• Andøya

    Sep 17–19 in Norway ⋅ ☁️ 8 °C

    Wir fahren mit einer kleinen Fähre in die Nacht hinein auf ziemlich rauher See. Die Flaschen finden keinen Halt und rutschen von den Tischen. Das Bild gegenüber, das mit nur einem Nagel befestigt ist, neigt sich bei jeder Welle um fast 30°. Zum Glück können wir es gut vertragen.

    Wir erreichen Andøya, die nördlichste Insel der Vesterålen in tiefster Dubkelheit. Morgens überrascht Sie uns mit einem menschenleeren, kilometerlangen Sandstrand. Da kann Daniela nicht wiedersehen, sich ins arktische Nordmeer zu stürzen, zumal Petrus uns heute einen herrlichen Sonnenschein schickt. Auf jeden Fall ist das Wasser mit 10°C hier, dank Golfstrom, wesentlich milder als im See des 3-Länder-Ecks.

    Bei der Spurensuche im Sand finden wir neben Möwen-, Schnecken- und Wattwurmspuren auch niedliche Otterspuren.

    Quasi direkt an den Strand anschließend, ragen die rauhen, gezackten, beinahe bedrohlich wirkenden Bergspitzen empor.
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