Stadt ist der „Place de la Mairie“, wo sich westwärts das Rathaus und im Osten die Opéra de Rennes erheben, architektonisch wirklich einzigartig. 🏛
    Um den bekanntesten Platz von Rennes schlängeln sich viele kleine Gässchen und da fanden wir sie dann auch, die Fachwerkhäuser ... nur leider sehr selten in schön. Schätzungsweise 70 % dieser sehen richtig heruntergekommen und blass aus, dass man doch leicht enttäuscht war; wir fanden nur wenige, für die sich ein Foto gelohnt hat. (Die waren dann aber auch richtig ansehnlich. 🙂🤳🏽)
    Rennes ist eine „junge“, dynamische Stadt, die keinesfalls Hektik ausdrückt, sondern trotz ihrer kompakten Größe im Zentrum in Verbindung mit den 215.000 Einwohnern plus Touristen sehr ruhig geblieben ist (ob das im Sommer auch so ist, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen). Aber es hat uns irgendwie nicht umgehauen oder besonders herausragend beeindruckt. Am Ende des Tages ist uns diese Stadt als eine durchschnittlich-französische Stadt in Erinnerung geblieben und der Wow-Effekt der vergangenen Tage blieb - leider - aus (Vielleicht sind wir schon zu verwöhnt ... 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️). Dennoch hat uns die junge, aufsteigende Kultur und die damit einhergehende Leichtigkeit sehr gefallen, weshalb sich ein zukünftiger Besuch im Sommer eventuell anbietet.
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