Gemütlich schlendern wir durch die, mit 80.000 Einwohnern, größte Gemeinde Nordnorwegens und bestaunen die farbenfrohen Häuser. Wir gönnen uns, für ein kleines Vermögen, Kaffee und Kuchen in einer schnuckeligen Kaffeebar gegenüber des HardRockCafes.
"Man war nicht wirklich in Tromsø, wenn man nicht in der Ølhallen, der ältesten Kneipe, war.", erklärte uns die nette Dame vom Merch-Shop. Außer uns war da niemand drinnen, deshalb trauten wir uns nicht recht ein Bier zu bestellen. Obwohl die 72 Zapfhähne in dem gemütlichen Keller uns schon sehr anlachten. Es ist übrigens die nördlichste Brauerei der Welt, seit 1877 in Familienbesitz.
Am frühen Nachmittag dröhnte drei mal tief grollend, von den Bergen ringsum widerhallend, das Signalhorn des seit 1893 täglich zur gleichen Zeit hier eintreffenden Postschiffes, der Hurtigruten. Heute spuckt es allerdings hauptsächlich Touristen an Land.
Ein leckerer Hotdog und ein nettes Gespräch mit dem Verkäufer schützten uns nicht vor einer Möwenattacke, die doch glatt ein Stück Semmel aus der Hand stibitzte.
Die "Eismeerkatedrale" sehen wir uns nur von außen an. Soll es einen Eisberg darstellen, eine Samihütte, Trockengestelle für Fisch oder ein Bootshaus? Selbst der Architekt erklärt sich bei verschiedenen Gelegenheiten unterschiedlich...Read more