Satellite
  • Day2

    Colombo

    September 14, 2015 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Erster Tag

    Nach der Ankunft am Flughaf gegen 3:45 Uhr ging alles schnell. Ohne Probleme sind wir durch die Immigration gekommen und auch unser Fahrer wurde auf Anhieb gefunden. Nun hieß es noch ca. 1 h Auto fahren - auf links natürlich. Obwohl hier alle irgendwie mehr mittig fahren als alles andere. Auch über die relative Sauberkeit staunten wir nicht schlecht. Aber vielleicht sieht das ja tagsüber anders aus ... als wir endlich im Hotel ankamen, hieß es erstmal schlafen, denn wir konnten kaum noch die Augen offen halten.

    Nach 6 h Schlaf waren wir dann wieder relativ bei Verstand. Danach ging es los um die Hauptstadt zu erkunden. Wir schlugen uns durch den gefährlichen Straßenverkehr von Colombo - zu Fuß. Es war wirklich sauberer als gedacht. Zwar wird auch hier der Müll nur achtlos weggeworfen, aber es war bei Weitem nicht so schlimm vermutet. Wir nahmen den Weg am Wasser entlang. Strand gibt es in Colombo noch nicht, also folgten wir den Eisenbahngleisen Richtung Zentrum.
    Verfolgt von einer Meute Tuktuks, die alle paar Meter anhielten und uns mitnehmen wollten. Aber wir bleiben standhaft und ignorierten sie.
    Nach ca. 8 km erreichten wir dann auch das Zentrum ( wenn man es so nennen kann). Unser Ziel war erstmal der Hauptbahnhof um die Weiterreise zu sichern. Dort sind wir dann in ein Tourismusbüro gelotst worden, wo wir erstmal über die Verkehrsmittel in Sri Lanka aufgeklärt worden. Die ganze Anbindung ist wohl doch noch nicht so gut ausgebaut wir gedacht. Letztendlich entscheiden wir uns dann für eine 9-Tages-Tour inkl. Zug und persönlichem Fahrer. Dann hoffen wir mal, dass das alles so klappt. Zumindest decken wir so alles ab, was wir sehen wollen.

    Danach machen wir uns auf den Rückweg - natürlich mit Umweg um noch etwas essbares zu finden, denn wir hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Fündig sind wir in einem Café geworden, in dem wir Frühlingsrollen mit Fisch, Huhn und Gemüse gegessen haben. Die Schärfe war schon ganz ordentlich, obwohl das bestimmt noch harmlos war.

    Auf dem Rückweg konnte man dann auch noch dir Pendler beobachten, die mit dem Zug nach Hause fuhren. Wie man es aus Filmen kennt, waren hier auch die Züge überfüllt und die Menschen standen teils in den offenen Türen ... Wäre das so bei der Deutschen Bahn auch möglich? ;-p

    Nun sind wir nach ca. 22 km zurück im Hotel und erholen uns ... für die morgige Weiterreise.

    Klima: angenehmes Haar-klebt-im-Gesicht und den-Schweiß-drückts-aus-allen-Poren Wetter mit erfrischendem Wind am Wasser und gefühlte 85% Luftfeuchte ....

    Frauen: es sind zu 75% nur Männer unterwegs und als "weiße Frau" wird man hier angeklotzt wie Frischfleisch und bei Gesprächen generell erstmal ignoriert. Aber bei Patrick haben sie schlechte Karten, denn noch reden die hier zu schnell und ich führe somit die meisten Gespräche ... was denen hier wahrscheinlich nicht so passt :-p aber das kann sich ja noch ändern ....

    Ich wünsche euch eine gute Nacht ...
    Read more